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Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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25 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon bauer hans » Do Mai 26, 2016 8:22

Todde hat geschrieben:Wenn Roggen kreuz und kehr liegt, dann gibt es fast nichts schlimmeres zu dreschen.
Zu dem sind dann Verluste beim Dreschen extrem hoch.

früher mit dem CLAAS SF sicherlich,aber heute nicht mehr,kommt aber auf den drescherfahrer an.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon Todde » Do Mai 26, 2016 8:26

Das reifer Roggen ausfällt und die am Schneidwerk vorbeihängenden Halm wird auch ein noch so guter Drescherfahrer nicht verhindern können.
Lagerroggen neigt zudem schnell auszuwachsen.
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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon MF4355 » Do Mai 26, 2016 12:26

Gestern hat der Roggen seine Abschlussbdhandlung aus 0,6 Folicur+ 0,5 Acanto bekommen. Der Roggen nach Mais 15.10. ist leider ungleichmäßig... Die Frühe Aussaat passt in meiner Gegend besser. Umfallen wird er dieses Jahr trotz Gülle nicht.
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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon 1055 » Do Mai 26, 2016 17:28

bauer hans hat geschrieben:0,8 ADEXAR+0,8 DIAMANT,aber nicht zur blüte spritzen,das mag roggen nicht.

Warum nicht zur Blüte? Hab das auch iwo mal gelesen...aber machen das jahrelang schon zur Blüte...zwar nicht mit Adexar + Diamant...aber mit anderen Carboxamidkombinationen. In den letzten Jahren waren die Ähren immer komplett voll.[/quote]

Ein Beratungsunternehmen sagt Carbox verzögern die Blüte und Strobis verkleben die Pollen, somit kommt es zu verstärktem Mutterkornbefall.
Gegenteilige Meinungen habe ich dazu nicht gehört.

Wenn der Roggen momentan keinerlei Befall hat, dann kann man auch nach der Blüte fahren oder auch gar nicht, Rost bekommt man später auch noch mit Alto oder Folicur behandelt also ist eine prophylaktische Behandlung nicht unbedingt angebracht.
Warum sollte man die Vorteile des Roggens nicht nutzen? Weniger Stickstoff, weniger Pflanzenschutz, der verträgt auch wesentlich weniger Bodenbearbeitung.[/quote]
genau,das beratungsunternehmen empfielt keine blütenspritzung.
übrigens kann man nur im roggen fahren,wenn die spritze oben drüber langt :!:
und wenn der nach der blüte umfällt,ist nicht ertragsrelevant.
der JD S650 hatte letztes jahr aber ganz schön zu tun im liegenden roggen :mrgreen:[/quote]







Ich bin letztes WE (Samstag) angefangen mit 0,5 Acanto+0,5 Orius zu behandeln, allerdings hat mein Roggen noch nicht geblüht.
Leider habe ich nur die Hälfte geschafft zu behandeln, dann war bis jetzt leider kein Wetter und keine Zeit.
Nun wollte ich eigentlich morgen fahren und den Rest behandeln, bin jetzt allerdings etwas verunsichert wegen euren Posts.

Im Netz hab ich dazu das gefunden:

Im Rahmen eines integrierten Bekämpfungsansatzes ist auch der Einsatz von Fungiziden in Betracht zu ziehen. Allerdings muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass in Deutschland derzeit kein Fungizid zur Bekämpfung von Claviceps purpurea zu gelassen ist. Dennoch stellt sich die Frage nach potenten Wirkstoffen bei den neueren Fungiziden. In früheren Untersuchungen konnten durch Applikation Thiram- und Tebuconazol haltiger Mitteln zur Vollblüte (BBCH 63-65) mittlere Bekämpfungserfolge erzielt werden. Bei der Terminierung war darauf zu achten, das Fungizid vor der Penetration des Fruchtknotens durch den Pilz appliziert werden musste.

In aktuellen Untersuchungen zur Bekämpfung von Claviceps purpurea wurde der Mutterbefall durch die Applikation der Fungizide Diamant (Pyraclostrobin+Epoxiconazol+Fenpropimorph) und Prosaro (Prothioconazol+Tebuconazol) um etwa 70 % reduziert. Neben einer deutlich geringeren Anzahl mutterkornbefallener Ähren war auch im Erntegut der Anteil von Mutterkornsklerotien erheblich vermindert, welches durch einen Korrelationskoeffizienten von r = 0,75 bestätigt wird.

In Laborstudien konnte belegt werden, dass durch Strobilurine wie Pyraclostrobin, Fluoxastrobin oder Trifloxystrobin das Auskeimen der Konidien am effektivsten unterbunden wurde. Dagegen wurde das Myzelwachstum des Mutterkornpilzes durch azolhaltige Wirkstoffe wie Epoxiconazol, Metconazol, Prothioconazol und Tebuconazol mit Wirkungsgraden von 70 bis 90 % weitgehend gestoppt. Für die Praxis könnte das bedeuten, dass bei Wirkstoffkombination bestehend aus Azolen und Strobilurinen ein Fungizideinsatz zu Beginn der Roggenblüte eher protektiv erfolgen müsste, um eine ausreichende Wirkungssicherheit zu erzielen.


Hier der Link:
http://www.agrarheute.com/landundforst/news/mutterkorn-kontrollieren
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon JonnyD2250 » Do Mai 26, 2016 18:28

Hab jetzt 0,8 Folicur und 0,8 diamant in der spritze und fahre los. Sehen zur Ernte was bei raus gekommen ist. :)

interessanter Artikel. ;)
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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon JonnyD2250 » Do Mai 26, 2016 18:33

Hab eine Rostpustel gefunden das recht fertigt die fronleichnams-spazierfahrt.

zum dreschen: wenn der Roggen leicht hängt drischt der sich oft am besten ;)
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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon Todde » Fr Mai 27, 2016 2:01

JonnyD2250 hat geschrieben:Hab jetzt 0,8 Folicur und 0,8 diamant in der spritze und fahre los. Sehen zur Ernte was bei raus gekommen ist. :)

interessanter Artikel. ;)


Hoffentlich hast Du eine Vergleichsparzelle, ansonsten kommt nix dabei raus.
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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon rettel » Fr Mai 27, 2016 10:17

Todde hat geschrieben:
rettel hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:0,8 ADEXAR+0,8 DIAMANT,aber nicht zur blüte spritzen,das mag roggen nicht.

Warum nicht zur Blüte? Hab das auch iwo mal gelesen...aber machen das jahrelang schon zur Blüte...zwar nicht mit Adexar + Diamant...aber mit anderen Carboxamidkombinationen. In den letzten Jahren waren die Ähren immer komplett voll.
Ein Beratungsunternehmen sagt Carbox verzögern die Blüte und Strobis verkleben die Pollen, somit kommt es zu verstärktem Mutterkornbefall.
Gegenteilige Meinungen habe ich dazu nicht gehört.

So differenziert je nach Mittel habe ich das noch nicht gehört. Allgemein verzögern Carboxamide und Strobilurine die Alterung und somit auch die Blüte.
Dass Strobilurine die Pollen verkleben sollen, halte ich für schwer nachvollziehbar. Warum ausgerechnet die Strobilurine und nicht auch andere Mittel? Im Endeffekt handelt es sich doch meistens nur um Wassermengen die vergleichbar sind mit 0,2 bis 0,3 mm Niederschlag. Die geringen Mengen Fungizid sollen also die Eigenschaften von Wasser so stark verändern, dass man durch ein Verkleben von Pollen einen Ertragseffekt oder einen erhöhten Befall mit Mutterkorn hat? Ich glaube das nicht. Die Pollen, die gerade umherfliegen, wenn das Spritzwasser von oben kommt, verkleben sicherlich...allerdings passiert das bei einem Regenschauer genauso.
Ich verspreche mir durch eine Blütenspritzung eine fungizide Nebenwirkung gegen Fusarien- und auch gegen Mutterkornbefall.
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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon rettel » Fr Mai 27, 2016 10:24

Todde hat geschrieben:Das reifer Roggen ausfällt und die am Schneidwerk vorbeihängenden Halm wird auch ein noch so guter Drescherfahrer nicht verhindern können.
Lagerroggen neigt zudem schnell auszuwachsen.

Die vorbeihängenden Halme spielen bei den mittlerweile üblichen Schneidwerksbreiten meines Erachtens keine große Rolle mehr.
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Re: Braunrost im Roggen 2016 - wo bleibt er?

Beitragvon countryman » Fr Mai 27, 2016 11:53

abgeschnittene Ähren usw. sind verboten. Das hat der Drescherfahrer in der Hand. Ich persönlich fahre am liebsten immer an derselben Seite in und her und erfasse somit umgedrückte Halme statt nochmal in gleicher Richtung drüberzubügeln. Innen- und Außenabweiser sind zu justieren.
Die Hölle ist einfach nasses/verfilztes/ausgewachsenes Material welches an den Ährenhebern oder vor dem Messer staut und Erde aufschiebt. Und das kommt halt vom frühen Lager in Kombination mit nicht ganz so guten Erntebedingungen...
Ein breites Schneidwerk ist da eher kontraproduktiv, am ehesten geht es wahrscheinlich dann noch mit einem Flexschneidwerk (Bodenanpassung).
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