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Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Beitragvon Unkonventionell » Sa Jul 06, 2019 20:28

Will man dem Weltartikel Glauben schenken, graben uns diese Sch**** wortwörtlich das Wasser ab.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article196382381/Umweltbundesamt-warnt-In-Deutschland-entbrennt-Kampf-ums-Wasser.html?utm_source=pocket-newtab :x n8
Zuletzt geändert von Falke am So Jul 07, 2019 21:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Thementitel erweitert ...
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon Kormoran2 » Sa Jul 06, 2019 21:22

Viel zuviel Panik. Wir sind ja gewohnt, mit diesem "Lebensmittel" verschwenderisch umzugehen.
Zunächst mal wird Knappheit bewirken, dass wir uns um die Verwendung mehr Gedanken machen. Wir werden lernen, Trinkwasser von Brauchwasser zu unterscheiden. Wir werden lernen, Wasser zu recyclen. Wir werden vielleicht eigene Vorräte für Trockenzeiten anlegen (in IBC-Behältern?).

Die Landwirtschaft trifft das Problem schon stärker. Aber auch dort wird man lernen, mit dem Problem umzugehen. Besser ist natürlich, man kann aus dem Vollen schöpfen. Alles andere kostet nur.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon Neo-LW » Sa Jul 06, 2019 21:38

Moin,

ein Erdbeerbauer hat auf meinem Nachbarfeld gerade auf 3 ha neue Erdbeeren gepflanzt.
Reihenabstand ca. 80 cm.

Zur Bewässerung Einzelschläuche mit Tropfenbewässerung 10 cm tief im Boden eingegraben.

Gespeist wird alles aus einem Hydranten.
Dazu hat er ca. 2 km B-Schäuche gelegt.


Olli
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon Zement » So Jul 07, 2019 9:13

Kormoran2 hat geschrieben:Viel zuviel Panik. Wir sind ja gewohnt, mit diesem "Lebensmittel" verschwenderisch umzugehen.
Zunächst mal wird Knappheit bewirken, dass wir uns um die Verwendung mehr Gedanken machen. Wir werden lernen, Trinkwasser von Brauchwasser zu unterscheiden. Wir werden lernen, Wasser zu recyclen. Wir werden vielleicht eigene Vorräte für Trockenzeiten anlegen (in IBC-Behältern?).

Die Landwirtschaft trifft das Problem schon stärker. Aber auch dort wird man lernen, mit dem Problem umzugehen. Besser ist natürlich, man kann aus dem Vollen schöpfen. Alles andere kostet nur.

So ist es . :prost:
Wir alle müssen lernen mit den Ressourcen sorgfältiger umzugehen .
Dieses immer mehr und besser , kann so nicht weitergehen , haben wir nun den Höhepunkt erreicht ? Dieser wahnsinn mit der Wegwerfgesellschaft das muss aufhören !
Schön wär's , aber es kein bequemer Weg , wer fängt an ? :roll:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon elchtestversagt » So Jul 07, 2019 10:08

Wie idiologisch das ganze doch ist sieht man am neuen Artikel im Focus.
Dort wird vorgerechnet, das man unbedingt mit dem Fleisch essen aufhören soll.
Denn es spart exakt 400 kg CO2 ( von 11600 kg je Bundesbürger im Schnitt..).
Wir sprechen also davon, das wenn wir alle kein Fleisch essen und 3,5% ! unseres durchschnittlichen CO2 Verbrauches reduzieren schon den Planeten retten...
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » So Jul 07, 2019 10:17

Solange es die Sonne gibt, wird diese Wasser verdunsten und das kommt dann wieder irgendwo runter. Die Verluste ins All sind nahezu NULL.
UBA setzen 6. Das Schuljahr dürft ihr wiederholen.

Ergo macht man Landwirtschaft dort, wo es genügend Wasser gibt und macht dann keine Formen der Extensivierungen.
Bewässerungslandwirtschaft vernichtet durch Versalzung die Böden. (Schaut euch mal den Aralsee auf GoogleEarth an: Bewässerung wegen Baumwollanbau).
Aber auch das versteht das UBA nicht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Bewässerung, Klima und Niederschlag

Beitragvon adefrankl » So Jul 07, 2019 20:40

T5060 hat geschrieben:Solange es die Sonne gibt, wird diese Wasser verdunsten und das kommt dann wieder irgendwo runter. Die Verluste ins All sind nahezu NULL.
UBA setzen 6. Das Schuljahr dürft ihr wiederholen.
Ergo macht man Landwirtschaft dort, wo es genügend Wasser gibt und macht dann keine Formen der Extensivierungen.
Bewässerungslandwirtschaft vernichtet durch Versalzung die Böden. (Schaut euch mal den Aralsee auf GoogleEarth an: Bewässerung wegen Baumwollanbau).
Aber auch das versteht das UBA nicht.

