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Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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27 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Zement » Mi Mai 17, 2017 13:34

KupferwurmL hat geschrieben:Die Antwort gefällt mir persönlich noch am besten:
Vorabrechnung für Zaun und Arbeitsaufwand schicken.


Darf das Amt das Grundstück einfach so betreten ? Ohne Gefahr im verzug, ohne richterlichen Durchsuchungsbefehl ? Das richt nach einer Anzeige gegen Unbekannt. Damit gibt man schon mal ein klares Signal ....


Ja klar , das darf das Amt und auch die Leute die für den Bach ; Fuss oder See zuständig sind und in den meisten Bundesländer besteht auch ein Betretungsrecht von jederman .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Jörken » Mi Mai 17, 2017 15:51

Putzig, manche glauben wirklich die Wiese gehört ihnen. Schon mal einen Schutzwald bewirtschaftet? Da ist ja der Biber noch easy wenn du die Bäume nur für eine spätere Nutzung schützen solltest, ist wohl im eigenen Interesse (oder deiner Nachfolger).
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Brotzeit » Mi Mai 17, 2017 20:57

Um welche Bäume handelt es sich eigentlich? Meist wächst ja neben einem Bach nichts besonders hochwertiges....

Ich würde einfach mal nachfragen, wer die Kosten dafür übernimmt. Evtl. gibt es ja eine Pauschale und du kannst auf der Haben-Seite einen gewissen Betrag verbuchen, wenn du es selber machst. Wegen dem Betreten deines Grundstückes würde ich kein Fass aufmachen. Da macht man sich in meinen Augen eher lächerlich....

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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Regenwurm » Do Mai 18, 2017 20:59

Es ist nur eine Frage der Zeit bis mal ein vom Biber "gespitzter" Baum umknickt und einen Menschen unter sich begräbt. Solche Bäume
sehe ich täglich bei uns direkt zwischen einem Grünstreifen und einer Bundesstraße oder sogar innerstädtisch wo Parkanlagen an
einem Fluß anschließen. Wir brauchen Biber, Wolf, Bären fordern Grüne, Bund Naturschutz und sonstige Biosandalenträger.

Ich wünsche keinem von diesen Naturterorristen was Böses, nur das mal ein abgefressener Baum 2m neben solch einem Deppen
einschlägt. :klug:
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Milchtrinker » Do Mai 18, 2017 21:31

.. nur 10 cm oder weniger würden es auch tun !!! ;-)
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon togra » Do Mai 18, 2017 22:08

In der Regel werden Gewässer von Unterhaltungsverbänden gepflegt.
Die Mitglieder dort haben umfangreiche Betretungsrechte; dürfen sogar ungefragt Arbeiten verrichten und auch Flächen befahren, wenn es notwendig ist.
Nur bei nachweisbaren Beeinträchtigungen muss das vorher angekündigt werden.
Verhindern kann man das als anliegender Grundeigentümer allerdings nicht.
Ein entstandener Schaden ist penibelst nachzuweisen.

Leider sind in diesen Verbänden eine hohe Anzahl Grünspechte vertreten, die gern mit dem Finger auf andere Zeigen, was man bei denen alles unter Schutz stellen muss.
In der Regel mit Erfolg.

Wie ich die Naturschutzrechtliche Lage in D so einschätze, wirst Du spätestens im 3. Brief verpflichtet werden, den Nagerschutz auf Deine Kosten anzubringen (oder die Rechnung für's Anbringen zu bezahlen) und sämtliche daraus entstehenden Folgen ersatzlos hinzunehmen.
Evtl. gibt's noch ein kleines Förderprogramm, wo Du Dir im besten Fall 5% der Verluste mit stundenlangen, mehrseitigen Anträgen wieder holen kannst.

Ich würde einen Anwalt das prüfen lassen und sofort reagieren.
Nicht selten ist allerdings die rabiate Methode die Beste.
Und dann sich dumm stellen.
Kostet im Idealfall einmal richtig Kohle, aber dann ist's durch. Kann aber auch nach hinten los gehen (gleichwertige Ersatzpflanzung mit Nagerschutz etc.)

