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Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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23 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon Lacy Laplante » Di Mai 12, 2015 8:56

augenschmaus hat geschrieben:[..]

Es geht nicht darum was du persönlich den Ernte̶s̶̶k̶̶l̶̶a̶̶v̶̶e̶̶n̶helfern zahlst, sondern um das Auspielen der Einen gegen die Anderen. Normalerweise müssten Menschen die von soweit anreisen, dann nur zum arbeiten 2 oder 3 Monate in einem fremden Land, getrennt von Familie und Freunden, sogar nochmal die Summe für diesen Zustand erhalten.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Lacy Laplante
 
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Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon CarpeDiem » Di Mai 12, 2015 10:01

Bei dem ins Auge gefassten "Prod(t)estbrief" wird die Nahles allenfalls in Gelächter ausbrechen!
Zumindest die Überschriften sollten doch ortographisch o.k. sein.
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Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon borger » Di Mai 12, 2015 12:34

Südbaden Bauer hat geschrieben:Woher weißt du das den? Vor allem, sag doch mal bitte konkret was du gegen 3. Welt läden hast, statt immer, wenn es irgendwie passend erscheint, zu hetzen.

Da hast Du Recht, immer wenn gegen Discounter gehetzt wird, erscheint es mir irgendwie passend. Nur anders als Du fordere ich nirgendwo, diese Läden zu verbieten. Die menschlichen Bedürfnisse sind eben vielfältig, einige gehen zu einer Domina und zahlen dafür, ausgepeitscht zu werden. Andere mögen es etwas dezenter und bringen ihr Geld in die Kirche oder Bio- 3.Welt-Laden, mir ist das alles vollkommen schnuppe. Solange ich mit ihren Irrlehren nicht zwangsbeglückt werden soll.
Deren ideologischer Fanatismus braucht immer die Teilung in „gut“ und „böse“. Nur hinter den Kulissen schaut es ganz anders aus. Legt man etwa die Wertschöpfungskette der Produkte offen, dann stellt sich schnell raus, dass die „Guten“ mit ihrem „Fairen Handel“ ganz besonders gut mit sich selbst meinen. Nirgendwo ist der Erzeugeranteil kleiner- und der Handelsanteil am Endpreis größer als bei den genannten Läden.
Nur das, oh Wunder, wird medial kaum thematisiert. Dafür schaffen es notorische Discounterhasser und Biosympathisanten bevorzugt ins Fernsehen um mit solchen Unsinn:
Südbaden Bauer hat geschrieben:Letztendlich treiben Discounter den Preis nach unten. Der deutsche muss ja das neue Auto auch bezahlen können.

das gutgläubige Volk weiter zu verblöden.
Mit Fakten belegen lässt sich solch grober Unfug nicht.
Discounter = Marktwirtschaft.
Bio-Laden = (Irr)Glaubenstempel.
So nebenbei finden sich bei den meisten Discounterhassern Zuhause viel mehr vermeintliche Schnäppchen aus den Discounter-Sonderangeboten als bei mir. Auch so eine typische Regelung dieser Glaubenskrieger, für sich selbst immer reichlich (erlaubte) Ausnahmetatbestände schaffen. Man will ja vor allem die anderen schützen, diese unglaubliche „Erleuchtung“ der Discounterhasser ist ja schließlich nicht jedem gegeben.

Südbaden Bauer hat geschrieben:Komisch finde ich nur: Wenn in der Zeitung was steht, was die meisten hier betrifft, also Viehhaltung etc. Dann heißt es Lügenpresse.
Wenn aber was steht, was diese Leute nicht betrifft, dann sagen diese der Zeitung jedes Wort nach. Da wird nichts hinterfragt.

Sagt wer? Es ist weder alles Wahr noch alles falsch, was die Lügenpresse verbreitet. Aber es sind Tendenzen erkennbar, LW ist eines der Themen, zu denen besonders gern und häufig gelogen wird.

Südbaden Bauer hat geschrieben:Achja, hab ich nicht mal gehört, dass Leute die in Schlachthöfen arbeiten ziemlich mies bezahlt werden, und unter furchtbaren Bedingungen haußen.

Auch die schlechte Bezahlung auf den Schlachthöfen wird medial gern mit Landwirtschaft in Zusammenhang gerückt, obwohl doch die Landwirte absolut keinen Einfluss darauf haben. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo auf den Schlachthöfen sehr gut verdient wurde, wenn das heute nicht mehr so ist, dann müsste man doch zuerst mal die Gewerkschaften fragen, wieso sie das Einreißen dieser Zustände zugelassen haben.
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Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Mai 12, 2015 13:20

Woher du über die Bioläden so genau bescheid weißt ist, würde ich auch gerne mal Wissen.

Solange ich mit ihren Irrlehren nicht zwangsbeglückt werden soll.

Aha, du nimmst es dir auch raus, zu bewerten, dass die Kirche eine Irrlehre ist.
Religion ist Religion, solange sie mir keiner aufdrängt, Maße ich mir es nicht an, sie zu bewerten.
die Teilung in „gut“ und „böse“


Ach, das ist hier anders?
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon borger » Di Mai 12, 2015 15:32

Südbaden Bauer hat geschrieben:Woher du über die Bioläden so genau bescheid weißt ist, würde ich auch gerne mal Wissen.

Es steht jedem frei, sich zu informieren. Oder?

Südbaden Bauer hat geschrieben:Aha, du nimmst es dir auch raus, zu bewerten, dass die Kirche eine Irrlehre ist.
Religion ist Religion, solange sie mir keiner aufdrängt, Maße ich mir es nicht an, sie zu bewerten.

Die Kirche lässt mich seit vielen Jahren mit ihrem Irrglauben in Ruhe, mit denen habe ich keine Probleme mehr. Meine Kinder haben sich aus eigenem Entschluss taufen und konfirmieren lassen. Ich habe darauf nie Einfluss genommen, weil ich meine persönliche Überzeugung nicht zwanghaft auf andere zu übertragen versuche.
Das sieht bei den grünen Fanatikern grundlegend anders aus. Alles, was nicht in deren schmales Weltbild passt, soll verboten werden. Man nennt sie nicht umsonst die Verbotspartei.

Südbaden Bauer hat geschrieben:
die Teilung in „gut“ und „böse“


Ach, das ist hier anders?

Fordert hier vielleicht jemand die Anwendungspflicht für Glyphosat und ein Verbot der mechanischen Unkrautbekämpfung durch grubbern und striegeln?
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Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon augenschmaus » Do Mai 14, 2015 9:51

Lacy Laplante hat geschrieben:
augenschmaus hat geschrieben:[..]

Es geht nicht darum was du persönlich den Ernte̶s̶̶k̶̶l̶̶a̶̶v̶̶e̶̶n̶helfern zahlst, sondern um das Auspielen der Einen gegen die Anderen. Normalerweise müssten Menschen die von soweit anreisen, dann nur zum arbeiten 2 oder 3 Monate in einem fremden Land, getrennt von Familie und Freunden, sogar nochmal die Summe für diesen Zustand erhalten.



Antwort an Lacy: Wir würden ja gerne Spitzenlöhhne zahlen und Deutsche beschäftigen. Aber wie soll das gehen, wenn erstens kein Deutscher dazu bereit ist. Zweitens die immer weiter steigenden Lohnkosten, nicht unseren Erzeugerpreisen zugeschlagen werden können. Drittens, die Marktgesetze die vom Handel bestimmt werden, es nicht zulassen, das wir auch die gestiegenen Betriebskosten weiter geben können. In Zukunft wird sich noch erweisen, das viele landwirtschaftliche Betriebe noch aufgeben müssen, weil sie mit den extrem gestiegenen Kosten, bei seit Jahren stagnierenden Erzeugerpreisen nicht klar kommen werden.
Ein kleines Beispiel der das Missverhältnis aufzeigt: Ein Bauer muss 100 Kg Weizen verkaufen, um beim Bäcker 4 Kg Brot zu Kaufen.
hans nauert
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Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon CarpeDiem » Do Mai 14, 2015 17:51

Das von dir angesprochene Preis/Kosten Problem wird dir die Nahles auch nach einem Protestbrief nicht lösen können(wollen), sondern sie wird dich, was alle gerne tun in diesem Fall auf die Marktgesetze verweisen, die alle Probleme lösen werden, so zumindest der Glaube.

Uns sollte wohl allen klar sein, dass der Mindestlohn auch dazu dienen soll, Wirtschaftszweige in denen dieser nicht nachhaltig erwirtschaftet werden kann, als Anbieter zu verdrängen. Ich glaube, dass da einige lw. Bereiche dazu gehören werden. Da nimmt man wohl mehr Arbeitslose auch billigend in Kauf!
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Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon augenschmaus » Di Mai 19, 2015 10:07

Wir Bauern sind seit vielen Jahren zur Dokumentation von vielen Dingen, die im Zusammenhang mit der Nahrungsmittelprotuktion stehen, verpflichtet und die schon ein Drittel unserer Arbeitzeit in Anspruch nehmen. Noch mehr Arbeitsstunden, die Zeit und Geld ohne Entlohnung wie die Dokumentationspflicht zum Mindestlohngesetz sind schwer zu verkraften.
Die Gewerkschaften erstreiken in allen Bereichen immer höhere Löhne bei immer kürzeren Wochenarbeitszeiten. Sie fordern nun schon in einigen Branchen eine Wochenarbeitszeit von 36 Stunden. Uns Bauern werden aber immer mehr Wochenarbeitszeiten per Gesetz verordnet. Das ist einfach Respekt und Würdelos. Wir sind ein Teil des Volkes, nur ein Kleiner vielleicht 1 - 2 %.
Alle Politiker haben einen Eid abgelegt mit dem sie sich Verpflichten, nach dem Grundgesetz, Gefahren vom Deutschen Volk abzuwenden. Mit den Bauern, wird aber andauernd dagegen verstoßen.
Wir Bauern erzeugen Produkte, die für das Leben unverzichtbar sind und hätten mehr Anerkennung verdient, als immer nur Kritik von den vielen selbsternannten Tier,Umwelt und Verbraucherschützern, Politiker, Grünen, BUND usw.
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