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Betrügerische Arbeitgeber - was tun?

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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Betrügerische Arbeitgeber - was tun?

Beitragvon brainfart » Di Feb 03, 2009 17:52

Stellen wir uns mal vor, ein Arbeitgeber würde seine Angestellten dazu verleiten, Überstunden etc. schwarz abzurechnen und verweigert dann die Bezahlung.
Was würdet ihr tun? Um das russische Inkassobüro einzuschalten sind die Summen nicht groß genug. Anonym anschwärzen beim Finanzamt? Was droht den betroffenen Arbeitnehmern?

Wenns absehbar ist, daß die Kohle nicht rüberkommt, würde ich zu massiver Sabotage raten, dann hat man wenigstens noch die Genugtuung, daß die Kohle nicht in Chefs Wochenendhaus an der Ostsee wandert...
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Beitragvon Ackerparty » Di Feb 03, 2009 18:05

naja sabotieren usw bringt dir alles nix ausser das man gekündigt wird.
kahm letztens mal son bericht im Tv und Laut arbeitsgericht reicht dem Unternehmer die vermutung das du irgendwas betriebsschädigendes angestellt hast und wenns nur der diebstahl eines Kabelbinder ist den er dir unterstellt um dich künigen zukönnen.
Somit würde ich sagen ignorieren und sich selbst nicht mehr aufs schwarz geschäft einlassen und nur noch dienst nach vorschrift.
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Beitragvon brainfart » Di Feb 03, 2009 18:15

Gekündigt wurde ja schon, deswegen meint der Arbeitgeber ja auch, daß er mal so einfach dummdreist grinsend die Kohle einbehalten kann.


> und sich selbst nicht mehr aufs schwarz geschäft einlassen und nur noch dienst nach vorschrift.

Wie soll das gehen, wenn man Arbeiten MUSS und die Geschäftsleitung einen faktisch dazu ZWINGT?
Was droht einem denn schlimmstenfalls als Arbeitnehmer, wenn man dem Sauladen das Finanzamt auf den Hals hetzt? Man kann davon ausgehen, daß die Stundenzettel vermutlich hinreichend frisiert sind, so daß auf den ersten Blick nichts auffällt. Trotzdem wäre ein bißchen Unruhe im Büro sicherlich nicht schlecht fürs Arbeitsklima.

Oder bleibt einem doch nur Sabotage? Hat jemand noch andere Ideen?
Zuletzt geändert von brainfart am Di Feb 03, 2009 18:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon SHierling » Di Feb 03, 2009 18:18

Sowas passiert doch laufend, und nicht selten ist schon das "Überreden" dazu mit der indirekten Androhung einer Entlassung verbunden. ("wenn ich das auch noch alles abrechnen soll, trägt die Firma so viele Leute nicht....")
Der Fehler ist schon gemacht, wenn man sich auf solche Geschäfte einläßt. Hinterher auf Rache für die eigene Dummheit sinnen, nutzt gar nix (auch wenns verständlich ist)
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Beitragvon Ackerparty » Di Feb 03, 2009 18:28

Problem ist wen man sich zu sowas hinreisen hat lassen sitzt man selbst ja auch in der scheiße.
ist ja völlig latte ob unangemeldet schwarz oder angemeldet schwarz ist schwarz.
Sabotieren ist ja auch nicht legal und somit macht man sich hier auch strafbar.

Somit ist wohl das beste es in nem persönlichen gespräch zuversuchen und ansonsten einfach ignorieren.

Problem ist nämlich wenn de sabotierst und er dich erwischt bezahlste schnell 3 fache von dem was aussteht und das ist es nicht wert.
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Beitragvon Svensson » Di Feb 03, 2009 18:37

Wer hat denn gekündigt? Kannst Du die Überstunden denn irgendwie noch belegen, durch Zeugen oder so?
Sprich am besten mal mit dem Anwalt Deines Vertrauens, evtl. kannst Du ja bei Ende des Arbeitsverhältnisses irgend etwas als Pfand behalten bis alles bezahlt ist.
Ich hab bei meinem Ex-Arbeitgeber auch noch ein paar Stunden offen. Wenn die Kohle nicht bald rüberkommt schick ich wohl doch mal nen Spezialisten für so etwas vorbei...
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Beitragvon SHierling » Di Feb 03, 2009 18:39

.. was man natürlich tun könnte / sollte, ist, das Ganze dem Fallmanager bei der ARGE reumütig auseinanderzusetzen. Die haben ein natürliches Interesse daran, das a) die Stunden ggf nachberechnet und nachgezahlt werden, und b) solche Arbeitgeber möglichst ohne Überstunden fahren und lieber (dann meistens für einen Hungerlohn, aber immerhin) jemanden einstellen.

Setzt natürlich voraus, das man einen interessierten Fallmanager HAT - was selten ist - und zur Not auch willens und in der Lage wäre, anfallende Steuern und Sozialabgaben nachzuzahlen.

Und getürkte Stundenzettel sind eigentlich - je nach Branche - nicht sooo schwer nachzuweisen, so unterschiedlich ist die Arbeitsleistung nicht. Es sei denn, der hat auch seinen Kunden schwarzarbeit "berechnet" - denn Pech.
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Beitragvon Rumpsteak » Di Feb 03, 2009 18:57

Wenn man dann sowieso gekündigt wurde, weil man auf sein Geld besteht kann man dem Finanzamt auch einen kleinen Tipp über seinen Ex Arbeitgeber geben. Man muss sich dann eben nur eine Ausrede einfallen lassen, woher man denn so genau weiss DASS der jenige seine Arbeitnehmer schwarz auszahlt.
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Beitragvon Zackou » Di Feb 03, 2009 19:11

Schwarzarbeit kontrolliert der Zoll. Da gibts eine eigene Abteilung, die im letzten Jahr in unserer Gegend fast alle Pferdebetriebe gefilzt hat. Die Zöllner kommen mit 6-10 Mann, verstellen sämtliche Zu- und Ausgänge des Betriebes und lassen sich von jeder angetroffenen Person den Personalausweis zeigen und nehmen eine ganz ausführliche Befragung vor.
Schwarzarbeiter und -arbeitgeber hinterziehen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, das sind jeweils Straftatbestände. Falls das Ganze auffliegt, muss der Arbeitnehmer vermutlich Steuern und Sozialversicherung nachzahlen, sofern er jemals Geld bekommen hat.
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Beitragvon brainfart » Di Feb 03, 2009 19:12

Der Betroffene hat selbst gekündigt, allerdings aus ganz anderen Gründen, und nun zeigt der Sauladen sein wahres Gesicht. Bisher wurde der Beschäftigte ja gebraucht, und ist zu jeder Tages- und Nachtzeit (auch sehr kurzfristig) gesprungen, jetzt wo er geht kann mans ja machen, der Arbeitnehmer hat ja nun kein Druckmittel mehr.
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Beitragvon hans g » Di Feb 03, 2009 19:30

also,ich weiss von einigen kleineren betrieben(10-15mitarbeiter),dass GRUNDSÄTZLICH ein teil des lohns bat bezahlt wird,sonst ist der anreiz nämlich nicht mehr da,mehrarbeit zu leisten.
wenn man der arge oder dem finanzamt nen tip gibt,wird das sehrwohl verfolgt,nur ob man als betroffener dadurch den lohn erhält, ist fraglich.
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Beitragvon SHierling » Di Feb 03, 2009 19:41

hans g hat geschrieben:wenn man der arge oder dem finanzamt nen tip gibt,wird das sehrwohl verfolgt,nur ob man als betroffener dadurch den lohn erhält, ist fraglich.
Kommt immer auf den AG an - es gibt auch solche, die froh sind über jede Kündigung, dann kommt ein neuer, bitte gern mit 50%-Anteil Lohn von der ARGE, und wenn der seine 6 Monate bzw 2 Jahre rum hat, ist wieder einer über. Und sowas abzustellen, egal welche Zustände in dem jeweiligen Betrieb herrschen - hat dann weder die ARGE Interesse - denn die haben immer schöne Vermittlungsquoten, noch der AG, denn der führt seinen Betrieb mit 50% Zuschuß aus der Arbeitslosenkasse.
Ob da dann noch irgendeiner schwarz arbeitet oder nicht, ist Banane.

Aber da passiert bei eigener Kündigung sowieso erst mal nix, es sei denn, er hat 6 Wochen vorher Bescheid gesagt, oder eine wirklich sehr gute Begründung.
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Beitragvon Justice » Di Feb 03, 2009 20:01

Was sagen den die Kollegen des betroffenen? Wenn man den Laden anschwärzt, sind die ja auch mit dran.

Das war bei mir einmal der Grund, einen ehemaligen Arbeitgeber nicht anzuzeigen, da immer nur die Falschen darunter leiden. Ich hatte damals ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Kollegen.


Hab den Scheißjob dan unter Lehrgeld verbucht.
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Beitragvon brainfart » Di Feb 03, 2009 20:03

Also bleibt nur, bildlich gesprochen und im übertragenen Sinne, mal bei Gelegenheit Cheffes Auto gegen einen Vorschlaghammer rollen zu lassen. Und in ein paar Monaten die Schweinebacke beim Zoll/Finanzamt etc. zu verpfeifen und mal ne verschärfte Buchüberprüfung anzuregen. So rein aus Boshaftigkeit.

Wie siehts denn aus, wenn der Arbeitnehmer Zugang zu einer Kasse hat und sich da am letzten Arbeitstag mal was rausnimmt und einen Zettel reinlegt, sinngemäß "für ausstehendes Arbeitsentgelt, MfG, XY". Könnte da eine Anzeige wegen Diebstahl kommen? Oder überlegt sich das der Arbeitgeber lieber zweimal?
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Beitragvon brainfart » Di Feb 03, 2009 20:10

> Was sagen den die Kollegen des betroffenen? Wenn man den Laden anschwärzt, sind die ja auch mit dran.

Keine Ahnung. Ich bins ja nicht. Ist aber sicherlich auch ein gutes Argument. Auf jeden Fall sollten alle Kollegen darüber unterrichtet werden, damit denen das nicht auch noch passiert. Anscheinend kochts da auch schon, weil Überstunden gern mal abgerundet und betrieblich bedingte Phasen des Wartens und Wenigtuns als "Bereitschaft (0€)" berechnet werden.
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