4 zu 4 hat geschrieben:vanAnsing hat geschrieben:Wir bauen auf 11ha ausschliesslich Rucola an
Jo vanAnsing, würdet ihr Ricola, die schweizer Kräuterzuckerle, produzieren, anstatt Rucola, dann hättet ihr noch mehr Gewinn![]()
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Spass beiseite und zurück zum Thema. Sicher müsst ihr einen Gewinn haben, der sich im langjährigen Durchschnitt sehen lassen kann. Immerhin müssen euch die Abnehmer bei Stange halten, die wollen ja kontinuirlich beliefert werden.
Nur, irgendwann ist auch hier Schluß. Man bedenke, der Gewinn wäre weiss Gott wir hoch, dies hätte zur Folge, dass jeder Hinz und Kunz Rucola draussen hätte. Die Gesetze der Marktwirtschaft sind ja wohl bekannt, was hier in Folge des Überangebotes eintreten wird.
Die Situation haben wir schon seit ein paar Jahren das meist mehr als genug Ware am Markt ist. Hier ist es aber wichtig einen starken Vermarktungspartner zu haben und durch Qualität zu überzeugen. Über unseren Vermarkter mit dem 2ten grossen Produzenten in der Gruppe sind wir (die Aussage stammt nicht von mir sondern von unserem Vermarkter) bei Rucola von nationaler Bedeutung und haben unsere Kunden die zum Teil auch keine anderen Erzeuger listen. Öfters schaffen wir es nichtmal alle Kundenanfragen zu bedienen. Selbst wenn wir wenig Fläche zur Verfügung haben können wir mengenmässig mit Grossbetrieben mithalten. An einem guten WE verlassen schonmal 5000kg Rucola unseren Betrieb an einem starken auch mehr. Saisonübergreifend seit Anfang August 2012 keine Reklamation bis diese Woche spricht auch für sich noch dazu sind wir im Frühjahr immer die ersten die mit deutscher Freilandware in grösseren Mengen am Markt sind.
Dazu muss aber alles stimmen von der Planung über den Anbau, Produktion, Verpackung, Zeitmanagement, Vermarktung und Kundenpflege. DA gehören genauso die Mitarbeiter dazu welche man auch "pflegen" muss um leistungsfähige Mitarbeiter zu haben. Da bekomm ich dann einen Hals wenn ich mit bekomm was teilweise für Löhne gezahlt werden. Dein eigener Betrieb steht und fällt nun mal mit den Mitarbeitern
4 zu 4 hat geschrieben:Beim Wein sei folgendes gesagt, dieser wird durch bestimmte Marktmechanismen gesteuert, mit dem Ergebnis, das die Preise stimmen. Das dies aber auch nicht immer gelingt, sieht man am Milchmarkt, trotz Quote hatten wir schon schlechte Jahre.
Auch wenn der Weinbau ein Drittel unsere Fläche ausmacht steuert er nur noch unter 10% zum Umsatz bei. Ums blöd zu sagen den kann man schon fast vernachlässigen und es besteht auch immer mal wieder die Überlegung den ab zu geben

. Ist doch alles gewollt..