Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 14:16

Die essgestörte Republik

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
72 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 14:44

Veganerfraß in Form von Luxus-Gemüse kennt nur einen Weg: Bananenrepublik - Flugzeug - Kläranlage - Verbrennung. Es wird Wasser um die Welt geflogen, obwohl man hier nur den Schnee beiseite räumen müsste, und dann das Gras ausreißen könnte....


...Mensch Südbaden, muss man bei dir wirklich alles bringen, was die Kinditante versäumt hat? Was hast du eigentlich gelernt? Ich mein jetzt beruflich.....
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 14:52

Siehste, paar Minuten später liefert Todde die passende Antwort in anderem Thema: post1258589.html#p1258589

Musst du nicht lesen, kannst es dir auch anhören :wink:
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon LUV » Fr Feb 13, 2015 16:02

Südbaden Bauer hat geschrieben:Danke Welfenprinz, und die Veganer wo ich kenne, schlagen mir nicht das Wurstbrot aus der Hand. Nur weil der Fleischverbrauch zu rück geht, machen hier manche als würden wir morgen von Veganern umgebracht. Wie in jeder Bewegung gibt es dort auch radikale und Hirnverbrannte. Und den meisten Deutschen die Fleisch essen, würde ein bisschen weniger gut tun. Das heißt nicht, dass man gleich Veganer werden muss. Aber in extremen sind die Deutschen ja immer gut. Ich will nicht mich vegan ernähren, aber ich respektiere sie und letztendlich helfen sie uns beim Ressourcen sparen. Natürlich nicht wenn man fürs Soja Schnitzel 20 km fahren muss. Letztendlich braucht unsere Kulturlandschaft Fleischesser, sonst würden Kühe etc. aussterben, aber dafür braucht man nicht so viel Fleischessen, wie derzeit unser Pro Kopf verbrauch ist. Und ich finde es halt im Moment nicht ok, dass eine Tofu Wurst doppelt so teuer ist wie eine aus Fleisch.
Was mich eher besorgt, dass meine Generation, das Fleisch fast nur in Form von Chickenuggets etc. zu sich nimmt. Denn einen Knochen abnagen will man ja nicht, dann müsste man ja an das Tier denken. Oder mageres Fleisch wollen, dann motzen wenn es nicht schmeckt und Kräuterbutter daraufschmieren. n8


Wer soll denn das Sojaschrot als Abfallprodukt der Sojaölherstellung essen? Du? Denk noch mal gaaaanz dolle nach....Und aus Sojaschrot wird wohl kaum Tofu hergestellt, oder? Denk noch mal gaaanz dolle nach....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 17:20

Das Sojaschrot würd ich nichtmal erwähnen. Wenn da irgendwo auf der Welt (und keiner weiß es genau) etwas mangels Besitzurkunden geregelt werden sollte, können das nicht die paar deutschen Bauern. Es gibt bilaterale Handelsakommen, wo man so Zeugs reinschreiben kann, wenn man es für nötig hält.
Ich könnte mir Landwirtschaft in Deutschland auch nicht vorstellen, wenn jeder xbeiliebige auf meinem Land nur ne Hütte bauen muss, um dann Besitzanspruch anmelden zu können. Da wär ich dann wohl die ganze Zeit am Selbstversorger vertreiben, bzw. müsste eine Sicherheitsfirma damit beauftragen, jede Hütte zu entfernen, bevor das Dach drauf ist.

Alles kann sein, aber nicht wir sind dort schuld
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Feb 14, 2015 23:49

..Mensch Südbaden, muss man bei dir wirklich alles bringen, was die Kinditante versäumt hat? Was hast du eigentlich gelernt? Ich mein jetzt beruflich.....


Auf jedenfall kann ich sachlich argumentieren. Und beruflich bin ich eure Zukunft( ich weiß was du denkst n8 ) :lol:
Also ich denke mal, wirklich jeder weiß, dass wenn man drei Kilo Gerste verfüttert, keine drei Kilo Fleisch bekommt, deswegen, heißt es ja auch veredeln, also ich mach etwas weniger, und kann so weniger satt machen, klar oder?

Wer soll denn das Sojaschrot als Abfallprodukt der Sojaölherstellung essen? Du? Denk noch mal gaaaanz dolle nach....Und aus Sojaschrot wird wohl kaum Tofu hergestellt, oder? Denk noch mal gaaanz dolle nach....


Bitte lern erstmal ganz dolle lesen, bitte! :klug:
Letztendlich braucht unsere Kulturlandschaft Fleischesser, sonst würden Kühe etc. aussterben, aber dafür braucht man nicht so viel Fleischessen, wie derzeit unser Pro Kopf verbrauch ist.

Für vernünftige Kreisläufe in der LW. braucht es Tiere, nur ob man bedauern muss, dass unser Fleischkonsum geringfügig, zurückgeht, ist die Frage, zumal er in den Schwellenländern ständig steigt.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Feb 14, 2015 23:56

Veganerfraß in Form von Luxus-Gemüse kennt nur einen Weg: Bananenrepublik - Flugzeug - Kläranlage - Verbrennung. Es wird Wasser um die Welt geflogen, obwohl man hier nur den Schnee beiseite räumen müsste, und dann das Gras ausreißen könnte....


Du meinst, das ist nur Vegetarisches Essen, Rumpsteak aus Argentinien, Lammfleisch aus Neuseeland...

Vom Verbraucher erwartet man als Landwirt, differenziertes urteilen, ein jeder fege vor seiner Tür.

Und gegen solchen Quatsch, kannst du überhaupt nichts unternehmen, in den du hier Stammtischgespräche führst und genau das Klischee des bösen Bauern erfüllst. :prost:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon H.B. » So Feb 15, 2015 9:49

Südbaden Bauer hat geschrieben:Also ich denke mal, wirklich jeder weiß, dass wenn man drei Kilo Gerste verfüttert, keine drei Kilo Fleisch bekommt, deswegen, heißt es ja auch veredeln, also ich mach etwas weniger, und kann so weniger satt machen, klar oder?

Ich denke, drei Kilo Gerste sind erährungsphysiologisch nicht vergleichbar mit drei Kilo Fleisch. Du kannst es ja gerne im Selbstversuch testen.

Für vernünftige Kreisläufe in der LW. braucht es Tiere, nur ob man bedauern muss, dass unser Fleischkonsum geringfügig, zurückgeht, ist die Frage, zumal er in den Schwellenländern ständig steigt.

Ist doch scheißegal, wieviel Fleisch ein Mensch isst. Es ist jedem seine freie Entscheidung - auch wenn er gar keins isst. Wo wir uns wehren müssen - und das ist nicht wegen der Landwirtschaft - wenn irgendwelche Gutmenschen diese Freiheit beschneiden wollen - insbesondere dann, wenn die Politik einen Eintopfdonnerstag ....
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Todde » So Feb 15, 2015 10:46

Südbaden Bauer hat geschrieben:Also ich denke mal, wirklich jeder weiß, dass wenn man drei Kilo Gerste verfüttert, keine drei Kilo Fleisch bekommt, deswegen, heißt es ja auch veredeln, also ich mach etwas weniger, und kann so weniger satt machen, klar oder?


Kokusmilchmädchenrechnung?
Was willst Du sonst mit der Gerste anfangen, vielleicht Bier brauen?
Wir können in Deutschland anfangen nur noch Weizen anzubauen und dann auch nur noch Brotweizen... Ist sicherlich für die Fruchtfolge ein Erfolg :roll:
Wie viel an Getreide eignet sich denn nicht als Brotgetreide? Und warum schafft man nicht immer die Parameter zum Brotgetreide und der wird als Futter eingestuft?

Kippen wir das Getreide dann lieber in die Müllverbrennung, weil Tierhaltung ist bäh?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Kyoho » Do Mär 05, 2015 9:54

Du sollst nicht zu fett essen, sagt die Bibel.

http://www.nachhaltig-predigen.de/index.php/jahresthemen/ernaehrung-2012-13/273-ernaehrung-thema-1

Code: Alles auswählen
Tatsache ist, dass Massentierhaltung diesen Platz der Tiere gegenüber der urprünglichen „Ordnung“ sehr deutlich verschiebt. Wie viel „Wohl des Tieres“ darf dem „Wohl des Menschen“ geopfert werden? Die Bewegung zwischen Bäumen und Pflanzen – ein Leben lang, Sonne und Regen?

Discountläden und Handelsketten sorgen für billigere Güter für die Konsumenten und verdienen noch selbst dabei – wie kann das gehen!? Indem der Preisdruck in die Gegenrichtung, nämlich zum Hersteller und Produzenten hin, ausgeübt wird. Landwirte geben – zumindest bei „intensiver“ Land- und Viehwirtschaft – den Druck an die nächst Schwächeren – die Tiere – weiter. Deren Lebensbedingungen werden „industrialisiert“. „Milchmaschinen“ mit vier Beinen in der EU schaffen eine Milchleistung von 10.000 kg pro Jahr. Die Kühe aus Burkina Faso geben nur einen Bruchteil dieser Menge.

Trotzdem (oder deswegen) reicht der auf dem „Weltmarkt“ erzielbare Milchpreis kaum zur Kostendeckung, weder in der EU, noch in Burkina Faso. Zum Teil liegt das am Milchpulver, das – EU-subventioniert! – die Milchpreise in Burkina Faso und vielen anderen Ländern unterläuft. (Quelle: „Mensch Macht Milch“ – eine Fotoausstellung zur EU-Agrarpolitik und ihren Auswirkungen und Perspektiven in Nord und Süd, Herausgeber: Germanwatch et al.)
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Todde » Do Mär 05, 2015 10:06

Kyoho hat geschrieben:Du sollst nicht zu fett essen, sagt die Bibel.


Ich finde die Schöpfungsgeschichte putzig.
Leider fehlt in der Bibel die menschengemachte "Schöpfung" von Kulturen und Nutztieren.
Damals sah man die Nahrungsmittel als gottgegeben an, heute wissen wir, dass der Mensch ordentlich nachgeholfen hat, das war rund 6000 Jahre vor der Bibel.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon LUV » Do Mär 05, 2015 10:59

Immer wieder erstaunlich, wie weit man Dummheit noch steigern kann....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Todde » Do Mär 05, 2015 11:02

LUV hat geschrieben:Immer wieder erstaunlich, wie weit man Dummheit noch steigern kann....


Der Club der Agrardichter würde Darwin heute noch als Ketzer anklagen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon Kyoho » Do Mär 05, 2015 13:17

http://www.nachhaltig-predigen.de/index.php/jahresthemen/ernaehrung-2012-13/271-ernaehrung-thema-3

Klügster Satz:
Code: Alles auswählen
Sind die Tiere für den Verzehr geschlachtet, können sie kein Methan mehr ausstoßen.
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon LUV » Do Mär 05, 2015 13:47

Gibt es eigentlich jemanden, den man für den Unfug über das Methan verantwortlich machen kann? Oder versteckt man sich wieder hinter im Internet gefundenen diffusen Quellen ohne Quellenangabe?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die essgestörte Republik

Beitragvon H.B. » Do Mär 05, 2015 14:03

Wasn das für ne verlogene Nazisekte?

Methan ensteht in erster Linie in den Gedärmen von Wiederkäuern wie Rinder, in zweiter Linie beim Nassreis-Anbau und als Deponiegas in Mülldeponien.


Vom "Menschengemachten Methan" entsteht über 90% vom Nassreis-Anbau.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
72 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: ASK22, Bing [Bot], egnaz, Optimist1985, Rhöner80

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki