Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Sa Jan 31, 2026 14:26

Deere 6520 Problem mit Lenkung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Deere 6520 Problem mit Lenkung

Beitragvon Mick » So Okt 21, 2007 16:36

Hallo,

Komme grad vom Pflügen mit unserm 6520 und hab da mit der Lenkung ein kleines Problem bemerkt:

Die Lenkung geht am Feld von einer Sek. auf die andere ganz schwer. Eigentlich gehts praktisch gar nicht, so als ob der Motor abgestellt wäre und man am Lenkrad drehen wollte. Das dauert ein paar Sekunden an, dann machts einen Ruck und das Ding geht wieder normal.

Was kann das sein? Das ganze ist während etwa 3 Stunden 3 mal aufgetreten. Irgendwie fühlt sich das an, als ob da ein Ventil in der Lenkung hängen würde. Oder kann das auch Luft im System sein?

Mit den anderen Hydraulikabnehmern (Heckhydraulik, Federung) hat das meiner Meinung nach nichts zu tun, ich konnte da keinen Zusammenhang erkennen.

Das Phänomen trat sowohl in der Furche, als auch beim Wenden auf.

Ich mach mir nur Sorgen wenn das auf der Strasse passiert, man braucht da zwar normalerweise nicht so viel Lenkeinschlag, aber der Teufel schläft nie... :?

Wäre den JD-Fachleuten im Forum sehr dankbar für ihre Meinung dazu! :)

Gruß
Mick
Benutzeravatar
Mick
 
Beiträge: 253
Registriert: Fr Mär 18, 2005 17:57
Wohnort: Austria - no, not Australia!
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Kyloe » Mo Okt 22, 2007 9:08

Bin zwar kein JD-Fachmann, aber genau das Problem ist bei meinem 2850 bei heissem Getriebeöl auch aufgetreten. Hier war der Defekt die Getriebeölpumpe, die nach vorne in den Voratsbehälter dann nicht mehr genug Öl gedrückt hatte. Ich weiss nicht, ob das beim 6520 auch so konstruiert ist; wenn ja: die Menge im Vorratsbehälter bei heissem Öl kontrollieren.
---
sell the good, keep the best and kill the rest...
Benutzeravatar
Kyloe
 
Beiträge: 168
Registriert: Sa Sep 15, 2007 13:48
Wohnort: Emsland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Mick » Mo Okt 22, 2007 14:15

Danke für den Tip!

Jetzt wo Du es sagst, irgendeine Ölpumpe macht ein ziemlich lautes Geräusch, das mir erst seit einigen Tagen auffällt. So ein Surren bei hoher Motordrehzahl und geöffneter Heckscheibe.

Naja morgen wird er voraussichtlich durchgecheckt, mal sehen.

Gruß Mick
Benutzeravatar
Mick
 
Beiträge: 253
Registriert: Fr Mär 18, 2005 17:57
Wohnort: Austria - no, not Australia!
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Josch » Mo Okt 22, 2007 15:54

Die Hydrauliksysteme der beiden Traktoren haben nichts miteinander zu tun.

Es kommen im Prinzip beim 6520 hauptsächlich zwei Fehlerquellen in Frage:

1. Prioritätsventil klemmt zuweilen
2. Es ist tatsächlich ein Problem der Pumpe

Wenn es ein Premium ist, dann gibt es für den Hochdruckbereich zwei Pumpen, 1. die Ladepumpe (Sichelpumpe) und 2. die Haupthydraulikpumpe (Kolbenpumpe).
Wenn eine dieser Pumpen anfängt zu "schreien", dann besteht Kavitation wegen Ölmangel auf der Saugseite, sprich - es ist nich genug Öl vorhanden. Ölstand kontrollieren und Filter wechseln wären erste Handgriffe.

Wenn es ein SE ist, dann gibt es nur eine Hydraulikpumpe für den Hochdruck und es ist eine Zahnradpumpe. Hier gilt aber auch Ölstand und Filter checken.

