Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 6:38

Die Ära des Draghiismus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
28 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Die Ära des Draghiismus

Beitragvon xyxy » Fr Jan 23, 2015 5:43

Die EZB lässt alle Dämme brechen und flutet den Eu-Wirtschaftsraum mit Geld.
Wie kann die Landwirtschaft davon profitieren, bzw wie kann/soll/muss der einzelne landwirtschaftliche Unternehmer reagieren?
Fifty shades of green
Benutzeravatar
xyxy
 
Beiträge: 9265
Registriert: Fr Dez 23, 2005 9:08
Wohnort: Nordwestdeutschland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon T5060 » Fr Jan 23, 2015 9:27

Wir können es nicht ändern, wir müssen mit leben (Lernen).
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon xyxy » Fr Jan 23, 2015 9:31

T5060 hat geschrieben:Wir können es nicht ändern, wir müssen mit leben (Lernen).


schon, aber wie bekomm ich monatlich die 60 Mrd auf mein Konto? :mrgreen: Gut teilweise würd schon reichen :roll:

Was machen die Grundstückspreise?
Hinzu kommt ja noch die neue geplante Freihandelszone MerkelPut, ganze ohne Chemtrails und Chlorhühnchen, gut ein paar Rauchstreifen von Lenkraketen können schon mal den Blick zur Morgensonne eintrüben..
Fifty shades of green
Benutzeravatar
xyxy
 
Beiträge: 9265
Registriert: Fr Dez 23, 2005 9:08
Wohnort: Nordwestdeutschland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 9:50

xyxy hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Wir können es nicht ändern, wir müssen mit leben (Lernen).


schon, aber wie bekomm ich monatlich die 60 Mrd auf mein Konto? :mrgreen: Gut teilweise würd schon reichen :roll:

Was machen die Grundstückspreise?


Die steigen natürlich weiter. Was auch sonst, wenn die Inflation dadurch angetrieben wird Geld auf der Bank weniger Zinsen bringen. Geld wandert dann in Immobilien und Grundstücke. Die Schuldenstaaten entschulden sich dadurch, dass sie Geld drucken und es verteilen (Schuldscheine dafür aus dem Verkehr ziehen). Zinsen bleiben unten, Inflation steigt, Geld auf den Bank in Einlagen wird laufend weniger wert. Goldpreis und Immobilienwerte werden in die Höhe schießen. Jetzt schnell noch US Dollars oder Schweizer Franken kaufen.
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon T5060 » Fr Jan 23, 2015 10:41

Bei meiner Bank DKB sind heute morgen schon mal die Server down :-(
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Manfred » Fr Jan 23, 2015 10:51

Für den Normalbürger ist diese EZB Entscheidung völliger Irrsinn. Die Spareinlagen werden noch schneller entwertet und die Altersvorsorge der meisten vernichtet. Da wird Politik ausschließlich für einige wenige Superreiche gemacht.
Bei den 40% Arbeitnehmern auf die schon nach aktuellem Stand die Altersarmut wartet, wird es nicht bleiben. Das wird mind. Richtung 80% gehen.
Bei dem aktuellen Zinsniveau (und ein höheres wird es auf absehbare Zeit nicht geben, weil dann der Großteil der EU-Staaten sofort Pleite ist) kann man gar nicht mehr so viel ansparen, dass man davon im Alter ein vernünftiges Auskommen hat. Da müsste man ja jetzt schon 50% des Nettoeinkommens anlegen.
Bleiben die klassischen Investitionen in Sachwerte (im Euroraum Risiko einer Zwangsanleihe) und in eigene Kinder.
Oder Auswandern. Fragt sich nur wohin. Die USA stecken ja noch viel tiefer in der Scheiße als wir und reißen beide Amerikas mit.

Auf eine Politik zugunsten des Normalbürgers brauchen wir jedenfalls nicht zu hoffen, wenn wie die nicht auf der Straße mit der Mistgabel in der Hand einfordern. Und dazu ist der deutsche Michel noch mind. die nächsten 20 Jahre viel zu träge, bis er spürt, dass es anfängt finanziell richtig weh zu tun.

Die für den Normalbürger einzige vernünftige Regelung wäre ein sofortiger 100% Schuldenschnitt für alle EU-Staaten und ein Neuanfang mit einem mind. 2-stufigen Währungssystem, also aus einer Währung für jedes Land und einer locker angebundenen internationalen Handelswährung.
Dabei würden zwar viele einen Teil ihrer Altersvorsorge verlieren, der in Staatsanleihen steckt, das wäre aber immer noch ein viel, viel geringerer Schaden als der, der mit der "Eurorettung um jeden Preis" auf die meisten Bürger zu kommt.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
Manfred
 
Beiträge: 13540
Registriert: Di Jun 13, 2006 18:26
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon germane » Fr Jan 23, 2015 11:17

Als Laie frag ich mich:

Alle drucken Geld(drucken muß man ja gar nicht mehr).Amis,Japaner,...!Damit werden die Finanzmärkte mit deren Währungen geflutet.Die Heuschrecken in diesen Ländern können damit Werte (Aktien,Immobilien,..) kaufen.
Wenn es nicht genug Euros gibt,werden Werte aus dem Euro-Gebiet in die Hände von Heuschrecken aus anderen Ländern gelangen.Also müssen unsere auch Euros reinschieben,um nicht von Außen dirigiert zu werden.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
germane
 
Beiträge: 2075
Registriert: Fr Mai 10, 2013 8:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon xyxy » Fr Jan 23, 2015 11:36

Das sind Gesichtpunkte, die man im Rahmen der Euro Untergangsstimmung betrachten muss. Mir gings eigentlich darum, wie kann der Einzelne Profit aus der entstandenen Situation (Bankengeld) ziehen.
Gut, Lebensmittel werden vermutlich weiterhin billig bleiben, in Tierproduktion investieren auf Deubel komm raus, die Märkte werden wohl noch voller?
Oder ausserlandwirtschaftlich? (Mietwohnung/Gewerbe oder was auch immer)

Gartenbau? Bio?


Nicht unbedingt ein grosses Rad, aber jemand ne pfiffige Idee???
Zuletzt geändert von xyxy am Fr Jan 23, 2015 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
Fifty shades of green
Benutzeravatar
xyxy
 
Beiträge: 9265
Registriert: Fr Dez 23, 2005 9:08
Wohnort: Nordwestdeutschland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 11:37

Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, wird seine Währung gegenüber anderen abgewertet, daher sinkt gerade der Wert des Euros gegenüber dem Dollar und dem Schweizer Franken.
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 11:40

xyxy hat geschrieben:Das sind Gesichtpunkte, die man im Rahmen der Euro Untergangsstimmung betrachten muss. Mir gings eigentlich darum, wie kann der Einzelne Profit aus der entstandenen Situation (Bankengeld) ziehen.
Gut, Lebensmittel werden vermutlich weiterhin billig bleiben, in Tierproduktion investieren auf Deubel komm raus, die Märkte werden wohl noch voller?
Oder ausserlandwirtschaftlich? (Mietwohnung/Gewerbe oder was auch immer)

Gartenbau? Bio?


Nicht unbedingt ein grosses Rad, aber jemand ne pfiffige Idee???

Das eine ist die Investition in Wertsicherheit (Land, Immobilien) auch wenn der Profit gering ausfällt.
Das andere ist Investition in Innovation, d. h. langfristig konkurrenzfähig zu bleiben und neue bessere Produkte zu entwickeln. Das ist anfangs riskant, später aber vielleicht eine Geldquelle.
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon T5060 » Fr Jan 23, 2015 11:43

Man hätte das tun müssen, was ich hier seit 10 Jahren gebetsmühlenartig predige : Aktien kaufen :mrgreen: und zwar die Richtigen 8)
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon germane » Fr Jan 23, 2015 11:44

Kyoho hat geschrieben:Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, wird seine Währung gegenüber anderen abgewertet, daher sinkt gerade der Wert des Euros gegenüber dem Dollar und dem Schweizer Franken.

Aber irgendwann wird der Kurs wahrscheinlich auch wieder steigen.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
germane
 
Beiträge: 2075
Registriert: Fr Mai 10, 2013 8:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon germane » Fr Jan 23, 2015 11:47

T5060 hat geschrieben:Man hätte das tun müssen, was ich hier seit 10 Jahren gebetsmühlenartig predige : Aktien kaufen :mrgreen: und zwar die Richtigen 8)


Angemeldet am 10. Jan.2015 und schon 10 Jahre hier predigen-tztztz. :o
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
germane
 
Beiträge: 2075
Registriert: Fr Mai 10, 2013 8:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 11:49

germane hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, wird seine Währung gegenüber anderen abgewertet, daher sinkt gerade der Wert des Euros gegenüber dem Dollar und dem Schweizer Franken.

Aber irgendwann wird der Kurs wahrscheinlich auch wieder steigen.


Wenn die Wirtschaft wieder läuft und das gedruckte Geld knapp gehalten wird und Kredite nicht wie sauer Bier angeboten werden, dann schon.
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Ära des Draghiismus

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 23, 2015 11:51

germane hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Man hätte das tun müssen, was ich hier seit 10 Jahren gebetsmühlenartig predige : Aktien kaufen :mrgreen: und zwar die Richtigen 8)


Angemeldet am 10. Jan.2015 und schon 10 Jahre hier predigen-tztztz. :o


So schnell sie jetzt steigen, so schnell werden sie bald wieder fallen. Jetzt sollte man eher schauen, dass man den richtigen Verkaufszeitpunkt nicht verpasst und einige Gewinne mitnimmt und das Geld am besten in Land, Dollars, Franken oder Gold anlegen.
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

Nächste

Antwort erstellen
28 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki