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Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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33 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon Lacy Laplante » So Nov 16, 2014 13:31

Buer hat geschrieben:
Lacy Laplante hat geschrieben:Mensch IST NAtur

Alles was wir so produzieren kommt von Grundstoffen aus der Natur.

Schon erstaunlich wie weit sich Mensch entfernen kann,um sich selbst schon garnicht mehr als "NAtur" wahrzunehmen.


Sind dann Computerchips (Silizium, Gallium, seltene Erden...), Kunststofftüten (Rohöl), Autos (alles mögliche) etc. auch Natur? All unsere Industrieprodukte haben ihren Ursprung in Naturprodukten. Und wo hört Natur auf und wo beginnt Kultur?


In gewisser Wiese schon.
Aber worauf ich eigentlich hinaus möchte ist dieses seltsame abkoppeln des Menschen von der NAtur.
Also die Denkweise es gäbe:

1. Die Natur
und
2. Den Menschen

Das ist wirklich absurd.

Wir können zwar unsere "Mitlebewesen" auf diesem Planeten bis zu einer gewissen Grenze manipulieren, aber sicherlich nicht verbessern.
Jedes einzelne Lebewesen hier erfüllt seinen Zweck und ist ja nicht "nutzlos" oder unnütz(außer vielleicht Zecken :) ).

Wer sich auf diesen Pfad begibt, also die Umwelt als feindlich zu betrachten, begibt sich auf einen Kriegsschauplatz der nicht zu gewinnen ist.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon speeder » So Nov 16, 2014 14:07

... macht ihr das eigentlich gerne...? Mal ein paar Tage lang gepflegt um euch selber kreisen, nur um zu zeigen wie reflektiert ihr seid? :roll:
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon Buer » So Nov 16, 2014 14:10

speeder hat geschrieben:... macht ihr das eigentlich gerne...? Mal ein paar Tage lang gepflegt um euch selber kreisen, nur um zu zeigen wie reflektiert ihr seid? :roll:


... machst Du das eigentlich gerne...? Anderen Leuten ihren Thread kaputt schreiben? Lass' doch jeden - zumindest hier im Allgemeinforum - kreisen, um wen oder was oder wie lange er will. Troll' dich, Du Troll!
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon charlie62 » So Nov 16, 2014 14:16

Gut und böse sind vom Menschen erdachte Wörter für Eigenschaften des Menschen.

Die Natur kennt weder Wörter noch Eigenschaften. Trotz dem hat sie den Menschen hervorgebracht und bis heute am Leben gehalten.
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon speeder » So Nov 16, 2014 14:25

Buer hat geschrieben:
speeder hat geschrieben:... macht ihr das eigentlich gerne...? Mal ein paar Tage lang gepflegt um euch selber kreisen, nur um zu zeigen wie reflektiert ihr seid? :roll:


... machst Du das eigentlich gerne...? Anderen Leuten ihren Thread kaputt schreiben? Lass' doch jeden - zumindest hier im Allgemeinforum - kreisen, um wen oder was oder wie lange er will. Troll' dich, Du Troll!


... Nicht gleich beleidigen, nur weil ich deinen DX nicht hinreichend zu würdigen weiß... :klug:
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon Buer » So Nov 16, 2014 14:37

speeder hat geschrieben:... Nicht gleich beleidigen, nur weil ich deinen DX nicht hinreichend zu würdigen weiß... :klug:

Mit meinem DX hat das gar nichts zu tun, war mir noch nicht mal aufgefallen, dass Du der gleiche bist. Im übrigen habe ich Dich nicht beleidigt, sondern dich nur aufgefordert, den Thread nicht schlecht zu reden. Du hingegen hast angefangen, die Leute, die Interesse an diesem Thread haben, persönlich zu beleidigen. Wäre schön, wenn wir diese off-topic-streiterei an dieser Stelle beenden könnten.
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon tiger24 » So Nov 16, 2014 17:43

Das wird ja fast philosophischer als ich erwartet hätte...