Klar kann so ein Pumpengeschrei auch von einem Defekt herrühren, aber das wollen wir ja nicht hoffen - wieviel Stunden hast du denn drauf?

Ich weiß nicht ob du noch Garantie oder sowas hast, auch kenn ich deine Ausrüstung nicht, wegen Druckmanometer und so. Daher ist es mal wieder sehr schwer effektiv zu antworten.

Wie stark verändert sich denn das Geräusch wenn du ein Steuergerät einschaltest, ohne dass was angeschlossen ist? Inwiefern ändert sich der Widerstand beim Lenken wenn du das tust?

Was genau passiert mit der Lenkung, wenn du während des Lenkens die Dreipunkt hochfährst?

Vor dem Ausprobieren sollte die Öltemperatur min. 50-60°C betragen.

Mein Tip, aber nur mit Druckmessung prüfbar: Systemdruck und noch wichtiger den Standbydruck messen. Für dich wäre das billigste (nach Filter und Ölstand) wenn der Standbydruck zu gering wäre. Das wirkt sich dann auf die Reaktionszeit der Bedarfsmeldung von der Lenkung aus.

Gruß, Josch
Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit!
Benutzeravatar
Josch
 
Beiträge: 2230
Registriert: Mo Nov 20, 2006 21:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Mick » Mo Okt 22, 2007 19:15

Hallo Josch,

Es ist ein Premium mit etwas über 700 Stunden.

Ich werd das morgen früh noch ausprobieren, was du da alles geschrieben hast.
Wenn alles glatt geht, komm ich aber morgen eh in die Werkstatt damit und dann schaun wir mal was der Meister da sagt.

Ist noch Garantie drauf, wenn ich das richtig im Kopf hab (war ein Vorführer :) )

Danke erstmal und Schönen Gruß
Mick
Benutzeravatar
Mick
 
Beiträge: 253
Registriert: Fr Mär 18, 2005 17:57
Wohnort: Austria - no, not Australia!
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Josch » Mo Okt 22, 2007 20:15

Dann würd ich nichts dran fummeln. Gib dem Meister durch die Blume zu verstehen, daß evtl. der Standbydruck (Bereitschaftsdruck) zu niedrig ist. Aber nur falls er nicht selber drauf kommt.
Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit!
Benutzeravatar
Josch
 
Beiträge: 2230
Registriert: Mo Nov 20, 2006 21:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Mick » Di Okt 23, 2007 22:02

Neinnein ich fummel eh nichts dran rum, wär ich ja schön blöd wenn noch Garantie drauf is ;)

War heute in der Wkst, aber der Meister hat gesagt, wenn das nicht vor seinen Augen auftritt, dann kann er nichts messen und wenn ers trotzdem auseinandernimmt und nichts findet dann ist das kein Garantiefall.

In etwa 30-40 Stunden ist aber das 750er Service fällig und da muss dann sowieso der Ölfilter raus. Er meinte nämlich auch, dass das von einem verstopften Filter herrühren kann.

Das Geräusch der Ölpumpe ist anscheinend normal, das surrt mehr als bei unserem 6210 weils einfach eine größere Pumpe ist, meint er.

Gestern und heute beim Rübentransport ist mir der Fehler auch nicht mehr untergekommen, vielleicht hings doch mit dem Ölbedarf der Regelhydraulik und der Federung beim Pflügen zusammen, hmm.

Mick
Benutzeravatar
Mick
 
Beiträge: 253
Registriert: Fr Mär 18, 2005 17:57
Wohnort: Austria - no, not Australia!
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Josch » Di Okt 23, 2007 22:18

Na ja, dann bleibt dir nur abzuwarten ....

Übrigens ... den Druck hätte er in 5 Minuten, ohne auch nur eine einzige Schraube rausdrehen zu müssen, messen können. Er hätte sich nicht einmal dabei ölig gemacht, da der Prüfanschluß schon in Form eines kleinen Schnellkupplers vorhanden ist.
Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit!
Benutzeravatar
Josch
 
Beiträge: 2230
Registriert: Mo Nov 20, 2006 21:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Mick » Fr Mär 07, 2008 23:15

Hab jetzt lange nichts mehr zu dem Thema geschrieben, ich geb mal ein Update:

Unlängst beim Eggen (also ohne jeglichem Heckhydraulikeinsatz) wars so schlimm, dass ich fast nicht mehr arbeiten konnte. Alle paar Minuten hing die Lenkung, mal nur kurz, mal länger.

Mittlerweile wurde das Lenkradsteuerventil (oder wie das Ding heißt) getauscht, das Prioritätsventil getauscht und es wurde irgendwo eine Leitung mit Rückschlagventil eingebaut (das hat die 6030er Serie anscheined serienmäßig). Alles auf Garantie :wink:

Aber heute beim Säen wieder die gleiche Scheisse! Die Werkstatt kommt einfach nicht drauf.

Weiß jetzt leider nicht, ob die den Standbydruck mal gemessen haben...

Achja nochwas: Heute beim Säen stand der Traktor. Sämaschine war angehoben und ich konnte die Lenkung überhaupt nicht bewegen. Habe die Sämaschine abgesenkt (Schwimmstellung) und wieder angehoben, das hatte alles nicht gebracht. erst als ich einfach ein paar meter zurückgefahren bin, gabs einen leichten Schlag in der Lenkung und alles funktionierte wieder wie wenn nichts gewesen wäre.

Kann das irgendwie mit der VA-Federung zusammenhängen???


Mick
Benutzeravatar
Mick
 
Beiträge: 253
Registriert: Fr Mär 18, 2005 17:57
Wohnort: Austria - no, not Australia!
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Josch » Sa Mär 08, 2008 11:16

Ich mag die Sorte Schrauber nicht, die einfach immer nur Komponenten austauschen, ohne vorher mal eine Diagnose angestellt zu haben. Meißtens tappen die im dunkeln und wenn mal wieder so ein Fehler kommt, sind sie genauso schlau wie vorher.

Wurde der komplette Grundblock oder nur der Ventilschieber getauscht? Wurde dabei dann auch eine andere Ventilfeder eingebaut?
Ist tatsächlich das Orbitrol ausgetauscht worden hmmm das würde alle Fehlerquellen im Rotor usw. ausschließen!?
Ist denn vorher mal die Kabine gekippt gewesen? Es könnte sein, daß beim Abkippen der LS-Schlauch eingeklemmt wurde. Hast du Kabinenfederung?
Wurde vorher irgendwann mal ein Zusatzsteuergerät ausgetauscht oder war der Grundblock offen? Wenn ja, könnte es sein, daß ein Wechselventil falsch eingebaut wurde oder gar verloren ging.

Auf jeden Fall sieht es so aus, daß der Fehler im LS-System zu suchen ist. Das ist der Kreislauf, der letztendlich der Hydraulikpumpe sagt, daß sie gefälligst Druck zu liefern hat. Daher meinte ich ja auch hier mal die Diagnose anzusetzen. Wenn alle anderen hydraulischen Funktionen normal sind, dann kann es nur am LS der Lenkung liegen.
Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit!
Benutzeravatar
Josch
 
Beiträge: 2230
Registriert: Mo Nov 20, 2006 21:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Mick » So Mär 09, 2008 19:06

Naja, die Werkstatt hat schon mit den Deere-Technikern der Zentrale in Ö Rücksprache gehalten, aber die kennen den Fehler bei den 20ern anscheinend auch nicht.

Das Orbitol wurde komplett getauscht...
Kabine war seit wir ihn haben nicht gekippt, war ja ein Vorführer mit 300h, als wir ihn gekauft haben. Kabinenfederung hab ich nicht. Wir haben auch nie die Steuergeräte offen gehabt o.ä., und andererseits, wenn da vor unserem Kauf was verloren gegangen wäre oder so, dann hätte er ja nicht 400h klaglos bei uns funktioniert, denke ich.

