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Deutscher Patriotismus?!

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Deutscher Patriotismus?!

Beitragvon Roy » Mo Jul 03, 2006 8:40

Grüß Gott beianand.

Im Rahmen der WM denke ich in letzter Zeit öfter über dieses Thema nach. Nach jedem gewonnenen deutschen Spiel sieht man wild feiernde Menschen mit deutschen Nationalflaggen, die stolz auf ihre deutsche Mannschaft sind. Wäre es nicht sehr wünschenswert, wenn dieser Nationalstolz nach der WM uns erhalten bleiben würde? Wieso ist überhaupt eine WM nötig um solch offensiven Nationalstolz zu zeigen. Ich habe das Gefühl, dass die Zeit reif ist, als Deutscher wieder in die Welt hinauszugehen und sagen zu können: Ich bin Stolz auf mein Land. Und das ganz ohne nationalistische Absichten!!!
Ich gebe zu, dass das kein ganz einfaches Thema ist, aber die Leute sollten, nein müssen sich wieder damit auseinandersetzen. Ich würde mich über kritische Beiträge freuen.

Gruß Roy
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Beitragvon questenberg » Mo Jul 03, 2006 11:02

Nach der WM ist alles vorbei, wetten? Das ist kein Nationalstolz, was wir da schwarzrotgold am Auto flattern sehen. Deutschland war zu keinem Zeitpunkt eine Nation im klassischen Sinne. Nationalstolz wurde den Deutschen nach 1945 gründlich ausgetrieben, in der Hoffnung, daß so etwas wie die nationalsozialistische Diktatur nie wieder auf deutschem Boden gedeihen kann. Hat ja auch funktioniert. Im Endeffekt sind "die Deutschen" aber durch die alliierte Gehirnwäsche zur Lachnummer und zum Zahlmeister Europas und der Welt geworden. Die WM ist nun ein Ventil, weil wir unterbewußt merken, daß unsere westliche Welt und voran Deutschland im Lebenszyklus unserer Zivilisation im Herbst angekommen sind, aber auf einem (zugegebenermaßen unwichtigen) Gebiet irgendwie doch noch (oder wieder) zur Weltspitze gehören. Schön, daß wir es bis ins Halbfinale geschafft haben! Aber ein paar Nobelpreisträger wären mir auf Dauer lieber. Und eine boomende Wirtschaft und eine kluge Regierung noch mehr.
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Beitragvon Weinbauer » Mo Jul 03, 2006 15:14

so negativ sehe ich das nicht. sicher, die welle wird abnehmen, wenn der alltag zurückkommt. aber eine positive grundstimmung wird doch bleiben. zumal ja in zwei jahren in den nachbarländern die EM stattfindet. da könnten wir vielleicht als weltmeister hinfahren. zumindest aber als starke mannschaft.
und so schlecht geht es uns auch nicht. d.h. wir haben neben dem fussball auch noch grund zum feiern.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Beitragvon Unimogfreak » Mo Jul 03, 2006 18:56

Naja...

Also man bekommt heutzutage schon in der Schule vermittelt.. das man sich schon schämen muss ein deutscher zu sein...

Und das kann nicht sein!

Alle anderen Bürger sind stolz auf ihr Land.. Italien, Türkei.. etc...
Wieso dürfen wir das nicht?!

Wieso bekommt man immer wieder erzählt wie schlecht Deutschland war/ist,

Nur kann ich leider nix dazu.. was vor 60Jahren lief..

Grüße ALex

Bin übrigens stolz deutsch zu sein !
Ein Feuerwehrmann Stirbt nicht er geht in die Hölle und Fährt dort den nächsten Einsatz.!!!!!
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Beitragvon Fendt 626 » Mo Jul 03, 2006 20:27

Also ich selbst bin absolut stolz ein Deutscher zu sein und zeige das auch gern, von diesen uns aufgezwängten Schuldgefühlen halte ich nichts. Mich selber verbindet absolut nix mit der Vergangenheit und ich fühle mich dafür auch nich verantwortlich oder irgendwem gegenüber schuldig. Einer meiner Großväter diente während des Krieges bei der Waffen-SS und selbst er ist stolz auf Deutschland und das finde ich bemerkenswert.

Ich hoffe dieses Patriotismusgefühl bleibt erhalten, denn wir haben allen Grund stolz auf unser Land zu sein, die deutsche Geschichte ist nicht nur 1933-45 und wir alle sollten stolz darauf sein, was wir alle geschaffen haben.

Also meine Deutschlandflagge wird nach der WM weiterhin am Fahnenmasten wehen, meine Flagge am Auto bleibt hängen und ich werde weiterhin stolz sein ein Deutscher zu sein.

In diesem Sinne,

Fendt 626
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Beitragvon Unimogfreak » Mo Jul 03, 2006 21:25

Na das freut die Leut!

Endlich mal jemand der so denkt wie ich!


Grüße ,
Alex
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Beitragvon Eddi » Mo Jul 03, 2006 22:05

Hi,

Kann mich da nur anschließen!
Die Schule und der Unterricht ist ein großes Problem.
Da wird nämlich nicht politisch neutral Unterichtet wie sich das
normalerweise für eine Demokratie gehört sondern immer stark
linksgelenk = "Wir sind böse, blöde Deutsche die immer Schuld sind
und uns alles gefallen lassen müssen! Merkt euch das Kinder"

Wenn ich so was gehört habe frage ich mich immer ob die Lehrer
überhaupt wissen was fürn Scheiß die Reden?
Und das schlimme daran die Schüler glauben den Lehrern
auch noch alles was unterichtet wird.
Naja, wenn man dagegen mal was sagt dann wird man ja gleich
auf die extreme Rechte Bahn abgeschoben!
Wir brauchen ein Politisch neutrales Deutschland mit Stolz und
weder linksextrem noch Rechtsextrem!
In 50 oder 100 Jahren redet keiner mehr von Nationalismus oder
dem 2 Weltkrieg. Mit der Zeit wird Deutschland wieder ein normales
Land mit Nationalstolz werden wie zb.: Frankreich oder so!


Mfg Eddi
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Beitragvon Arne » Di Jul 04, 2006 2:14

Moin...

also ich hatte mal einen guten Deutschlehrer... Allerdings nur Vertretungsweise...
Haben viel mit Ihm über diese Thematik geredet. Stolz ist eindeutig das falsche Wort haben wir dann am Ende der Wochenlangen Diskussion festgestellt.

Andere waren der Meinung das es auf jedenfall das richtige Wort für dieses.... nennen wir es "Gefühl" ist...

Stolz kann man eigentlich nur auf etwas sein das man selbst geleistet hat. Mir flößt es unheimlich Respekt ein wenn ich in München durchs deutsche Museum schlendere und mir anschaue was deutsche Ingenieure schon vor so langer Zeit geleistet haben, fast jede bedeutende Erfindung die im vergangenen Jahrhundert gemacht worden ist, stammt aus diesem, unserem Heimatland.

Vom Kraftfahrzeug, Düsenjet, Computer, Glühbirne(lests mal nach ;) ), Hubschrauber, Rakete....

die Liste ist unglaublich lang... Wenn ich mal zu Hause bin und am Deich entlang gehe und mir das Land anschaue... Das mit unermesslichem Mut und Tatendrang dem Meer abgeronnen wurde... Wenn ich die Sonne sehe wie sie langsam am Horizont verschwindet...

Wenn ich durch meine Wahlheimat fahre und mir die Gebäude anschaue die weit älter sind als die ältesten Dorfeichen die ich kenne...

Ist verdammt schön hier zu leben. Möchte mit keinem anderen Land tauschen. Definitiv mit keinem...

Wir haben die Wiedervereinigung geschafft... Kennt ihr ein Land das das ebenfalls mit so wenig Reibung geschafft hätte? - mir fällt keins ein....

Mein Fazit ist.... Stolz ist das falsche Wort... Habe einen Heidenrespekt davor was die Generationen vor uns in diesem Land geleistet haben. Hoffentlich gehöre ich mal zu einer Generation von der in Zukunft genauso gedacht wird...

Denke das der Spruch von einem "Kunstwerk" das mir mein Vater vererbt hat, ganz gut passt....:

"Was Du ererbest von Deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen."


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Beitragvon Manfred » Di Jul 04, 2006 8:21

Servus,

wie Arne habe auch ich Probleme mit Begriffen wie Patriotismus und Stolz. Der von ihm dafür gefundene Ausdruck Respekt trifft es sehr gut. Stolz ist immer eng mit Überheblichkeit verknüpft. Die negativen Folgen waren schon den Autoren der Bibel bekannt, und sind an Nationen mit ausgeprägtem Nationalstolz, wie etwa den USA, gut abzulesen. Mich würde interessieren, was ihr unter den abstrakten Begriffen Stolz und Patriotismus versteht, und wie ihr das in euerem täglichen Leben umsetzt. Es kann leicht sein, dass wir aneinander vorbei reden.

Mir hat nie ein Lehrer irgendwelche Erbschuld oder ähnlichen Quatsch einreden wollen. Sehr wohl haben mir meine Lehrer aber vor Augen geführt, was Krieg bedeutet, welche Folgen er hat, und wie schnell Menschen verrohen und zu Bestien werden können. Diese Erkenntnisse aus der Geschichte kann man gar nicht eindringlich genug vermitteln, um die Wiederkehr solcher Ereignisse zu vermeiden. Wie notwendig das ist, sieht man an unseren Nachbarn in Ex-Jugoslavien. Sie waren auch in die Weltkriege verwickelt, und trotzdem ist so schnell wieder ein Krieg ausgebrochen. Ich habe einige Zeit nach diesem Krieg einen Teil des betroffenen Gebiets bereist. In der Region standen vorher viele Holzgebäude. Ganze Dörfer waren bis auf die Grundmauern abgebrannt. Kein einziges Gebäude mehr. Nur Asche und verkohlte Balken. Die Minenfelder reichten stellenweise bis an den Straßenrand. Wehe man geht beim Pinkeln einen Schritt zu weit… Und es gab wieder Konzentrationslager und Massenmord an wehrlosen Zivilisten. Um so etwas zu vermeiden, nehme ich gerne in Kauf, dass Kinder mit den Bildern aus den Kriegen konfrontiert werden. Mit Erbschuld hat das nun wirklich nichts zu tun.
Der zweite Weltkrieg hat einen, hoffentlich nicht nur zwischenzeitlichen, Schlussstrich unter das Jahrhunderte lange wechselweise Großmacht- und Eroberungsstreben der europäischen Länder gezogen. Die Generation, die diesen Krieg ertragen musste, hat uns damit die Chance auf lang anhaltenden Frieden geschaffen. Wir können uns Respekt erarbeiten, wenn wir helfen, diesen Frieden zu stabilisieren.

Ein wichtiger Beitrag dazu ist die Zusammenführung Europas. Vor dem Hintergrund einer sich globalisierenden Wirtschaft ist die Schaffung und der Ausbau des EU-Binnenmarktes schlichte Notwendigkeit, wenn wir wirtschaftlich nicht zurückfallen wollen. Darüber hinaus bieten sich dem Einzelnen nie dagewesene Chancen an persönlicher und wirtschaftlicher Freiheit. Die Völker kommen endlich in engeren Kontakt, und erkennen wie ähnlich sie in ihren Einstellungen und Wünschen sind. Wir sind nicht mehr so leicht gegeneinander aufzuhetzen, weil wir uns kennenlernen.
Deutschland und Frankreich haben hier viel investiert und Großes erreicht. Das Deutschland einen angemessenen(!) finanziellen Beitrag leistet, finde ich sehr richtig. Wenn ich durch die Berge Portugals fahre, und sehe, wie diese Region durch aus EU-Mitteln bezahlte Straßenbauprojekte erstmals die Chance erhält, an der wirtschaftlichen Entwicklung teilzunehmen, dann geht mir das Herz auf. Endlich gibt es dort Schnellstraßen, über die man in einigen Stunden die Küste erreichen kann. Bisher waren das oft Tagesreisen auf in die Bergflanken gegrabenen Holperwegen. Während die ältere Generation oft noch mit dem Esel auf dem Weg zu den Terassenfeldern ist, sieht man den Enkel schon im Golf durch die Gegend fahren, den er vom in der neuen Fabrik selbstverdienten Geld gekauft hat. Diesen Abbau des wirtschaftlichen Gefälles in Europa kann man bei der Stabilisierung des Friedens gar nicht hoch genug einschätzen.
In den Anfängen dieser Entwicklung war es sicher notwendig, dass jemand die Führung in die Hand nimmt, auch finanziell. Inzwischen ist die Sache aber so weit gediehen, dass eine Konsolidierung mehr als angebracht erscheint. Auch die finanzielle Last sollte endlich fair auf die Schultern verteilt werden, und die Bürokratie deutlich eingedämmt.

Jemand hat auch geschrieben, dass er großen Respekt vor der Erfindungsgabe unserer Vorfahren hat. Ich empfinde das genauso. Sich die Lebensgeschichten dieser Menschen anzusehen ist äußerst hilfreich, wenn wir wieder solches Niveau erreichen wollen. Fast alle großen Entdecker und Erfinder hatten eine starke internationale Ausrichtung. Die haben sich europa- und weltweit mit ihren Kollegen ausgetauscht, in einer Zeit als die meisten kaum weiter als zur Brautschau ins Nachbardorf gekommen sind. Dies erklärt auch den überproportionalen Anteil von Juden unter diesen Erfindern. Nicht etwa, weil sie schlauere Köpfe sind, sondern weil sie sich besseren Zugang zu internationalen Kontakten, Bildung und Wissen erarbeitet haben. Der wirtschaftliche Erfolg blieb natürlich nicht aus.
Der zweite Grund liegt bei den wissenschaftlichen Hochschulen, die in Deutschland seinerzeit die besten der Welt waren.
Daß unsere besten Wissenschaftler vor den Nationalsozialisten geflohen sind, oder nach dem Krieg von den Amis abgeworben wurden, dass einige unserer Hochschulen international noch einigermaßen mithalten können, die meisten aber weit abgefallen sind, macht uns seit dem Krieg schwer zu schaffen. Wie haben großartige Ingenieursleistungen vollbracht. Die wirklichen Neuerungen und Durchbrüche sind aber großteils an uns vorbeigegangen. Computer und Unterhaltungselektronik finden in Deutschland fast nicht statt. Wenn man sieht, dass allein in Südkorea jedes Jahr mehr in die Elektronikentwicklung und Produktion investiert wird als in ganz(!) Europa, braucht man sich keine Illusionen über unseren zukünftigen Marktanteil auf diesem Sektor zu machen.
Unsere Hochschulen ersticken an der Bürokratie. Die wenigen Topwissenschaftler, die Deutschland hervorbringt, wandern fast alle ins Ausland ab. Die US-Eliteuniversitäten und Forschungszentren sind weitgehend von Bürokratie befreit. Sie hängen nicht am staatlichen Tropf, sondern verfügen durch die Verwertung ihrer Forschung teilweise über hunderte Millionen an Eigenkapital, dass wieder für die Forschung zur Verfügung steht. Entsprechend werden Topleute mit Möglichkeiten ausgestattet, 10 Jahre bevor sie in Deutschland die Chance haben Professor zu werden, und sich mit um die staatlichen Töpfe zu prügeln, die am Ende doch nach dem Gießkannenprinzip verteilt, und damit verschwendet werden. Das erzähle ich nicht, weil es so in der Presse steht, sondern weil es meine eigenen Erfahrungen im und nach dem Physikstudium waren. Gute Leute haben wir massig. Zu dieser Masse zähle ich auch mich. Die wirklichen Topkräfte, die Bewegung in die Grundlagenforschung bringen, und deren Früchte erst in 10, 20 oder 50 Jahren (z.B. Einstein und Lasertechnik) erntbar werden (dann aber ganze Wirtschaftszweige begründen können) gehen uns fast alle verloren.

Jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen, es musste aber mal gesagt werden ;-)
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Beitragvon Fendt 626 » Di Jul 04, 2006 16:56

Also ich definiere mal stolz und Patriotismus für mich selbst:

Stolz bin ich weil ich in einem Land lebe was einem viele Freiheiten gewährt, es sich so gut von der Vergangenheit erholt hat und weil ich das Land selbst liebe.
Patriot bin ich ausdenselben Gründen warum ich stolz bin, ich verteidige mein Vaterland wann immer es geht, ich stehe zu meinem Land und ich lebe gerne hier.
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Beitragvon Eicher 3554 » Di Jul 04, 2006 23:17

Tjooo,
wie mir grad erzählt wurde war's das nu mit der WM für die deutsche Mannschaft.

Mal schaun, wie lange der temporäre Patriotismus noch anhält... :roll:
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Beitragvon Roy » Mi Jul 05, 2006 7:56

Ja, nachdem ich mich von meinen Heul- und Schreikrämpfen wieder erholt habe, kann ich auch wieder ins Forum. :lol:

Zunächst mal bin ich froh, dass es Leute gibt, die sich über das Thema Gedanken machen. Es Scheint Diskussionsbedarf über dieses Thema zu herrschen.

Ich selbst bin nun gespannt, wie es mit unserem offensivem Patriotismus weitergeht, nachdem wir die WM verlassen haben.
Leider fürchte ich, dass alles so weitergeht wie zuvor!

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Beitragvon Carsten » Mi Jul 05, 2006 9:00

Hallo,

darf man mal fragen was ihr euch unter offensiven Patriotismus vorstellt? Soll jeder jetzt jeden Tag mit einer Deutschlandfahne herumlaufen?
Gruß
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Beitragvon Herr_Schmidt » Mi Jul 05, 2006 9:37

So wie ich heute morgen auf der Autobahn gesehen hab, hat sich das mit dem "offensiven Patriotismus" (Fähnchen rumherfahren) wohl erledigt. Auf einem Aldi-Parkplatz hab ich die Dinger zuhauf liegen sehen. Ich denke jetzt gilt wieder §1 "Jeder macht sein's" :lol:
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Beitragvon Carsten » Mi Jul 05, 2006 9:43

Hallo,

Herr_Schmidt hat geschrieben:So wie ich heute morgen auf der Autobahn gesehen hab, hat sich das mit dem "offensiven Patriotismus" (Fähnchen rumherfahren) wohl erledigt.


auf der Autobahn sind die Dinger auch nicht erlaubt. Jedenfalls hat man davon abgeraten mit der Fahne auf die Autobahn zu fahren.

Langlebig sind diese sowieso nicht. Unser fängt z.B. an den Nähten an sich aufzulösen.

Höre ich bei euch etwa etwas Schadenfreude raus?
Gruß
Carsten
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