Der Mensch ist auch Natur, irgendwie stimmt das natürlich. Aber er ist in dieser Natur allein kaum überlebensfähig. Schon allein, weil ihm die Natur aus unerfindlichen Gründen seines Haarkleides beraubt hat.

Unserem Paar im Wald hab ich übrigens einen Krankenwagen geschickt, will ja nicht für Tote verantwortlich sein. Sie war total erkältet und hatte hohes Fieber, beide hatten einen Riesendurst und haben versucht, eine Birke anzuzapfen. Im Herbst hoffnungslos. Sie haben dann das von der Natur angebotene Wasser aus einer Pfütze getrunken, leider mit der Folge eines deutlichen Magen-Darm-Protestes. Ein Kartoffel- oder Möhrenfeld hielt die Natur leider auch nicht bereit, wie für den Kelly-Menschen...

Ich würde schon sagen, es gibt die Natur und es gibt den Menschen, das sind Gegensätze. Jedes andere Wesen auf dieser Welt fügt sich ein und kann auch allein überleben, der Mensch tut beides nicht. Die Natur würde niemals Flachbildschirme bauen und auch keine Raketen mit Lander zu irgendwelchen Kometen schießen. So etwas ist keineswegs "Natürlich".

Ich bleibe dabei, die Natur steht dem Menschen eigentlich feindlich gegenüber, freundlicher ausgedrückt, der ist ihr vollkommen schnuppe.

Nur dadurch, dass er in der Gruppe die Natur nach seinen Wünschen manipuliert, kann er überleben.

Das sollte man immer bedenken, wenn man sich über Mais-Monokulturen aufregt, die uns mit Nahrungsmitteln und Energie versorgen oder über spritzende Bauern, die die Kartoffeln vor der vernichtenden Kraut- und Knollenfäule schützen.

Nur so als Beispiel...
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon Pulsator » So Nov 16, 2014 18:11

tiger, deine eigentliche Intention dieses thread ist doch, dass du für die landw. Leistungen gestreichelt und nicht geschlagen werden möchtest , richtig? ....und keine philosophische betrachtung des naturbegriffes, oder? :wink:
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon tiger24 » So Nov 16, 2014 18:15

Pulsator hat geschrieben:tiger, deine eigentliche Intention dieses thread ist doch, dass du für die landw. Leistungen gestreichelt und nicht geschlagen werden möchtest , richtig? ....und keine philosophische betrachtung des naturbegriffes, oder? :wink:


Beides :)

Weil es so ist, wie es ist...
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon Harald » So Nov 16, 2014 19:23

Was soll an einem mitteleuropäischen Wirtschaftswald eigentlich noch "Natur" im ursprünglichen Sinne sein? Die Kiefernwälder sind ja schließlich auch ein Produkt des Menschen.
Und welche Vorfahren sind hierzulande im November nackig und ohne jegliche Werkzeuge/Waffen durch die Gegend gestreift? Wieviele Nächte würde da wohl selbst ein abgehärteter und mit allen Survival-Techniken vertrauter Landtreff-User überleben?

Gib dem Pärchen wenigstens ein paar Felle zum Anziehen und ein paar rudimentäre Werkzeuge. Und setze sie in einem halbwegs ursprünglichen Urwald aus. Lernt man doch schon bei DMAX, dass das Nahrungsmittel Nr. 1 in solchen Situationen eiweißreiche Maden sind, die man aus dem Totholz herauspult.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon Hessen-Sibirier » So Nov 16, 2014 21:11

In der Realität wird es so ausgehen, daß die beiden das nur mäßig getarnte Kamerateam von rtl II entdecken.
Die nackerte Dame lenkt sie alle ab und der toughe Porschefahrer klaut dem Produktionsassistenten sein smaadfon und
räumt beim Rückzug noch das catering-Mobil der Crew aus.
Dann rufen sie erst mal bei einem beliebten online-shop an und bestellen die komplette Jack Wolfskin outdoor-Palette für sich.
Die Lieferung erfolgt subito per Drohne anhand der Geodaten aus dem smaadfon.
Wie man hörte, schrien alle Beteiligten vor Glück. :mrgreen:
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon tiger24 » So Nov 16, 2014 21:54

Harald hat geschrieben:Was soll an einem mitteleuropäischen Wirtschaftswald eigentlich noch "Natur" im ursprünglichen Sinne sein? Die Kiefernwälder sind ja schließlich auch ein Produkt des Menschen.
Und welche Vorfahren sind hierzulande im November nackig und ohne jegliche Werkzeuge/Waffen durch die Gegend gestreift? Wieviele Nächte würde da wohl selbst ein abgehärteter und mit allen Survival-Techniken vertrauter Landtreff-User überleben?

Gib dem Pärchen wenigstens ein paar Felle zum Anziehen und ein paar rudimentäre Werkzeuge. Und setze sie in einem halbwegs ursprünglichen Urwald aus. Lernt man doch schon bei DMAX, dass das Nahrungsmittel Nr. 1 in solchen Situationen eiweißreiche Maden sind, die man aus dem Totholz herauspult.


Leider, leider kann ich ihnen gar nichts geben. Wir und die freundliche Natur, das muss leider reichen.

In Wahrheit war es sogar so, dass er ein Kaninchen gefangen hatte. Hatte wohl Myxomatose, aber das macht ja nix. Nur ohne Messer und das mit dem Feuer hat ja auch nicht geklappt, er hat sich die Finger wund gerieben an den beiden trockenen Hölzchen, sollten sie so ins Fell beißen?

Nein, ich hab sie zurückgeholt, bin ja kein Unmensch.

Hast du denn schon mal aktiv die Maden aus dem Totholz herausgepult?
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon debonoo » Di Nov 18, 2014 9:52

tiger24 hat geschrieben:
Angeblich ist die Natur ja gut und weise und menschenfreundlich. Fast jeder glaubt das.
Ich bleibe dabei, die Natur steht dem Menschen eigentlich feindlich gegenüber,
freundlicher ausgedrückt, der ist ihr vollkommen schnuppe.


Hallo Tiger

das ist aber nichts Neues - der Mensch musste der Natur alles abringen...

das bedeutet Kampf gegen die Naturkräfte - also kein Schlaraffenland..
das wussten schon die Alten - den ersten der Tod - den zweiten die Not - den dritten das Brot... :klug:

mfG.
Andreas
der Mensch unterliegt den 4 Einschränkungen...
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon Buer » Di Nov 18, 2014 10:59

Mal abgesehen davon, dass die Natur dem Menschen gar nicht gegenübersteht, weil der Mensch ja ein Teil der Natur ist (ok, das hatten wir schon...), handelt es sich aus meiner Sicht hier um eine Frage der Adaption. Gerade der Mensch besitzt genügend Intelligenz, um aus der Natur jede Menge Nutzen zu beziehen: Nahrung, Unterkunft, Wärme, Genuss... Und die Natur gibt ihm alles ohne zu murren, also steht sie ihm auch nicht feindselig gegenüber. Ok, wer nicht aufpasst, kann schon mal von der Natur überrollt werden: Vom Berg gestürzt, vom Wolf gerissen (ok, anderer Thread...), Gift gegessen, Sonnenstich geholt. Aber das macht die Natur ja nicht mit bösem Willen, also kann man ihr das auch nicht als Feindseligkeit auslegen. Resümierend würde ich sagen: Der Mensch ist Bestandteil der Natur, der restliche Teil der Natur steht ihm weder freundlich noch feindlich gegenüber, da er kein Bewusstsein oder Gewissen besitzt. Wie der Mensch dem restlichen Teil der Natur gegenübersteht, kann er hingegen selbst entscheiden: Er kann mit oder gegen die Natur leben - ganz wie er will.
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Re: Die Mär von der guten Natur-das Experiment

Beitragvon Welfenprinz » Di Nov 18, 2014 11:32

Der Mensch nutzt die Natur zwar aber eine Adaption wäre fatal,die Aufgabe von Kultur und Zivilisation.
Und die Entwicjlungsgeschichte des Menschen ist es einzig und allein sich von dieswr bescheuerten Natur zu lösen.und das ist auch gut so. Und noch lange nicht beendet.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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