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Bewirtschaftung von Wiesen

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
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40 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon Klaus_65/70 » Mi Jun 03, 2026 14:47

Hallo Zusammen,
Ich habe zur Zeit ca. 2,5ha Wiesen, welche nicht verpachtet sind.
Nun überlege ich, hier selbst Prämien zu beantragen.
Eine Betriebsnummer besteht noch und ich habe nicht mehr Flächen, wie die besagten 2,5ha.
Rentiert sich da die Eigenbewirtschaftung bzw. welche Programme könnte man da anwenden?
Wäre nett, wenn mir hier jemand weiterhelfen würde.

Besten Dank

Grüße Klaus
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon langholzbauer » Mi Jun 03, 2026 15:26

Du bist mindestens 3 Wochen zu spät für dieses Jahr dran. :roll:
Je nach Lage der Fläche(n) kann auch Naturlandschaftspflegeprogramm ( NALAP) über die untere Naturschutzbehörde durchaus interessanter sein...
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon Klaus_65/70 » Mi Jun 03, 2026 15:44

langholzbauer hat geschrieben:Du bist mindestens 3 Wochen zu spät für dieses Jahr dran. :roll:
Je nach Lage der Fläche(n) kann auch Naturlandschaftspflegeprogramm ( NALAP) über die untere Naturschutzbehörde durchaus interessanter sein...


Besten Dank für die schnelle Antwort.
Ich finde mich gerade in diesem Thema.
Also meinst Du, es könnte sich rechnen.
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon Otto Mohl » Mi Jun 03, 2026 15:45

Bundeslandabhängig.

Lohnt sich bei eh vorhandener Tierhaltung und Technik, sonst eher nicht.
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon Grasland » Mi Jun 03, 2026 15:48

Klaus_65/70 hat geschrieben:Hallo Zusammen,
Ich habe zur Zeit ca. 2,5ha Wiesen, welche nicht verpachtet sind.
Nun überlege ich, hier selbst Prämien zu beantragen.
Eine Betriebsnummer besteht noch und ich habe nicht mehr Flächen, wie die besagten 2,5ha.
Rentiert sich da die Eigenbewirtschaftung bzw. welche Programme könnte man da anwenden?
Wäre nett, wenn mir hier jemand weiterhelfen würde.

Besten Dank

Grüße Klaus


Für die Bewirtschaftung der Wiese gibt es mehrerer unterschiedliche Förderungen. Voraussetzung ist jedoch eine eigene Bewirtschaftung.
Aus den Zeilen lese ich aber heraus, dass derzeit noch keine eigene Bewirtschaftung erfolgt. Wenn Du vorher noch in Technik wie Mähwerk, Schwader investieren musst, dann wird das aber ein Verlustgeschaft.
Grasland
 
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Jun 03, 2026 15:57

Bin mir gerade nicht sicher aber sind nicht 3ha Mindestfläche nötig um Zahlungen überhaupt zu beantragen oder waren das 1ha?

Antragsfrist für dieses Jahr war der 15te Mai.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Jun 03, 2026 16:00

Grasland hat geschrieben:
Klaus_65/70 hat geschrieben:Hallo Zusammen,
Ich habe zur Zeit ca. 2,5ha Wiesen, welche nicht verpachtet sind.
Nun überlege ich, hier selbst Prämien zu beantragen.
Eine Betriebsnummer besteht noch und ich habe nicht mehr Flächen, wie die besagten 2,5ha.
Rentiert sich da die Eigenbewirtschaftung bzw. welche Programme könnte man da anwenden?
Wäre nett, wenn mir hier jemand weiterhelfen würde.

Besten Dank

Grüße Klaus


Für die Bewirtschaftung der Wiese gibt es mehrerer unterschiedliche Förderungen. Voraussetzung ist jedoch eine eigene Bewirtschaftung.
Aus den Zeilen lese ich aber heraus, dass derzeit noch keine eigene Bewirtschaftung erfolgt. Wenn Du vorher noch in Technik wie Mähwerk, Schwader investieren musst, dann wird das aber ein Verlustgeschaft.

