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Klar damit plapperst Du die dummen Sprüche eines Rosenkranz z. B. nach ! Befangener als Dr. Rosenkranz, kann man garnicht sein ! Der handelt nach dem Motto : " Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. " Läßt sich alles durch von mir angebotenes Material belegen.das große Bienensterben ist bisher nur in Amerika aufgetreten
freischütz hat geschrieben: ... Ein katastrophales Bienenvolksterben ist seit dem Jahre 2001 europaweit und flächendeckend zu beobachten.
freischütz hat geschrieben:... Klar damit plapperst Du die dummen Sprüche eines ...
Ich frage mich allerdings, wie Du dazu kommst, Mobilfunkstrahlung auszuschließen?
Lieber Imkerfreund,
gerne gebe ich Ihnen Recht, wenn es darum geht, Bienenvergiftungen im Dschungel der Behörden aufzuklären. Am 20.07.03 hatte ich die erste Probe toter Bienen an die zuständige Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, der Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen (so deren Briefkopf), nach Braunschweig zur Untersuchung geschickt. Der Leiter der Untersuchungsstelle Herrn Dr. Brasse bestätigte, dass mit den Gelbfiebermücken ein Kontaktgift festgestellt wurde. Dass eine Vergiftung vorlag, hatten wir auch vorher schon gewußt. Nach fernmündlicher Rückfrage und Bitten, mir eine Analyse zu machen welches Gift hier ursächlich sei, erläuterte mir Herrn Brasse, dass sie für eine Analyse die Geräten nicht hätten und wenn ich dieses wünsche, er die Analyse von einem privaten Institut machen lassen würde, das ich natürlich bezahlen müsse. Und überhaupt, ginge es ihm das gar nichts an, hier sei das Pflanzenschutzamt zuständig!
Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte, dass zum gleichem Datum, innerhalb unserer Großgemeinde bei einem Imker Kiloweise tote Bienen angefallen sind und auch nach Braunschweig geschickt wurden. Von dort wurden diese nach Berlin zur Biologischen Bundesanstalt für Land und Forstwirtschaft zur weiteren Untersuchung geschickt. Nach über einem halben Jahr, am 22.01.04, teilte man mit, dass fünf Wirkstoffe, u.a. Dimethoat (fett gedruckt) beinhalte. Was soll der Imker nach einem halben Jahr damit anfangen.
Nachdem 2006 an 5 Tagen wieder Vergiftungen bei meinen und benachbarten Imkern aufgetreten ist habe ich beim Hess. Pflanzenschutzamt, zumindest ein wohlwollenden Beamten gefunden, der zumindest die Mängel in der Organisation verstanden hat. Am 24.05.07 hatte ich wieder mehrere 1000 tote Bienen, auch bei meinen Imkerkollegen. Wenigstens ist nach 8 Tagen jemand gekommen, der anschließend die Ortslandwirte angeschrieben hat, die strikte Befolgung der Bienenschutzverordnung zu beachten.
Übrigens habe ich ein Teil der toten Bienen nach Hohenheim ( staatliches Bieneninstitut an der Uni Hohenheim/ Stuttgart )geschickt. Nach fernmündlicher Mitteilung von Prof. Dr.Herrn Wallner, sei es vermutlich Dimethoat, genaueres könne er nicht sagen, da ihnen die entsprechende Geräte fehlen. Ich bat um eine schriftliche Mitteilung die aber noch aus steht.
Dass ich Ihnen das so fast ausführlich mitgeteilt habe. Irgendwo muß man ja seinen Frust los werden!
Als Hobbyimker mit freundlichem Gruß
Unterschrift Heinz K.
Viren töten Bienen
Seit Herbst 2006 mehren sich Meldungen über ein Massensterben von Honigbienen in den USA. Als Grund nennen Umweltschützer unter anderem den Anbau von gentechnisch verändertem Mais. US-Wissenschaftlern zufolge dürfte jedoch ein von Milben übertragener Virus den Schaden verursachen. Gut ein Viertel der weit mehr als 2 Millionen Bienenvölker in Nordamerika ist seit dem Herbst 2006 eingegangen, manche Imker haben Verluste von 90 Prozent zu beklagen. Die Diagnose des ungeklärten Massenexodus lautet "Colony Collapse Disorder" (CCD): Bei erwachsenen Bienen versagt das Navigationsvermögen, sie verlassen den Stock und kehren nicht zurück.
Laut einer aktuellen Meldung des Wissenschaftsmagazins Science haben Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt des US-Agrarministeriums eine wahrscheinliche Ursache dieses Fehlverhaltens ermittelt: Beim Vergleich des genetischen Materials von Bienen mit und ohne Fehlfunktionen entdeckten sie eine starke Korrelation mit dem Befall des "Israeli acute paralysis virus" (IAPV). Dieser Virus wird von der Varroa-Milbe übertragen, die seit jeher als größte Bienenplage gilt. Der IAPV ist vermutlich von Australien aus in die USA eingeschleppt worden. Erst dort entfaltet er in Verbindung mit anderen Faktoren seine tödliche Wirkung in Form der Colony Collapse Disorder. Damit dürften die Spekulationen um andere Ursachen des Massenexodus der Bienen ein Ende finden. (ED)
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