Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 4:49

Das Gift im Kuhstall

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
36 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
  • Mit Zitat antworten

Das Gift im Kuhstall

Beitragvon fridolin » Di Sep 17, 2013 11:29

Aus Top Agrar von heute:
" Von den Gefahren des Bakteriums Clostridium Botulinum und dem Kampf der betroffenen Landwirte um Anerkennung der Krankheit berichtete am Montagabend die Sendereihe „Die Story“ im WDR-Fernsehen.

Laut den Autoren ist das hochgefährliche Bakterium, das die Vergiftung Botulismus verursacht, seit über zehn Jahren in vielen deutschen Rinderställen aktiv. Auch die Landwirte seien dabei hohen Risiken ausgesetzt. Folgen seien Muskelschwäche und Kinder, die behindert zur Welt kommen, heißt es. Wie das Bakterium zu den Rindern kommt, ist bis heute ungeklärt. Tatsache ist, es breitet sich aus und betrifft immer mehr Höfe....." mehr:
https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Das-Gift-im-Kuhstall-TV-Reportage-ueber-die-Gefahr-Botulismus-1246991.html
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
fridolin
 
Beiträge: 389
Registriert: So Jul 19, 2009 16:50
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon Harald » Di Sep 17, 2013 11:43

Oooops, ein fridolin-Beitrag, der ganz ohne "die Wahrheit" auskommt :shock:
Sachen gibt's...

Wie das Bakterium zu den Rindern kommt, ist bis heute ungeklärt.

Die Imkerextremisten werden doch wohl wissen, wo das herkommt, und was dagegen hilft (Lö...)?!
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
Benutzeravatar
Harald
 
Beiträge: 1540
Registriert: Di Aug 14, 2007 9:48
Wohnort: Oberfranken-West
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon SHierling » Di Sep 17, 2013 11:47

alt. Die Clostridien kommen so ziemlich überall vor, deswegen soll man kleinen Kindern ja keinen Honig geben.
Eine bekannte Quelle für Säuglingsbotulismus ist Honig. Fälle von Säuglingsbotulismus sind in Deutschland Gott sei Dank sehr selten. Trotzdem empfiehlt das BgVV aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes, Kindern unter einem Jahr und insbesondere Säuglingen keinen Honig zu füttern.

http://www.bfr.bund.de/de/presseinforma ... m-930.html
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon JuliaMünchen » Di Sep 17, 2013 11:55

Da werden halt ein paar Tierkadaver beim Silieren ins Futter gekommen sein:

Nachts mähen, vielleicht mit Schwadzusammenlegung. Mähwerke mit 10 Meter Arbeitsbreite und Knickzetter. Kein zetten mit den Kreiselheuer. Großflächenschwader mit 4 und mehr Kreiseln. Fahrer welche kein Auge für tote Tiere auf der Wiese haben oder zu faul sind um abzusteigen und die Kadaver wegräumen. So ist halt die Entwicklung...
JuliaMünchen
 
Beiträge: 941
Registriert: So Feb 10, 2013 13:09
Wohnort: Dort wo sich Himmel und Erde küssen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon Ferengi » Di Sep 17, 2013 12:13

Da liegst du leider falsch.
Kadaver im Futter kann man NIE 100%ig verhindern.
Es kann immer mal sein das ein toter Vogel, ein totes Karnickel, oder ähnliches, auf der Wiese liegt.
Ferengi
 
Beiträge: 8328
Registriert: Mi Jul 18, 2012 17:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon forenkobold » Di Sep 17, 2013 12:52

mal sehen, ob ich auf Früdlünniveau zu schreiben in der Lage bin. .. was jetzt kommt, ist Glosse
http://www.bfr.bund.de/de/presseinforma ... m-930.html

Das häufige Auftreten von Botulimus korreliert mit dem Anlegen von Blühstreifen an Futterflächen, wie es auf Druck der Imker in den letzten Jahren gehäuft praktiziert wird. Deshalb tragen Bienen als Überträger wesentlich zum Verbreiten dieser Krankheit nicht nur bei Kleinkindern, sondern auch bei Kühen bei.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
forenkobold
 
Beiträge: 5927
Registriert: Mi Aug 08, 2007 13:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon xyxy » Di Sep 17, 2013 12:54