Einzige Sicherheit bietet das Vernichten aller Akten, aber wie will man das anstellen? :regen:
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Regenwurm » Do Mai 18, 2017 22:16

Frag einfach mal diese Nervensägen, wie man so einen Nagerschutz montiert, welches Material in welcher Drahtgüte man wo und in welcher Farbe
besorgt. Sicher wissen diese Herrschaften wo und wer im Vorfeld ein Infoschreiben mit rechtssicherer Handlungsanweisung in welchem Medium
zur Verfügung stellt. Dann würde ich noch wissen wollen, wer dafür haftbar ist wenn sich so ein Viech in dem Drahtgeflecht verheddert und dann
qualvoll verendet.

Eine detailierte Materialliste anfordern, die Leute antanzen lassen, welcher Baum gesichert werden muß und dann einen Termin für eine gemeinsame
"Erstmontage" vereinbaren - am besten wenn an diesem Tage echtes Sauwetter angesagt ist.

So sollten das alle Betroffenen mal durchziehen um den Behördenheinis so richtig auf den Sack zu gehen. Wer als Betroffener höflich fragt wird
sicher nicht von den Natur- und Biberfreunden abgewiesen. :mrgreen: :lol:
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon togra » Fr Mai 19, 2017 22:05

Regenwurm hat geschrieben:Sicher wissen diese Herrschaften wo und wer im Vorfeld ein Infoschreiben mit rechtssicherer Handlungsanweisung in welchem Medium
zur Verfügung stellt.

Das wissen die; mit Sicherheit.
Regenwurm hat geschrieben:Dann würde ich noch wissen wollen, wer dafür haftbar ist wenn sich so ein Viech in dem Drahtgeflecht verheddert und dann
qualvoll verendet.

Der, der es angebracht hat, natürlich.
Regenwurm hat geschrieben:Eine detailierte Materialliste anfordern, die Leute antanzen lassen, welcher Baum gesichert werden muß und dann einen Termin für eine gemeinsame
"Erstmontage" vereinbaren - am besten wenn an diesem Tage echtes Sauwetter angesagt ist.

Die werden sich (im trockenen Kämmerlein) totlachen.
Ich weiß nicht in welchem Land Du lebst, aber in Deutschland bestimmen Behörden mit von Lobbyisten gekauften Gesetzen, wo's langgeht.
Da die über einen unerschöpflichen Finanzrahmen und wesentlicher weitergehende Befugnisse verfügen ist es sinnlos, sich mit denen anzulegen oder zu versuchen die gar "nur zu ärgern".
Erst recht, wenn man im Unrecht ist. (Auch wenn man sich selbst natürlich anders fühlt.)

Von daher halte ich eine genaue rechtliche Prüfung der Möglichkeiten vorab für unabdingbar.
Und dieses möglichst schnell, damit keine Fristen verstreichen.
Aufgrund dessen sollte dann das weitere Vorgehen bewertet werden.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon elchtestversagt » Sa Mai 20, 2017 6:47

Genau so wie Togra das schreibt ist es.
Die verstehen nur eine Sprache, und wer auf denen zugeht, zeigt Schwäche, und wird gnadenlos fertig gemacht.
Wenn du dich dann auf einen Deal einlässt, dann sagen die ruck zuck das die Fläche unter Naturschutz steht, dann hast du ausser Kosten Garnichts mehr.
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Estomil » Sa Mai 20, 2017 12:01

Da hilft nur eins. Fakten schaffen und alle Bäume fällen.

Nen Kollege hier nebenan hat nachdem er massenhaft Ärger wegen einer stallbaugenehmigung hatte nach und nach seinen angrenzenden laubwald gerodet und mit nadelholz wieder aufgeforstet. Und zwar mit ansage.

Da haben die dummen ökotussis ganz schön dumm aus der Wäsche geschaut.

Erst jahrelang genehigungen hinaus zögern und jeden Baum als relevant einstufen und sich dann wundern wenn der Eigentümer dann kürzen Prozess macht. So lange es sich nicht um ein Naturschutzgebiet handelt steht es heute (noch) jedem frei Wälder zu roden (in angessenen abschnitten) und wieder aufzuforsten.

Am Ende schaden die ökodamen der Natur so aber am meisten. Wer heute irgendwas plant sorgt am besten gleich dafür, dass keine schützenswerten Pflanzen oder Tiere in der Nähe sind....
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Behördern scheitern an Behörden

Beitragvon adefrankl » Sa Mai 20, 2017 14:50

togra hat geschrieben:
Regenwurm hat geschrieben:Sicher wissen diese Herrschaften wo und wer im Vorfeld ein Infoschreiben mit rechtssicherer Handlungsanweisung in welchem Medium
zur Verfügung stellt.

Das wissen die; mit Sicherheit.
Regenwurm hat geschrieben:Dann würde ich noch wissen wollen, wer dafür haftbar ist wenn sich so ein Viech in dem Drahtgeflecht verheddert und dann
qualvoll verendet.

Der, der es angebracht hat, natürlich.
Regenwurm hat geschrieben:Eine detailierte Materialliste anfordern, die Leute antanzen lassen, welcher Baum gesichert werden muß und dann einen Termin für eine gemeinsame
"Erstmontage" vereinbaren - am besten wenn an diesem Tage echtes Sauwetter angesagt ist.

Die werden sich (im trockenen Kämmerlein) totlachen.
Ich weiß nicht in welchem Land Du lebst, aber in Deutschland bestimmen Behörden mit von Lobbyisten gekauften Gesetzen, wo's langgeht.
Da die über einen unerschöpflichen Finanzrahmen und wesentlicher weitergehende Befugnisse verfügen ist es sinnlos, sich mit denen anzulegen oder zu versuchen die gar "nur zu ärgern".
Erst recht, wenn man im Unrecht ist. (Auch wenn man sich selbst natürlich anders fühlt.)

Von daher halte ich eine genaue rechtliche Prüfung der Möglichkeiten vorab für unabdingbar.
Und dieses möglichst schnell, damit keine Fristen verstreichen.
Aufgrund dessen sollte dann das weitere Vorgehen bewertet werden.

Es ist schon richtig, dass man der Behördenwillkür in D sehr ausgeliefert ist. Das einzige was Behörden da massiv bremsen kann sind andere Behörden. Wichtig ist immer, dass man auf die Problem hinweist (z.B, Tierschutz bei Schutzgitter) und dann eine verbindliche Auskunft verlangt, was zulässig ist bzw. was nicht .....
Wenn dann unterschiedliche Behörden verwickelt sind, dann kann das ziemlich Zeit kosten.
Habe z.B. eine Umweltausgleichsmaßnahme umzusetzen. Da es daran nicht zu ändern gab, wollte ich dies möglichst schnell realisieren (d.h. letzten Winter, da nur im Winter aus ökologischen Gründen Umsetzung zulässig). Als ich mich dann Ende Herbst nach den notwendigen Details für die Umsetzung erkundigte, dauerte es zunächst länger, im Februar stellten die Behörden dann plötzlich fest, dass die vorgesehene Maßnahme ja noch die Zustimmung einer weiteren Behörde benötigt. Die konnte sich aber nicht so schnell festlegen, und so war eine Umsetzung letzten Winter nicht zulässig. Dabei war ich eigentlich behördlich verpflichtet, die Maßnahme letzten Winter umzusetzen. Inzwischen schaffen es die Behörden schon ohne nennenswerten Input von außen sich selbst zu blockieren.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Biberschutz - Sind die noch ganz sauber?

Beitragvon Zement » Sa Mai 20, 2017 16:07

Jetzt wäre es doch mal Zeit , um welche Größenordnung hier es überhaupt geht ?.
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