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Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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19 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon ratzmoeller » Fr Dez 28, 2012 14:22

Unserer eigenen Gemeinde geht ihr eigenes Wegenetz am Arsch vorbei weil es ihr in den jetzigen Zeiten klammer Kassen zuviel Geld kostet.Es werden die Wegeflächen nicht mehr unterhalten,höchstens nochmal in den Schwarzdecken und wassergebundenen Decken die gröbsten Löcher notdürftig aufgefüllt,die Graswege bleiben völlig ohne Pflege.Als bestes Beispiel dient ein 500 Meter langer Abschnitt eines Gemeindeweges auf dem ein überregionaler Radwanderweg entlangläuft.Dieser Abschnitt ist seit Jahrzehnten lediglich mit wassergebundener Decke ausgeführt,schon die ursprüngliche Bauausführung war ohne die notwendige Querneigung oder Querwölbung mangelhaft.Es sind in all den Jahren nicht einmal die Bankette abgeschoben worden,daß Oberflächenwasser in die Seitengräben abfließen kann.Das Wasser fließt in Längsrichtung ab und hinterläßt Rinnen und Wasserlöcher.
Das angeführte Argument der "riesigen" Landmaschinen als Schadensverursacher stimmt auch nur in den seltensten Fällen,Mais- und Grasernte findet üblicherweise unter trockenen Bedingungen statt,was Schäden an Banketten und Graswegen minimiert.Weit schädlicher sind hier die Futter- und Wassertransporte zu den verstreut liegenden Mutterkuhweiden,mit schmal bereiften Fahrzeugen und bei allen Witterungen bzw. Wegezuständen.Auch die im Zusammenhang mit der Pferdesteuer genannten Reiter fallen hier zahlen- und schadensmäßig nicht ins Gewicht.
Ein häufiger Fehler ist auch,daß die Gemeinde zwar die Wegeseitengräben vom Feldwegeverband sporadisch ausbaggern läßt,aber sich nicht die Mühe macht die verrohrten Überfahrten auf Durchlässigkeit zu kontrollieren,mit der Folge,daß an diesen Stellen die Gräben überlaufen und das Wasser sich wieder seinen zerstörerischen Weg sucht.
Auch wird der kostenträchtige Verwaltungsaufwand gescheut,wenn es darum geht Schadensersatz oder Wiederherstellung für beschädigte Wege von den Schadensverursachern einzufordern.
ratzmoeller
 
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Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Grüßgott » Do Jan 03, 2013 10:34

take_it_1999 hat geschrieben:Hallo,

bei uns im Ort ist es immernoch so, das die Feldwege ausschließlich den Grundstückseigentümern sind. Die Crux bei uns ist sogar, das die Argargenossenschaft die Weg aus den Pachtflächen herausgenommen hat.

Im Moment unterhalten einige Leute ihre Weg und andere nicht. Es funktioniert auch. Stress könnte es nur mal geben, wenn ein 2 Landpächter hier mit reinkommt (im Moment sind hinter unserem Haus ca. 100 ha auf 3 Schlägen verpachtet).

Hallo take_it_1999

Verstehe ich es richtig, ist diese genannte Agrargenossenschaft (ein LPG-Nachfolgeunternehmen?) der einzige Landpächter in eurem Ort?

Für mich unverständlich, weshalb bei euch die Nachfrage nach Ackerland so gering ist. Ausserdem sind 33 ha durchnschnittliche Schlaggröße schon ein Wort!
Grüßgott
 
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Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon take_it_1999 » Fr Jan 04, 2013 19:59

Hallo,

nein es gibt noch ein paar mehr als die AGRAR-GmbH. Aber mal ehrlich hier direkt im Ort gibt es einen Nebenerwerbslandwirt der ca. eine 60 bis 80 Mutterkühe (incl. Nachzucht) hat. Ansonsten gibts noch 2 Rinderhalter (Hobby mit ca. 10 bis 15 Rindern *hier gehören wir auch dazu*). Dazu gibts noch einen reinen Pferdehof (Dressurreiten) und einen normalen Pferdehof

Ackerbau betreiben also nur die Agrar-GmbH, ein größerer Landwirt aus dem übernächsten Dorf und das wars. Wie gesagt direkt hinter unserem Haus gibts nur die ehemalige LPG. Wie gesagt wenn der erst fremd verpachtet wird es eng mit den Wirtschaftswegen. Die bisherigen Fremdverpachtungen können direkt über öffentliche Straßen an ihre Schläge.

Gruß Ulf
take_it_1999
 
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Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Grüßgott » Sa Jan 05, 2013 10:05

Hallo Ulf,
interessanter Beitrag über die Verhältnisse bei euch.

Wegen gestiegener Getreide- und Rapspreise müsste, genauer gesagt, es muss doch auch bei euch das Interesse am Ackerbau zunehmen ?
So wie von dir geschrieben ist der Ackerbau in eurer Gemarkung auf lediglich 2 Betriebe aufgeteilt. Diese haben ja quasi eine Monopolstellung auf dem Pachtmarkt was Ackerflächen angeht.

Wie sieht es bei euch mit Neuverpachtungen, Pächterwechsel und Pachtpreisentwicklung aus?


Ich selber komme aus der Hohenloher Ebene, BWürt, nordöstlich von Stuttgart gelegen. Hier ist jeder Hektar heiß begehrt und hart umkämpft.
Grüßgott
 
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