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Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Beitragvon Miststreuer » Di Dez 08, 2009 22:45

eiermann3000 hat geschrieben:Also Für die Halle (56m*20m) Gibt es Natürlich eine Baugenehmigung und einen Statik Prüfung.

Die Fundamente Wurden dem Bau bzw. Fundamentplan entsprechend errichtet.
Und die Halle steht schon!!!

Um die Halle herum (3Seiten) ist ein 35-40cm Hohe aufkantung im Plan vorgesehen damit halt kein wasser rein läuft.
Dann dachten wir uns halt, wir machen die Mauer gleich höher wenn wir eh schon Schallen müßen
ob die wand nun 2-1,5 meter hoch wird wissen wir noch nicht genau.

Aber eigentlich ändere ich doch die Statik der Halle nicht zu mindest nicht zum negativen.
Die Mauer bleibt ja selbst stehen genau so wie die Halle auch ohne Mauer stehen bleibt!

Sorry für unsere Abweichung vom Thema. Aber das konnte ich so nicht stehen lassen.
Wenn die Halle ja schon steht, dann ist ja alles in Butter. Und so wie ich das lese stand im Plan auch nichts von Streifenfundamenten. Aber anderes Thema...

Du hast schon recht wenn du sagst, dass du an der Statik nichts änderst.
Die Mauer ist, wie Schimmel ja schon sagte, in der Bodenplatte eingespannt (nennt man so). Lass dich trotzdem von einem Architekten oder Statiker beraten. Wegen der Bewehrungsführung (Lage der Eisen im Beton) und wie die Eisen gebogen sein müssen. Es reicht nämlich nicht, wenn du einfache gerade Eisen in die Bodenplatte steckst.
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Re: Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Beitragvon amwald 51 » Mi Dez 09, 2009 23:23

servus am abend,
wer eine 56*20 m große stahhlhalle baut, sollte sich den rat und die leistung eines statikers für seine nun nachträglichen ausbauwünsche leisten. wie schon geschrieben sind die lasten aus anschüttungen nicht zu verachten und auch wie schon angeführt - anpralllasten nicht vergessen. der statiker, der die m.e. durchaus ausgereizten einzelfundamente gerechnet hat, wird sicher eine wirtschaftliche lösung für die weiteren ausbauwünsche aufzeigen. vor allem sich selbst kein x für ein u vormachen, der staatsanwalt lauert heutzutage überall :regen:
grüße vom alpenrand
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Re: Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Beitragvon peter2x » So Dez 13, 2009 22:52

eiermann3000 hat geschrieben:Hallo
Mein Vater und ich sind uns zuzeit noch nicht ganz einig ob wir zuerst die bodenplatte betonieren und die mauer da drauf aufsetzten (1,5-2m)
oder die mauer zuerst Betonieren und dann die bodenplatte an die mauer an betonieren.
Es kommt ja eigentlich nur die last der mauer trauf (Dach und so trägt ja die Stahlkonstruktion)
oder???

Was sagen Ihr dazu???


Mal ganz ehrlich: Wenn ich eine Halle mit den von dir beschriebene Dimensionen baue muß ich doch dem Statiker ganz klar meine Wünsche übermitteln damit seine Berechnungen passen. Diese Halle kriegst ja nicht für 2,50 € sonder die kostet richtig Geld und da an ein wenig Mehraufwand für die Anschlußbewehrung zu sparen ist einfach kurzsichtig. Was ist bei geschehen? Ohne deine Situation genau zu kennen behaupte ich daß ihr bei der Hallenplanung ganz einfach gepennt habt und erst nach Fertigstellung der Halle festgestellt wurde: Wir sollten ja eine umlaufende Wand für Schüttgüter haben und haben dies nicht bedacht. Im nachhinein hilft nur noch eine in Bohrlöcher geklebte Anschlußbewehrung und die Wand in Form einer Schwerlastmauer in der Folge daß einige qm Grundfläche durch den breiter dimensionierten Mauerfuß verloren gehen. Voraussetzung ist daß dein Betonboden nicht nur eine Rißbewehrung mit Baustahlmatten hat. Aber du hast eben den Cent sparen wollen und wirfst nun den € zum Fenster raus. Merke: Gut geplant ist preisgünstig gebaut.
Gruß
Peter2x
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Re: Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Beitragvon peter2x » So Dez 13, 2009 23:01

Noch ein kleiner Hinweis für die Im Betonbau angewandte Dimensionen: Eine 3 m hohe Lärmschutzwand hat zur Abtragung der Windlasten ein 3 m tiefes, bewehrtes Fundament mit 80 cm Durchmesser.
Gruß
Peter2x
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Peter2x
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Re: Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Beitragvon spielmann » Mo Dez 14, 2009 12:17

peter2x hat geschrieben:Noch ein kleiner Hinweis für die Im Betonbau angewandte Dimensionen: Eine 3 m hohe Lärmschutzwand hat zur Abtragung der Windlasten ein 3 m tiefes, bewehrtes Fundament mit 80 cm Durchmesser.
Gruß
Peter2x

