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Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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45 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon Omega659 » Do Jan 04, 2018 18:29

Natürlich kann ein Feldweg mal verschmutzt sein aber nicht ein Vierteljahr lang.
In unserer Wegesatzung steht daß verschmutze Feldwege unmittelbar anschließend zu reinigen sind.


Im Übrigen sind wir obwohl mit weniger als 500 Einwohner eine selbständige Gemeinde mit OB, Gemeinderat und eigenem Haushalt.
Die Jagdgenossenschaft ist als Körperschaft öffentlichen Rechts vollkommen selbstständig und der Jagdvorsteher ist auch nicht der Bürgermeister, wie in anderen Gemeinden sondern ein Landwirt.Das Geld der JG ist zwar Bestandteil des Haushaltes ist aber zweckgebunden zur Wegeunterhaltung.
Der Bürgermeister darf nur in Abstimmung mit dem Jagdvorstand darüber verfügen.
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon T5060 » Do Jan 04, 2018 19:29

Was so alles in gemeindlichen Satzungen steht. Dann muss mal halt fragen, ob die Satzung so Rechtskraft hat.
Wem es zu schmutzig ist, der muss halt eine andere Route wählen.
Die Intention ist ja hier wohl nicht, dass der Weg reinlich sein soll,
sondern die Intention ist hier, dass der Landwirt wirtschaftlich geschädigt wird.
De jure ist sowas verwerflich. Die hier dargelegte Argumention greift somit folglich nicht durch.
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon Omega659 » Do Jan 04, 2018 19:52

Man kann natürlich aus richtigen Erklärungen die falschen Schlüsse ziehen.
Es geht nur darum das er sich genauso verhält wie alle anderen.
Im übrigen wäre das Silo genehmigungspflichtig gewesen, was es vermutlich aber nicht ist.
Ich will hier aber kein neues Faß aufmachen.
Wenn nur dann gefahren wird wenn es die Witterung zuläßt, oder wenn es auch mal nicht so ist, regelmäßig gekehrt wird ist alles gut.
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon Family Guy » Do Jan 04, 2018 20:20

Omega659 hat geschrieben:Bei uns gibt es alten Beschluß daß eben nicht ausgezahlt wird, sondern die Unterhaltung der Feldwege davon bestritten wird.
....
Einzelne stellen immer mal wieder für ein Jahr den Antrag auf Auszahlung weil ihnen"was quersteckt".
Ausgezahlt wird nur der Reinerlös nach Abzug der Kosten die im Jahr angefallen sind.
Und die jenigen dürfen auf der GV nicht über die Verwendung der übrigen Mittel mit abstimmen da Sie Ihr Geld ja ausbezahlt bekommen.


Das ist der einzig gangbare Weg, Jagdpacht muss auf Antrag komplett, abzüglich der "Grundkosten", was sich ja im wesentlichen auf Zentralverband, Papier und Porto beschränkt, ausbezahlt werden.

Natürlich kann die Mehrheit dann mit ihrem Geld machen, was sie wollen, aber wir haben zwei Unterschiedliche Institutione, die Jagdgenossenschaft und die Gemeinde, die bei uns einen Hebesatz von 420 für A und 410 (!) für B hat.
Irgendwie sind wir Flächeneigentümer immer die Zahler, aber es ist doch nicht in Ordnung, dass eine Genossenschaft Gemeindeaufgaben erfüllt.
so nebenbei, in unsere Jagdgenossenschaft gäbe es für solch einen Vorschlag 100% Ablehnung.
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon Family Guy » Do Jan 04, 2018 20:31

keinbauer hat geschrieben:
Family Guy hat geschrieben:Diese Konstruktion ist der feuchte Traum (darf man sowas überhaupt noch schreiben?) eines jeden Bürgermeisters und Verwaltungschefs. Grundsteuer A abkassieren und die Unterhaltung machen die Jagdgenossen.
Hoffentlich träumt nie ein Bürgermeister mal davon, die GrundsteuerA auf ein Niveau anzuheben, dass es erlaubt die Unterhaltung der Wirtschaftswege damit finanzieren zu können. Sonst haben die Grundstückseigentümer die Feuchtigkeit schnell woanders.
Mal kurz etwas zu meiner Gemeinde recherchiert: Man hat ein Gesamtnetz von ca. 550 km Wirtschaftswege, und im Jahr Grundsteuer A-Einnahmen von 80.000 EUR. Wer schonmal ein Stück Weg hat auf einen aktuellen und halbwegs zukunftsfähigen Stand herstellen lassen, kann sich ja ausrechnen, wieweit man damit kommt. Die Jagdpachteinnahmen der Jagdgenossenschaften in der Kommune liegen übrigens bei 52.000 EUR, und immer mehr lassen sich auszahlen. Dementsprechend sehen viele Wege auch aus. Da überlegt man jetzt auch, wie man den Zustand der Wege gemeinsam in den Griff bekommt. Solange einer dem anderen feuchte Träume unterstellt, wird das nichts, nur gemeinsam kann man das angehen. Das sehen hier wohl auch die meisten Landwirte so, nachdem man mal durchrechnete, was so ein Wegebau dem einzelnen Landwirt beschert, wenn die Gemeinde es komplett übernimmt - Stichwort Anliegerbeiträge...


