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„Bio“ besser- Milch, Tomaten, Äpfel untersucht

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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19 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon Cheval Breton » Di Aug 21, 2007 23:24

die bayrische Milch schmeckt konventionell supergut :D

ich kenne hier keinen landwirt, der seine Kühe schlecht behandelt, auch wenn sie in anbindehaltung stehen...das ist doch sein kapital..wenns denen schlecht gehen würde, würden sie ja auch weniger /bis keine milch geben 8)
Zauberwürfel hat geschrieben:Der Thread heißt "Zeigt Euch doch mal!" Betonung auf mal. Er heißt nicht "Zeigt Euch wiederholt in Gutsherrenpose vor Treckern, die Ihr Euch eh nicht leisten könnt."
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Beitragvon Brombeerfoerster » Mi Aug 22, 2007 8:46

...sicher....die von Müller, aus Aretsried :mrgreen:
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Beitragvon Hoschscheck » Mi Aug 22, 2007 12:15

Hallo in die Runde,

Ein weiterer Auszug aus dem Senatsbericht: in Sachen Milch:

"Milch und Milcherzeugnisse

Bestimmte Grundfuttermittel wirken sich unmittelbar auf den Milchgeschmack aus, da Geschmacksstoffe aus Futtermitteln sowohl über den Blutkreislauf der Kühe als auch über die Stallluft während des Melkens in die Milch gelangen (Pabst, 1995). Weder ökologische noch konventionelle Produktionsverfahren regeln die Verwendung der potentiell den Milchgeschmack beeinflussenden Futtermittel, so dass mit den Produktionsverfahren auch keine typischen Geschmacksrichtungen der Milch verbundenen sind. Milch wird üblicherweise von vielen landwirtschaftlichen Betrieben gesammelt und in großen Mengen zu Produkten verarbeitet (u. a. thermisch behandelt, Fettgehalt eingestellt) und vermarktet, so dass betriebsindividuelle Effekte verloren gehen ("verdünnt werden").
Einzige Ausnahme ist die Vorzugsmilch, die als Milch einzelner Betriebe in kleinen Mengen erhältlich ist. Signifikante Geschmacksunterschiede bei ansonsten fehlerfreien Rohmilchproben wurden durch unterschiedliche Fettgehalte ab etwa 0,4 % verursacht; bei pasteurisierten Milchproben mit eingestelltem Fettgehalt traten dagegen keine Unterschiede auf (Weber, 1993).
Genuss- und Gebrauchswert von Käse werden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht durch ökologische bzw. konventionelle Produktionsverfahren beeinflusst (Buchberger, 2001); zu weiteren Milchprodukten (Joghurt, Quark, etc.) liegen keine vergleichenden Daten vor."

Ich habe Respekt vor den Biolandwirten und all der Arbeit und Mühe, die sie in ihre Produkte stecken.
Ihre Kundschaft zollt diesem Engagement ja auch Tribut durch einen höheren Preis, der ja auch zunehmend gerne bezahlt wird.
Wenn sich hier Produzenten und Konsumenten einer gleichen Weltanschauung oder Wertevorstellung (sprich Ideologie) gegenseitig hier bedienen, ist das ja auch noch in Ordnung, nur sollten die Biobetriebe keine Werbung mit angeblichen Vorteilen auf kosten der Konvis machen, die so beschrieben gar nicht existieren.

Bio wächst auch nicht zufällig oder von alleine.

Es grüßt der Hoschscheck
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Beitragvon Pumuckel » Do Aug 30, 2007 12:43

SHierling hat geschrieben:
allerdings kommen die "konventionellen Kühe" z.B: im Münsterland, wo die Höfe verstreut liegen, öfter auf die Weide als in Niedersachsen,

Quark. Niedersachsen hat mit den höchsten Anteil absolutes Grünland, fahr mal nach Ostfriesland, oder an der Elbe lang, oder an der Weser - da steht überall bestes Milchvieh (konventionelles) auf den Weiden!!
Wo ich keine Milch kaufen würde ist dann schon eher Bayern, mit den ganzen Winzig-Betrieben, die die Viecher noch in der Anbindung halten und wo sie nicht mal Laufhöfe haben - die sehen zum Teil ein volles halbes Jahr ja nicht mal anständiges Tageslicht.
Niedersachsen und Schleswig-Holstein waren von jeher schon anständige Milchviehstandorte (was will man da auch sonst machen...), auch ohne Bio - sonst hießen die Holstein-Frisian ja wohl Münsterländer - aber da hats ja nur zu Hunden gereicht *duckweg*


Grüße
Brigitta


jetzt sein nicht gleich gekränkt, ich spreche von der Region Hannover, hier sieht man selbst in gegenden, wo es verhältnismäßig viel Milchvieh gibt, nie Milchrinder auf der Weide, die kriegen das ganze jahr über Silage, das ist einfach billiger als jeden Tag zum Melken rauszufahren. Ím Emsland und im Münsterland hat man einzelhöfe, da kann man es sich eher leisten die Viecher mal rauszulassen. Das in Nord-Niedersachsen vorallendingen Milch produziert wird stimmt aber, im Münsterland gibt es meistens Misch oder Mastbetriebe, reine Milchviehhaltung nicht so oft.
MfG
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