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Dieselverbrauch

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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34 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon Falke » So Sep 10, 2017 19:06

tom120 hat geschrieben:@Falke was hast für einen Traktor? Was arbeitet der und wie viel Stunden für die 600 Liter pro Jahr ?


Eigentlich hab' ich nur zwei Stück Traktoren mit 45 PS (sind in Summe auch zwischen 80 und 100 PS) ... :)

Beide brauchen übers Jahr ziemlich genau 3 Liter pro 2100 UpM-Stunde - das sind etwa 2 Stunden auf der Uhr bei Tätigkeiten im Wald
(Seilwinde, Spalter, Transporte, ...). Mit beiden zusammen mache ich etwa 200 (drehzahlgemessene) Stunden im Jahr, also verbrauche
ich 600 Liter/a. Ich tanke meist nach 7 Stunden einen 20 l kanister - da hab' ich nach den Jahren mittlerweile ein gutes Gefühl dafür. :wink:

Ich fürchte, das hilft dir nicht wirklich.

A.
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon ferguson-power » So Sep 10, 2017 19:09

Wenn du den Verbrauch halbwegs real messen willst , kommst du ums volltanken wohl nicht herum . Das abpumpen sollte doch auch wohl kein Problem sein .
Menschenkind bedenke wohl , dein größter Feind heißt Alkohol .
Doch in der Bibel steht geschrieben , du sollst auch deine Feinde lieben .
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon langer711 » So Sep 10, 2017 19:37

Vorführer und Mietmaschinen grundsätzlich Voll/Voll
Ausnahme: maleben ne Stunde Dünger streuen oder Frontlader-Arbeit, da wird eine Pauschale angerechnet.

Zum Dieselverbrauch:
Leute, es ist doch ein Unterschied, ob ich den Schlepper nutze, um mit dem Frontlader 3 Paletten Pflastersteine umzupacken oder ob der 30 Minuten vor dem 5 Meter Grubber auf 100% läuft.
In Meinem ist ne Verbrauchsanzeige drin.
Bei Transportarbeiten schwankt die zwischen 4 und 40 Liter/Stunde.
Vor dem besagten 5 Meter Grubber krieg ich die auf knapp 50 Liter/h hoch.
Wobei die eigentlich immer knapp 10% zuwenig anzeigt, das sollte man wissen, wenn man danach abrechnet.

Der Lange
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon langholzbauer » So Sep 10, 2017 20:46

Ach Leute!
Nach meiner Erfahrung hat sich leider die letzten 25 Jahre nicht viel am "Realverbrauch" der Schlepper verändert. Wer seine Zugmaschine im halbwegs optimalen Auslastungsbereich fährt, der kommt am Ende des Jahres irgendwo bei 0,1Liter DK/ Ps-Stunde heraus.
Das Bisschen, was die moderne Technik einspart, wird durch höhre Transportgeschwindigkeit, Klimaanlagen und Abgastechnik wieder aufgefressen.
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon ICH BIN'S » So Sep 10, 2017 22:17

Hallo,


Wie viel meine Traktoren pro Stunde brauchen, ist mir vollkommen egal.
Maßgebend und wichtig ist am Ende vom Jahr nur die verbrauchte Dieselmenge auf der Fläche gerechnet, sprich wieviel Diesel ich verbraucht habe um z.B. einen Ha. Weizen zu produzieren.


MfG
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon wastl90 » Mo Sep 11, 2017 6:55

ICH BIN'S hat geschrieben:Hallo,


Wie viel meine Traktoren pro Stunde brauchen, ist mir vollkommen egal.
Maßgebend und wichtig ist am Ende vom Jahr nur die verbrauchte Dieselmenge auf der Fläche gerechnet, sprich wieviel Diesel ich verbraucht habe um z.B. einen Ha. Weizen zu produzieren.


MfG

Gut, wenn du einen neuen Schlepper kaufst, dann sollte das schon maßgebend sein. Wie willst du ansonsten vergleichen?
Aber insgesamt ist zu sagen, dass der Verbrauch bei modernen Schleppern eher höher ist als bei den Alten. Alle haben viel mehr Öl, Kühler, Technik und eine Abgasaufbereitung (in welcher Form auch immer). Ich würde behaupten umso kleiner der Schlepper desto eher merkt man das auch.

