Wenn ich in den letzten Jahren mir die Getreidebestände guter Biobetriebe angeschaut habe, stellt sich mir die Frage ob der Weg zu immer höheren Erträgen bei der Züchtung noch der richtige Weg ist. Was brauchen wir Sorten die genetisch in der Lage sind 160 dt/ha zu liefern wenn unsere Anbaumethoden und die natürlichen Gegebenheiten bei 80 dt/ha uns Grenzen setzen.
Hybride sehe ich ebenfalls als kritisch da sie letzten Endes zu einer Abhängigkeit der Landwirtschaft von der Industrie führen werden.
Über das CRISPR/Cas Verfahren möchte ich in diesem Thread nicht diskutieren.
Gute Getreidebestände im Biobereich erreichen oftmals auch die 80dt/ha und mehr und das mit weniger Aufwand.
Der Öko-Feldtag in Frankenhausen hat einen interessanten Einblick in die Öko-Sorten ermöglicht besonders der Dottenfelderhof hat es mir mit seinen Züchtungen angetan, so das ich die Möglichkeit wahr genommen habe und am Samstag 01.07.2017 die Jubiläumsveranstalltung "40 Jahre Dottenfelderhof Forschung und Züchtung " zu besuchen. Bei der Feldrundfahrt konnte ich dann auch einen Populationsweizenbestand sehen der mich besonders fasziniert hat bietet er doch eine gewisse Vielfalt und sollte somit stabiler auf Umwelteinflüsse reagieren.
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... lJA0d5kjNA
Wer hat schon Erfahrungen mit solchen Vielliniensorten und wird auch außerhalb des Dottenfelderhofes daran gearbeitet?
Wer setzt im konventionellen Landbau Biogetreidesorten ein und kann darüber berichten?