Er muss nicht selbst bewirtschaften er kann es auch machen lassen oder den Aufwuchs sogar stehend verkaufen. Er muss nur das ganze Jahr über Entscheidungsträger sein was auf der Fläche passiert.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon langholzbauer » Mi Jun 03, 2026 16:05

Ob sich da was rechnet, wird hier schwer einzuschätzen sein.
Bei vorhandener Betriebsnummer gehe ich von vorhandener Technik bzw. guten Kontakten zu Landwirten aus, um die Flächen entsprechend zu bewirtschaften /pflegen zu können.

Als " aktiver Landwirt " in der GAP mit dem ganzen Antrags- und Kontollgängelwahn würde ich da vermutlich NALAP als Privatperson bevorzugen.
Andererseits gibt es jetzt einige Untergrenzen bei den Kontrollen, wo vielleicht auch "der kleine Hobbybetrieb" mit INVEKOS ohne eigene Tierhaltung Spaß machen kann, wenn einem die Bürokratie Spaß macht.?
Aber dazu müssen wir erstmal abwarten, was EU und Bund für die neue Förderperiode einfällt.
Aus dem Bauch raus wäre mir persönlich sicher ein 5- jähriger NALAP- Vertrag bis ' 31 in der Hand lieber.
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon T5060 » Mi Jun 03, 2026 16:22

Bei den hohen Diesel - und Maschinenkosten sind die Zeiten des kostenlosen "Mitbewirtschaften" auch langsam vorbei, wenn der Aufwuchs irgendein nährstoffloser Extensivmist ist.
So Futter ist im Prinzip für Mischwagen und Pansen nur eine Belastung, wo Stroh noch besser wäre. Sowas Futter ist für eine qualitativ hochwertige Rind - und Milchviehfütterung nicht geeignet.
Um es mal klar und deutlich zu sagen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon strokes » Mi Jun 03, 2026 16:23

Stoapfälzer hat geschrieben:
Grasland hat geschrieben:
Klaus_65/70 hat geschrieben:Hallo Zusammen,
Ich habe zur Zeit ca. 2,5ha Wiesen, welche nicht verpachtet sind.
Nun überlege ich, hier selbst Prämien zu beantragen.
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Aus den Zeilen lese ich aber heraus, dass derzeit noch keine eigene Bewirtschaftung erfolgt. Wenn Du vorher noch in Technik wie Mähwerk, Schwader investieren musst, dann wird das aber ein Verlustgeschaft.

Er muss nicht selbst bewirtschaften er kann es auch machen lassen oder den Aufwuchs sogar stehend verkaufen. Er muss nur das ganze Jahr über Entscheidungsträger sein was auf der Fläche passiert.


Findet sich den ein Käufer für stehenden aufwuchs? Kann man froh sein wenn jemand das umsonst mäht und abfährt
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon 210ponys » Mi Jun 03, 2026 19:57

es gibt eine Landwirtschaftliche Mindesttätigkeit, das heißt Du kannst den Aufwuchs auch mulchen und liegen lassen. Ich meine 1 mal in 2 Jahren ist ausreichend...
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon MikeW » Mi Jun 03, 2026 22:20

Mindestbewirtschaftung ist jährlich erforderlich. Zumindest hier in Th und das ist auch gut so. Hat ja sonst nichts mit Landwirtschaft zu tun.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon 210ponys » Do Jun 04, 2026 11:20

vieles was gängige Praxis, hat heute nichts mehr mit Landwirtschaft zu tun. Aber inzwischen bist halt am besten dran wen auf niemand angewiesen bist...
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon Otto Mohl » Do Jun 04, 2026 12:57

Für Subventionsoptimierung muss man Lesen und Schreiben können. Da haben viele schon Probleme. Manchmal sogar größere als der Asylo, der im Irak geboren wurde.

Dann muss man den Aufwuchs verstoffwechseln. Also Wiederkäuer auf nicht dem höchsten Leistungsniveau und den Rest holen die Regenwürmer.

Mulchen reicht nie. Von der Basisprämie bleibt nach Maschinen, Diesel und BG nicht viel übrig.
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Re: Bewirtschaftung von Wiesen

Beitragvon 210ponys » Do Jun 04, 2026 13:15

Ottochen darf man fragen woher Du dich mit den Asylo aus dem irak so gut auskennst, wollte dich keine einheimische. Dann seit ihr jetzt ne Patchworkfamilie mit Familiennachzug auf dem Hof und so? Und Du lernst fleißig arabisch...
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