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Dilemma der CSU: Ist Gentechnik unchristlich?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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34 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Dilemma der CSU: Ist Gentechnik unchristlich?

Beitragvon Egbert » Mi Nov 01, 2006 14:12

Aus der Frankfurter Allgem. Zeitung ( FAZ ) v. 30. Oktober 2006

Dilemma der CSU: Ist Gentechnik unchristlich?

Von Christian Schwägerl, Berlin
Seehofer im Konflikt: "Ja" zur Forschung, "Nein" zum Anbau

Horst Seehofer (CSU) hat ein Problem, das er nicht länger vor sich herschieben kann: Beim heiklen Thema Gentechnik steckt der Bundeslandwirtschaftsminister in einem kaum zu lösenden Interessenkonflikt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verlangt von ihm, daß deutsche Bauern und Botaniker schon im Frühjahr 2007 gentechnisch veränderte Pflanzen deutlich leichter anbauen können als heute. Das sei unerläßlich, sagt Frau Merkel, denn Gentechnik sei eine Spitzentechnologie, und Deutschlands Wohlstand hänge an Wissenschaft und Innovation.

Doch Gregor Maria Hanke, der Abt des oberpfälzischen Benediktinerklosters Plankstetten, sieht das ganz anders. Er ist ein langjähriger Vertrauter Seehofers und ein strikter Gegner jeder Gentechnik. Seine Losung lautet: "Pfuscht dem Herrgott nicht ins Handwerk!" Der Abt steht einem florierenden Agrarbetrieb vor, und wie in vielen anderen Klöstern auch, wird in Plankstetten biologisch gewirtschaftet. Demnächst steigt Abt Gregor die kirchliche Karriereleiter hinauf: Papst Benedikt hat ihn Anfang Oktober zum künftigen Bischof des Bistums Eichstätt ernannt....

weiter : http://www.faz.net/s/Rub28FC768942F34C5 ... ntent.html
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Beitragvon H.B. » Mi Nov 01, 2006 14:27

In Sachen Gentechnik würde ich keine Gläubigen fragen (glauben heißt:nichts Wissen).Selbst der Vatikan mußte zugeben daß die Erde keine Scheibe mehr ist.

Zur Gentechnik:Wenns Allen hilft stehen wir wieder da wo wir schon sind ,nur mit 200% Überproduktion.Dabei wäre abzuwarten ob es sich positiv auf den Markt auswirkt.
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Beitragvon Egbert » Mi Nov 01, 2006 14:57

Lieber Hut , Dein kommentar geht völlig in die Irre,
In Sachen Gentechnik würde ich keine Gläubigen fragen (glauben heißt:nichts Wissen


denn Glauben bedeutet nach christlicher Lehre ich zitiere aus dem Brief des Apostel Paulus an die Hebräer Kap.11, Vers 1 - 3 :

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Durch diesen Glauben haben wir Gottes Zeugnis empfangen, Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, so dass alles, was man sieht aus nichts geworden ist

Zugegeben für ungläubige Mitmenschen schon ein starker Tobak. Für den Christen aber eine Zuversicht und Lebenserfahrung !
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Beitragvon H.B. » Mi Nov 01, 2006 16:45

Ich möchte hier keine Glaubensdiskusion anfangen , dennoch ist Zweifelsfrei das die Religionen viel Unheil auf diese Welt gebracht haben und bringen werden! :(
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Beitragvon Egbert » Mi Nov 01, 2006 16:53

Lieber Hut Du schreibst :
dennoch ist Zweifelsfrei das die Religionen viel Unheil auf diese Welt gebracht haben und bringen werden!


Nicht Religionen haben viel Unheil in diese Welt gebracht, sondern Organisationen, welche die Religion für ihre Zwecke mißbraucht haben ! Insofern kann ich Dir zustimmen.

Ob der Islam z. B. überhaupt eine Religion im abendländischen, christl. Sinne ist, darüber läßt sich trefflich streiten.
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Beitragvon tracktorfahrer » Do Nov 02, 2006 13:53

dass ist mal wieder so ein typisches egbert Thema
aber meine Meinung dazu kennt ihr ja


Ihr beide habt keine Ahunung echt die gentechnik ist schn sooo verbreitet dass sie nicht mehr aufzuhalt ist
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Beitragvon Obelix » Do Nov 02, 2006 15:15

Hallo,

Gentechnik ist eine Zukunftstechnologie, der wir uns in Deutschland dringend stellen müssen. Schon zu viele Spezialisten auf diesem Gebiet sind ins Ausland abgewandert, um weiterforschen zu können.

Es ist doch besser, wenn wir in Deutschland in der Gentechnik führend sind, als wenn uns die Gentechnik vom Ausland her überrollt? Sollen wir die Dummen sein, die in 10 - 20 Jahren nicht wissen, wie mit "Gen-Probleme" umzugehen ist und diese zu meistern sind?

Überlegt mal: Gutenberg wäre die Drucktechnik oder Karl Benz die Entwicklung von Autos verboten worden. Hätte das irgend etwas an der Entwicklung gebremst?

