Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 10:03

Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Fortschritt » Mi Dez 19, 2012 9:46

Heute Morgen mal die Lokal Gazetta aufgeschlagen,da war es mal wieder die unselige Auseinandersetzung im Gemeinderat eines Nachbarlandkreises,erstmal ein dümmliches Foto mit ja riesigen Landmaschinen vorweg,(Foto von 5 parralel gestellten läppischen 100Ps Schleppern);von einer ldw. Ausstellung,weiß wirklich nicht ,was an den 5to. riesig war,ja vielleicht waren die Hinterreifen größer als beim Auto! :shock:
Nun im Artikel wurde dann beschrieben,das in ruhiger sachlicher Art über diese schlimmen Riesenlandmaschinen diskutiert wurde,und den von ihnen zerstörten Wirtschaftswege,und man könne ja selbst das von den Landwirten vorgeschlagene Angebot mit 50%Selbstbeteiligung nicht annehmen,weil es denn ja wieder eine subventionierung der Landwirtschaft sei,es bleiben ja noch 50%;;der Tagesordnungspunkt ,Wirtschaftwege ist wohl über Jahre immer wieder vertagt,verjährt worden,aber ein hartnäckiger Kommunal -Politiker bringt ihn ja immer wieder vor!

Ich frage mich ,wie kann der Stellenwert der modernen Landwirtschaft,in einer ländlich strukturrierten Gemeinde dermaßen mickrig ausfallen,aber bei den Gewerbeansiedlungen,Schulen und Kindergärten ist natürlich sofort die Mehrheit dafür ist!
Hallo,die Gewerbe treibenden fahren auch nicht mehr mit Pferd und Wagen,warum muß der Nahrungsmittel Urproduzent so stiefmütterlich behandelt werden,die Medien,die sich von der Urproduktion entfernende Bevölkerung,die aber günstig was auf die Gabel haben will,ectr.,,all das müssen wir uns gefallen lassen ??Eure Meinung....................
Mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
Fortschritt
 
Beiträge: 955
Registriert: Fr Dez 08, 2006 13:25
Wohnort: Osterholz-scharmbeck
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Agrotron » Mi Dez 19, 2012 10:56

schimmel hat geschrieben:Moin Herrmann,

das ist überall so. Wenn irgendwann nur noch zwei Landwirte sich die Feldmark teilen, dann kann man sich überlegen, die Wege zu privatisieren und die Unterhaltung den Anliegern zu überlassen. Dann muss der Weg allerdings für die Allgemeinheit gesperrt werden können...viel Spaß dabei.



Wieso Wege sperren? Was geht wird dann wieder zu Acker gemacht... ;)
Agrotron
 
Beiträge: 1033
Registriert: So Okt 23, 2005 17:05
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Schwarzwälder Fuchs » Mi Dez 19, 2012 11:14

Fortschritt hat geschrieben:Heute Morgen mal die Lokal Gazetta aufgeschlagen,da war es mal wieder die unselige Auseinandersetzung im Gemeinderat eines Nachbarlandkreises,erstmal ein dümmliches Foto mit ja riesigen Landmaschinen vorweg,(Foto von 5 parralel gestellten läppischen 100Ps Schleppern);von einer ldw. Ausstellung,weiß wirklich nicht ,was an den 5to. riesig war,ja vielleicht waren die Hinterreifen größer als beim Auto! :shock:
Nun im Artikel wurde dann beschrieben,das in ruhiger sachlicher Art über diese schlimmen Riesenlandmaschinen diskutiert wurde,und den von ihnen zerstörten Wirtschaftswege,und man könne ja selbst das von den Landwirten vorgeschlagene Angebot mit 50%Selbstbeteiligung nicht annehmen,weil es denn ja wieder eine subventionierung der Landwirtschaft sei,es bleiben ja noch 50%;;der Tagesordnungspunkt ,Wirtschaftwege ist wohl über Jahre immer wieder vertagt,verjährt worden,aber ein hartnäckiger Kommunal -Politiker bringt ihn ja immer wieder vor!