Deine Einstellung ehrt dich natürlich, aber es ist ja auch so, zumindest bei uns, dass die Unterhaltungskosten durch etliche Kilometer Hecke entstehen und diese Heckenanpflanzungen nicht von den Landwirten sondern vom Gemeinderat initiiert wurden.
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon T5060 » Do Jan 04, 2018 20:42

Er dürfte den Weg auch im Zuge des Notwegerechts nehmen.
Oft lebt in den Jagdgenosssenschaften das Blockwart-Syndrom weiter
und mutieren dabei unwissentlich zu den asozialen des Dorfes.
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon marius » Do Jan 04, 2018 21:44

Wenn der Feldweg öffentlich zugänglich ist und ein Fahhradfahrer auf verdrecktem, schmierigem Feldweg stürzt, sich verletzt usw, muss der Verursacher auch für die Schäden und Folgeschäden aufkommen. Sofern man den Verursacher ermitteln kann.
Und das wird vor Gericht jeder Richter so urteilen, denn die Gegenseite hat auch ihren Anwalt.
Ansonsten müßt ihr den Feldweg für den öffentlichen Verkehr sperren oder zumindest Warnschilder aufstellen.
Alles andere sind Märchen ala T5060.
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon kruemel » Do Jan 04, 2018 21:56

Wegen solchen Kollegen gerät die Landwirtschaft öffentlich immer mehr in verruf.
Ich kann nicht Nachvollziehen was in Zeiten von Frontlader und Kehrmaschine so schwer ist einen Weg wieder
sauber zu machen wenn man Ihn Dreckig gemacht hat.
Hier bekommen sofern die Verursacher bekannt sind ein Anruf aus dem Rathaus.
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon marius » Fr Jan 05, 2018 13:06

So einfach ist das nicht einen nicht geteerten unebenen ( in der Mitte höher ) Feldweg mit dem Frontlader oder Kehrmaschine sauber zu halten.
Da ist meist auch noch das ganze Kies weg.
Die Gemeinden hätten in Zeiten guter Lage diese Wege teeren sollen. Heute geht das nicht mehr weil viele verschuldet sind und die Länder neuerdings die Asylpolitik von Frau Merkel mitfinanzieren müssen, was sie kaum schaffen.
Und heute sind es nur noch wenige Landwirte, die haben keine Lobby mehr. Früher waren Landwirte in den Stadt.- und Gemeinderäten vertreten wenn sowas beschlossen wurde und haben zugunsten der Landwirte angestimmt.
Da waren die Chancen für Gelder deutlich höher als heute.

Ist ein Feldweg verdreckt passiert auch meist nichts. Das Problem ist das diese Feldwege öffentlich sind. Wären das Privatwege wär das überhaupt kein Problem wobei man selbst dann verklagt werden könnte sollte da was passieren aber die Chancen des Klägers wären deutlich geringer.

Und ein Richter oder Staatsanwalt haben keinen Bezug zur Landwirtschaft. Somit auch kein Verständnis wenn da ein Fahrradfahrer auf einem verdrecktem Feldweg stürzt und sich sonstwas bricht.
Kann der Landwirt mit einem guten Rechtsanwalt dagegen halten kann er seinen Kopf, je nach Richter, vielleicht nochmal aus der Schlinge ziehen. Oder auch nicht.

Lustig wirds wenn auf den immer mehr vergammelten Feldwegen aufgrund von Schlaglöcher Unfälle oder Sachbeschädigungen passieren. Derzeit wälzen die Gemeinden die Instandhaltung meist auf die Grundstücksanlieger ab, welche dann vor Gericht auch als Beklagte antreten müßten solle ein Kläger da mal Anklage erheben.
Sollte der dann vom Richter auch noch " Recht " erhalten wirds für die Anlieger richtig lustig.
Eine Sauerei wie sich die Gemeinden da aus der Affaire ziehen.
Das wird die nächsten Jahre noch lustig werden.
Zudem werden die Landwirte, welche bisher kostenlos diese Wege mit Ak und ihren Maschinen saniert haben, auch immer weniger. Mal sehen wie das weitergeht
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon elchtestversagt » Fr Jan 05, 2018 14:15

Wahnsinn, sage ich euch...
Ich freu mich, das ich dort wohne wo ich wohne.
Denn hier ist alles ein wenig "unkomplizierter".
Denn die Feldwege gehören der Wegegenossenschaft, und deren Mitglieder sind alle Landeigentümer.
Wir heben einmal im Jahr ( x Euro/ha), davon werden Wege instand gesetzt.
Es sind zwar noch etliche Wege-km, davon aber 80% Schotter und Sand.
Die meisten Wege wurden mit der Flurbereinigung in den achziger Jahren alle "abgeschafft" und sind nun Ackerland.
Alles andere sind Asphaltierte Gemeindewege, mit all den Rechten ( Anliegeranteil bei Sanierungsmassnahmen) und Pflichten ( Sauberkeit).
Da unsere Gemeinde "in Geld Schwimmt" sind fast alle Wege in den vergangenen fünf Jahren neu gemacht worden, sprich verbreitert auf 3,5 mit ordentlicher Bankette und auf den Landwirtschaftlichen Schwerlastverkehr ausgelegt, sprich breite, ordentlich befestigte Einfahr/Feldauffahrten ( hat ich schon mal geschrieben, hat mir auch eine Stange Geld gekostet...).
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon Family Guy » Fr Jan 05, 2018 22:03

elchtestversagt hat geschrieben:Wir heben einmal im Jahr ( x Euro/ha), davon werden Wege instand gesetzt.


Ist das ein großes Geheimnis, oder magst du die Summe verraten?
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon Frankenbauer » Sa Jan 06, 2018 13:27

Um die Fragen zum Thema Wegeunterhalt durch die Jagdgenossenschaft mal weniger werden zu lassen:
Hier geht der Jagdpacht an die Genossenschaft, dann hat jeder das Recht seinen Anteil auszahlen zu lassen (macht die Kirche für ihren Waldanteil, der Pacht fürs Feld bleibt in der Kasse) alle Grundbesitzer lassen ihr Geld in der Kasse und die Abstimmung pro Wegeerhalt fällt entsprechend aus.
In der Flur gibt es einen geteerten Weg, der den Gemeindewald erschließt und einen ebenfalls geteerten Radweg, diese unterhält komplett die Gemeinde, das restliche Schotterwegenetz ist zwar Gemeindebesitz wird aber von der JG in Eigenregie z.T. mit Maschinen der Gemeinde gepflegt, dafür erhebt die Gemeinde die gesetzlich möglichen Anliegerbeiträge nicht.
Vorteil für beide: Da die JG nicht ans Ausschreibungsrecht für Gemeinden gebunden ist können größere Erneuerungen mit bewährten Firmen, davon gibts hier drei Stück, ausgeführt werden und sind i.d.R. sogar preiswerter als mit dem großen Besteck der Gemeinde, also spart jeder dabei und gut ists.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon Caramba » Sa Jan 06, 2018 22:08

Sodda Draggsäu. Bei uns warn dia Wach am sölba Doch sauba gemocht.
Solche Dreckschweine. Bei uns werden die Wege noch am gleichen Tag sauber gemacht.
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon marius » Sa Jan 06, 2018 22:47

Anderseits, wer meint er hätte schlechte oder verschmutzte Wald.-, Wirtschafts.- oder Feldwege sollte sich kurz dieses 5 Minuten Video ansehen.
Es gibt keine schlechten Wege sondern nur schlechten Fuhrpark. :klug:

https://www.youtube.com/watch?v=1_HEaFeMvhY
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Re: Beschädigung und Verschmutzung von Feldwegen

Beitragvon elchtestversagt » So Jan 07, 2018 10:06

Wir zahlen 10 Euro/ha "Wegeumlage".
Und zwar alle. Ausgenommen nur die Siedlungen.
Sprich der Landwirt zahlt genau so wie derjenige, der einen halben ha sein Eigen nennt ( Wald/Pferdeweide) oder die Wasseracht für die Wasserflächen oder die Bahn für die Seitenstreifen oder die Gemeinde für Gemeindeeigene Flächen.
Bei manchen ist zwar das Porto fast 20% der Einnahmen, aber es zahlen alle.
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