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Die Ära des Draghiismus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Manfred » Fr Jan 23, 2015 11:59

Man kann schon auf Kredit Sachwerte kaufen.
Die Frage ist halt was passiert, wenn die Zinsen wieder steigen, sich dann viele keine Anschlussfinanzierung mehr leisten können und die Sachwertpreise fallen.
Dann kann so eine Wette sehr schnell zum Draufzahlgeschäft werden.

Habe unlängst wieder mit einem Banker gesprochen, aus einer Region mit eher niedriger aber vorhandener Landfluchtrate: Die haben so viele Anfragen für Immobilienkredite wie noch nie und lehnen nicht nur absolut, sondern auch prozentual so viele Anfragen ab wie noch nie. Was die für den Kredit nötigen Sicherheiten angeht, rechnen sie langfristig mit stark fallenden Immobilienpreisen in ihrer Region.

Solche Wetten sollte man jedenfalls nur eingehen, wenn man sich einen entsprechenden Verlust leisten kann. Meine Altersvorsorge würde ich nicht dran aufhängen.
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon T5060 » Fr Jan 23, 2015 12:01

Es gehören Grundstücke ( haben wir sowieso, nicht zuviel, der Staat wird sich das Geld hier wieder holen ), Fremdkapital (moderat), Aktien ( Internationale, starke Wert mit Marktstellung ) und ne PVA für den Eigenverbrauch.

Die eher Landwirtschaftsunternehmer werden es auch nicht mehr so einfach haben, die mittleren und mittelkleinen werden zu legen.
Ich kann es begründen, werde es aber nicht hier tun.
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon T5060 » Fr Jan 23, 2015 12:04

Die Sicht des Bankers von Manfred teile ich nicht. Gute Wohnimmobilien bleiben werthaltig, aufgrund der dann steigenden Baukosten, bleiben gut gebrauchte nach wie vor günstig.
Die Urbanisierung wird sich stark verlangsamen, im Falle eines Crashs kommt es zu einer massiven Stadtflucht.
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 12:11

T5060 hat geschrieben:Die Sicht des Bankers von Manfred teile ich nicht. Gute Wohnimmobilien bleiben werthaltig, aufgrund der dann steigenden Baukosten, bleiben gut gebrauchte nach wie vor günstig.
Die Urbanisierung wird sich stark verlangsamen, im Falle eines Crashs kommt es zu einer massiven Stadtflucht.

Das hängt stark von der Region ab. Wo jetzt schon Leerstände sind, wird es billig bleiben. Schrottimmobilien werden Verluste machen, da ist ein unbebautes Grundstück günstiger.
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon xyxy » Fr Jan 23, 2015 12:20

T5060 hat geschrieben:Die Sicht des Bankers von Manfred teile ich nicht. Gute Wohnimmobilien bleiben werthaltig, aufgrund der dann steigenden Baukosten, bleiben gut gebrauchte nach wie vor günstig.
Die Urbanisierung wird sich stark verlangsamen, im Falle eines Crashs kommt es zu einer massiven Stadtflucht.

Hast du mal auf Arte "Städte der Zukunft gesehen?" Da wird so viel Geld reingepumpt, dagegen ist Draghis EZB die Portokasse
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 12:46

xyxy hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Die Sicht des Bankers von Manfred teile ich nicht. Gute Wohnimmobilien bleiben werthaltig, aufgrund der dann steigenden Baukosten, bleiben gut gebrauchte nach wie vor günstig.
Die Urbanisierung wird sich stark verlangsamen, im Falle eines Crashs kommt es zu einer massiven Stadtflucht.

Hast du mal auf Arte "Städte der Zukunft gesehen?" Da wird so viel Geld reingepumpt, dagegen ist Draghis EZB die Portokasse

Es fragt sich dabei nur, wessen Geld es ist. Das eigene, geliehenes von der Bank oder das vom Steuerzahler. Das macht einen gewaltigen Unterschied.
http://www.start-trading.de/2015/01/22/ezb-draghi-entwertet-sparvermoegen/
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 12:51

Das gilt heute mehr den je, statt einer Zwangsanleihe macht man den Vermögensverlust in vielen kleinen Schritten und schiebt es auf die "Gesetze" der Finanzmärkte. So gibt es keinen Schuldigen in der Politik. http://www.start-trading.de/2013/03/27/bankenkrise-bloss-nicht-die-sparer-aufschrecken/
http://www.start-trading.de/2011/07/11/gib-nur-geld-aus-das-du-schon-hast/
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 13:20

http://www.start-trading.de/2012/10/29/boerse-wenn-kurse-in-den-himmel-wachsen/

Code: Alles auswählen
Als Mensch ist dem Anleger klar, dass die Bäume nicht unendlich hoch wachsen können, warum erwartet er genau das vom Aktienmarkt? Es ist wieder an der Zeit, sich Gedanken zu machen und den Markt für eine Zeit zu verlassen. Wann und wie Sie das anstellen, entscheiden Sie selbst. Doch Sie müssen sich eine Regel für den Ausstieg festlegen, denn der Investor sollte folgende goldene Börsenweisheit nicht vergessen:

An der Börse verkaufen die Cleveren, während die Kurse steigen, nicht erst, wenn die Kurse fallen.
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon T5060 » Fr Jan 23, 2015 13:56

Das Problem des in die Städte gepumpten Geldes : Es will jemand das Geld auch mal wieder sehen !!
Das Problem der verkauften Aktien : Wohin dann mit dem Geld ???

Also wer ganz sicher gehen will, kauft einen ETF auf alle Aktienindexe der Welt, denn die Weltwirtschaft wächst sei 1945 jährl. mind. um 2 % und so auch der Schnitt aller Indizies.
Jetzt muss man nur noch den richtigen ETF finden.
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jan 23, 2015 14:03

Rubel kaufen.
Und ein ganz klein bisschen Hwrynja
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 14:06

Abheben und in die Matratze damit.
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 14:16

Wer jetzt noch einsteigt, der wird wohl einiges von seinem eingesetzten Kapital vernichten. Draghi lacht sich ins Fäustchen.
http://www.start-trading.de/2015/01/18/dax-aussicht-kursfeuerwerk-oder-kurseinbruch/
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Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon T5060 » Fr Jan 23, 2015 16:04

Empfehlenswert. Ihr Banker wird ihnen aber abraten, der verdient da nix dran !

http://www.spiegel.de/wirtschaft/indexf ... 96406.html
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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