Ja selbst hier in der Nähe von Bremen,,35km entfernt ,hat sich unsere Dorfgemeinschaft in den letzten Jahrzehnten nicht gut entwickelt,durch Zuzügler ist keine wirklich intakte Dorfgemeinschaft geblieben,es sind Leute,die mit ihrem Hund nach Feierabend spazieren gehen,danach die Rolladen runter,nein eine wirklich gute Gemeinschaft war es bis Ende der 70er,der Wohlstand mancher Zeitgenossen,hat sie durchweg von der Urproduktion der Landwirtschaft vor Ort entfremdet,deren Kinder strolchen nicht mehr über die HÖFE;könnten sich ja mit Gülle und Silage einsauen,die richtigen Dorfkinder der 60er und 70er lungerten doch immer schnell auf den Höfen rum,haben mitgeholfen,sind auch heute noch als 50Jährige nicht abgehoben,und sind auf den letzten verbliebenen Dorffesten anzutreffen!!
Soviel zum derzeitigem Lebensgefühl,das Abnehmen der Bevölkerungsstärke sieht man zu allererst am Friedhof,mit immer mehr frei gewordenen Grabstellen,im gutem Glauben an bauwillige Kinder des Dorfes habe ich vor 10Jahren ein hervorragendes kleines Baugebiet als Vorentwurf bei der Stadt OHZ eingereicht,auch das hat sich nach anfänglichem Optimismus zerschlagen,weil angeblich der Dorfgraben durch die vorhandenen Kleinkläranlagen schon zu sehr belastet ist,da müßte man ja in 10 oder 15 Jahren einen Kanalanschluß legen,Thema erledigt!
Kann es nicht belegen,aber die Stadt Oberen faseln zuviel von einer Stärkung der Kernstadt,vielleicht kommt ihnen das ganze mit der Abwasserproblematik nur recht !
Nun in ein paar Jahren wird der neu erbaute Kindergarten von 2007 und auch die modernisierte Grundschule wohl aufgrund fehlender Anmeldungen geschlossen werden,all das macht gerade Menschen traurig,die von Kindesbeinen an mit dem Dorf verwurzelt waren,und auch gerne hier gelebt haben,leider wird auch viel von den städtischen Beamten und Funktionsträgern zum Nachteil der Dörfer entschieden,wenn wir nicht aufbegehren,selbst hier im Westen,wird man uns weiter vernachlässigen und ausdünnen ,bis zum aussterben der Dörfer!
Mfg.H.Sch.


