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Betriebsstundenzähler; wie genau wird abgerechnet?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon mike » Mi Nov 29, 2006 13:20

Also so ein Stundenzähler beim Traktor soll ja aussagen, wieviel ein Traktor in seinem Leben schon gearbeitet hat. Ähnlich wie bei einem Auto ein Kilometerzähler. Dieser dreht ja auch schneller, wenn die Drehzahl steigt. Ausserdem hatten wir mal so einen 800er MB- Trac und bei dem konnte man die Betriebsstunden auf 2 Stellen hinter dem Komma ablesen. Ich glaube wenn ich z.B. Korn gefahren habe mit Vollgas dann hat der deutlich schneller gedreht als im Standgas. mfg
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Beitragvon DX85 » Mi Nov 29, 2006 15:50

Also, bei unserem DX85 ist das auf jeden Fall Drehzahlabhängig (mechanischer Zähler). Wir hatten den kürzlich ca 2 Stunden bei nahezu Standgas laufen (Holzspalter an Zapfwelle) und hinterher gerade mal 1 Stunde mehr drauf. Einige Tage vorher lief er aber gute 1,5 Stunden bei voller Drehzahl über die Strasse (Holz wollte ja auch geholt werden..) und anschliessend waren mindestens 2 Stunden mehr drauf. Kann ja vielleicht heute anders sein, aber bei unserem alten Schätzchen ist das so.
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Beitragvon Josch » Mi Nov 29, 2006 16:12

Es ist definitiv so, daß bei älteren Traktormetern die angezeigte Zeit bei 60% der Nennmotordrehzahl der Realzeit entspricht.
Beispiel: Nenndrehzahl 2400U/min / davon 60% = 1440 U/min
Ergo - bei einer Motordrehzahl von 1440U/min geht der Betriebsstundenzähler genauso schnell wie die Bahnhofsuhr in Hinterknösel :wink:
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Beitragvon Heinrich » Mi Nov 29, 2006 16:33

mike hat geschrieben:Also so ein Stundenzähler beim Traktor soll ja aussagen, wieviel ein Traktor in seinem Leben schon gearbeitet hat. Ähnlich wie bei einem Auto ein Kilometerzähler. Dieser dreht ja auch schneller, wenn die Drehzahl steigt. Ausserdem hatten wir mal so einen 800er MB- Trac und bei dem konnte man die Betriebsstunden auf 2 Stellen hinter dem Komma ablesen. Ich glaube wenn ich z.B. Korn gefahren habe mit Vollgas dann hat der deutlich schneller gedreht als im Standgas. mfg

wie meinst du das mit dem Auto, Je höher die Drehazhl ist desto schneller fahre ich?. Also ich denke das kann man nicht vergleichen. Ich vermute das am Auto schon ziemlich genau angezeigt wird wie schnell ich fahere.
Auf jeden fall ist das so das die Kilometer die der Tacho anzeigt auch gefahren worden sind, wenn er nicht manipuliert wurde.

In diesem Zusammenhang ist der Tacho eine Autos ein scjhlechtes Beispiel
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Beitragvon IHC1056XL » Do Nov 30, 2006 6:57

Also bei meinem OH (1056XL) zeigt es auch zwei Stellen hinterm Komma an, und ich habs probiert bei Drehzahl zählt er schneller als bei Standgas, ist ja auch klar.
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Beitragvon Cowboy No1 » Do Nov 30, 2006 8:31

Da such ich jetzt schon den ganzen Tag Hinterknösel auf der Karte, um meinen Betriebsstundenzähler mit der Bahnhofsuhr zu vergleichen aber ich finds nicht!!!! Verdammt!!!!

Bei uns auf dem Betrieb läuft auch noch ein IHC 654. Der Zählt seine Betriebsstunden auch noch rein mechanisch und Drehzahlabhängig.
Aber seid dem IHC den Schlepper gebaut hat ist noch ne ganz große Menge Wasser den Rhein herunter geflossen. Und auch wenn sich das hier einige nicht so einfach vorstellen können, heute werden zeitstunden gezählt. Oder gibt es noch nen neuen Schlepper (Modelljahr nach 2002) der Drehzahl abhängig zählt???


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Beitragvon Josch » Do Nov 30, 2006 8:49

:wink: @Cowboy No1 .... Hinterknösel wurde vorsorglich von allen Karten genommen weil dort Tag für Tag die Landwirte mit ihren Schleppern den Bahnhof blockiert hatten um ihre Stundenzähler zu eichen. :wink:
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Beitragvon Cowboy No1 » Do Nov 30, 2006 9:31

@ Josch:


Jetzt versteh ich warum hier an der Tür gestern ein Mann Namens Radirer war und nach allen Karten im Haus gefragt hat. Der hat Hinterknösel ausradiert.!!!! :shock:

Aber mein kleines Navi hat er nicht erwischt!!!!! :lol:

Bin schon unterwegs mit dem IHC 654 uns Susi an der Scheibe hängend nach Hinterknösel......... :wink:


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Beitragvon Heiko » Do Nov 30, 2006 9:48

Die elektrische Zählweise hat den Vorteil, dass 1 Zeistunde auch gleiche 1 Betriebsstunde ist, so kann man auch die unterschiedlichen Marken besser vergleichen.

Die alte, mechanische Zählweise gibt zwar eher den Fahrstil wieder, man kann aber (gerade beim Gebrauchtkauf) die Stundenzahlen nur bedingt vergleichen.

Ein "Langsamdreher" wie IHC oder Güldner mit 5000 Bh hat in der Regel mehr geschafft als ein Schnelldreher wie Fendt, MF oder Deutz mit 6000 Bh.

Wenn man das berücksichtigt, verwandeln sich Vorteile mancher Schlepper in Nachteile.

Nehmt z.B. Wartungsintervalle: Unser IHC braucht alle 200 Bhs einen Motorölwechsel, der MF alle 150. Berücksichtigt man die Zählweise der Stunden, kann man sagen, dass der MF beinahe doppelt soviele Ölwechsel braucht, wie der IHC. Wenn der Intervall eines Schnelldrehers 250 Bhs beträgt, muss wahrscheinlich immer noch häufiger Öl gewechselt werden.

Der nächste Vergleich ist der Dieselverbrauch: Wenn ich den Verbrauch so ausrechne, indem ich das verbrauchte Diesel durch die Betriebsstunden teile, schneidet ein Schnelldreher deutlich besser ab. Richtige Vergleiche kann man da nur mit einer "echten" Uhr feststellen.

Und der nächste Punkt ist die Haltbarkeit. Schön, wenn ein Schnelldreher 10.000 Bh ohne Probleme läuft, aber ein Langsamdreher hat mit vielleicht 7500 Bhs das gleiche geschafft. Damit ein Fendt solange hält wie ein IHC mit 20.000 Stunden, müsste der Grüne schon an die 25.000 bis 30.000 Stunden durchhalten.

Durch die elektrische Zählweise haben sich diese Gedankengänge erledigt, bei alten Maschinen sollte man das aber berücksichtigen.
Einfach nur rot und schier unbesiegbar!

Am Essen spart man nicht!
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Beitragvon Josch » Do Nov 30, 2006 12:03

:? ohje ... glau'b das gibt nun wieder Ärger

:wink: am Besten mal so dahin gestellt sein lassen :wink:
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Re: Betriebsstundenzähler; wie genau wird abgerechnet?

Beitragvon jojorose » So Aug 11, 2013 18:18

dieser Thread ist zwar schon alt aber ich versuchs einfach mal:

Ich habe nen Deutz Agrotron 106 Bj 2006.

Ganz einfache Frage: Hat der nu die eleektrische Bauweise?

Oder noch einfacheer: Ab wann waren denn die elektrischen Standard?
Gruß

Jojo

--------------------

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Re: Betriebsstundenzähler; wie genau wird abgerechnet?

Beitragvon Hans Söllner » So Aug 11, 2013 18:27

jojorose hat geschrieben:dieser Thread ist zwar schon alt aber ich versuchs einfach mal:
Ich habe nen Deutz Agrotron 106 Bj 2006.
Ganz einfache Frage: Hat der nu die eleektrische Bauweise?
Oder noch einfacheer: Ab wann waren denn die elektrischen Standard?


Grüß dich
Der Agrotron zählt schon echte Stunden, ist also nicht Drehzahlabhängig. Gilt für alle Typen.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

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Re: Betriebsstundenzähler; wie genau wird abgerechnet?

Beitragvon berndisame » Mo Aug 12, 2013 6:23

Hallo!

Bei den neuen Elektronischen Zählern ist doch immer eine Bst. eine Uhr- Stunde, oder???

Gruß
Alle Angaben ohne Gewähr- jeder ist für das was er nachahmt selbst verantwortlich!!! Ich übernehme keine Haftung für daraus entstandene Schäden!
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Re: Betriebsstundenzähler; wie genau wird abgerechnet?

Beitragvon Epxylon » Mo Aug 12, 2013 17:37

Ja.
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