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Bioland Abgabe für Pflanzenschutzmittel

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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20 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Bioland Abgabe für Pflanzenschutzmittel

Beitragvon Todde » Sa Nov 10, 2018 22:35

wolf hat geschrieben:Zu euerer Erbauung:
Nach Umstellung auf ökologischen Landbau kommt es i. d. R. innerhalb weniger Jahre zu einer Abnahme der Stickstoffverluste auf den betreffenden Flächen"


Wegen solcher Verlautbarungen würde es mich eben interessieren, warum es anscheinend nicht so ist, in der Realität.
Denn weniger Stickstoff zu düngen als pauschal weniger Stickstoffeintrag ins Grundwasser zu betiteln, wie in Deinem Zitat, ist grundsätzlich eine Aussage für ungebildete Ideologen und für sonst niemanden, alles was relevant ist, ist der N-Saldo, was eben immer vergessen wird, ist der Abbau von Humus, durch fehlenden Stickstoff und hohe Bodenbearbeitungsintensität. Humus bindet extrem hohe Gehalte an Stickstoff, anscheinend werden die in Betrieben wie beim Bettel-Prinz seit Jahren mineralisiert.
Da nützt es nichts, wenn das Fibl mal wieder Musterbetriebe als Vorzeigeobjekte in Studien als Grundsatz hinstellt, denn genau da liegt immer wieder der Fehler!
Schlechte Konvis mit optimalen Bios vergleichen, ist einfach Müll.
Was zählt ist auf dem Feld und nicht was sich irgendwer wünscht.

Wird die Biobranche für die Kupferwüsten belangt? Das Thema ist wie üblich unterm Teppich zu finden. Bei deren Vorstellungen, wären 99% aller Bio-"Pflanzenschutzmittel" eigentlich verboten. Was soll dieser Unsinn?
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Re: Bioland Abgabe für Pflanzenschutzmittel

Beitragvon Todde » Sa Nov 10, 2018 22:39

Birlbauer hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Hier in der Region haben sehr viele Großbetriebe einen Bio-Zweig, meist auf den leichten Sandböden um diese wirtschaftlich zu stützen mit der Bio-Prämie.

Dafür reicht aber EU-Bio, eine Bio-Verband treibt nur die Kosten nach oben und macht zusätzliche Auflagen.


Das sind aber eben die Betriebe, die im LEH ihre Bio-Waren neben der Konvi-Schiene vertreiben, die zahlen sehr wenig an Bioland, werden eher von denen umworben.
Du gehst von Kleinbetrieben aus, genau diese Betriebe hören ja auf oder verlassen Bioland.
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Re: Bioland Abgabe für Pflanzenschutzmittel

Beitragvon Nordhesse » Sa Nov 10, 2018 22:41

Zu den Verbänden: Ich sehe schon, das ehemalige Konvis in die Bioverbände eintreten und da "unideologisch" agieren- davor hat gerade Bioland Angst. Das Märchen von der ach so weiten Fruchtfolge finde ich hier bei den Betrieben nicht wieder. Weizen, Kleegras, Triticale und Bohnen- also 50 % Getreide, was anders wächst da auch nicht. Das meiste Bio ist hier fast viehlos. Gedüngt wird dann mit Bio- HTK
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Re: Bioland Abgabe für Pflanzenschutzmittel

Beitragvon Todde » Sa Nov 10, 2018 22:53

Nordhesse hat geschrieben: Das meiste Bio ist hier fast viehlos. Gedüngt wird dann mit Bio- HTK


Biogas-Gärreste gehen vom eigenem Betrieb in den Biobetrieb.
Den Menschen wird heute ein Bild von der Biolandwirtschaft vermittelt, das mit der Realität nun wirklich gar nichts zu tun hat.
Der wirklich verschwindende Teil an Biobetrieben hat doch heute noch was mit dem zu tun, was vor 30 Jahren als Bio galt.
Ich kann mich wirklich nur noch amüsieren, wie selbst hier irgendwer noch an die Biolandwirtschaft von vor 30 Jahren aufzieht, die gibt es hier fast nicht mehr.
Die Pioniere von damals haben bei uns aufgehört oder wirtschaften wieder konventionell, manch ein Vorzeigebetrieb hat das "bio" behalten und macht heute eben Biogas ;)
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Re: Bioland Abgabe für Pflanzenschutzmittel

Beitragvon MF4355 » So Nov 11, 2018 8:58

Bio in Deutschland bedeutet aber auch Landnutzungswechsel woanders auf der Welt. Der Faktor ist 1 Hektar zu 3,6 Hektar (Für versiegelte Fläche). Der durchnittliche Bio-Getreideertrag liegt bei uns in Schleswig-Holstein bei 45%, Durchschnitt zu Durchschnitt. Der Fruchtfolgeertrag liegt dann durch das Kleegras unter 30%.
Ich hab überhaupt nichts gegen Bio, für viele Verbraucher ist der moderne Ablasshandel eine tolle Sache um sich gut zu fühlen und einige Produkte sind auch in ihrer Qualität sehr gut: ABER Effizient ist das ganz sicher nicht, die Klimabilanz und der C-footprint sind beschissen.
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