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Betriebsgrößen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Nordhesse » Mo Jul 29, 2013 17:47

Naja, dann können wir ja mal feststellen: Nordhesse, Bauer Harms und Jupp sind in diesem Punkt ziemlich einer Meinung :D :D :D
Sicherlich kann man in Ballungszentren auch ohne Vieh eine hohe Wertschöpfung erreichen ( Gemüse, Direktverm. usw. ) deshalb stimmt der Einwand mit Getreide/ Raps. Noch schlimmer sieht es dort aus, wo auf Grünland ohne Milch versucht wird Geld zu verdienen.
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Fassi » Mo Jul 29, 2013 21:10

Noch schlimmer sieht es dort aus, wo auf Grünland ohne Milch versucht wird Geld zu verdienen.


Wieso? Das geht sogar sehr gut, nur kann es eben nicht jeder Betriebsleiter und es funktioniert halt nicht nach Schema F. Aber wie gesagt, siehe mein Beitrag, wir haben 41 Betriebe mit Mutterkuhhaltung im Vollerwerb. Ein paar davon kenne ich, und keiner von denen steht schlechter da als die benachbarten Milchviehbetriebe (manch einer sogar besser). Ebenso auch ein paar der Schäfereien stehen nicht schlecht da. Verlangt halt nur etwas mehr vom Betriebsleiter im Bereich Produktvermarktung als ein Milchviehbetrieb.

Gruß
Zuletzt geändert von Fassi am Mo Jul 29, 2013 21:19, insgesamt 1-mal geändert.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Fassi » Mo Jul 29, 2013 21:22

Wobei ja nu Landkreis- Eckdaten vom Jupp und Nordhessen interessant wären. Sowohl KB wie auch FD sind ja Luftlinie nicht allzu weit von ESW weg :wink: (grob geschätzt etwa 50km Luftlinie von Kreisgrenze zu Kreisgrenze). Ich würde aber mal behaupten, dass man da schon Strukturunterschiede erkennen kann. Und darum gehts ja hier in erster Linie.

Gruß
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Nordhesse » Mo Jul 29, 2013 22:23

KB war nur fast richtig :D Landwirtschaft im SEK:
1429 Betriebe- 70000 ha, 55000 ha Acker, 15000 ha GL
392 Betriebe 20 - 50 ha, 254 Betriebe 50 - 100 ha, 193 Betriebe >100 ha- Diese bewirtschaften 31000 ha
Haupterwerb 521 Betriebe mit 47000 ha Öko: 4 % der Betriebe mit 4 % der Fläche
351 Milchviehbetriebe halten 12500 Kühe
178 Zuchtsauenbetriebe halten 11100 Sauen
700 Mastbetriebe halten ca. 150000 Mastschweine
18 BGA mit 7840 kw el.
Obwohl wir 1/3 der hessischen Mastschweine und 1/4 der Zuchtsauen halten haben wir nur einen Viehbesatz von 0,7 GV / ha
Der Rückgang der Betriebe liegt im Schnitt der letzten 20 Jahre ziemlich konstant bei 4,5 % / Jahr- das wird sich auch nicht ändern.
Wenn ich jetzt noch Wachstumsschwellen selber definieren soll, dann würde ich die an folgenden Eckpunkten setzten: Wer mehr als : 80 Kühe, 200 Zuchtsauen, 120 Sauen Geschlossenes System, 1200 Mastplätze hat, kann die Option zu weiterem Wachstum nutzen. Unter diesen Zahlen geht der Trend eher zur Aufgabe/ Übernahme. Ob das so sein muss, will ich nicht beurteilen
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Nordhesse » Mo Jul 29, 2013 22:26

Die größte Wachstumsbremse sehe ich darin, dass es nicht genügend Betriebsleiter gibt, die die richtig großen Betriebe managen können und wollen.
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Fassi » Mo Jul 29, 2013 22:41

Sieh an, dann teilen wir uns ja sogar eine Kreisgrenze. Ich sehe hier bei uns eher das Problem da drinn:

auf Grünland ohne Milch versucht wird Geld zu verdienen.


