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Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon ttv11455 » So Mai 07, 2017 21:57

Hallo Leute !
Ich habe eine Hoftankstelle, ( 1000 Liter Tank mit einer elektrischen Pumpe ) leider habe ich schon öfters beobachten müssen dass ziemlich viel Schmutzpartikel beim betanken meiner Fahrzeuge mit vom Tank kommen. Den Tank meiner Hoftankstelle reinigen möchte ich eigentlich nicht da ich der Überzeugung bin dass der Schmutz jedesmal vom Lieferant schon mitgeliefert wird. Hat jemand von euch an seiner Pumpe ein Filter verbaut? wenn ja wo kann man so eine Filtereinheit kaufen oder wie schaut ihr dass ihr keinen Schmutz in eure Fahrzeuge mittankt ?

Beste Grüße Thomas
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon Gollum » So Mai 07, 2017 22:02

Ich hab hier auch ne relativ neue 1500 L Tankstelle. Dieselfilter war da Serienmäßig verbaut.
Bei der alten Hoftankstelle haben wir 4 Lagen feinstrumpfhose über den Zapfhahn gezwirbelt - hat auch irgendwie funktioniert...
Ich würde im Bereich zwischen Pumpe und Zapfhahn einen speziellen Dieselfilter nachrüsten.
Google mal nach "Dieselfilter Hoftankstelle" da bekommst du sofort das passende angeboten ;)
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon countryman » So Mai 07, 2017 22:10

FK Söhnchen hat so etwas. Gar nicht so teuer...
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon T5060 » So Mai 07, 2017 22:18

Ich hab ein Filterrohr von der Melkmaschine dazwischen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon Falke » So Mai 07, 2017 22:27

Wenn du überzeugt bist, dass der Diesellieferant den Schmutz "liefert", wäre es ja besser (zusätzlich) auch den Zulauf zu filtern, oder? :|

A.
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon TomDeeh » So Mai 07, 2017 23:43

Grotamar .

N8 !
Gruß Tom
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon togra » Mo Mai 08, 2017 0:18

Falke hat geschrieben:Wenn du überzeugt bist, dass der Diesellieferant den Schmutz "liefert", wäre es ja besser (zusätzlich) auch den Zulauf zu filtern, oder? :|

A.

Mitnichten.
Wenn überhaupt Lieferanten wechseln.

Wobei ich mich frage, wer es sich im Jahre 2017 ernsthaft noch erlauben kann, schmutzigen Kraftstoff auszuliefern.
Bei modernen Schleppern/Maschinen mit Feinstfilterung würde das schnell auffallen.
3x bei dem bestellt, und nix geht mehr.

Zu beinahe 100% kommt eine wie auch immer geartete Verschmutzung "aus eigenem Hause".
Dieselpest? Zapfpistole hängt in staubiger Halle ungeschützt mit Auslauf nach oben? Ent-/Belüftungsventil dauerhaft mit Stroh-/Heuresten bedeckt? Tankinhalt wird nur alle 5 Jahre verbraucht? Kondenswasser? Ausflockungen? Tank rostet von innen?

Die Messuhr eines Tankwagens ist ein extrem teures, geeichtes Präzisionsinstrument, welches durch Schmutz schnell beschädigt wird.
Ich würde erst einmal vor meiner eigenen Türe kehren.

Gruß von Einem, der durchschnittlich etwa 500l pro Tag aus Tankwagen diverser Lieferanten direkt in seine Baumaschinen füllen lässt und bisher in 10 Jahren nur etwa 10 klitzekleine Kraftstoff-Vorfilter getauscht hat, weil doch mal irgendwer einen Tankdeckel mit sandigen Handschuhen geöffnet hat. :roll:
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon deutz450 » Mo Mai 08, 2017 0:25

togra hat geschrieben:Wobei ich mich frage, wer es sich im Jahre 2017 ernsthaft noch erlauben kann, schmutzigen Kraftstoff auszuliefern.


:lol: :lol: :lol:
Ich habe auch ständig Probleme mit Dieselpest, letztes Jahr vorm ersten Schnitt alles gereinigt, auch die Tanks der Traktoren, Leitungen gespült und Filter gewechselt. Die Traktoren hab ich dann beim befüllen der Tanke auch gleich vom Tankwagen befüllen lassen, beim ersten Schnitt kam ich dann mit einem gerade noch nach Hause, der andere blieb stehen, soviel zum Thema Kraftstoffqualität der Lieferanten.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
Unterschätze nie einen Mann der einen Schritt zurück geht, es könnte sein dass er gerade Anlauf nimmt...
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon togra » Mo Mai 08, 2017 1:06

deutz450 hat geschrieben:Die Traktoren hab ich dann beim befüllen der Tanke auch gleich vom Tankwagen befüllen lassen, beim ersten Schnitt kam ich dann mit einem gerade noch nach Hause, der andere blieb stehen, soviel zum Thema Kraftstoffqualität der Lieferanten

Krass.
Hier in Nordhessen hört man echt gar nix dazu.
Riesige Baufirmen, große Speditionen; alle tanken seit Jahren in Direktlieferung oder aus eigenen Tanklagern.
Keiner hat Probleme.
Wie kommt das?
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon bluecar » Mo Mai 08, 2017 4:32

hallo,

ich habe einen 10 micon Filter in meiner Hoftankstelle mit Wasserabscheider.

die filter und köpfe habe ich von pumpen-peters.de den wechsele den Jährlich ca. 12000ltr

bei dauender Dieselpest warum nicht reinen Diesel bestellen? kostet glaub ich 1,2 cent mehr

gruss
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ein leben lang!!!
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon weissnich » Mo Mai 08, 2017 6:44

TomDeeh hat geschrieben:Grotamar .

N8 !


würd ich auch erstmal empfehlen.. und natürlich sollte man zusätzlich noch nen filter hinter die pumpe bauen.. dafür gibts hier ja genug hinweise..

übrigens hat man dieselpest erstmal am hals, nützt danach nur noch diesel ohne bio auch nix - so einfach wird man nen pilz nicht los.... grotamar rein und es wird besser..
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon Stoapfälzer » Mo Mai 08, 2017 14:49

Der Filter funktioniert hier bestens
http://www.landtreff.de/zapfanlagenfilter-t69169.html?hilit=dieselpest#p818145
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon mb306 » Mo Mai 08, 2017 15:08

togra hat geschrieben:
Falke hat geschrieben:Wenn du überzeugt bist, dass der Diesellieferant den Schmutz "liefert", wäre es ja besser (zusätzlich) auch den Zulauf zu filtern, oder? :|

A.

Mitnichten.
Wenn überhaupt Lieferanten wechseln.

Wobei ich mich frage, wer es sich im Jahre 2017 ernsthaft noch erlauben kann, schmutzigen Kraftstoff auszuliefern.
Bei modernen Schleppern/Maschinen mit Feinstfilterung würde das schnell auffallen.
3x bei dem bestellt, und nix geht mehr.

Zu beinahe 100% kommt eine wie auch immer geartete Verschmutzung "aus eigenem Hause".
Dieselpest? Zapfpistole hängt in staubiger Halle ungeschützt mit Auslauf nach oben? Ent-/Belüftungsventil dauerhaft mit Stroh-/Heuresten bedeckt? Tankinhalt wird nur alle 5 Jahre verbraucht? Kondenswasser? Ausflockungen? Tank rostet von innen?

Die Messuhr eines Tankwagens ist ein extrem teures, geeichtes Präzisionsinstrument, welches durch Schmutz schnell beschädigt wird.
Ich würde erst einmal vor meiner eigenen Türe kehren.

Gruß von Einem, der durchschnittlich etwa 500l pro Tag aus Tankwagen diverser Lieferanten direkt in seine Baumaschinen füllen lässt und bisher in 10 Jahren nur etwa 10 klitzekleine Kraftstoff-Vorfilter getauscht hat, weil doch mal irgendwer einen Tankdeckel mit sandigen Handschuhen geöffnet hat. :roll:


Damit wurde im Großen und Ganzen eigentlich alles gesagt. Dieselkraftstoff ist ein DIN-genormtes Produkt, was durch die Lieferanten in Großtanklägern bzw. Raffinerien direkt geladen wird. Tankwagen wird am Tag 1-2 mal geleert, da hat Schmutz und Dreck gar keine Chance. Und wenn man doch auf ein schwarzes Schaf in der Branche trifft, würd ich mal nen anderen Händler probieren anstatt in Eigenregie die Probleme zu lösen.
Und glaubts mir, ich arbeite seit Jahren in der Branche. 99 % aller vermeintlichen Reklamationen aufgrund "verschmutzter" Ware entpuppen sich meist als hausgemachtes Problem (Dieselpest, Rost, Anlage Jahrzehnte lang nicht gereinigt, Staub usw.). Aber der einfachste Weg ist natürlich, erstmal den Lieferanten anzurufen. Auch nach ner Grotamar-Behandlung hast Du immer noch Reste der abgestorbenen Bakterien in den Systemen, daher: alles akribisch säubern (Vorratstanks incl. Leitungen und Pumpe, Schleppertanks, Leitungssysteme usw.)!

Gruß von Einem, der beide Seiten kennt und in den letzten ca. 15 Jahren (!!) keine nachweisbaren Reklamationen aufgrund mangelhafter Qualität hatte (trotz von Kunden veranlasster Laborproben).
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon T5060 » Mo Mai 08, 2017 15:14

Solange Staub in der Luft ist, ist irgendwann auch Dreck im Hoftank.
Der agglomeriert im Tank und gibt dann irgendwann, irgendwelche Bröckchen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Diesel von der eigenen Hoftankstelle filtern

Beitragvon Wini » Mo Mai 08, 2017 19:45

Ich habe eine Zapfstelle von Piusi.

Wurde mir sogar als Linkshänder-Version individuell zusammengestellt.

Sieht etwa so aus:

Piusi Dieseltankstelle.JPG
(47.78 KiB) Noch nie heruntergeladen


Gruß
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