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Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon Bauer84 » So Mär 03, 2019 22:26

Hallo ein Freund wollte mir weiss machen das man mit einer Wiesenschleppe denn Acker bearbeiten kann,Sprich statt grbbern mit der schleppe rüberfahren, jezt wollte ich eure Meinng mal dazuhören, ob das wohl möglich ist,
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon Hans Söllner » So Mär 03, 2019 22:33

Also mit einem Striegel, vollem Druck und leichtem Boden lässt sich halbwegs erreichen Ausfallgetreide und Unkraut zum Auflaufen zu bringen. Aber mit einer Wiesenschleppe? Die möchte ich auch mal sehen :mrgreen:
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon xaver1 » Mo Mär 04, 2019 0:19

Hallo, meinst Du Saatbeetbereitung im Frühjahr nach Winterfurche?

mfg
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon Bauer84 » Mo Mär 04, 2019 6:57

Moin ne er meinte im Herbst statt Grubbern mit der schleppe rüber
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon böser wolf » Mo Mär 04, 2019 13:37

Bauer84 hat geschrieben:Moin ne er meinte im Herbst statt Grubbern mit der schleppe rüber



ich kenne einige die ihren rapsstoppel damit bearbeiten , was durchaus sinn macht .
ich nehme dafür aber lieber einen strohstriegel in kombination mit einer cambridgewalze .
so eine wiesenschleppe auf getreidestoppel kenn ich mit wirklich nicht vorstellen , die würde bei mit nur strohhaufen erreugen . nach meinen erfahrungen ist selbst ein strohstriegel nur bedingt geeignet
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon Lonar » Mo Mär 04, 2019 13:44

An sonnigen Tagen kann man damit abgefrorenen Senf oder Ölrettich damit gut zerkleinern. Dafür muss das aber trocken sein, sonst bricht der nicht und schleppt vor
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon GeDe » Di Mär 05, 2019 0:48

Ich habe letzte Woche bei trockenem Boden sämtliche gepflügten Äcker mit der Wiesenegge abgeschleppt.Den Oberlenker ziemlich lang daß nur das Netz und der hintere Balken auf dem Boden liegen und sich die Schleppe nicht aufstellt.Die vorderen Winkelprofile haben nur die Köpfe der Furchen abgehobelt.
Mir hat das ganz gut gefallen.
Das Bild zeigt eine weitgehend baugleiche Wiesenegge wie die meine.
https://www.technikboerse.com/thumbnail ... 00x600.jpg
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon bauer hans » Di Mär 05, 2019 8:46

früher,als die hochbeinigen grubber aufkamen,aber noch keine vernünftigen zustreicher hatten,hatte hier einer ne schleppe hinter den grubber gehängt.
am ende des feldes gabs dann einen zusammengezogenen strohhaufen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon Sturmwind42 » Di Mär 05, 2019 8:50

GeDe hat geschrieben:.Den Oberlenker ziemlich lang daß nur das Netz und der hintere Balken auf dem Boden liegen und sich die Schleppe nicht aufstellt.


Hab ich auch schon oft gemacht , und letztes Jahr hat es mir bei der neuen Egge die schrägen Streben die vom Dreipunktturm zu der hinteren Schiene reichen , verbogen . Die halten nämlich auf Zug , nicht jedoch auf Druck ! Aber wenigstens hats beide gleich gebogen , es sieht aus als würde es o gehören ,.
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon broitbeil » Di Mär 05, 2019 9:48

Winterfurche abschleppen geht sehr gut.

Als man für 3m Arbeitsbreite noch weniger als 200PS genutzt hat war das eigentlich üblich.
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon Grenzwächter » Di Mär 05, 2019 12:02

Stoppelfelder lassen sich wenn sie trocken sind wunderbar abziehen mit der Wiesenschleppe. Fahre nach Roggen immer mit der Wiesenschleppe über die stoppel um die Körner aus dem Strohhäcksel zu schütteln.
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon langholzbauer » Di Mär 05, 2019 12:55

GeDe hat geschrieben:Ich habe letzte Woche bei trockenem Boden sämtliche gepflügten Äcker mit der Wiesenegge abgeschleppt.Den Oberlenker ziemlich lang daß nur das Netz und der hintere Balken auf dem Boden liegen und sich die Schleppe nicht aufstellt.Die vorderen Winkelprofile haben nur die Köpfe der Furchen abgehobelt.
Mir hat das ganz gut gefallen.
Das Bild zeigt eine weitgehend baugleiche Wiesenegge wie die meine.
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Ich hatte schon Angst, ich währe der Einzige...

Bei passenden Bedingungen geh ich auch mit der Wiesenschleppe übers Feld.
Gerade letzte Woche wieder. Durch die Wechselfröste der vergannenen Wochen war die Oberfläche der gegrubberten "Winterfurche" schön gar. Aber 3cm darunter noch gefroren.
Weil ich eh mit der Schleppe auf den Herbstmist-gedüngten Wiesen unterwegs war, hab ich gleich den Acker mit gemacht.
Übrigens ist das Schleppen der Winterfurche, sobald die Kämme abgetrocknet sind, eine Standatarbeit unserer Vorfahren gewesen. Das schafft ein falsches Saatbett zum Auflaufen der Samen und verringert die Verdunstung der wertvollen Winterfeuchtigkeit.
Dazu kamen Jahrhunderte lang ganz einfache Kastenschleppen aus 2 Holzbohlen zum Einsatz.
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon böser wolf » Di Mär 05, 2019 13:16

habt ihr keine angst vor verschlämmung oder erosion , egal ob nun wasser oder wind ?
Grenzwächter hat geschrieben:Stoppelfelder lassen sich wenn sie trocken sind wunderbar abziehen mit der Wiesenschleppe. Fahre nach Roggen immer mit der Wiesenschleppe über die stoppel um die Körner aus dem Strohhäcksel zu schütteln.

das mache ich auch , dann aber mit einer rollegge , ganz flach max 3 cm ,bei 6m und 18 kmh bestimmt nicht teurer aber effektiver als mit einer wiesenegge oder einem "modegerät" strohstriegel , sofern ich den boden überhaupt anfasse
in zukunft möchte ich eigentlich nur noch hochschitt machen und mit dem mulcher nacharbeiten mit rotopack hinten dran , jedenfalls solange wir noch glyphossat haben :roll:
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon langholzbauer » Di Mär 05, 2019 13:26

@böser wolf
Ich glaub das Ergebnis ist ähnlich.
Aber für meine paar ha Ackerland lohnt weder Rollhacke noch Strohstriegel.
Die Schleppe ebnet ja ein und vergräbt keine Pflanzenteile. Das sollte also der Errosion auch nicht mehr zutragen als jede andere Bearbeitung.

Welche Geräte wann, wo und wie eingesetz werden hängt von vielen Faktoren ab.
Wichtig dabei ist das Ergebnis.
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Re: Bodenbearbeitung mit Wiesenschleppe??

Beitragvon Biohias » Mi Mär 06, 2019 18:12

Wir nutzen die Wiesenschleppe nach Winterfurche wie bereits beschrieben um ein falsches Saatbeet anzulegen vor Mais. Funktioniert wunderbar und braucht wenig Diesel.
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