Die Ackerbaubetriebe bei uns haben eigentlich alle Nachfolger, die meisten der zukunftsfähigen Milchviehbetriebe auch. Aber es gibt halt ein paar Ecken, die sind heute nicht mehr wirklich Milchviehtauglich bzw Konkurrenzfähig. Und da braucht man dann wirklich fitte Leute (oder macht halt im Nebenerwerb weiter). Aber der Strukturwandel bei uns ist so ziemlich durch, würd ich sagen.

Gruß
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Badener » Di Jul 30, 2013 7:50

Hallo,

na also es klappt doch.
Ich sehe bei uns das regionale Problem, dass es immer noch Waldlichtungen, viele kleine Schläge usw, gibt, die nie von einem Großen (hier meine ich Betriebe mit >100ha) bewirtschaftet werden würden. Da ganz einfach kleine Maschinen gebraucht werden um zwischen Gräben oder Bäumen zu fahren. Die Offenhaltung dieser Flächen ist hauptsächlich den kleinen Betreiben mit Flächen bis 10ha geschuldet, und wenn ich dann so Sachen höre wie:

"Dann wächst im Schwarzwald halt mal ein Tal zu": Nils Schmid

platzt mir der Kragen.
Ich finde es durchaus interessant mal über den Tellerrand zu schauen, wie Du das Fassi schön ausgedrückt hast.
Und ich möchte gerne mal einen Vario-Ritter mit dem Messerbalken mähen sehen, weil es bei uns noch Flächen gibt die aus Naturschutzgründen nur mit Messerbalkenschnitt gemäht werden dürfen.
Ich würde aber fast noch sagen/denken die Rentabilität zweier Betreibe in der gleichen Sparte (z.B. Milchviehhaltung) ist relativ unabhänig von dessen Betriebsgröße. Mehr noch denke ich, dass kleinere Betriebe mit 20-35ha besser wirtschaften können, da sie bestehende Infrastrukturen deutlich besser nutzen können. Ob bei dieser Hektarzahl schon Vollerwerb möglich ist, vllt in der Schweiz, aber in Deutschland glaube ich nicht.

Was die Nachfolger anbelangt ist es bei uns ganz schön schwierig. Durch die kleinen Betreibe die wir hauptsächlich haben, arbeiten die meisten in der Industrie. Diese liegt aber im Rheintal oder in der Schweiz. Viele junge zieht es deshalb in die Rheinebene und die Elterlichen Betreibe werden nach und nach immer kleiner und die Ländereien weitestgehend verpachtet.

Beim Nordhessen fällt mir auf, dass die Verteilung der Betreibe im Bereich der größeren Betriebe, wesentlich flacher abfällt wie die Verteilung die ich zu beginn geschildert habe. Es gibt auch viele Kleine aber eben auch viele Große, was den Kleinen vermutlich deutlich mehr zu schaffen macht....

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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Badener » Di Jul 30, 2013 9:27

Jupp1303 hat geschrieben:Was sind kleine und große Schläge ?

Also viel kleiner wie 5000 qm ist uninteressant, wenn dann noch hängig und schlechter Boden, Wildschweine usw. bringt man richtig Geld mit

so ab 6 ha Schlaggröße sind die Bewirtschaftungsvorteile mit steigender Schlaggröße, nur noch sehr sehr gering


Naja, leider ist bei uns eben so, dass viele Flächen in unserer Gegend (Rheintal ist etwas anderes) zw. 30 und 50ar haben. Hat man man 1-3 ha am Stück kann man sich glücklich schätzen und >3ha am Stück ist schon richtig gut. Naturlich haben die größeren Betriebe ab 50 ha (Ich rede hier nicht von 800ha großen Betrieben, weil die größten die Ich kenne um oder knapp über 100ha haben) auch Flächen die aneinander liegen, aber das nur, weil Sie von X- Personen zusammengepachtet haben...

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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Fassi » Di Jul 30, 2013 10:28

Lach, nein, der Strukturwandel ist nicht durch. Unsere Großen hier setzen nun auch offizell zum Sprung nach dem Westen...


Ich hab von unserem Landkreis gesprochen, und da ist er so ziemlich durch. Eure Großen werden sehr wahrscheinlich nicht zu uns in die Gegend kommen. Ich mein, wenn man von Immobilienvermietung lebt, käuft man ja auch keine Bretterbude im tiefsten Wald :wink: . Zumal hier in etlichen Dörfern die Mentalität der Leute zu ihrem verpachteten Land ganz anders ist. Selbst meine Generation weiß häufig noch, wo die Grenzen verlaufen, tritt den Pächtern aufm Schwanz, wenn sie was an der Bewirtschaftungsweise stört und ändert/kündigt wegen sowas auch schon mal Pachtverträge.

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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Welfenprinz » Di Jul 30, 2013 10:37

Nordhesse hat geschrieben:Die größte Wachstumsbremse sehe ich darin, dass es nicht genügend Betriebsleiter gibt, die die richtig großen Betriebe managen ....undwollen.


Auf einer agritechnica - Eröffnung vor mehreren Jahren hat Sonnleitner unser DBV -Präsi begeistert davon geschwärmt, dass heute ein Bauer 500 ha bewirtschaften und noch 3 Jobs nebenbei machen könne.

Was muss das für ein armes Leben sein, wenn 500 ha nicht genug sind und man sich noch nach sonstwas abhetzt?
Wofür?
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Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Badener » Di Jul 30, 2013 11:18

Bauer Harms hat geschrieben:
Badener hat geschrieben:[

@Bauer Harms
Ich bin der Erklärung müde.
Entweder Du hälst dich agitativ zurück oder trägst konstruktiv bei.
Es zwingt dich Niemand zum Lesen oder Schreiben.

Grüße



Hatten wir lange nicht, dass ein Teilnehmer dem anderen sagt, was er zu tun oder zu lassen habe.....lass mal Badener, wenn du hier rumlabern kannst und darfst, dann bleib ich auch noch ein wenig, ok?


"Rumlabern" ist aber nicht wirklich eine anständige Sprache.
Was solls auch Du bist willkommen, denn ich will mir ja nicht nachsagen lassen, ich würde nicht andere Meinungen akzeptieren wie das manch andere Forenteilnehmer tun. Also tuh Dir keinen Zwang an.....

Grüße
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Qtreiber » Di Jul 30, 2013 16:34

lass doch den Schimmel. Der braucht das. :wink:
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon westfale2030 » Di Jul 30, 2013 16:47

Über den Sinn oder Unsinn von Themen kann man streiten. Ich hab mich darüber an dieser Stelle noch nie ausgelassen. Ich denk mir meinen Teil, und fertig. Ich frag mich eher, wie die Dauerschreiberlinge hier im Landtreff mit tausenden oder auch über 10000 Beiträgen noch nebenbei Zeit zum Arbeiten finden? Und wird diese Dauerschreiberei nicht so ganz langsam zwanghaft ? Wie dem auch sei, nun kurz zum Thema:
Es dürfte allgemein bekannt sein, daß die Betriebsgrößen in Deutschland von Süd nach Nord und von West nach Ost zunehmen. Die größten Bertriebe liegen somit in Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg und Sachsen Anhalt. Der Strukturandel geht allerdings auch hier immer weiter mit beängstigenden Formen.

Gruß westfale
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Re: Betriebsgrößen

Beitragvon Qtreiber » Di Jul 30, 2013 17:03

westfale2030 hat geschrieben:Ich frag mich eher, wie die Dauerschreiberlinge hier im Landtreff mit tausenden oder auch über 10000 Beiträgen noch nebenbei Zeit zum Arbeiten finden?


Die Verrechnungssätze müssen nur hoch genug sein, dann klappt das schon. :lol:
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