Hallo,
ich habe des öfteren das Gefühl, dass hier unterschiedlichste Betreibsgrößen aufeinander treffen.
Aussagen wie "unter 100ha ist alles Hobby" hört man schon des öfteren!
Um mal die Strukturen der landw. Betriebe bei uns im Landkreis offenzulegen habe ich ein Paar Daten für euch:
Hintergrund: Fakten rund um die Landwirtschaft im Kreis
Die wichtigsten Fakten von der Fläche bis zu den Betrieben im Landkreis (Stand 2010).
Landwirtschaftlich genutzte Fläche: Knapp 40 000 Hektar (Gesamtfläche rund 113 000 Hektar), davon 60 Prozent Grün- und 40 Prozent Ackerland. Knapp 7000 Hektar werden ökologisch bewirtschaftet, damit liegt der Landkreis landesweit an der Spitze.
Anzahl der Betriebe: 1242, davon 335 Haupterwerbsbetriebe, 907 Nebenerwerbsbetriebe. Der Anteil an Nebenerwerbsbetrieben ist in den vergangenen 30 Jahren von 66 auf 70 Prozent gestiegen. 181 Betriebe arbeiten ökologisch.
Größe der Betriebe: unter fünf Hektar (ha): 51 Betriebe; fünf bis zehn ha: 348; zehn bis 20 ha: 327; 20 bis 50 ha: 266; 50 bis 100 ha: 174; 100 und mehr ha: 76.
Hauptnutzungsarten im Ackerbau: Getreide und Mais. Die Silomaisflächen nahmen in den vergangenen 20 Jahren hauptsächlich auf Kosten des Getreides um 63 Prozent zu. Biogasanlagen (31 gibt es im Landkreis), aber auch die zunehmende Verwendung von Mais als Futtermittel sind der Hauptgrund.
Tierhaltung: Schwerpunkt ist im Kreisgebiet die Rinderhaltung, darunter sind über 10 000 Milchkühe und über 3500 Mutterkühe. Milch ist der Hauptproduktionsfaktor im Landkreis und erzielt eine hohe Wertschöpfung. Schweine sind rückläufig, stark zugenommen hat die Anzahl der Pferde, Mutterkühe und Schafe. Insgesamt ist die Tierhaltung im Kreis rückläufig.
So nun hoffe ich auf eine rege Diskussion, ich denke es spricht Bände, wenn über 50% aller Betriebe weniger wie 20ha bewirtschaften und sogar knapp 80% unter 50ha bewirtschaften.
Achso, die Quelle noch:
http://www.suedkurier.de/region/hochrhe ... 23,6185983
Grüße