Jetzt macht Ihr Ihm aber richtig Angst, bevor er überhaupt was macht soll er zu der Firma gehen die die Halle erbaut haben die hilft normalerweise schon weiter, wenn es die nicht mehr gibt soll er zu einem zugelassenen Architekten oder Statiker gehen und es berechnen lassen. Lieber vorher etwas Kosten dafür, als nachher für die Fehler auf zu kommen, wird meistens teurer :!:
MfG. Emilson
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Re: Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Beitragvon fasan » Mo Dez 14, 2009 12:34

spielmann hat geschrieben:Jetzt macht Ihr Ihm aber richtig Angst, bevor er überhaupt was macht soll er zu der Firma gehen die die Halle erbaut haben die hilft normalerweise schon weiter, wenn es die nicht mehr gibt soll er zu einem zugelassenen Architekten oder Statiker gehen und es berechnen lassen. Lieber vorher etwas Kosten dafür, als nachher für die Fehler auf zu kommen, wird meistens teurer :!:
MfG. Emilson


Ich finde auch dass ein Gutachter dazugeholt wird. Uns hat es auch eine Hallenwand rausgedrückt. Ging noch gut, die Wand war nur 10 cm rausgedrückt.
An der falschen Stelle gespart.

Gerald
Helft den Armen vögeln
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Re: Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Beitragvon amwald 51 » Mo Dez 14, 2009 14:44

servus mitanand
dachte schon, das thema sei abgearbeitet. aber am wochenende war wohl allgemeiner christbaumstreß angesagt. jeder sucht sich beim nachbarn den baum aus , der dann bei nacht und nebel geholt wird und jeder ist damit beschäftigt seine christbaume vor den leiben nachbarn zu beschützen :D :D :D :D .
die größte freude macht eindeutig der christbaum aus nachbars jungend(wald). und mancher hat sich vielleicht dabei über die standfestigkeit der ausgewachsenen christbäume so seine gedanken gemacht. :D
jetzt aber zurück zum thema. frankenvieh könnte hier ja durchaus mein freund werden, kommt zwar aus franggen, franggen ist aber auch freistaat bayern. und in bayern sagt man seine meinung gradraus. :D :D
zu dem disput mit dem d(yn)amischen jungstatiker mein kleiner hinweis: auch in der statik führen viele wege nach rom, drei statiker werden dir für jeden fall vier lösungen anbieten.
was eiermann 3000's halle betrifft, ist zunäachst mal die frage, auf welcher seite wie große öffnungen sind. und danach mußte die hallenkonstruktion hinsichtlich ihrer windaussteifung auch ausgerichtet sein, was ja gewiss in der vorhandenen statik abgehandelt ist. möglicherweise sind ja wie hier schon vermutet, die tore bei wind nicht öffenbar, weil sie zur windaussteifung dienen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: wahrscheinlicher ist aber, dass die horizontalen lasten über diagonale zugverbände, ggf. über zusätzliche biegesteife ecken oder druckstreben (bügen) über die stützen in den boden abgeleitet werden. und in dieser hinsicht könnten zwischenwände zwischen den stützen ggf. die windsteiffigkeit der halle beträchtlich erhöhen. bringt aber nur noch was für die zukünftigen taifune aus der klimaveränderung. :D :D
@peter2x
der bezug mit den 3m tiefen fundamenten von lärmschutzwänden hinkt hier beträchtlich. ersten stehen diese wände meisten auf schmalen dammkronen, die nun mal zwangsläufig tiefere gründungen erfordern,
für den jungstatiker stichwort grundbruch ???!!! zweitens fehlt den lärmschutzwänden eben quer zur wandachse die möglichkeit einer aussteifung durch einen w.-verband bzw. eiener austeifenden scheibe. würde man z.b. die lärmschutzwand in zickzack- oder meanderform ausführen, könnten die fundamenttiefen schon beträchtlich verringert werden. wie schon zuvor erwähnt: 3 planer 4 lösungen.
wie von Dir schon beschrieben, hat der stolze hallenbesitzer zuerst am falschen ende gespart.
noch was am rande: prof. eiermann war ein nicht unbekannter deutscher architekt. soweit ich richtig liege stammt u.a. der neubau (etwa. 60 er jahre) der berliner kaiser-wilhelm-gedächniskirche aus seiner feder. wäre schade wenn unser herr eiermann hier seinem namensvetter durch eine verpfuschte nachbereitung seines hallenneubaues dieehr# abschneiden würde. :D :D :D er weiß ja nun schon seit einer woche, wie ers genau macht :regen: :regen: !!!!
hoffe der threat bleibt noch etwas erhalten, könnte noch so meine erfahrungen aus dem abriss und anschließndem neubau eines größeren gebäudekomplexes neben der mädlerpassage in leipzig zum besten geben.
grüße vom alpenrand
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Re: Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Beitragvon luckylou » Do Dez 17, 2009 14:09

Also was hier alles für ein Müll gepostet wird,bis auf Miststreuer alles Pseudoexperten.
Rufe nächstes mal den Statiker der Halle an, der gibt Dir kostenlos die richtige Antwort,nämlich die,dass die Wand, in die Bodenplatte eingespannt werden muss,bei Fahrsilos genauso und die Wand richtig berechnen,kostet Dich wenn Du das haben willst nicht mehr wie 300-500 €.Was hier von Streifenfundamenten und Aufnahme von Windlasten gefaselt wird,grausam.
luckylou ,Diplombauingenieur
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Re: Betonmauer oder zu erst Betonplatte???

Beitragvon amwald 51 » Do Dez 17, 2009 17:15

servus beianand
@luckylou
..... was in meinem beitrag von vor einer woche schon steht :evil: :evil:
grüße vom b...ingenieur vom alpenrand
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