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Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon berlin3321 » Sa Mai 02, 2020 7:41

Gerade gelesen: Die Automobilindustrie fordert 10 000 € für ein E Mobil, 7 500 für einen Hybrid und 5 000 für einen schadstoffarmen Verbrenner.

Die spinnen doch. Beim E Up sind das fast 50 %.

Die Frage ist ob man das auch bei 'nem Re Import bekommt. Das wäre dann "unterhalb eines Schnäppchens".

MfG Berlin
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon Paule1 » Sa Mai 02, 2020 8:22

Die werden es auch schaffen wieder den älteren Autos höhere Steuer und Auflagen zu verpassen damit Neue gekauft werden (müssen) was ist das Nachhaltig wovon alle im wafeln
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon DWEWT » Sa Mai 02, 2020 10:20

AF85 hat geschrieben:
Da hast du vollkommen recht, die meisten Industriezweige wurden in Deutschland schon vernichtet , wenn jetzt die Automobilindustrie auch noch vernichtet wird dann ist schnell zappenduster in diesem Land.
Und wie Englberger schon schrieb, wenn der Kunde kleinere Autos will ,dann werden die Hersteller kleinere Autos bauen.

Wenn durch die Autoindustrie jahrelang Milliarden in die Staatskasse fliesen, in Form von Gewerbesteuer , Einkommenssteuer der Arbeitnehmer und sonstigem ,hat sich auch noch niemand beschwert ,aber wenn es dann mal andersrum läuft wird gleich eine Neiddebatte angezettelt.


Unwirtschaftliche Industrie- und Gewerbezweige mussten in D. aufgeben, weil ihre Produkte von deutschen Konsumenten nicht mehr gekauft wurden. "Geiz ist geil" lässt grüßen. Diese Mentalität dürfte auch den deutschen Landwirten nicht komplett unbekannt sein.
Wenn die "kleinen" Autos nicht gekauft wurden, lag das auch an deren Preis. Der war oft alles andere als "klein". Beispiel: A1.
Steuern entstehen i.d.R. erst bei Gewinnen. Industrieanlagen/Gewerbe nehmen in hohem Maße gesellschaftliche Leistungen in Anspruch. Beispiel: Infrastruktur Warum sollte die Industrie, nachdem großzügig bemessene Kosten (u.a. Managergehälter und Boni) berücksichtigt wurden, auf den Gewinn keine Steuern zahlen? Warum treffen diese Betriebe keine Vorsorge für "schlechte Zeiten"? Die wievielte Subventionierung der Automobilindustrie wäre das denn jetzt?
Zuletzt geändert von DWEWT am Sa Mai 02, 2020 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon 210ponys » Sa Mai 02, 2020 12:09

ein Deutscher Autokonzern hat im letzten Jahr 20 Milliarden Gewinn gemacht wenn man davon keine Vorsorge für schlechte Zeiten treffen kann dann soll der Laden wohl den Bach runter gehen den kleinen Michel fragt auch niemand wie er sich über Wasser hält!
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon LUV4.0 » Sa Mai 02, 2020 12:09

Im Grunde hat DWEWT schon recht. Die Manager deutscher Autobauer verdienen sich hier dumm und dusselig, der Mitarbeiter am Band in Wolfsburg hat im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern in ähnlichen Jobs aber auch einen beachtlichen Lohn! Und wenn es dann mal ein paar Wochen schlecht läuft steht der ganze Laden plötzlich auf der Kippe? Ein ziemliches Armutszeugnis für einen Weltkonzern.

Ist in der Landwirtschaft aber nicht anders. Wenn ich sehe in was hier im Umkreis alles Geld gesteckt wird wenn die Preise mal adäquat sind, wird mir ganz anders. Wenn dann mal ein Jahr schlecht läuft sind sie aber die ersten die laut werden.
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon T5060 » Sa Mai 02, 2020 13:19

8 Mrd. € für die Impfstoffentwicklung, das sind 40.000 Mannjahre.
Zieht man 25% Sachleistungen ab, heisst das 60.000 Mitarbeiter müssen ein halbes Jahr für den Impfstoff forschen.
Ich glaube wir werden schon wieder verarscht.
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon Westi » Sa Mai 02, 2020 13:28

Bei VW hat das Land Niedersachsen 11,8% der Anteile (20% Stimmrecht) was in etwa 32 Mio Stück sind. Der Staat (also Deutschland) besitzt keine Aktien von VW.
Der EBIT lag 2019 bei etwa 17 Mrd. €. Hier gehen noch die Steuern ab, die weitestgehend auch nach NDS fließen sollten.
NDS bekommt etwa 211 Mio. als Dividende. Wenn NDS Vorzugsaktien hat, reduziert sich die Zahl entsprechend
Ich denke mal, dass die Steuereinnahmen durch VW bei weitem höher sind.
Zuletzt geändert von Westi am Sa Mai 02, 2020 13:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon Westi » Sa Mai 02, 2020 13:30

T5060 hat geschrieben:8 Mrd. € für die Impfstoffentwicklung, das sind 40.000 Mannjahre.
Zieht man 25% Sachleistungen ab, heisst das 60.000 Mitarbeiter müssen ein halbes Jahr für den Impfstoff forschen.
Ich glaube wir werden schon wieder verarscht.



Du musst auch richtig zuhören.
8 Mrd. kostet es den Impfstoff in entsprechender Anzahl herzustellen, nicht um ihn zu entwickeln.
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon T5060 » Sa Mai 02, 2020 13:38

Westi hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:8 Mrd. € für die Impfstoffentwicklung, das sind 40.000 Mannjahre.
Zieht man 25% Sachleistungen ab, heisst das 60.000 Mitarbeiter müssen ein halbes Jahr für den Impfstoff forschen.
Ich glaube wir werden schon wieder verarscht.



Du musst auch richtig zuhören.
8 Mrd. kostet es den Impfstoff in entsprechender Anzahl herzustellen, nicht um ihn zu entwickeln.


Sry... hatte nur n-tv.laufband .... rein für Entwicklung wäre das zu teuer gewesen
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon Westi » Sa Mai 02, 2020 13:43

T5060 hat geschrieben:
Westi hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:8 Mrd. € für die Impfstoffentwicklung, das sind 40.000 Mannjahre.
Zieht man 25% Sachleistungen ab, heisst das 60.000 Mitarbeiter müssen ein halbes Jahr für den Impfstoff forschen.
Ich glaube wir werden schon wieder verarscht.



Du musst auch richtig zuhören.
8 Mrd. kostet es den Impfstoff in entsprechender Anzahl herzustellen, nicht um ihn zu entwickeln.


Sry... hatte nur n-tv.laufband .... rein für Entwicklung wäre das zu teuer gewesen


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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon Englberger » Sa Mai 02, 2020 16:08

tyr hat geschrieben:Das hängt eng mit unserem Steuersystem zusammen, welches Rücklagenbildung bestraft

Hallo,
für steuerbefreite bzw begünstigte Rücklagen muss (ausser in den Oasen) ein vernünftiger Grund vorliegen
. Ein nachvollziebares bekanntes Risiko.
Da wird in Zukunft ein "Pandemiefonds" wohl dazugehören. Den Finanzminister wirds freuen.
mfG Christian
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Re: Die dreiste Autoindustrie: Abwrackprämie 2.0

Beitragvon weissnich » Sa Mai 02, 2020 17:23

berlin3321 hat geschrieben:Gerade gelesen: Die Automobilindustrie fordert 10 000 € für ein E Mobil, 7 500 für einen Hybrid und 5 000 für einen schadstoffarmen Verbrenner.

Die spinnen doch. Beim E Up sind das fast 50 %.

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MfG Berlin



dacia wollte doch nen emobil für knapp um die 10k anbieten.. das wäre dann ja ein geschenk :mrgreen:

aber glaubt mal nicht ernsthaft das die die listenpreise nicht zügigst nach oben korrigieren, damit die förderung auch schön in der eigenen kasse ankommt.. 10k für ein eauto fänd ich gut den hybrid dann 5k wenn er mind. 30% elektrisch gefahren wird ansonsten rückgabe des geldes nach 2jahren und verbrenner fördern? nö.. interessant wäre doch auch ein prozentualer zuschuss also sagen wir 20% bei nem eauto oder sowas...
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