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Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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27 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon HL1937 » Di Mai 16, 2017 12:03

Heute habe ich ein Schreiben von unserer Stadtverwaltung - Tiefbauamt - bekommen, mit folgendem Inhalt:

Wir wenden uns an Sie als Grundstückseigentümer eines Grundstücks an dem Fluß zwischen da und da. In diesem Bereich hat sich bekannterweise der Biber angesiedelt, was grundsätzlich begrüßenswert ist und die Biodiversität erhöht.

Weiter heißt es in dem Schreiben, bei einer Ortsbesichtigung (anscheinend haben die Vollpfosten meine Wiese betreten ohne Anmeldung) ist ein schützenswerter Baumbestand festgestellt worden.
So, und jetzt kommt der Hammer:

Sie bitten mich, diesen Baumbestand selber mit Nagerschutzgitter zu versehen, damit der Biber weiter hier leben kann.

Ich werde jedenfalls einen Scheißdreck machen, um dieses Drecksvieh zu unterstüzten.
Die unterirdischen Gänge gehen teils bis 6 m in mein Grundstück, und wenns dumm läuft bricht der Traktor ein.

Wie soll man sich verhalten, oder wie soll man der Stadtverwaltung empfindlich antworten?
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Welfenprinz » Di Mai 16, 2017 12:06

Vorabrechnung für Zaun und Arbeitsaufwand schicken.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Einhorn64 » Di Mai 16, 2017 12:41

Jepp, zeige dich kooperationsbereit,
Angebot von einer Fachfirma machen lassen, und der Kommune vorlegen mit der Bitte diese Kosten doch zu übernehmen, dann würdest du mit größter Freude ihren wünschen entsprechen...
Wenn du dich weigerst und evtl noch pampig wirst, dann haben die leichtes spiel.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Manfred » Di Mai 16, 2017 13:51

Und die späteren Kosten für den laufenden Unterhalt der Schutzanlage nicht vergessen.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon xyxy » Di Mai 16, 2017 14:40

vorab den Termin der vorangegangenen Ortsbesichtigung abfragen und um Einsicht in das diesbezügliche Protokoll bitten, evtl noch eine gutachterliche Bewertung (ist Zustand) nachfordern. Sonst fehlt dir die Begründung für den Kostenbescheid
Fifty shades of green
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon elchtestversagt » Di Mai 16, 2017 15:00

Ganz ehrlich, nichts machen, solange keiner persönlich kommt, dann am 1.10 die Bäume auf den Stock setzen...
Man holt sich mit sowas die Probleme an den Hals, da hat man ewig was von.
Wenn denen an "Naturschutz" was liegen würde, dann würden die auch solch einen Aufstand nicht machen.
Die wollen doch nur, das man sich meldet um dann die grosse Keule zu schlagen.
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Fassi » Di Mai 16, 2017 15:33

Ich würde mir den Spaß machen, nen Hinweisschild auf den Baumbestand aufzustellen, ein Foto davon zu machen und hinzuschicken, mit dem Hinweis, dass die Schutzmaßnahme vorgenommen wurde :lol:.
elchtestversagt hat geschrieben:Ganz ehrlich, nichts machen, solange keiner persönlich kommt, dann am 1.10 die Bäume auf den Stock setzen...


Vorsicht bei sowas, die Naturschutzbehörden haben Kataster für solche Dinge. Wenn die Bäume darin aufgeführt sind, und dann verschwunden sind, ist der Ärger weitaus höher und teurer. Plus Chance noch einen wegen CC und guter fachlicher Praxis mitzubekommen.

Ich würde da auch erstmal Protokolleinsicht plus entsprechende offizielle Ausweisung des Baumbestands sehen wollen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Mai 16, 2017 17:55

Hab schon von Landwirten gehört, die einfach Bäume in ihren Feldern umgelegt haben und dann Anzeige gegen unbekannt gemacht haben...Bild
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon HL1937 » Di Mai 16, 2017 19:16

Wieso soll ich den Baum schützen? Bin ja froh wenn er weg ist :lol:

Mal ganz ehrlich, eigentlich sollte man die Kommune haftbar machen für Flurschäden und Maschinenschäden wenn sie durch den hochgelobten Biber verursacht werden.
Kein Mensch braucht einen Biber. Für mich ist er nur ein Schädling. Es wäre interessant was die Gemeinde macht, wenn man sie auffordert, die Biberschäden über das ganze Jahr hinweg in den Wiesen und Äckern zu kontrollieren und auf ihre Kosten zu beseitigen. Maschinenschäden müßten auch bezahlt werden.
Was meint ihr, wie schnell die den Biber loswerden wollen, wenn das jeder durchziehen würde.
Das Problem heute ist das, diejenigen die da lauthalts rumschreien, denen gehört meistens nicht mal ein m², also kann man ihnen auch nix kaputt machen.
Was muß der scheiß Bauer auch die Wiese da haben, wo der Biber wohnt.