Ich frage mich ,wie kann der Stellenwert der modernen Landwirtschaft,in einer ländlich strukturrierten Gemeinde dermaßen mickrig ausfallen,aber bei den Gewerbeansiedlungen,Schulen und Kindergärten ist natürlich sofort die Mehrheit dafür ist!
Hallo,die Gewerbe treibenden fahren auch nicht mehr mit Pferd und Wagen,warum muß der Nahrungsmittel Urproduzent so stiefmütterlich behandelt werden,die Medien,die sich von der Urproduktion entfernende Bevölkerung,die aber günstig was auf die Gabel haben will,ectr.,,all das müssen wir uns gefallen lassen ??Eure Meinung....................
Mfg.H.Sch.



....das ist ja ganz was Neues! Die Wege wurden doch bis jetzt ausschließlich nur von einem läppischen PS zerstört! :shock:
Schwarzwälder Fuchs
 
Beiträge: 366
Registriert: Di Nov 16, 2010 17:51
Wohnort: Mittlerer Schwarzwald
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Hessen-Sibirier » Mi Dez 19, 2012 11:41

Bisher klappt es bei uns mit den Wirtschaftswegen noch ganz gut.
Die aktiven Landwirte lassen ihre Jagdpachterträge in einem Topf, auf den die Gemeinde dann den gleichen Beitrag nochmal draufsetzt.
Das Geld wird dann nach jährlichem Wegebautermin für die notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen eingesetzt. Vor einigen Jahren haben die örtlichen Grünen mal in der STVV durchgesetzt, daß das Geld der Stadt nicht mehr einfließt. Daraufhin haben die Jagdgenossen ihre Beiträge auch erstmal storniert und es gab schnell lange Gesichter.
Die Grünlinge haben dann ziemlich schnell kapiert, daß die althergebrachte Regelung für alle Beteiligten deutliche Vorteile gebracht hat.
Wir müssen jetzt als Landwirte halt damit leben, daß einige Hauptwege z.B. als Radwanderwege ausgewiesen sind, aber mit nem bißchen guten Willen beiderseits, haut das schon hin. :klee:
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
Benutzeravatar
Hessen-Sibirier
 
Beiträge: 3598
Registriert: So Jul 20, 2008 21:43
Wohnort: Hessisch Sibirien
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Fortschritt » Mi Dez 19, 2012 12:45

@Hessensibirier
Bei uns direkt im Ort,lief es bis dato genauso,wie bei euch,es wurden von fast allen aktiven Landwirten die Jagdgenossenschafts -Einnahmen in der Jagdkasse gelassen,seit 2000,weil es die Eu PRO Land programme gab,ich meine die Eu hat 60%der Wegebaukosten übernommen,10% leistete die Jagdkasse,10%Anliegerbeitrag,und 20% die Gemeinde,die nie wieder so günstig neue Wege bekommt!!

Eine gute Sache,die aber nur für den Neuaufbau der Wege gilt,und unsere sehr aktiven Landwirte haben nichts unversucht gelassen ,Kommunalpolitiker ins Boot zu holen,die Wege wurden ausgeschrieben,so haben wir 2 gute ldw Verkehrsadern im Dorf bekommen,aber bei weitem nicht ausreichend,etwa 1/3 ist damit abgedeckt,diese Mittel meine ich sind auch schon wieder Schnee von Gestern !!

Alle Nachbargemeinden haben regelrecht gepennt,sie sitzen jetzt auch nur noch auf den Unterbauten der leichten Teerwege,der 60er!!

Aber generell find ich die EInstellung der Kommunen auf dem flachen Land schon schlimm,das sind 5000Einwohner Orte,und haben schon einen so geringen Bezug zur heimischen Landwirtschaft,das ist doch traurig !

mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
Fortschritt
 
Beiträge: 955
Registriert: Fr Dez 08, 2006 13:25
Wohnort: Osterholz-scharmbeck
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon take_it_1999 » Mi Dez 19, 2012 13:14

Hallo,

bei uns im Ort ist es immernoch so, das die Feldwege ausschließlich den Grundstückseigentümern sind. Die Crux bei uns ist sogar, das die Argargenossenschaft die Weg aus den Pachtflächen herausgenommen hat.

Im Moment unterhalten einige Leute ihre Weg und andere nicht. Es funktioniert auch. Stress könnte es nur mal geben, wenn ein 2 Landpächter hier mit reinkommt (im Moment sind hinter unserem Haus ca. 100 ha auf 3 Schlägen verpachtet).

Problem ist auch, dass früher jeder Eigentümer seinen eigenen Weg hatte. Nur mit der LPG sind nur noch 2 Wege übrig geblieben. Die anderen wurden umgeackert und die Eigentümer bekommen jetzt Pacht dafür. Naja irgendwann knallt bestimmt hier mal ne Bombe.

Gruß Ulf

P.S. Solch ein System mit Wirtschaftsweg und Gemeinde und Instanhaltung will ich hier garnicht haben.
take_it_1999
 
Beiträge: 967
Registriert: Fr Dez 29, 2006 17:10
Wohnort: Sachsen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Hessen-Sibirier » Mi Dez 19, 2012 15:32

Fortschritt hat geschrieben:Alle Nachbargemeinden haben regelrecht gepennt,sie sitzen jetzt auch nur noch auf den Unterbauten der leichten Teerwege,der 60er!!


Das wird wohl überall das Kernproblem sein.
Der Unterbau ist in den meisten Fällen bei uns in gutem Zustand, problematisch ist die Profilbreite von 2,5 m, ausgeführt meist in Tragdeckschicht.
Da werden jetzt von den großen Anhängern mit regulärer 3 m Breite die Banketten und Asphaltkanten schon massiv mehr belastet, als noch vor 20 Jahren.
Und das ganze co-finanzierte System kommt schnell dort an die Grenzen, wenn die Jagden nur noch mit wesentlichen Preisnachlässen verpachtet werden und viele Land-Verpächter sich die Pacht auszahlen lassen.
Wenn die Wege durch verstärkten Maisanbau und dementsprechend schwere Fahrzeuge noch zusätzlich belastet werden, dann fliegen schnell die Fetzen. Wir haben es jetzt, nach ewiger Diskussion durchgekriegt, daß wenigstens in den Kurven wo es möglich war, die Fahrbahnbreite deutlich vergrößert wurde.
Das zieht dann logischerweise sofort naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen nach sich. :roll:
Wird zunehmend ein einziges Gezerre hin und her und man kann es den Leuten nicht verdenken, daß sie nur abwinken, wenn es um die Mitarbeit in den Gremien geht. :?
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
Benutzeravatar
Hessen-Sibirier
 
Beiträge: 3598
Registriert: So Jul 20, 2008 21:43
Wohnort: Hessisch Sibirien
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon meyenburg1975 » Do Dez 20, 2012 11:11

Hier baut sich seitens der Kommunen langsam Druck ggü den Biovergasern auf. Da gibts so zwei drei rücksichtslose, die dafür sorgen, dass früher oder später alle drunter zu leiden haben.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Fassi » Do Dez 20, 2012 11:17

Hier gibts kaum Feldwege mit Teerbelag (wozu auch, da fahren einem doch nur die Touris durch die Gemarkung), und es war auch noch nie Sitte, dass die Jagdgenossenschaft, was zum Wegebau bezahlt (die Pacht wird hier schon immer ausgezahlt). Bei uns gilt der Grundsatz, wer den Weg kaputt fährt, muss ihn zahlen. Passiert aber bei den Schotterpisten kaum.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
Benutzeravatar
Fassi
 
