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Blinder Hund

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Blinder Hund

Beitragvon Jutta » Mi Mai 13, 2009 13:14

Ich war grad in einem Blumenladen und habe dort ein Sträußchen gekauft, als von hinten aus dem Lager ein Golden Retriever herausgetrottet kam. Er sah eigentlich noch ganz gut aus, war ein bisschen grau um die Schnauze, hatte eine Topfigur und gepflegtes glänzendes Fell.

Die Besitzerin erklärte mir, dass der Hund blind wäre aufgrund einer zu spät erkannten Netzhautablösung und dass er ständig irgendwo vorstößt, wovon ich mich mit einen Augen überzeugen "konnte" :? Er ist 12 Jahre alt.

Ich bin wahrlich kein Verfechter von schneller Euthanasie. Aber da habe ich auch daran gedacht, welche Lebensqualität der Hund noch hat. Wie gesagt: Er lief sehr langsam, stieß während meiner Anwesenheit viermal irgendwo davor (hat aber glücklicherweise nichts umgestoßen, was ein Wunder war, in dem Blumenladen war alles ziemlich eng) - aber wie andererseits: Er machte einen fitten Eindruck, gelahmt oder gehumpelt hat er auch nicht.

Was meint Ihr als Hundekenner denn dazu?
Jutta
 
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Beitragvon wahida. » Mi Mai 13, 2009 13:31

Naja ..

Ich halte bei Tieren nicht sehr viel davon wenn sie eines ihrer Sinnesorgane garnicht mehr nutzen können ...

Mag ja sein das er sich zuhause auskennt und da auch klar kommt, aber ich denke bei einem Hund von 12 Jahren sollte man das beenden.
Liebe Grüße, Hilde.
Ich glaube nicht an das Patriarchat. Ich bin nicht religiös.
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Beitragvon estrell » Mi Mai 13, 2009 15:15

Peggy unsere Strassenkreuzung wird dies Jahr 20 - sie ist seit gut drei Jahren absolut taub, im Jahr davor begann sie zu erblinden und nun erkennt sich auch schon eine ganze Zeit nichts mehr.
Ich würde jedoch die alte Damen nicht als "wirklich gehandycapt" betrachten, auch läuft sie im Haus nirgens dagegen, da sie ja noch ihre Nase hat, die prächtigst funktioniert!

Solange die alte Frau noch "mehr oder weniger stubentauglich ist" werden wir sie bei uns behalten, sollten wir einmal bemerken, das sie sich dahinquält, ist das das Signal sie gehen zu lassen.

Unser Tierarzt, der auch den Großviehbestand betreut, sieht das genauso - auch ist die Hündin ohne Medikament fit und gesund, wieso da an "Erlösung" denken???
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon wahida. » Mi Mai 13, 2009 20:33

estrell hat geschrieben:Peggy unsere Strassenkreuzung wird dies Jahr 20 - sie ist seit gut drei Jahren absolut taub, im Jahr davor begann sie zu erblinden und nun erkennt sich auch schon eine ganze Zeit nichts mehr.
Ich würde jedoch die alte Damen nicht als "wirklich gehandycapt" betrachten, auch läuft sie im Haus nirgens dagegen, da sie ja noch ihre Nase hat, die prächtigst funktioniert!

Solange die alte Frau noch "mehr oder weniger stubentauglich ist" werden wir sie bei uns behalten, sollten wir einmal bemerken, das sie sich dahinquält, ist das das Signal sie gehen zu lassen.

Unser Tierarzt, der auch den Großviehbestand betreut, sieht das genauso - auch ist die Hündin ohne Medikament fit und gesund, wieso da an "Erlösung" denken???


so sehe ich da auch kein Problem, aber wenn der von Jutta beschriebene Hund sich wirklich dauernd anstößt ... na ich weiß ja nicht.
kommt natürlich auch drauf an wie lange er schon blind ist, ob es plötzlich kam usw.
Liebe Grüße, Hilde.
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Beitragvon voro » Mi Mai 13, 2009 21:00

Wo ist das Problem - ich denke Blindenhunde sind sehr begehrt. Sind doch gesucht, als Führer sehbehinderter Menschen!
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon Jutta » Do Mai 14, 2009 6:18

Och Volker :roll:

Naja, die Netzhaut wird sich ja nicht urplötzlich abgelöst haben, also wird es ein schleichender Prozess gewesen sein, der wahrscheinlich deswegen nicht rechtzeitig bemerkt wurde. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Hund nicht vielleicht auch ein wenig alterssenil ist, weil er unbedingt nach draußen wollte. Nur: Draußen ist in diesem Fall nicht draußen, sondern in Innenhof im Einkaufszentrum, also keine Wiese und nix. Ich weiß es nicht, ich kenn den Hund nicht, nur tat er mir so leid, wie er ein paarmal gegen Vasen, Pfeiler und Wand stieß :( Dabei bewegte er sich schon ganz vorsichtig und in meinen Augen auch unsicher, so ein Blumenladen ist nun mal ganz schön eng.

Wie er sich zuhause benimmt, weiß ich natürlich nicht. Aber vielleicht hat die Hundebesitzerin niemanden, der sich daheim um den Hund kümmern kann, und nimmt ihn deswegen mit in den Laden (klingt logisch, oder?).
Jutta
 
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Beitragvon schaukelpferd » Do Mai 14, 2009 6:29

@Wahida
Und was ist mit Menschen,die eine derartige Behinderung haben?Mal ehrlich,wenn der Hund sich nicht quält,und sich in seiner gewohnten Umgebung zurecht findet,warum dann das Leben beenden.
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Beitragvon wahida. » Do Mai 14, 2009 7:07

schaukelpferd hat geschrieben:@Wahida
Und was ist mit Menschen,die eine derartige Behinderung haben?Mal ehrlich,wenn der Hund sich nicht quält,und sich in seiner gewohnten Umgebung zurecht findet,warum dann das Leben beenden.


er schien sich aber nicht gerade zurecht zu finden ;)
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Beitragvon Falk » Do Mai 14, 2009 7:52

wahida. hat geschrieben:
schaukelpferd hat geschrieben:@Wahida
Und was ist mit Menschen,die eine derartige Behinderung haben?Mal ehrlich,wenn der Hund sich nicht quält,und sich in seiner gewohnten Umgebung zurecht findet,warum dann das Leben beenden.


er schien sich aber nicht gerade zurecht zu finden ;)


Dafür muss man aber icht blind sein ...
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Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Beitragvon Jutta » Do Mai 14, 2009 7:57

wahida. hat geschrieben:
schaukelpferd hat geschrieben:@Wahida
Und was ist mit Menschen,die eine derartige Behinderung haben?Mal ehrlich,wenn der Hund sich nicht quält,und sich in seiner gewohnten Umgebung zurecht findet,warum dann das Leben beenden.


er schien sich aber nicht gerade zurecht zu finden ;)


Das kann ich nur bestätigen. Aber vielleicht ist der Blumenladen auch nur eine Notlösung und der Hund ist nicht oft da. Ich werd beim nächsten Mal fragen.
Jutta
 
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Nich ein gute Platz.

Beitragvon Rolf Anders » Do Mai 14, 2009 8:28

Ein Blumenladen ist nicht ein gute platz fur ein blind Hund,nicht fur der hund aber auch nicht fur die kunden,wie Jutta hat reagiert sollte auch ich reagiert,aber ich denke das mann soll nicht regelmässig leben beenden nur dafur er ist blind.
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Beitragvon schaukelpferd » Do Mai 14, 2009 11:03

Falk hat geschrieben:
wahida. hat geschrieben:
schaukelpferd hat geschrieben:@Wahida
Und was ist mit Menschen,die eine derartige Behinderung haben?Mal ehrlich,wenn der Hund sich nicht quält,und sich in seiner gewohnten Umgebung zurecht findet,warum dann das Leben beenden.


er schien sich aber nicht gerade zurecht zu finden ;)


Dafür muss man aber icht blind sein ...
Ihr Frauen findet Euch ja auch nirgends zurecht ;P


euch männer lassen wir ja auch ned einschläfern,... 8)
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Beitragvon schaukelpferd » Do Mai 14, 2009 11:04

wahida. hat geschrieben:
schaukelpferd hat geschrieben:@Wahida
Und was ist mit Menschen,die eine derartige Behinderung haben?Mal ehrlich,wenn der Hund sich nicht quält,und sich in seiner gewohnten Umgebung zurecht findet,warum dann das Leben beenden.


er schien sich aber nicht gerade zurecht zu finden ;)


Naja Wahida,vlt.ist er nicht so oft im Laden.Und ehrlich,läufst du nicht auch mal gegen etwas?
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Beitragvon Jutta » Do Mai 14, 2009 12:35

@ Schaukelschwester:

Wenn ich mal einen Einwand wagen darf: Ein Mensch hat ganz andere Hilfsmittel als ein Hund, beispielsweise einen Blindenstock oder *hust* einen Blindenhund, der ihm zur Seite steht, wodurch das Risiko, irgendwo vorzulaufen oder zu stolpern, doch stark gemindert wird.
Jutta
 
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Beitragvon schaukelpferd » Do Mai 14, 2009 12:37

Jutta hat geschrieben:@ Schaukelschwester:

Wenn ich mal einen Einwand wagen darf: Ein Mensch hat ganz andere Hilfsmittel als ein Hund, beispielsweise einen Blindenstock oder *hust* einen Blindenhund, der ihm zur Seite steht, wodurch das Risiko, irgendwo vorzulaufen oder zu stolpern, doch stark gemindert wird.


Naja Schwesterchen,beim Hund ist dann halt der Mensch mal gefordert.
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