Das mit der Ventilfeder muss ich nochmal nachfragen. Was mir schon auffällt seit dieser letzten "Reparatur" mit Rückschlagventil und Prioritätsventil ist, dass vorher immer ein bisschen Lenkung mit Kraftanstrenung möglich war. Jetzt blockiert die Lenkung völlig, wenn der Fehler eintritt.
Ich habe das Problem gestern wieder kurz gehabt und bin draufgekommen, dass mit sanfter Gewalt am Lenkrad sich dann plötzlich der Widerstand löst und die Lenkung wieder ganz normal geht. Einfach nur abwarten brachte gar nichts.

Das mit dem LS-System der Lenkung, meintest Du das damals mit "Standbydruck"?

Danke für Deine Hilfe Josch!
Mick
Benutzeravatar
Mick
 
Beiträge: 253
Registriert: Fr Mär 18, 2005 17:57
Wohnort: Austria - no, not Australia!
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Josch » So Mär 09, 2008 20:53

Dein Traktor, das LS-System und der Standbydruck:

Dein Traktor hat ein ausgeklügeltes Hydrauliksystem, dessen Hydraulikpumpe einen Druck- u. Volumenstromregler (PFC) hat. Die Axialkolben werden über eine Taumelscheibe angetrieben, die wenn sie "flach" steht, wenig Öl fördert und umgekehrt, wenn sie "schräg" steht eben viel Öl fördert. Die Verstellung dieser Taumelscheibe wird über das LS-System gesteuert, welches mit jedem Verbraucher deines Hydrauliksystems verbunden ist. Das Anforderungssignal hat indirekt mit dem Standbydruck zu tun und ist so gesteuert, daß immer nur das stärkste Signal zur Verstellung der Pumpe gelangt. Eine Ausnahme gibt es aber, falls Drucköl von der Lenkung oder der hydraulischen Anhängerbremse benötigt wird, so hat dies immer absoluten Vorrang.

Also LS-System (LoadSense) besteht hardwaremäßig ganz grob aus der Summe aller Signalleitungen die mit dem Druck- und Volumenstromregler (kurz PFC) der Hydraulikpumpe verbunden sind. Weiterhin spielt hier auch das Prioritätsventil eine entscheidende Rolle und die Wechselventile natürlich auch.

Für das Verhalten und die Regelempfindlichkeit des Lenkungsdruckes ist maßgeblich die Feder unter dem Prio-Ventilschieber mitverantwortlich. Das hängt aber auch stark von der Höhe des Standbydruckes ab. Je höher dieser Druck, desto besser das Ansprechverhalten. Aber leider steigen auch die hydr. Verluste mit hohem Standby.

Also wenn nun ein Fehler, wie du ihn beschreibst auftaucht, dann drängt sich eine Ursache im LS-System geradezu auf. In den Handbüchern sind detailierte Diagnosen hierzu zu finden. Man muss sich nur mal die Zeit nehmen, um mal ein paar Drücke zu messen. Als letzte Möglichkeit bleibt auch noch direkt an der Pumpe zu messen und bei berechtigtem Verdacht würde ich auch nicht davor zurückschrecken, daß PFC-Ventil direkt oberhalb der Hydraulikpumpe zu verstellen, bzw. abzuschrauben um nach Fehlern zu suchen.

Tut mir leid, daß ich hier nur mit Theorie glänzen kann, aber ich gebe dir Brief und Siegel, daß ein kundiger Homo Hydraulikus der grün-gelben Art mit etwas Motivation zum Ziel kommt.

PS: Ich hatte nach eingeklemmten Schläuchen gefragt, weil wenn es sich um eine LS-Leitung handelt, dann würde jede noch so geringe Querschnittveränderung eine Beeinträchtigung des Systems bedeuten.
Zuletzt geändert von Josch am Mo Mär 10, 2008 13:20, insgesamt 2-mal geändert.
Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit!
Benutzeravatar
Josch
 
Beiträge: 2230
Registriert: Mo Nov 20, 2006 21:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Mick » So Mär 09, 2008 22:46

Bei Deiner verständlichen Beschreibung :) fiel mir nochwas am Rande ein: Der 6520 lenkt sich deutlich! schwerer als unser 6210. Den 6210 lenk ich mit einem Finger, ernsthaft, beim 6520 spürt mans schon ein bisschen im Arm, wenn man einen Hänger mal wo über eine weitere Strecke schieben muss und dabei ordentlich rumkurbelt.

Kann das also mit dieser ominösen Prioritätsventilfeder zusammenhängen? Oder ist dafür der Standbydruck verantwortlich, wie schwer sich das Ding lenkt.

Ich nehme mal an, dass die Vorderreifengröße hier keine Rolle spielt, weil lenken tut eh die Ölpumpe, nicht ich selber...

Kann ja vielleicht ein Hinweis sein...

Mick
Benutzeravatar
Mick
 
Beiträge: 253
Registriert: Fr Mär 18, 2005 17:57
Wohnort: Austria - no, not Australia!
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Josch » So Mär 09, 2008 23:33

Hallo Mick, der 20er sollte nicht schwerer als die 10er zu lenken sein.

Sollten alle bekannten Wege zu keinem Ergebnis führen, so müssen auch Dinge in Betracht gezogen werden, die man von vornherein ausgeschlossen hatte.

Dabei würde ich auch, so arbeitsintensiv es auch ist, beide Schläuche, den dicken und den etwas dünneren, die von hinten nach vorne zum Orbitrol verlaufen, einmal austauschen oder überbrücken.
Der dicke Schlauch ist oben am Grundblock über dem Prio-Ventil und der dünne ist in Fahrtrichtung davor (90°Fitting) angeschlossen (dick = Lenkungsdruck / dünn = Lenkungs-LS).

Ob du es glaubst oder nicht, da kann man manchmal Dinge wie Plastikstopfen drinnen finden, die eigentlich mal den Schlauch oder das Ventil vor Schmutz schützen sollten, als die Teile noch im Lager lagen.
So wie du das beschreibst, erinnert es mich an einen Fall, den ich mal mit einer 00er Serie hatte. Da war im Orbitrol eine Einschraubverschraubung für den Druckschlauch, die allerdings den falschen Innendurchmesser hatte. Somit konnte man, wenn man es langsam machte, schön leicht lenken. Aber sobald man versuchte das Lenkrad schneller zu drehen, dann wurde der dazu nötige Kraftaufwand immer größer. Ich hatte damals einen ganzen Tag nach diesem Fehler gesucht.

Man könnte auch einmal den Reflexionsdämpfer (links vor dem Achstrichter) blind machen und den Schlauch direkt weiterführen. Das Ding sieht aus wie ein Druckspeicher und könnte evtl. auch Störungen verursachen.

Ich weiß jetzt nicht wie ich dir noch weiterhelfen kann. Vielleicht bringen dich ja meine bisherigen Beschreibungen doch noch auf die richtige Spur. Bitte vergiß nicht, dich noch einmal mit dem Ausgang deiner Anstrengungen zu melden. Das sind wertvolle Informationen und könnten auch anderen Leuten helfen.
Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit!
Benutzeravatar
Josch
 
Beiträge: 2230
Registriert: Mo Nov 20, 2006 21:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Mick » Di Mär 11, 2008 12:58

Kurze Zischeninfo:
Der JD steht jetzt wieder in der Werkstatt.

Drücke wurden schon früher umfassend gemessen, aber nichts festgestellt. Jetzt fährt einer von der Werkstatt bei sich am Betrieb, vielleicht tritt da das Problem im warmen Zustand auf und er kann seine Gerätschaften gleich anstecken und messen.

Beim Prio-Ventil wurde das Innenleben getauscht, also auch die Feder.

Hoffen wir das beste
Mick
Benutzeravatar
Mick
 
Beiträge: 253
Registriert: Fr Mär 18, 2005 17:57
Wohnort: Austria - no, not Australia!
Nach oben

Nächste

Antwort erstellen
18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], noname564, treerunner

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki