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Die essgestörte Republik

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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72 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Qtreiber » Fr Feb 13, 2015 10:00

Südbaden Bauer hat geschrieben:Und diese Reportage ist wohl an Unsachlichkeit kaum mehr zu überbieten!

Die Reportage entlarvt nur die Ernährungsideologien als das, was sie sind.
H.B. hat geschrieben:Würde die vegane Idee ausnahmslos zuende gesponnen, gäbe es in 10 Jahren keinen lebenden Menschen mehr auf diesem Planeten.

Na, dann wäre das ja immerhin ein Vorteil der "veganen Idee".
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 10:06

Welcher?
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Qtreiber » Fr Feb 13, 2015 10:15

Naja, ohne Menschen hätten sich ALLE Probleme der Erde mit einem Schlag erledigt. Und zwar die Probleme der Erde und die der Menschen.
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon LUV » Fr Feb 13, 2015 10:23

Warum muss man überhaupt so einen Wind um die Ernährung machen? Eigentlich ist die Nahrungsaufnahme lediglich zum Erhalt der eigenen Existenz notwendig. Essen um zu Leben, und nicht Essen als Religion, das würde doch reichen. Warum muss man mit jedem Bissen etwas verbinden oder transportieren? Es muss wohl ein fundamentales Interesse von Seiten der Medien, der Werbung, der Kochbuchschreiber, der Ernährungsgurus, der Weltverbesserer, der Gesundheitsapostel etc. geben, weshalb dieses Thema dauerhaft implementiert wird. Eigentlich ist das überhaupt kein Thema an sich, es wird zu einem gemacht, deshalb glaube ich auch, dass es eine Ersatzreligion geworden ist, die von den grundsätzlichen Problemen dieser Gesellschaft ablenkt oder ablenken soll.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 10:45

Jeder kocht sein Süppchen. Der Tierschutzbund muss auch für sein Überleben sorgen. Man könnte das auch aus Sicht der Umwelt betrachten, und dann:
Ist ja das Problem, dass in Deutschland viel zu wenig Fleisch gegessen wird. Die vielen Obst- und Gemüseimporte aus Regionen mit knappem Wasser und fragwürdigen Anbaumethoden lassen sich nur durch eine Erhöhung des Fleischkonsums minimieren. Fleisch ist regional.
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 13, 2015 10:56

Die Obst- und Gemüsebauern dieser Welt sind marketingtechnisch aber um Galaxien voraus. :mrgreen:
Auf der fruitlogistica war sustainable nach fresh und healthy das wichtigste Wort.
Und Rudi Behr als Europas grösster Gemüsebauer seinen europaweiten Anbau mit dem schönen Slogan "kultur regional,genuss für alle" verbrämt. :mrgreen:

Da kann Wiesenhof und Konsorten noch ne Menge von lernen.

@LUV: Ernährung ist rational. Essen nicht,da spielen Kultur und Tradition mit. Egal ob dasGläschen Rotwein,der Espresso oder der Verdauungsschnaps......das sind Sachen,dieman als "menschlich" akzeptieren kann und nicht abqualifizieren muss.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon LUV » Fr Feb 13, 2015 11:12

Welfenprinz hat geschrieben:@LUV: Ernährung ist rational. Essen nicht,da spielen Kultur und Tradition mit. Egal ob dasGläschen Rotwein,der Espresso oder der Verdauungsschnaps......das sind Sachen,dieman als "menschlich" akzeptieren kann und nicht abqualifizieren muss.


Das ist logisch....allerdings wird die deutsche "Esskultur" zur Zeit leider allem geopfert. Deshalb dürfte der kulturelle Anspruch für unser Volk nicht mehr gelten...es gibt nur noch individuelle persönliche Kulturen, die in paternalistischen Forderungen münden, aber niemals von mir als Kultur betrachtet werden.
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 13, 2015 12:33

Traditionen und Kultur sind veränderbar.
Inwieweit da wertende Begriffe wie opfern,gut oder schlecht angebracht sind weiss ich nicht.
Z.B. der Fleischkonsum.
Ab den 50ern bis in die 80 er steigend. Anfangs aus Ernährungserforderlichkeiten,dann zunehmend als Wohlstandssymbol(wie heute in den Schwellenländern). Dann -in einem gesättigten Markt- Stagnation und leichter Rückgang. Weil u.a . Wohlstandssymbole wechseln,Verschiebungen(von Schweine zu Hähnchenfleisch) stattfinden.
Welche Phase dieser Zeitspanne soll da jetzt "gut" oder "schlecht" sein?
mit Blick auf die Zivilisationskrankheiten stelle ich doch erstmal schlank weg die Forderung auf,das sich alle wieder so ernähren wie 1949. würde den Krankenkassen ne Menge Geld sparen. Ist also "gut".:-)
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon LUV » Fr Feb 13, 2015 12:41

@Welfenprinz.....die Unterscheidung in "gut" oder "schlecht" wird ja von etlichen Gruppierungen vorgenommen. Warum sie das tun, weiß ich auch nicht. Es fällt aber doch wohl auf, dass in diesem Lande über das "Essen" eine solcher Hype betrieben wird, der wohl kaum kulturell zu rechtfertigen ist. Warum sieht sich jeder bemüßigt seine Weltanschauung durch die Speise, die er zu sich nimmt, hinaus zu posaunen. Es wird ja auch nicht öffentlich diskutiert, ob und warum es gut ist, dass sich diese von dir genannten "Verschiebungen" als vorteilhaft oder gar nachhaltig darstellen. Aber es wird am Fleischkonsum festgemacht. Warum ist denn das Nachlassen des Kartoffelverzehrs gegenüber der Nudel und dem Reis nicht diskussionswürdig oder gar verabscheuungswürdig? Mich ärgert einfach diese einseitige ideologische Weltsicht mit der Rechtfertigung unter dem Begriff "Kultur" . Vielleicht eine fehlgeleitete Kultur?
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 12:52

Welfenprinz hat geschrieben:...das sich alle wieder so ernähren wie 1949. würde den Krankenkassen ne Menge Geld sparen. Ist also "gut".:-)

Du hast da nen Fehler drin... du meintest bestimmt Rentenkassen.
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 13, 2015 13:19

Nee
zucker,Übergewicht.Arteriosklerose,.....und noch n paar andere nette Sachen. Kommen die Krankenkassen teuer zu stehen und waren in den 50ern definitiv seltener.

@LUV: Diese "Glaubenskriege" ums essen sind keine Epochenspezifische oder deutsche Eigenart. Eben weil Essen/kultur/ tradition nichts rationales sind.
Die Franzosen z.B. fürchten den Untergang des Abendlandes schon lange durch McDonalds und co,ausgedrückt sogar im Kino -Brust oder Keule,70er Jahre!!!. und? es gibt immer noch Camembert,Rotwein und widerlich blutiges rohes Steak.

Also: etwas mehr Gelassenheit gegen über dem Wandel als Normalität. Und dem Gerede darüber auch.
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Südbaden Bauer » Fr Feb 13, 2015 13:44

Danke Welfenprinz, und die Veganer wo ich kenne, schlagen mir nicht das Wurstbrot aus der Hand. Nur weil der Fleischverbrauch zu rück geht, machen hier manche als würden wir morgen von Veganern umgebracht. Wie in jeder Bewegung gibt es dort auch radikale und Hirnverbrannte. Und den meisten Deutschen die Fleisch essen, würde ein bisschen weniger gut tun. Das heißt nicht, dass man gleich Veganer werden muss. Aber in extremen sind die Deutschen ja immer gut. Ich will nicht mich vegan ernähren, aber ich respektiere sie und letztendlich helfen sie uns beim Ressourcen sparen. Natürlich nicht wenn man fürs Soja Schnitzel 20 km fahren muss. Letztendlich braucht unsere Kulturlandschaft Fleischesser, sonst würden Kühe etc. aussterben, aber dafür braucht man nicht so viel Fleischessen, wie derzeit unser Pro Kopf verbrauch ist. Und ich finde es halt im Moment nicht ok, dass eine Tofu Wurst doppelt so teuer ist wie eine aus Fleisch.
Was mich eher besorgt, dass meine Generation, das Fleisch fast nur in Form von Chickenuggets etc. zu sich nimmt. Denn einen Knochen abnagen will man ja nicht, dann müsste man ja an das Tier denken. Oder mageres Fleisch wollen, dann motzen wenn es nicht schmeckt und Kräuterbutter daraufschmieren. n8
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 13:56

Südbaden Bauer hat geschrieben: aber ich respektiere sie und letztendlich helfen sie uns beim Ressourcen sparen.

Kannst du das genauer erklären? Bisher ist sich die Wissenschaft einhellig beim Gegenteil sicher, was ja auch eigentlich garnicht anders möglich ist.

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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Südbaden Bauer » Fr Feb 13, 2015 14:09

Also ich denke mit
Veganerfraß
meinst du Sojazeugs. :roll:
Also wenn jetzt Soja von Argentinien nach Hamburg importiert wird. Und wenn dieses dann zur Hälfte nach Vechta und Umland gekarrt wird und veredelt wird, also weniger wird, und die andere Hälfte in eine Tofu Fabrik verarbeitet wird, dann bleibt wohl von der mehr übrig. Und kann mehr Menschen satt machen.

Veganerfraß hat einen irrsinnigen Herstellungsaufwand
Veganerfraß hat irrsinnige und ineffiziente Transportwege (Vorwiegend Importe)
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Erklär das doch bitte mal.
Und ich möchte dich bitten, falls es dir mögl8ich ist, sachlich zu bleiben, man meint Veganer hätten dich schon mal vermöbelt. :klug:
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Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon explicit » Fr Feb 13, 2015 14:35

Sehe das ähnlich wie Südbaden Bauer. Wenn jemand kein Fleisch essen will weil er Tiere süß findet dann ist das eine legitime Einstellung. Wenn jemand allerdings anfängt seine Ernährungsweise als einzig moralisch vertretbare darzustellen und dabei nur sehr schwache Argumente hat, sollte man ihm auch sagen dass er einen ziemlichen Blödsinn erzählt.
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