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Breisgaumilch und der BDM...

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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52 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon H.B. » Do Apr 01, 2010 22:03

Ja, in seiner selbst gebastelten Wahrheit schon - kann aber auch sein, daß er nichtmal merkt, was für einen Scheiß er da schreibt. Wär er in Deutschland, könnte man auf die Zugehörigkeit in einen bestimmten Verband schließen...

luckylou, so ists. Und das ist ganz einfach. Es gibt kein gottgegebenes Andienungsrecht zum Wunschpreis, und der Wunschpreis wird nur erreicht, wenn ein oder mehrere Anbieter eines Produkts die Nachfrage nach diesem Produkt nicht abdecken kann/können. So schwierig ist das nicht
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon luckylou » Fr Apr 02, 2010 9:10

[quote="schakschirak"]Eigentlich stimmt ja was paysan en colere schreibt, wenn wir ehrlich sind.[/quote]
Aber er zieht nicht die richtigen Schlussfolgerungen . Wieviele Industrieunternehmen gibt es nichtmehr,weil ihre Produkte zu teuer waren,bzw ihre Produktion. Sie haben dichtgemacht,weil sie ihre Produkte zu dem Preis den sie hätten habne müssen nicht verkaufen konnten. Und das geht über alle Sparten hinweg.Wo ist Telefunken,Hanomag,die Textielindustrie,usw?-- Der Landwirt,der Anfang der 60er Jahren mit 10-12 Kühen noch im Vollerwerb,der hätte Ende der 60 er auch einen höheren Milchpreis gebraucht um zu überleben. Seine Produktionskosten waren zu hoch, er ist meist in den Nebenerwerb gegangen oder hat mit staatlicher Hilfe gebaut und seine Produktionskosten veringert.So einfach ist das,aber manche wollen wes einfach nicht verstehen.
Im übrigen habe ich zweifel,dass "Bauer in Wut" ein franz Kollege ist.
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon H.B. » Fr Apr 02, 2010 9:19

luckylou hat geschrieben:Im übrigen habe ich zweifel,dass "Bauer in Wut" ein franz Kollege ist.

Ah, ich hatte gedacht, das nennt sich "Cholerischer Pafian"
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon schakschirak » Fr Apr 02, 2010 9:31

luckylou hat geschrieben:
schakschirak hat geschrieben:Eigentlich stimmt ja was paysan en colere schreibt, wenn wir ehrlich sind.

Aber er zieht nicht die richtigen Schlussfolgerungen . Wieviele Industrieunternehmen gibt es nichtmehr,weil ihre Produkte zu teuer waren,bzw ihre Produktion. Sie haben dichtgemacht,weil sie ihre Produkte zu dem Preis den sie hätten habne müssen nicht verkaufen konnten. Und das geht über alle Sparten hinweg.Wo ist Telefunken,Hanomag,die Textielindustrie,usw?-- Der Landwirt,der Anfang der 60er Jahren mit 10-12 Kühen noch im Vollerwerb,der hätte Ende der 60 er auch einen höheren Milchpreis gebraucht um zu überleben. Seine Produktionskosten waren zu hoch, er ist meist in den Nebenerwerb gegangen oder hat mit staatlicher Hilfe gebaut und seine Produktionskosten veringert.So einfach ist das,aber manche wollen wes einfach nicht verstehen.
Im übrigen habe ich zweifel,dass "Bauer in Wut" ein franz Kollege ist.

Das mag alles sein, aber wo ist das Ende der Fahnenstange ? Das Spiel lässt sich ewig fortführen. Wenn ein Familienbetrieb 120 Kühe hat, ist er schon wieder zu teuer, da es eine andere Familie mit 200 Kühen schafft ohne Fremd AK. Der mit 200 Kühen verzichtet eben komplett auf seine Freizeit. Klar kann man sich so anpassen, allerdings zu einem hohen Preis. Du musst nur in die USA schauen, wie es dort ohne Quote abläuft. Die sind uns in Sachen Strukturwandel weit voraus. Die haben ihr Schlaf.- und Wohnzimmer KOMPLETT in den Stall verlagert. Diejenigen die das nicht gemacht haben, wurde aus dem Markt gekickt. Wer sich das als LebensZIEL setzt, bitteschön viel Spass.
Aus Sicht des Verbauchers und Politik kann ich diese Haltung noch nachvollziehen.
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon schakschirak » Fr Apr 02, 2010 9:56

tuba hat geschrieben: Sehs doch mal so : wenn alles "amerikanisch" kommt , sind wir nicht zum sterben verurteilt , höchstens unsere Milchviehhaltung . Sowas passiert millionenfach und so wirds immer sein - in allen Branchen .


Genau das wollte ich damit sagen.
Aber es gibt Ausnahmen, nämlich diejenigen die verstehen wie man Geld verdient und sich absprechen wie zB : Ölkonzerne, LEH, Gas, Strommafia,....
Die Ölmafia verkündete vor 10 Monaten bei einem Barrel Preis von 35 Dollar das Öl müsse mind. 80 Dollar kosten, und oh Wunder schon sind wir bei 80 über Dollar angelangt obwohl die Wirtschaft nach wie vor extrem humpelt.
Die verstehen eben wie Geld verdient wird. Warum für 35 Dollar liefern ( was bekanntlich möglich wäre !! )wenn 80 bezahlt werden ? Das sind wahre Geschäftsleute :prost:
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon paysan en colere » Fr Apr 02, 2010 12:04

ja " paysan en colere " ist ein franzosicher milchproduzent aus der nahe von strasbourg

http://crisedulait.free.fr/
da konnt ihr in sehen !! leider fur sie auf franzosich

ja es ist klar das in der industrie etliche branchen nicht konkurieren konnen weil die produkte in armen landern billiger hergestelt werden als in europa!!
das ist aber mit der milch nicht so einfach!! transport , qualitat......

aber ihr musst auch wissen das die elsasiche molkerei ein teil seiner milch in deutschland kauft um "einen spotpreiss" so hundert euros biliger als sie den franzosichen bauern bezahlt!!!
da muss ich euch danken denn damit verdienen vir geld mit ihrer milch bestimmt mehr als der der sie produziert!!
wenn man die ververtung von einem liter milch nimmt, sieht man das 27 cts fur den bauer ist, 50cts fur die industrie und 17cts fur die supermarkte
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon wäldervieh » Fr Apr 02, 2010 14:24

Na im Wald wird halt eingeschlagen wenn der Preis gut ist ,wenn er schlecht ist wird weniger eingeschlagen oder gar nicht .Es sei den
ein Sturm fällt das Holz.
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon xyxy » Fr Apr 02, 2010 16:27

frankenvieh hat geschrieben:Deutschlands Milchbauern vertrauen auf einen Milchpreis der über Verbände gemacht wird. Der Mineralölwirtschaftsverband und die Waldbesitzerverbände sagen gar nichts zum Preis, die machen auch keine Demos. Wie ich gestern vorgestellt habe, koordinieren die Gemüse - und Blumenbauern ihren gesamten Absatz über eine Genossenschaft mit eigenen Cash-und-CarryMärkten. Die Milchbauern und auch die Rapsbauern schaffen es noch nichtmal ihre eigenen Weiterverarbeiter mit ausreichend Eigenkapital auszustatten und klar ihre Firmen zuführen.

Wenn du die http://de.wikipedia.org/wiki/Landgard meinst ist das natürlich wie gemacht für Komapflanzer und stellt ein faires Blumen-
programm auf den Kopf. Sind bei uns führend bei Baumschulen und bauen ein neues Logistikcenter (suchen noch Betreiber für eine BGA zum heizen ihrer Lager/Gewächshäuser).
Dann gibt es hier keine Ackerflächen für die restlichen Bauern mehr. Oder sollte man sich arrangieren?
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon H.B. » Fr Apr 02, 2010 18:59

tuba hat geschrieben:@Schack : (Ironie) akzeptiers oder kämpf weiter einen Kampf der nicht zu gewinnen ist ,

Keine Ironie: Er kämpft leider einen Kampf, der ihn langfrsitig wirtschaftlich ins Abseits stellt. In Deutschland wurde seit Einführung der Quotenregelung ungefähr jedes zweite Kilogramm für die Quote ermolken, was regional unterschiedlich nach Quotenpreisen die Bauern im internationalen Vergleich stark ausgebremst hat.

Die BananenkrümmungsVO wurde auch abgeschafft, warum wehren manche sich nur so gegen die Abschaffung der viel weniger sinnvollen Milchquotenregelung? :roll:
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 02, 2010 19:16

schakschirak hat geschrieben:.... Du musst nur in die USA schauen, wie es dort ohne Quote abläuft. Die sind uns in Sachen Strukturwandel weit voraus....

Wenn ich den TA Bericht vom letzten Jahr richtig in Erinnerung habe, sind uns die Kanadier mit 70 Kühen in Sachen Strukturwandel auch einiges voraus . Und wenn man dann noch bedenkt, dass ein grosser Anteil (ich glaub es waren 30%) nebenbei arbeiten geht, bzw anderweitig Geld dazu verdient...
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon paysan en colere » Fr Apr 02, 2010 19:20

also quote veg und melken so viel wie s geht?
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon xyxy » Fr Apr 02, 2010 19:23

So gefällst du mir :klee:
Und lasst schakschirak man laufen, der ist nicht verkehrt. :klug:
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon paysan en colere » Fr Apr 02, 2010 20:24

und vie weit muss der preiss runter gehen bis dir der verstand kommt?
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon H.B. » Fr Apr 02, 2010 20:26

du stehst auf der Leitung....
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Re: Breisgaumilch und der BDM...

Beitragvon steel » Sa Apr 03, 2010 9:41

schakschirak hat geschrieben:Das mag alles sein, aber wo ist das Ende der Fahnenstange ? Das Spiel lässt sich ewig fortführen. Wenn ein Familienbetrieb 120 Kühe hat, ist er schon wieder zu teuer, da es eine andere Familie mit 200 Kühen schafft ohne Fremd AK. Der mit 200 Kühen verzichtet eben komplett auf seine Freizeit. Klar kann man sich so anpassen, allerdings zu einem hohen Preis. Du musst nur in die USA schauen, wie es dort ohne Quote abläuft. Die sind uns in Sachen Strukturwandel weit voraus. Die haben ihr Schlaf.- und Wohnzimmer KOMPLETT in den Stall verlagert. Diejenigen die das nicht gemacht haben, wurde aus dem Markt gekickt. Wer sich das als LebensZIEL setzt, bitteschön viel Spass.
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schakschirak hat geschrieben:Tuba, da muss ich dich enttäuschen. Das eingesparte Geld an der Milchquote wird DIREKT dem Verpächter ( Fläche ) weitergereicht. Kostet das ha eben 600 statt 400 Euro. Dann hats eben wieder der Sofamelker und wir haben eine Preisstütze weniger. Da hat mein Verpächter sogar schon eine Andeutung gemacht. Und bei ständigem Wachstum wird die benötigte Pachtfläche ständig mehr, die immer noch teurer bezahlt werden MUSS.


Wenigstens einer hier im Forum der den Durchblick hat. :klee:
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