Eins ist auf jeden Fall klar: alles was im Wasser lebt (Biber), im Wald (Wolf) oder eine dunkle Hautfarbe hat, ist in Deutschland heilig.
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Das erledigt doch der Biber

Beitragvon adefrankl » Di Mai 16, 2017 19:34

HL1937 hat geschrieben:Wieso soll ich den Baum schützen? Bin ja froh wenn er weg ist :lol:

Mal ganz ehrlich, eigentlich sollte man die Kommune haftbar machen für Flurschäden und Maschinenschäden wenn sie durch den hochgelobten Biber verursacht werden.
Kein Mensch braucht einen Biber. Für mich ist er nur ein Schädling. Es wäre interessant was die Gemeinde macht, wenn man sie auffordert, die Biberschäden über das ganze Jahr hinweg in den Wiesen und Äckern zu kontrollieren und auf ihre Kosten zu beseitigen. Maschinenschäden müßten auch bezahlt werden.
Was meint ihr, wie schnell die den Biber loswerden wollen, wenn das jeder durchziehen würde.
Das Problem heute ist das, diejenigen die da lauthalts rumschreien, denen gehört meistens nicht mal ein m², also kann man ihnen auch nix kaputt machen.
Was muß der scheiß Bauer auch die Wiese da haben, wo der Biber wohnt.

Eins ist auf jeden Fall klar: alles was im Wasser lebt (Biber), im Wald (Wolf) oder eine dunkle Hautfarbe hat, ist in Deutschland heilig.

Also das mit dem Bäumen erledigt doch der Biber. Bei einem Verwandten im Dorf gab es einen schönen Baumbestand neben einen Gewässer, der vor längerer Zeit mal im Rahmen der Flurbereinigung angelegt wurde. Diesen hätte niemand beseitigen dürfen (wollte auch keiner). nun hat aber der Bibel diese (etwas über 20) Bäume umgelegt. Da ist das dann in Ordnung.
Wenn es die Naturschützer so wollen, dann müssen halt die Bäume weichen. Irgendwelche Schutzgitter sind doch unnatürlich.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Family Guy » Di Mai 16, 2017 20:20

HL1937 hat geschrieben:
Sie bitten mich, diesen Baumbestand selber mit Nagerschutzgitter zu versehen, damit der Biber weiter hier leben kann.




solange sie dich bitten, machst du gar nichts, denn sie haben für ihre Bitte keine Grundlage.

Mit dem Umsägen wäre ich vorsichtig, gibt es eine Baumschutzsatzung, Landschaftselement oder ähnliches?
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon mf4255 » Di Mai 16, 2017 20:50

Hallo,
nichts tun ist immer der falsche Weg, damit gibt man der Gegenseite Spielraum zu handeln.
Immer aktiv sein, dann setzt man die unter Zugzwang.
Als erste würde ich die mal fragen wie die überhaupt dazu kommen unerlaubt auf deinem Grundstück rum zu wandern.
Desweiteren würde ich denen auch einen Kostenvoranschlag für die Schutzeinrichtungen schicken, sollten die sich nicht bereit zeigen diese zu übernehmen wird der Bieber die von dir bestellte Fällung vornehmen :mrgreen:

MfG MF4255
Immer weiter.
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Family Guy » Di Mai 16, 2017 21:02

Je mehr man verhandelt und agiert umso mehr "Angriffspunkte" gibt man.
Wozu einen Kostenvoranschlag für eine Sache, auf den die Behörde keinen Anspruch hat?
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon elchtestversagt » Mi Mai 17, 2017 6:36

Wenn es einzeln stehende Bäume sind, dann kann da was sein.
Wenn das Bäume auf einem Wall/Hecke sind, die einem selbst gehören, dann darf man das nutzen, Kataster hin oder her ( bei einzelnen Bäumen in weiter Flur ist das was anderes...).
Ansonsten: Naturschutz kostet Geld. Und wer fordert, darf auch zahlen, das hab ich alles schon durch.
Also sollen die die Bäume kaufen, ebendso den Grund wo die drauf stehen, und dann können die machen was die wollen...
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon KupferwurmL » Mi Mai 17, 2017 10:28

Die Antwort gefällt mir persönlich noch am besten:
Vorabrechnung für Zaun und Arbeitsaufwand schicken.


Darf das Amt das Grundstück einfach so betreten ? Ohne Gefahr im verzug, ohne richterlichen Durchsuchungsbefehl ? Das richt nach einer Anzeige gegen Unbekannt. Damit gibt man schon mal ein klares Signal ....
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