Die Zeit geht weiter. Die Entwicklung wird immer schneller. Wozu man vor 50 Jahren noch riesen Labore und Herscharen von Menschen benötigte - das kann man heute mit einem Chemiebaukasten und einem Computer in der eigenen Garage erledigen. Oder die Kernenergie: Eine Atombombe kann doch heutzutage jeder bessere Untergrundkämpfer herstellen bzw. sich zusammenkaufen.

Keiner kann aus meiner Sicht die Zeit und die Entwicklung weltweit anhalten. Daher wird die Gentechnik kommen. Mit uns oder auch ohne uns. Wir haben in meinen Augen gar keine andere Wahl, als mitzumachen. Selbst wenn Gentechnik "unschön" und "nicht wünschenswert ist".

Grüße
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Beitragvon Gast » Do Nov 02, 2006 16:04

Ich schreibe nicht mehr zu Egbert und finde die CSU Klasse.
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Beitragvon Weinbauer » Do Nov 02, 2006 16:45

das ist doch mal eine aussage. auch wenn ich den zweite teil mit der CDU nur bedingt so sehe. mir sind da dir freiheitlichen doch lieber. :D
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Beitragvon Gast » Do Nov 02, 2006 16:58

@Weinbauer

Ich meinte die "CSU" nicht den Fräuleinverein CDU. Ansonsten sind Kaliber wie Haider, Hohmann + Co. nicht so mein Ding. Die FDP kommt gut rüber, zumal sie sich massiv für die Gentechnik einsetzt. leider ist ausser hermann-otto Solms sonst kein bedeutender Landwirt mehr in der Verantwortung.
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Beitragvon questenberg » Do Nov 02, 2006 17:38

Egbert hat geschrieben:Ob der Islam z. B. überhaupt eine Religion im abendländischen, christl. Sinne ist, darüber läßt sich trefflich streiten.


Dann erkläre mir doch bitte mal, warum der Islam keine Religion sein soll. Man kann viel eher darüber streiten, ob das Christentum eine Religion ist und nicht nur eine jüdische Sekte.
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Beitragvon automatix » Do Nov 02, 2006 18:25

questenberg hat geschrieben:
Egbert hat geschrieben:Ob der Islam z. B. überhaupt eine Religion im abendländischen, christl. Sinne ist, darüber läßt sich trefflich streiten.


Dann erkläre mir doch bitte mal, warum der Islam keine Religion sein soll. Man kann viel eher darüber streiten, ob das Christentum eine Religion ist und nicht nur eine jüdische Sekte.


warum? er hat doch recht, denn das christentum ist ja ähnlich tolerant wie der islam und nach der definition des christentums sind das ja sowieso heiden....

der einzige unterschied ist, daß der westen die fesseln der religion überkommen hat und die muslime noch nicht.

wenn man nur ein paar hundert jahre zurückschaut, dann waren die christen keinen deut besser als die muslime heute
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Beitragvon questenberg » Fr Nov 03, 2006 6:38

Danke für die Antwort. Leider hat sie nichts mit meiner Frage zu tun. Eigentlich wollte ich das aber auch von Egbert erklärt haben.
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Beitragvon SHierling » Fr Nov 03, 2006 9:22

Hallo,
ich misch mich ja ungern ein, und es ist mir auch denkbar peinlich, daß ich questenbergs Meinung bin ;-) - aber die Religion hätte ich auch gern mal von Egbert erklärt bekommen. Könnte man evtl woandershin verschieben? Mit Gentechnik hat's ja eher nichts mehr zu tun, es sei denn, man findet die Sache mit der Erbsünde doch irgendo im Genom ...

Dafür halte ich mich bei der CSU auch raus - die gibts hier nicht, schlimm genug, daß man dauernd irgendeinen Hoschi von der Sorte mitkaufen muß wie son Werbe-Anhängsel anner SHampoo-Packung ... bevor die Schwarzen nicht endlich mal Brief und Siegel unter ihre angebliche "Union" setzen, hat der für mich nix zu sagen da unten. Wir haben neulich in Warder (sehr nördlich) auf der Schweineversteigerung von wildfremden Leuten zwei Euro dazubekommen, weil unser Borg (Grillfest der Landjugend nächsten Sommer) "Edmund" getauft wurde ...

Grüße
Brigitta
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Beitragvon questenberg » Fr Nov 03, 2006 9:54

SHierling hat geschrieben:es ist mir auch denkbar peinlich, daß ich questenbergs Meinung bin ;-)


Ich bin nicht nachtragend.

Nur um Mißverständnissen vorzubeugen: ich bin überzeugter Christ. Den Islam halte ich dennoch für eine im Grunde tolerante und humanistische Religion. In den ersten Jahrhunderten ihres Bestehens war sie dem Christentum diesbezüglich haushoch überlegen. Irgendwann entbrannte ein Streit, in welche Richtung es weitergehen sollte. Leider haben die Moslems dann keine Epoche erlebt, die vergleichbar mit unserer Renaissance ist, und so haben sich die Steinzeit-Fundamentalisten durchsetzen und bis heute halten können. Ohne die Renaissance würden wir Abendländer weltanschaulich jetzt noch im finsteren Mittelalter leben. Das sollte man nicht vergessen, wenn man sich als Christ mitunter so erhaben über den Islam fühlt.
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