Ein Seilwindeneinsatz ist jetzt wahrscheinlich auch schwer zu vergleichen. Generell läuft der Schlepper bei solchen Arbeiten ja meist nicht auf Volllast und die wirkliche Zeit in der er Leistung bringen muss wird von Einsatz zu Einsatz auch stark variieren.
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon Jerry.83 » Mo Sep 11, 2017 8:01

langholzbauer hat geschrieben: Ende des Jahres irgendwo bei 0,1Liter DK/ Ps-Stunde heraus.


Kannst du Mal eine Hochrechnung machen? Ich komme da irgendwie nicht klar mit :roll:
Das würde doch bei einem 100 PS Traktor einen Verbrauch von 10 Liter die Stunde bedeuten. Oder habe ich ein Rechenfehler?
Bei 0,05 Liter /PS und Stunde käme es bei mir schon sehr genau hin.
120 Ps an der Zapfwelle und bei der 1000 Stunden Inspektion waren fast genau 6000 Liter durch.
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon Hobbyfarmer01 » Mo Sep 11, 2017 8:13

Leerlauf 1L, Bodenbearbeitung schwer zwischen 10L und 23 L, bei Transport aufgaben so 10 L macht im Durchschnitt so 6 bis 8 Liter im Schnitt . Schlepper ist ein 309 Vario mit 312 Software.
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon Falke » Mo Sep 11, 2017 8:32

@jerry.83
Die allermeisten Traktordieselmotoren haben einen spezifischen Verbrauch von um die 240 gramm pro kWh (175 gramm pro PSh oder 280 ml pro kWh oder 205 ml pro PSh)

Ein 100 PS Motor braucht also über 20 l pro Stunde, wenn er die 100 PS auch durchgehend liefert.

Wenn bei deinem Traktor nach 1000 Stunden genau 6000 Liter 'durch' waren, heißt das, dass du dem Motor im Schnitt ca. 30 PS abverlangt hast.

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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon Jerry.83 » Mo Sep 11, 2017 17:01

Danke Falke, jetzt hab ich verstanden was gemeint war. Ja so ein Frontladerschlepper läuft halt etwas mehr im Leerlauf als andere, und der Digitale Stundenzähler läuft trotzdem voll weiter.
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon langholzbauer » Mo Sep 11, 2017 20:43

So isses.
Dann kommt noch dazu, daß moderne Schlepper elektrische Stundenzähler haben, die nur Betriebszeit zählen. Dagegen summieren die alten mechanischen Stundenzähler die tatsächlich gelaufenen Motorumdrehungen auf. Über diesen Trick stand mal ein Hersteller, der als erster elektrisch zählte, besser da als die Konkurenz. :wink:
Persönlich finde ich es besser, den Verbrauch für die geleistete Arbeit zu vergleichen anstatt der Zeiteinheit.


Übrigens gibt es da auch heute noch erhebliche Diskusionen bei der Arbeit mit ZW-Geräten. Wer nicht weis, bei welcher Motordrehzahl die Nenn-ZW-Drehzahl bereits erreicht wird und deshalb z.B. beim Mähen oder Spritzen immer Vollgas fährt, kann auch schnell einen eigentlich spaarsamen Schlepper zum Säufer abstempeln.
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon ICH BIN'S » Mo Sep 11, 2017 21:22

Hallo,


Weiß nicht, was das Alter vom Traktor mit dem Verbrauch zu tun haben soll.
Es ist mir egal, wie alt oder wie neu der Traktor ist. Maßgebend ist nach meiner Meinung immer nur noch der Verbrauch im Jahr auf Fläche X. Ob ein neueres Modell da mehr, weniger oder gleich viel verbraucht im Vergleich zu einen älteren Traktor, tut für mich dabei nix zur Sache, weil ich keine Vergleichsmöglichkeit habe.
Der "neuester" Traktor im Stall ist Baujahr 1995, Der Vergleich zu neueren die ich mal hatte, würde sowieso hinken. Der Betrieb vergrößert sich, Das eine Jahr ist es nass, darauf das Jahr ist trocken, mal reicht eine einmalige Stoppelbearbeitung, mal muss man öfters fahren, usw.
Die beste Methode einen realistischen Verbrauch zu berechnen, wäre pro Einheit produziertes Erntegut.


MfG
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon Vario_TA » Mo Sep 11, 2017 21:57

Falke hat geschrieben:@jerry.83
Die allermeisten Traktordieselmotoren haben einen spezifischen Verbrauch von um die 240 gramm pro kWh

A.


Das ist ungenau formuliert. Wenn ich den Schlepper das ganze Jahr in der scheine stehen habe und nichts mit ihm mache außer permanent den Motor laufen zu lassen, dann leistet der kein einziges kW, verbraucht aber Sprit. Der Verbrauch pro kWh lässt sich dann nicht mal berechnen, weil man nicht durch Null teilen kann. Bei sehr hohen Drehzahlen und wenig Last ist der Verbrauch am höchsten. Da können Werte jenseits der 400g/kWh erreicht werden. Im optimalen Betriebspunkt (meist in etwa im Bereich des maximalen Drehmoments und höher Last) erreichen moderne Motoren teilweise unter 200g/kWh. Durch Getriebe usw geht auch noch was verloren. Im DLG Powermix werden in der regel Werte zwischen 250 und 300g/kWh erreicht. An der Zapfwelle erreichte ein großer MF sogar sehr sparsame 209g/kWh bei Maximalleistung. Im Transport sind die spezifischen Verbräuche höher, weil dort die Last geringer, die Drehzahl aber höher ist und der Wirkungsgrad des gesamten Antriebs sinkt. Insbesondere niedriger reifendruck führt auf der Straße zu extrem hohen verbräuchen.

Den Verbrauch eines Schleppers bestimmt in erster Linie der Fahrer. Wer immer auf Vollgas fährt und damit meinetwegen nur leichte arbeiten macht, der soll sich nicht wundern, wenn der Verbrauch höher ist als beim Nachbarn, wenn der mit zwei Drittel der Drehzahl am ackern ist. Bei allen mir bekannten modernen Motoren in Schleppern sind Drehzahlen über 1900 Umdrehungen für zugarbeiten nicht sinnvoll. Die Zugleistung sinkt und der Verbrauch steigt bei noch höheren Drehzahlen.
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon countryman » Mo Sep 11, 2017 22:02

ICH BIN'S hat geschrieben:Die beste Methode einen realistischen Verbrauch zu berechnen, wäre pro Einheit produziertes Erntegut.
MfG


da hast du ja eine noch viel stärkere Abhängigkeit von äußeren Faktoren als bei allen anderen Vergleichen.
Da der Motorwirkungsgrad im Bestpunkt tatsächlich kaum differiert (schon der allererste Dieselmotor erreichte "moderne" Wirkungsgrade), ist es tatsächlich schwierig allgemeine Aussagen zu treffen. Die Zeitschrift Profi treibt dazu einen erheblichen Aufwand, mit weniger sind aber auch keinerlei belastbare Aussagen zu erwarten.
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Re: Dieselverbrauch

Beitragvon wastl90 » Di Sep 12, 2017 6:47

ICH BIN'S hat geschrieben:Hallo,


Weiß nicht, was das Alter vom Traktor mit dem Verbrauch zu tun haben soll.
Es ist mir egal, wie alt oder wie neu der Traktor ist. Maßgebend ist nach meiner Meinung immer nur noch der Verbrauch im Jahr auf Fläche X. Ob ein neueres Modell da mehr, weniger oder gleich viel verbraucht im Vergleich zu einen älteren Traktor, tut für mich dabei nix zur Sache, weil ich keine Vergleichsmöglichkeit habe.
Der "neuester" Traktor im Stall ist Baujahr 1995, Der Vergleich zu neueren die ich mal hatte, würde sowieso hinken. Der Betrieb vergrößert sich, Das eine Jahr ist es nass, darauf das Jahr ist trocken, mal reicht eine einmalige Stoppelbearbeitung, mal muss man öfters fahren, usw.
Die beste Methode einen realistischen Verbrauch zu berechnen, wäre pro Einheit produziertes Erntegut.


MfG

Natürlich ist auch der Verbrauch je Einheit (Hektar, dt Erntegut etc.) sehr wohl wichtig. Aber damit kann man eben nicht verschiedene Schleppermodelle miteinander vergleichen. Wenn Schlepper A im Durchschnitt, bei gleicher Leistung, einen Liter mehr pro durchschnittliche Stunde durchjagd als Schlepper B dann ist es eben sehr wohl entscheidend. Aber das führt jetzt wahrscheinlich zu weit.
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