Beiträge: 7993
Registriert: Mi Feb 13, 2008 0:35
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon JohnDeere3040 » Do Dez 20, 2012 11:22

Bei uns wurden alle wichtigen Wege mit Betonspurbahnen ausgelegt, da hat man kein Problem mit Lkw und großen Gespannen, und die Wartungskosten sind auch gering, 1x pro Jahr verteilen alle gemeinsam den Kies von der Jagdgenossenschaft an Problemstellen und fertig.
ǝɹǝǝp ɐ ǝʞıl sunɹ ƃuıɥʇou
JohnDeere3040
 
Beiträge: 4137
Registriert: So Jun 15, 2008 11:26
Wohnort: Bayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Grüßgott » Do Dez 27, 2012 20:52

take_it_1999 hat geschrieben:Hi
Im Moment unterhalten einige Leute ihre Weg und andere nicht. Es funktioniert auch. Stress könnte es nur mal geben, wenn ein 2 Landpächter hier mit reinkommt (im Moment sind hinter unserem Haus ca. 100 ha auf 3 Schlägen verpachtet).

Problem ist auch, dass früher jeder Eigentümer seinen eigenen Weg hatte. Nur mit der LPG sind nur noch 2 Wege übrig geblieben. Die anderen wurden umgeackert und die Eigentümer bekommen jetzt Pacht dafür. Naja irgendwann knallt bestimmt hier mal ne Bombe.

Gruß Ulf

P.S. Solch ein System mit Wirtschaftsweg und Gemeinde und Instanhaltung will ich hier garnicht haben.

@ take_it_1999
Gibt es einen Praxisfall bei dem dieses Szenario eingetreten ist?

:google: K. A.
Grüßgott
 
Beiträge: 58
Registriert: Mo Mai 07, 2012 15:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon aldersbach » Fr Dez 28, 2012 11:44

Ich frage mich ,wie kann der Stellenwert der modernen Landwirtschaft,in einer ländlich strukturrierten Gemeinde dermaßen mickrig ausfallen,aber bei den Gewerbeansiedlungen,Schulen und Kindergärten ist natürlich sofort die Mehrheit dafür ist!
Hallo,die Gewerbe treibenden fahren auch nicht mehr mit Pferd und Wagen
... aber die Gewerbetreibenden zahlen in aller Regel auch Gewerbesteuer. Ich kenn keinen Bauern der Steuern zahlt - da wird schon eher in den siebzehnten Traktor oder in eine sonstige Maschine die man ja vielleicht irgendwann mal brauchen könnte investiert bevor ein Cent Steuer bezahlt wird.
PS Der TE fragte nach Meinungen.
aldersbach
 
Beiträge: 992
Registriert: Fr Mär 18, 2005 12:03
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon ratzmoeller » Fr Dez 28, 2012 14:22

Unserer eigenen Gemeinde geht ihr eigenes Wegenetz am Arsch vorbei weil es ihr in den jetzigen Zeiten klammer Kassen zuviel Geld kostet.Es werden die Wegeflächen nicht mehr unterhalten,höchstens nochmal in den Schwarzdecken und wassergebundenen Decken die gröbsten Löcher notdürftig aufgefüllt,die Graswege bleiben völlig ohne Pflege.Als bestes Beispiel dient ein 500 Meter langer Abschnitt eines Gemeindeweges auf dem ein überregionaler Radwanderweg entlangläuft.Dieser Abschnitt ist seit Jahrzehnten lediglich mit wassergebundener Decke ausgeführt,schon die ursprüngliche Bauausführung war ohne die notwendige Querneigung oder Querwölbung mangelhaft.Es sind in all den Jahren nicht einmal die Bankette abgeschoben worden,daß Oberflächenwasser in die Seitengräben abfließen kann.Das Wasser fließt in Längsrichtung ab und hinterläßt Rinnen und Wasserlöcher.
Das angeführte Argument der "riesigen" Landmaschinen als Schadensverursacher stimmt auch nur in den seltensten Fällen,Mais- und Grasernte findet üblicherweise unter trockenen Bedingungen statt,was Schäden an Banketten und Graswegen minimiert.Weit schädlicher sind hier die Futter- und Wassertransporte zu den verstreut liegenden Mutterkuhweiden,mit schmal bereiften Fahrzeugen und bei allen Witterungen bzw. Wegezuständen.Auch die im Zusammenhang mit der Pferdesteuer genannten Reiter fallen hier zahlen- und schadensmäßig nicht ins Gewicht.
Ein häufiger Fehler ist auch,daß die Gemeinde zwar die Wegeseitengräben vom Feldwegeverband sporadisch ausbaggern läßt,aber sich nicht die Mühe macht die verrohrten Überfahrten auf Durchlässigkeit zu kontrollieren,mit der Folge,daß an diesen Stellen die Gräben überlaufen und das Wasser sich wieder seinen zerstörerischen Weg sucht.
Auch wird der kostenträchtige Verwaltungsaufwand gescheut,wenn es darum geht Schadensersatz oder Wiederherstellung für beschädigte Wege von den Schadensverursachern einzufordern.
ratzmoeller
 
Beiträge: 915
Registriert: So Dez 10, 2006 18:39
Wohnort: Lkr.HEF
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon Grüßgott » Do Jan 03, 2013 10:34

take_it_1999 hat geschrieben:Hallo,

bei uns im Ort ist es immernoch so, das die Feldwege ausschließlich den Grundstückseigentümern sind. Die Crux bei uns ist sogar, das die Argargenossenschaft die Weg aus den Pachtflächen herausgenommen hat.

Im Moment unterhalten einige Leute ihre Weg und andere nicht. Es funktioniert auch. Stress könnte es nur mal geben, wenn ein 2 Landpächter hier mit reinkommt (im Moment sind hinter unserem Haus ca. 100 ha auf 3 Schlägen verpachtet).

Hallo take_it_1999

Verstehe ich es richtig, ist diese genannte Agrargenossenschaft (ein LPG-Nachfolgeunternehmen?) der einzige Landpächter in eurem Ort?

Für mich unverständlich, weshalb bei euch die Nachfrage nach Ackerland so gering ist. Ausserdem sind 33 ha durchnschnittliche Schlaggröße schon ein Wort!
Grüßgott
 
Beiträge: 58
Registriert: Mo Mai 07, 2012 15:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Crux mit den Witrschaftwegen !

Beitragvon take_it_1999 » Fr Jan 04, 2013 19:59

Hallo,

nein es gibt noch ein paar mehr als die AGRAR-GmbH. Aber mal ehrlich hier direkt im Ort gibt es einen Nebenerwerbslandwirt der ca. eine 60 bis 80 Mutterkühe (incl. Nachzucht) hat. Ansonsten gibts noch 2 Rinderhalter (Hobby mit ca. 10 bis 15 Rindern *hier gehören wir auch dazu*). Dazu gibts noch einen reinen Pferdehof (Dressurreiten) und einen normalen Pferdehof

Ackerbau betreiben also nur die Agrar-GmbH, ein größerer Landwirt aus dem übernächsten Dorf und das wars. Wie gesagt direkt hinter unserem Haus gibts nur die ehemalige LPG. Wie gesagt wenn der erst fremd verpachtet wird es eng mit den Wirtschaftswegen. Die bisherigen Fremdverpachtungen können direkt über öffentliche Straßen an ihre Schläge.

Gruß Ulf
take_it_1999
 
Beiträge: 967
Registriert: Fr Dez 29, 2006 17:10
Wohnort: Sachsen
Nach oben

Nächste

Antwort erstellen
19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: AP_70, Bing [Bot], Google [Bot], Hinnes, IHC-Bernhard, Südheidjer

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki