Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 6:41

Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
23 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon augenschmaus » Di Feb 24, 2015 19:16

Wie wäre es, wenn jeder Landwirt, der Saisongarbeiter oder Festangestellte beschäftigt, zum Bürokratiemonster des Mindestlohngesetzes an Andrea Nahles einen Protestbrief schreibt. Ob sich dann was ändern würde? Ich denke doch.
Der Bvb Baden-Württemberg hat einen Musterbrief aufgesetzt, den jeder sich ausdrucken kann und ans Arbeitsministerium mit seiner Unterschrift schicken sollte. Wir Bauern arbeiten mit der Natur und sind auch den Wetterextremen ausgesetzt.Es ist besonders bei der Spargelernte eine geregelte Arbeitszeit an 6 Tagen in der Woche einzuhalten nicht möglich. Die Spargel müssen auch an Sonn und Feiertagen gestochen werden. Bei kühlem Wetter ist die Erntemenge weniger und bei warmen Wetter immer mehr. Steigen die Temperaturen über 30 Grad, dann ist die Menge kaum noch zu bewältigen. Deshalb kann auch die tägliche Arbeitszeit von 5 - 12 Stunden schwanken.
Dateianhänge
Musterschreiben Dokumentationspflicht 19.02.15.doc
(26 KiB) 386-mal heruntergeladen
hans nauert
augenschmaus
 
Beiträge: 84
Registriert: So Feb 15, 2009 10:28
Wohnort: Walldorf
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon Todde » Di Feb 24, 2015 19:23

Waren das noch goldene Zeiten, wo die Spargelstecher schwarz gearbeitet haben.
Das Geld ist wenigstens in die Wirtschaft geflossen und nicht in die Bürokratie.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon Qtreiber » Di Feb 24, 2015 23:23

augenschmaus hat geschrieben:Ob sich dann was ändern würde? Ich denke doch.

Optimist.



oder besser: Naivling
Qtreiber
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon augenschmaus » Mi Feb 25, 2015 9:25

An Qtreiber.
Es ist besser das Arbeitsministerium mit Protestbriefen zu überfluten, als diese Schwachsinnige Aufzeichnungspflicht für die täglichen und wöchendlichen Arbeitszeiten zur Pflicht zu machen. Ich wette das die Meisten vom Mindestlohngesetz Betroffenen, es hin bekommen, auf dem Papier die ungeregelten Arbeitszeiten in geregelte Arbeitszeiten zu verwandeln. Oder soll jedem Betrieb ein Grenzer zur Seite gestellt werden der das Täglich überwacht. Für die Lohnauszahlung pro Monat reicht doch auch die Aufzeichnung pro Monat. Gott beware uns Bauern vor Politikern und Bürokraten.
hans nauert
augenschmaus
 
Beiträge: 84
Registriert: So Feb 15, 2009 10:28
Wohnort: Walldorf
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon augenschmaus » Mo Mai 04, 2015 8:53

augenschmaus hat geschrieben:An Qtreiber.
Es ist besser das Arbeitsministerium mit Protestbriefen zu überfluten, als diese Schwachsinnige Aufzeichnungspflicht für die täglichen und wöchendlichen Arbeitszeiten zur Pflicht zu machen. Ich wette das die Meisten vom Mindestlohngesetz Betroffenen, es hin bekommen, auf dem Papier die ungeregelten Arbeitszeiten in geregelte Arbeitszeiten zu verwandeln. Oder soll jedem Betrieb ein Grenzer zur Seite gestellt werden der das Täglich überwacht. Für die Lohnauszahlung pro Monat reicht doch auch die Aufzeichnung pro Monat. Gott beware uns Bauern vor Politikern und Bürokraten.


Aber was hat es für einen Sinn wenn man trixen muss, um aus der Sache ohne Verlust rauszukommen. Wir müssten 3 Erntehelfer mehr beschäftigen damit jeder Arbeiter, wegen dem Sonntag in der Spargelernte, in der Woche einen Tag frei hätte. Auch müssten den Tagen mit zu viel Arbeitsstunden den Tagen mit weniger Arbeitsstunden die Stunden zu geschlagen werden.
Was will diese Rote Socke Andrea Nahles uns Bauern noch Alles aufbürden.
hans nauert
augenschmaus
 
Beiträge: 84
Registriert: So Feb 15, 2009 10:28
Wohnort: Walldorf
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon automatix » Mo Mai 04, 2015 11:49

ist ja auch eine Sauerei, wenn die freie Tage brauchen....

Nur mit 7 Tage und 18 h am Tag verdient der Bauer noch Geld....

Und dann noch denen kräftig abziehen für Kost und Logis, damit man wieder bei 2 Euro in der Stunde ist....

Wenn es sich für dich mit dem Mindestlohn nicht mehr rechnet, Spargel anzubauen, dann laß es halt - denn bisher hat es sich dann auch nur wegen der Ausbeutung der Saisonarbeiter 'rentiert' und das ist eh scheiße
Badaboom
automatix
Inaktiv
 
Beiträge: 7421
Registriert: Di Aug 15, 2006 6:17
Wohnort: Oberbayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon CarpeDiem » Mo Mai 04, 2015 12:52

So wie @automatix seh ich das auch. Ich bin immer wieder überrascht, dass es offenbar Leute gibt, die für diesen "Mindestlohn" arbeiten. So jemanden habe ich bisher nicht gefunden, selbst bei mehr als dem Doppelten hiess es immer, nein danke!

Im übrigen sollte man bedenken, je lauter die Betroffenen gegen den Mindestlohn und sein Bestimmungen wettern, um so mehr wird es die Verantwortlichen bestärken, dass alles o.k. ist mit dieser Massnahme und diese schon längst überfällig war.
CarpeDiem
 
Beiträge: 5313
Registriert: Mi Nov 21, 2007 13:57
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon 2810 » Mo Mai 04, 2015 21:12

CarpeDiem hat geschrieben:...

Im übrigen sollte man bedenken, je lauter die Betroffenen gegen den Mindestlohn und sein Bestimmungen wettern, um so mehr wird es die Verantwortlichen bestärken, dass alles o.k. ist mit dieser Massnahme und diese schon längst überfällig war.


Ich drehe Deine Logik mal um :
Wenn alle ruhig sind , dann ist es falsch :shock:
2810
 
Beiträge: 4872
Registriert: Mo Feb 26, 2007 13:40
Wohnort: LKR. Heilbronn
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Mai 05, 2015 14:41

m übrigen sollte man bedenken, je lauter die Betroffenen gegen den Mindestlohn und sein Bestimmungen wettern, um so mehr wird es die Verantwortlichen bestärken, dass alles o.k. ist mit dieser Massnahme und diese schon längst überfällig war.


Wenn ich sowas in einem anderen Thread schreiben würde, dann hieße es wieder, dass der dritte Weltkrieg ausbrechen würde.
Komisch, dass es da so ein Thread Gefälle gibt. Liegt es vieleicht daran, dass der wo nicht davon betroffen ist, eine ganz andere Denkweise hat. :wink:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon augenschmaus » Do Mai 07, 2015 10:57

CarpeDiem hat geschrieben:So wie @automatix seh ich das auch. Ich bin immer wieder überrascht, dass es offenbar Leute gibt, die für diesen "Mindestlohn" arbeiten. So jemanden habe ich bisher nicht gefunden, selbst bei mehr als dem Doppelten hiess es immer, nein danke!

Im übrigen sollte man bedenken, je lauter die Betroffenen gegen den Mindestlohn und sein Bestimmungen wettern, um so mehr wird es die Verantwortlichen bestärken, dass alles o.k. ist mit dieser Massnahme und diese schon längst überfällig war.



Die Erntehelfer kommen zum überwiegenden Teil aus Osteuropa und verdienen drei bis vier mal soviel als zu Hause. Wenn jemand meint, man könnte für Kost und Logie ixbeliebig viel vom Lohn abziehen, dann ist der auf dem Holzweg. Was man dafür abziehen darf ist ziemlich niedrich gerechnet und beträgt für drei Mahlzeiten mit Übernachtung pro Tag 10 -11 €. Also Leute haltet euch zurück mit euren Unterstellungen und alle Arbeitgeber in der Landwirtschaft als Ausbeuter zu verdächtigen.
hans nauert
augenschmaus
 
Beiträge: 84
Registriert: So Feb 15, 2009 10:28
Wohnort: Walldorf
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon Lacy Laplante » Sa Mai 09, 2015 11:31

augenschmaus hat geschrieben:
Die Erntehelfer kommen zum überwiegenden Teil aus Osteuropa und verdienen drei bis vier mal soviel als zu Hause.


Das ist eine ziemlich widerwärtige Art und Weise Menschen verschiedenster Herkünfte gegeneinander auszuspielen.
Nur weil in anderen Ländern das Einkommensniveau geringer ist bedeutet dies nicht, dass diese dann hier schlechter bezahlt werden können wie hier lebende Menschen.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
Benutzeravatar
Lacy Laplante
 
Beiträge: 1285
Registriert: Mo Okt 27, 2014 13:05
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Mai 09, 2015 13:50

Dann musst du das gesamte Erwerbsystem umkrempeln. Und Discounter verbieten. Und und und...

So wandert die Saisonarbeit ab in billigere Länder.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon borger » So Mai 10, 2015 7:23

Südbaden Bauer hat geschrieben:Dann musst du das gesamte Erwerbsystem umkrempeln. Und Discounter verbieten.


Wieso die Discounter? Wenn es nach gezahlten Löhnen geht, müssten da doch zuerst die Bio-Läden, 3.Welt-Läden und andere als besonders raffgierig bekannte Läden verboten werden, deren Beschäftigte weit weniger als beim Discounter verdienen.

Im Übrigen wäre das zuerst mal ein Thema für die Gewerkschaften, denn das sind die Hauptübeltäter. Vergleiche mal das Tarifsystem Deutschland – Schweiz. Alles, was hier schief läuft, läuft mit aktiver Unterstützung der DGB-Gewerkschaften schief. Die GdL z.B. macht da nicht mit – und schon ist sie medial der Buhmann.
borger
 
Beiträge: 1210
Registriert: So Dez 02, 2012 19:09
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon Südbaden Bauer » Mo Mai 11, 2015 15:28

Wieso die Discounter? Wenn es nach gezahlten Löhnen geht, müssten da doch zuerst die Bio-Läden, 3.Welt-Läden und andere als besonders raffgierig bekannte Läden verboten werden, deren Beschäftigte weit weniger als beim Discounter verdienen.


Woher weißt du das den? Vor allem, sag doch mal bitte konkret was du gegen 3. Welt läden hast, statt immer, wenn es irgendwie passend erscheint, zu hetzen.

Letztendlich treiben Discounter den Preis nach unten. Der deutsche muss ja das neue Auto auch bezahlen können.

Komisch finde ich nur: Wenn in der Zeitung was steht, was die meisten hier betrifft, also Viehhaltung etc. Dann heißt es Lügenpresse.
Wenn aber was steht, was diese Leute nicht betrifft, dann sagen diese der Zeitung jedes Wort nach. Da wird nichts hinterfragt.

Achja, hab ich nicht mal gehört, dass Leute die in Schlachthöfen arbeiten ziemlich mies bezahlt werden, und unter furchtbaren Bedingungen haußen. :prost:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Der Arbeitsministerin einen Prodestbrief Schreiben

Beitragvon augenschmaus » Mo Mai 11, 2015 22:53

Lacy Laplante hat geschrieben:
augenschmaus hat geschrieben:
Die Erntehelfer kommen zum überwiegenden Teil aus Osteuropa und verdienen drei bis vier mal soviel als zu Hause.


Das ist eine ziemlich widerwärtige Art und Weise Menschen verschiedenster Herkünfte gegeneinander auszuspielen.
Nur weil in anderen Ländern das Einkommensniveau geringer ist bedeutet dies nicht, dass diese dann hier schlechter bezahlt werden können wie hier lebende Menschen.


An Lacy Laplante von augenschmaus! An welcher Stelle meines Beitrags, habe ich mich über die Höhe des Lohnes beklagt. Wir zahlen schon etliche Jahre den Mindestlohn. Oder glaubst du, es käme noch ein Erntehelfer zu uns ,wenn sie nicht zu Frieden wären. Im Gegensatz zur Fleisch Branche, habe ich noch nie in der Presse von Ausbeutung, von den in der Landwirtschaft Beschäftigten gelesen. Und was in der Fleisch Branche geschied, haben die Bauern nicht zu Verantworten.
hans nauert
augenschmaus
 
Beiträge: 84
Registriert: So Feb 15, 2009 10:28
Wohnort: Walldorf
Nach oben

Nächste

Antwort erstellen
23 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], langer711, Majestic-12 [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki