Hat sich jemand schonmal näher mit dieser Thematik befasst
www.agrosol.at
MfG
Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 7:36
Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo
Hat sich jemand schonmal näher mit dieser Thematik befasst![]()
http://www.agrosol.at
MfG

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mad hat geschrieben:Was für mich viel interessanter wäre, ist Geohumus.
http://www.geohumus.com/de/home.html
Weil Wasser auf bestimmten Standorten einfach der begrenzende Faktor ist.
Geohumus ist ein Bodenhilfsstoff, der bis zum 40-Fachen seines Eigengewichts an Wasser speichert, es bei Bedarf wieder an Pflanzenwurzeln abgibt, mit den im Gesteinsmehl enthaltenen Mineralien Nährstoffe zur Verfügung stellt und durch seine Quell- und Schrumpfbewegungen den Boden lockert.
Ulikum hat geschrieben:
Um 1 kg Weizenkörner zu erzeugen benötigen wir ca 300 Liter Wasser ja ?
Bei 600mm Niederschlag im Jahr wären theoretisch 200dt Weizenertrag möglich.
deine Feldkapazität geschätzt 160 Liter
Niederschlagsverteilung bei dir in der Hauptvegetationszeit 200 Liter
ergibt nach meiner Milchmädchenrechnung 360Liter das sollte für Weizenerträge von über 100dt/ha reichen.
Glauben wir der Werbung, könntest du theoretisch mit 100dt/ha Geohumus deinen Ertrag um 13,3dt/ha Weizen steigern.
Das ist doch schon mal was.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es grade um "Wundermittel" geht weis sich auch noch was: Hab mal irgendwo auf youtube eine Schweizer Reportage zur Behandlung von Saatgut mit elektormagentischen Feldern gesehen, was angeblich wahnsinnige Ertragssteigerungen zur Folge haben sollte...
Mad hat geschrieben:Humus fehlt mir eigentlich keiner.
Aber da sind nunmal diese ziemlich flachgründigen Standorte, auf denen ziemlich jede Fruchtart nach einer, spätestens zwei Wochen Sonnenschein ohne Regen den schönsten Trockenstress aufweist, einfach weil nach 15cm eine tiefgründige Drainage-Steinschicht vorhanden ist. Flächen, die besser aus der Bewirtschaftung genommen sind. Mal angenommen, man würde dem Boden ein Wasserhaltevermögen bieten, so würde sich dort Ackerbau genauso rechnen wie auf tiefgründigen Standorten mit bester natürlicher Wassernachlieferung. Die Trockenperioden zu überbrücken würde ja vollkommen ausreichen.
Dass das Zeug unbezahlbar ist, liegt ja auf der Hand. Mir gings jetzt nur mal um den Hintergrund, dass dieses Zeug realistischer ist als sonstige Wundermittel, weil es eben genau das zur Verfügung stellt, was auf oben beschriebenen Standorten als ertragsbildenen Faktor fehlt. Wasser.
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