Völlig richtig. Eine Untersuchung kam sogar zum Ergebnis, dass im (trockenen) Ostafrika bis zu 40% der Niederschläge letztendlich auf die Bewässerung von landwirtschftlichen Kulturen in Ostasien zurückzuführen sind. https://eos.org/research-spotlights/how ... -in-africa
Insofern, ist halt entscheidend, dass bei der Bewässerung es weder zur Versalzung kommt noch Grundwasservorkommen übernutzt werden. Ansonsten dürfte Bewässerung aber sowohl die Niederschlagsbildung fördern als auch kühlend wirken.
So gibt es im Osten der USA ein größeres Gebiet in dem in den letzten Jahrzehnten ein signifikanter Temperaturrückgang beobachtet wurde. Als Ursache wird eine intensivierte Landwirtschaft vermutet (vielleicht steht duch Direktsaat (ermöglicht durch Glyphosat) etc.mehr Wasser den Pflanzen zur Verfügung ...und die Pflanzenreste reflektieren mehr Sonnenlicht als der blanke Boden)) Quelle: https://dailycaller.com/2018/02/19/warming-hole-cooled/
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » So Jul 07, 2019 21:03

Die hatten schon öfters so Schlauheiten, wie der Schweinemord 1915 oder auch "Professorenschlachtung" genannt :

https://www.deutschlandfunkkultur.de/de ... _id=332117

https://de.wikipedia.org/wiki/Schweinemord
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon Unkonventionell » Di Jul 09, 2019 21:52

Kormoran2 hat geschrieben:Viel zuviel Panik. Wir sind ja gewohnt, mit diesem "Lebensmittel" verschwenderisch umzugehen.
Zunächst mal wird Knappheit bewirken, dass wir uns um die Verwendung mehr Gedanken machen. Wir werden lernen, Trinkwasser von Brauchwasser zu unterscheiden. Wir werden lernen, Wasser zu recyclen. Wir werden vielleicht eigene Vorräte für Trockenzeiten anlegen (in IBC-Behältern?).

Die Landwirtschaft trifft das Problem schon stärker. Aber auch dort wird man lernen, mit dem Problem umzugehen. Besser ist natürlich, man kann aus dem Vollen schöpfen. Alles andere kostet nur.


Das sehe ich anders. Wenn ich den Artikel zwischen den Zeilen lese, sehe ich da eine eindeutige Tendenz: Wenn es hart auf hart kommt, auf wen können wir dann am ehesten verzichten? Na klar: die Bauern!

Wenn es so weiter geht und wir irgendwann unsere Felder bewässern müssen wie in Frankreich, weil uns sonst der Mais zu Staub zerfällt, dann werden wir richtig zur Kasse gebeten! Wie auch sonst überall werden wir EU-weit Spitzenreiter sein. Dann noch die saftige CO2-Steuer und n8
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Re: Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Beitragvon Grimli » Mi Jul 10, 2019 12:03

Unser Trinkwasserversorger hat Genehmigung für 25 Mio/m³ p.a und pumpt aber 29 Mio/m³ p.a
In der Zeitung schreibt man dann was von 29 Millionen Liter Wasserförderung jährlich :
"Wasserversorger kurbelt Wasserversorgung an" lautet dann die Überschrift.
Die Realität in der Grafik im selben Artikel : Im Juni bis zu + 30% Tagesförderung gegenüber April von durchschnittlich 60.000 m³ (60.000.000 Liter) auf 75.000-95.000 m³ (75-95.Millionen Liter)

@ UBA :
mehr Beregnungs Brunnen für abgezogenes Grundwasser durch die Trinkwasserversorger wären das mindeste wenn schon keine Entschädigungen (Wasserpfennig) gezahlt werden und Wasserentnahmegenehmigungen bis weit über Anschlag ausgenutzt werden. Umdrehen des Narrativs und es kommt der Realität schon näher.
@ Umwelschützer und Regionalverbands...
- Wiedervernässung mit Berggrubenwasser (salzhaltig) ist keine Option
- Versalzung von Böden vorbeugen statt Probleme (abgesackter Grundwasserstand) durch noch mehr Salzeintrag erst zu erzeugen.
- Ende der Nitrat Diskreminierung von Landwirten wenn man selbst mit dem Teufel spielt, welcher Nitrate im Boden lösen kann.(salzhaltiges Berggrubenwasser).
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Re: Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Jul 10, 2019 13:12

Ende der 50er haben sich hier in der Region mehrfach Landwirte erhängt, weil sie die Hoffnung auf Regen und Besserung aufgegeben haben. Ob es da auch schon solche "Experten" gab, die alles mögliche vorhergesagt haben, wäre interessant zu wissen.
Bild
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon 210ponys » Mi Jul 10, 2019 15:53

Wenn es so weiter geht und wir irgendwann unsere Felder bewässern müssen wie in Frankreich, weil uns sonst der Mais zu Staub zerfällt,


und wo bitte soll das Wasser zum bewässern herkommen?
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Re: Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Beitragvon Zement » Mi Jul 10, 2019 17:47

meyenburg1975 hat geschrieben:Ende der 50er haben sich hier in der Region mehrfach Landwirte erhängt, weil sie die Hoffnung auf Regen und Besserung aufgegeben haben. Ob es da auch schon solche "Experten" gab, die alles mögliche vorhergesagt haben, wäre interessant zu wissen.

Vielleicht kam auch noch die Verarbeitung von Kriegsdienst dazu ?
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Re: Das Ende der Landwirtschaft (wegen Wassermangel)?

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Jul 10, 2019 19:20

Negativ.
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Re: Das Ende der Landwirtschaft?

Beitragvon Unkonventionell » Mi Jul 10, 2019 22:06

210ponys hat geschrieben:Wenn es so weiter geht und wir irgendwann unsere Felder bewässern müssen wie in Frankreich, weil uns sonst der Mais zu Staub zerfällt,


und wo bitte soll das Wasser zum bewässern herkommen?


Man zapft natürlich das Grundwasser an, damit der Spiegel noch weiter fällt, ist doch logisch. n8
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