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Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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21 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Beitragvon DWEWT » Do Jul 11, 2019 9:26

meyenburg1975 hat geschrieben:Ende der 50er haben sich hier in der Region mehrfach Landwirte erhängt, weil sie die Hoffnung auf Regen und Besserung aufgegeben haben. Ob es da auch schon solche "Experten" gab, die alles mögliche vorhergesagt haben, wäre interessant zu wissen.


Es wäre allerdings interessant, wenn man erfahren könnte, wann z.B. die vorletzte Trockenphase stattgefunden hat. Deiner Beschreibung nach liegen zwischen der derzeitigen (regionalen) Trockenphase und der letzten ca. 60 Jahre. Dazu kommt noch, dass eine Trockenphase nicht unbedingt mit hohen Temperaturen einhergehen muss. D.h., das was wir derzeitig erfahren, ist die Kombinationswirkung von Wärme und Trockenheit. Gab es das seit Beginnd er Wetteraufzeichnungen schon einmal. Nach Aussagen der Meteorologen nicht! Es ist schon lustig, wenn hier, durch Anführen persönlicher Erfahrungen, die von Klimatologen ganz klar belegten gravierenden klimatischen Veränderungen zu relativieren versucht wird. Auf der anderen Seite stellt man diese z.T. sehr weit zurückliegenden Eindrücke, auf eine Ebene mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Hat was von Bauernschläue!
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon bauer hans » Do Jul 11, 2019 9:38

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

ein Erdbeerbauer hat auf meinem Nachbarfeld gerade auf 3 ha neue Erdbeeren gepflanzt.
Reihenabstand ca. 80 cm.

Zur Bewässerung Einzelschläuche mit Tropfenbewässerung 10 cm tief im Boden eingegraben.

Gespeist wird alles aus einem Hydranten.
Dazu hat er ca. 2 km B-Schäuche gelegt.


Olli

hier werden seit jahren fast nur noch dammerdbeeren angebaut,mit schlauchbewässerung über hydranten.
im augenblich bewässert der erdbeerbauer eine 3ha fläche mit dem güllewagen und holt das wasser vom nachbarwasserwerk,unseres hatte ihm die wasserabgabe verweigert.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Beitragvon Lacy Laplante » Do Jul 11, 2019 10:02

DWEWT hat geschrieben:Es ist schon lustig, wenn hier, durch Anführen persönlicher Erfahrungen, die von Klimatologen ganz klar belegten gravierenden klimatischen Veränderungen zu relativieren versucht wird. Auf der anderen Seite stellt man diese z.T. sehr weit zurückliegenden Eindrücke, auf eine Ebene mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Hat was von Bauernschläue!

Wir wissen doch dank des Landtreffs mittlerweile alle:Die Windkraftanlagen sind die Ursache für die Trockenheit.Und die Wissenschaftler sind alle von den Grünen gekauft. :kappa:
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon 210ponys » Do Jul 11, 2019 12:03

Unkonventionell hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:Wenn es so weiter geht und wir irgendwann unsere Felder bewässern müssen wie in Frankreich, weil uns sonst der Mais zu Staub zerfällt,


und wo bitte soll das Wasser zum bewässern herkommen?


Man zapft natürlich das Grundwasser an, damit der Spiegel noch weiter fällt, ist doch logisch. n8



klingt ein wenig nach ich schaufle mir mein eigenes Grab :shock:
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon Unkonventionell » Do Jul 11, 2019 18:47

210ponys hat geschrieben:
Unkonventionell hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:Wenn es so weiter geht und wir irgendwann unsere Felder bewässern müssen wie in Frankreich, weil uns sonst der Mais zu Staub zerfällt,


und wo bitte soll das Wasser zum bewässern herkommen?


Man zapft natürlich das Grundwasser an, damit der Spiegel noch weiter fällt, ist doch logisch. n8



klingt ein wenig nach ich schaufle mir mein eigenes Grab :shock:


Ist halt die Frage, welche Blüten es tragen wird, wenn der Wasserpreis für die Landwirte durch die Decke schießt. Oder wie sehr der Staat dann gezielt nach illegalen Brunnen fahndet. Oder ob es davon überhaupt vermehrt welche geben wird oder ob sich die Mehrheit der LW nicht lieber umschulen lässt.

Meine Einschätzung ist, bevor es dazu kommt, opfert uns der Staat für die Konsumgesellschaft. :prost:
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Re: Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jul 12, 2019 11:47

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Ende der 50er haben sich hier in der Region mehrfach Landwirte erhängt, weil sie die Hoffnung auf Regen und Besserung aufgegeben haben. Ob es da auch schon solche "Experten" gab, die alles mögliche vorhergesagt haben, wäre interessant zu wissen.


Es wäre allerdings interessant, wenn man erfahren könnte, wann z.B. die vorletzte Trockenphase stattgefunden hat. Deiner Beschreibung nach liegen zwischen der derzeitigen (regionalen) Trockenphase und der letzten ca. 60 Jahre. Dazu kommt noch, dass eine Trockenphase nicht unbedingt mit hohen Temperaturen einhergehen muss. D.h., das was wir derzeitig erfahren, ist die Kombinationswirkung von Wärme und Trockenheit. Gab es das seit Beginnd er Wetteraufzeichnungen schon einmal. Nach Aussagen der Meteorologen nicht! Es ist schon lustig, wenn hier, durch Anführen persönlicher Erfahrungen, die von Klimatologen ganz klar belegten gravierenden klimatischen Veränderungen zu relativieren versucht wird. Auf der anderen Seite stellt man diese z.T. sehr weit zurückliegenden Eindrücke, auf eine Ebene mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Hat was von Bauernschläue!


Du verstehst mich völlig falsch. Das was ist, können die meisten wohl beurteilen. Aber wir haben hier gerade im Norden viele reichlich Nasse Sommer gehabt. Muss man sich drauf einstellen, Temperatur steigt, mehr Wasser in der Luft und gerade hier an der Küste werden die Sommer eher Nass. Klimawandel halt. Jetzt zwei trockene Sommer, regnet zu wenig. Ist normal in Zukunft. Klimawandel halt.
Beste war noch ein Prof. letztes Jahr in einer Talkshow, der den Rat hatte entsprechende Sorten anzubauen, die Nässe oder Trockenheit dementsprechend gut meistern. Das man aber bei Getreide zB schon im Herbst wissen muss, ob der Sommer trocken oder nass wird, war dem nicht geläufig.
Ich bestreite nicht den Klimawandel. ABer man müsste schon blind sein, um nicht zu sehen, dass daran eben auch viele Unternehmen und Menschen richtig viel Geld verdienen und noch mehr vom Kuchen haben möchten.
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