SHierling hat geschrieben:alt. Die Clostridien kommen so ziemlich überall vor, deswegen soll man kleinen Kindern ja keinen Honig geben.
Eine bekannte Quelle für Säuglingsbotulismus ist Honig. Fälle von Säuglingsbotulismus sind in Deutschland Gott sei Dank sehr selten. Trotzdem empfiehlt das BgVV aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes, Kindern unter einem Jahr und insbesondere Säuglingen keinen Honig zu füttern.

http://www.bfr.bund.de/de/presseinforma ... m-930.html


ich war nur bis Harms Beitrag gekommen und wollte gleich antworten, eigentlich doch bekannt, zumindest bei älteren Leuten, ebenso der Umgang mit Weckgläsern usw. Blöd waren die früher nicht.
Fifty shades of green
Benutzeravatar
xyxy
 
Beiträge: 9265
Registriert: Fr Dez 23, 2005 9:08
Wohnort: Nordwestdeutschland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon SHierling » Di Sep 17, 2013 13:56

Dabei war das früher bei den echten Weck-Gläsern ja noch einfach. Aufgegangen >> weggeschmissen.
Heute, wo jeder mit irgendwelchen Twist-Off alles mögliche einkocht, ist das schon schwieriger.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon Hans Söllner » Di Sep 17, 2013 14:13

JuliaMünchen hat geschrieben:Da werden halt ein paar Tierkadaver beim Silieren ins Futter gekommen sein:

Nachts mähen, vielleicht mit Schwadzusammenlegung. Mähwerke mit 10 Meter Arbeitsbreite und Knickzetter. Kein zetten mit den Kreiselheuer. Großflächenschwader mit 4 und mehr Kreiseln. Fahrer welche kein Auge für tote Tiere auf der Wiese haben oder zu faul sind um abzusteigen und die Kadaver wegräumen. So ist halt die Entwicklung...


Bei den betroffenen Betrieben die gestern im TV zu sehen waren trat das Problem Anfang der 2000er auf. Da hatte noch fast keiner die angesprochenen Geräte :wink:

Beispielsweise waren Teile der einsilierten Wiesen lange unter Wasser gestanden ( bzw. Hochwasser).
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
Hans Söllner
 
Beiträge: 8437
Registriert: Di Mai 20, 2008 12:26
Wohnort: Oberfranken Mitte
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon forenkobold » Di Sep 17, 2013 14:31

ganz still geworden ist es um den noch vor einem Jahr präsentierten Betrieb "Kruder", bei dem die Krüger in der Stallluft und im Urin Glyphosat in Mengen gefunden hatte, die bei genauem Nachrechenn auf ein saufgelage und Versprühen mit einer Nebelmaschine schließen ließen.
Mag ja nen seriösen Anspruch haben , die Frau. Un hehre Absichten. Mit meinem Vergleich mit Seralini, Don Huber und anderen Kappen tu ich ihr womöglich unrecht. Aber zu einer gewissen Seriösität gehören auch anschließende Stellungsnahmen, wenn im TV offensichtlicher Quatsch verbreitet wird. Und vor ALLEM gehört zu einer gewissen Seriösität als Wissenschaftler, dass man nicht mit Vermutungen und Einzelheiten nichtabgeschlossener und nicht peer reviewter Studien vor der Kamera posiert. Aktuell wird ihr Name schon im Zusammenhang mit einer neuen Studie aus Dänmark genannt. Wird die nächsten Tage vermutlich durch alle Ideologengazetten gehen. Und so bleibt mein Verdacht bestehen: Sie bezieht ihr Haupteinkommen nicht durch ihre Forschungen, sondern durch die Medien.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
forenkobold
 
Beiträge: 5927
Registriert: Mi Aug 08, 2007 13:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon fridolin » Di Sep 17, 2013 14:48

Aha, da rührt sich etwas als Resonanz auf den Fernsehfilm " Tod im Kuhstall". Aus einer mir aus politischen niedersächsischen Kreisen zugegangenen E- Mail:

" Hallo W.........,
habe die Sendung gestern gesehen. Würde anregen, dass da nach der Wahl auch Kontakt mit dem neuen Staatssekretär Schörhusen aufgenommen wird. Es scheint ja doch einen Zusammenhang zwischen Biogas und Botulismus zu geben. Es kann nicht sein, dass alles mögliche vergoren und auf die Felder gestreut wird ohne dass es umfassende Kontrollen gibt.....lg"
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
fridolin
 
Beiträge: 389
Registriert: So Jul 19, 2009 16:50
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon Welfenprinz » Di Sep 17, 2013 14:51

Au ja...... Kontrollen, das ist wichtig. Mehr,mehr,mehr
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
Benutzeravatar
Welfenprinz
 
Beiträge: 5854
Registriert: So Mär 27, 2011 10:22
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon forenkobold » Di Sep 17, 2013 14:52

***GÄÄÄÄHN****
Das Thema kochte mal vor paar Jahren hoch. Aber bei den derzeit in Niedersachsen politisch tätigen Kreisen (Stichworte Audi A8, Demo als Privatmann zu Dienstzeiten mit Mitarbeitern und Interviews und steuerfinanziert, esotherische Evolutionstheorie) wundert es mich nicht, dass die mittlerweile stattgefundene Untersuchungen alle ignoriert werden. Diese beschienigen den Biogasanlagen eine Reduktion der Botulismus-Keime.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
forenkobold
 
Beiträge: 5927
Registriert: Mi Aug 08, 2007 13:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon forenkobold » Di Sep 17, 2013 15:01

Das Tragische bei der Sache ist, dass die ganze kostspieligen sinnvollen Arbeiten eines Minsiteriums bei einem Regierungswechsel scheinbar in die Tonne geklopft werden.

http://www.ml.niedersachsen.de/portal/l ... &_psmand=7

Ähnliche Untersuchungen gibt es aus Bayern und Ossiland.
Es wird auch nicht "alles mögliche" unkontrolliert vergoren.. kaum wer wird so kontolliert wie ein Biogaser und die Vergütung nach EEG kann keiner riskieren. Das wär der Ruin. Für kritische Stoffe gelten Hygienisierungsvorschriften. Früdolün.. bist sehr gefrustet über das bayerische Ergebnis der Mauerschützenpartei?
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
forenkobold
 
Beiträge: 5927
Registriert: Mi Aug 08, 2007 13:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Gift im Kuhstall

Beitragvon fridolin » Di Sep 17, 2013 15:56

Zu der These
......... dass die mittlerweile stattgefundene Untersuchungen alle ignoriert werden. Diese bescheinigen den Biogasanlagen eine Reduktion der Botulismus-Keime.
folgender Schriftverkehr:

"Hallo,
nehmen Sie doch bitte mit der Frau Prof. Dr. Monika Krüger (UNI Leibzig) Kontakt auf. Sie zeichnet für umfangreiche Forschungen auf dem Gebiet Rinderhaltung, Mais, Botulismus. Ebenso Kontakt zu Herrn Ernst-Günter Hellweg von der AVA.
Botuliumgift wird durch anaerob lebende Bakterien erzeugt. In der Silolagerung funktioniert die Erzeugung des BT-Giftes einwandfrei. In Biogasanlage wohl auch. Auf dem Acker, ausgebracht mit den Gärresten, bleiben die Botuliumgifte überwiegend erhalten und akkumulieren.
Botuliumgifte gibt es viele. Einige wirken insektizid. Beispiel, die Anwendung von Dipel ES! Dipel ES gilt als systemisches Insektizid. Das wird bei anderen Botuliumtoxiden wohl ähnlich sein. Es besteht ein erhebliches Forschungsdefizit. Absichtlich?
Der Vorgängerlandwirtschaftsminister Niedersachsens, Herr Lindemann, hat eine umfangreiche Studie angeregt (von 15 Vorzeigeanlagen bei über 1200 vohandenen Biogasanlagen in Niedersachsen), mit dem Ergebnis, Botulismusverbreitung über Gärreste ist nicht wahrscheinlich.
Jedenfalls hat er ( Herr Lindemann ) sich sehr bemüht, keine Botuoliumgifte in Gärresten nachweisen zu lassen.
Viele Grüße
R.B."

Also sind die Gutachten der Vorgängerregierung in Niedersachsen nichts anderes als Gefälligkeitsgutachten zu Gunsten der Großbiogasanlagenbetreiber und Hersteller derselben.
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
fridolin
 
Beiträge: 389
Registriert: So Jul 19, 2009 16:50
Nach oben

Nächste

Antwort erstellen
36 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki