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Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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32 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon zwiebe » Do Nov 15, 2012 6:24

Wenn ich eine schöne Mischung aussäe, dann nur mit Sämaschine. Was das eine mehr kostet, spart man am Saatgut, Verteilung und Aufgang.
Von Erbsen(200kg/ha) bis Seraptasenf(3kg/ha) mit exakter Tiefenablage, das geht nur mit der Sämaschine.( egal ob Vorsintflutlich über Doppelscheibenschar mit Andruckrolle oder Crossslot.

Eine Direktsaat auf Stoppeln nur mit der Kreiselegge ist möglich. Es macht aber auch nur alle paar Jahre Sinn, wenn alle Faktoren stimmen.
Voraussetztung ist ein ebenes Feld, bodenschonende Bereifung und trockene Witterung.

Hier wird über eine spezielle Aussaat gesprochen und nicht von einer Senf 0815 auf Grundbodenbearbeitung.

Den Wandel von Horsch habe ich hautnah miterlebt von der Zeit mit den Horsch Säexaktors mit 10l/ha Atrazineinsatz bis jetzt zur Einführung von Kreiseleggen. Eine Art Horschpflug braucht noch ein paar Jahre. Als Globalplayer braucht man auch einen Pflug.
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon Terrano » Fr Nov 16, 2012 12:05

zwiebe hat geschrieben:Den Wandel von Horsch habe ich hautnah miterlebt von der Zeit mit den Horsch Säexaktors mit 10l/ha Atrazineinsatz bis jetzt zur Einführung von Kreiseleggen. Eine Art Horschpflug braucht noch ein paar Jahre. Als Globalplayer braucht man auch einen Pflug.

Bin treuer Horsch Kunde, habe ganze Kette von Bodenbearbeitungs- und Saattechnik von denen. Rabatt und zuverlässige Technik. Aber ein Pflug vermisse ich auch.
Frag ich meinen Vertreter, wann kommt der Pflug, zuckt er nur und zieht den Kragen ein. Glaube der Horschpflug kommt schneller als man denkt :klug:
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon Bison » Fr Nov 16, 2012 22:42

das kann ich mir nicht vorstellen, horsch ist doch Pionier in sache pfluglos,das widerspricht der Firmen Philosophie
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon Crazy Horse » Sa Nov 17, 2012 8:27

zwiebe hat geschrieben:Den Wandel von Horsch habe ich hautnah miterlebt von der Zeit mit den Horsch Säexaktors mit 10l/ha Atrazineinsatz bis jetzt zur Einführung von Kreiseleggen. Eine Art Horschpflug braucht noch ein paar Jahre. Als Globalplayer braucht man auch einen Pflug.


Was laberst Du eigentlich für einen Scheiß?
Die reguläre Aufwandmenge von Atrazin betrug 2l/ha und keine 10. 10l/ha (vielleicht verwechselst Du das) war die Aufwandmenge für Capsolane .
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon Juwel » Sa Nov 17, 2012 8:35

[quote="Crazy Horse"][quote="zwiebe"]
Den Wandel von Horsch habe ich hautnah miterlebt von der Zeit mit den Horsch Säexaktors mit 10l/ha Atrazineinsatz bis jetzt zur Einführung von Kreiseleggen. Eine Art Horschpflug braucht noch ein paar Jahre. Als Globalplayer braucht man auch einen Pflug.[/quote]

Was laberst Du eigentlich für einen Scheiß?
Die reguläre Aufwandmenge von Atrazin betrug 2l/ha und keine 10. 10l/ha (vielleicht verwechselst Du das) war die Aufwandmenge für Capsolane .[/quote]

Er hat schon Recht, bei Mais Monokultur war bis zu 10l/ha erlaubt, so hab ich es zumindest in Erinnerung ist aber schon lange her.
War bestimmt vor Deiner Zeit. :mrgreen:
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon Terrano » Sa Nov 17, 2012 9:11

10 L/ha Atrazin bei Maisselbsfolge!
Bison hat geschrieben:das kann ich mir nicht vorstellen, horsch ist doch Pionier in sache pfluglos,das widerspricht der Firmen Philosophie
Geht manchmal nicht ohne Pflug. Nass und festgefahrene Böden trocknen besser ab, nach Pflugfurche. Und Mais und Fusarien.

So schlecht war der Säexactor auch nicht. Man konnte auf schweren Minutenböden gute Aufgänge haben und auch bei extrem Spätsaat.
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon Cairon » Sa Nov 17, 2012 9:36

Ich denke auch, dass ein ordentliche Grubber mit Saateinheit die besser Lösung ist. Mit einem Greiselgrubber geht es zwar, aber auch nicht wirklich gut, einer Kreiselegge würde ich das nicht zumuten wollen. Wir machen es jetzt schon ein paar Jahre mit der Saateinheit. Früher hatten wir sie auf unserer Lemken Rubin Kurzscheibenegge, jetzt nutzen wir dafür unseren Amazone Cenius, weil der Cenius tiefer arbeiten kann. Bei uns klappt es recht gut. Auf den Bildern ist der Grubber auf der Geest im Einsatz, aber auch in der Marsch habe ich damit sehr guten Ölrettich hingestellt. Die Bilder sind vom ersten Einsatz, inzwischen habe ich den Grubber besser eingestellt, so dass der kleine Wall links kaum noch zu sehen ist.

Cenius5.jpg
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Cenius1.jpg
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon zwiebe » Sa Nov 17, 2012 20:54

Ich habe leider nur 8l/ha gesicherte Quelle gefunden aber mit 10l/ha warb das Landwirtschaftsamt.

Kein Komentar dazu, jetzt ist es schon lange bei uns verboten. Wir lernen hoffentlich daraus.


Zu Cairon.

Bei einen solchen krümmeligen Boden bräuchte ich auch keine Kreiselegge. Aber meisten nach den Grubber habe ich Aggregate mit knapp einen Kilo. Bei mir schaut das Feld meistens nach der Kreiselegge nicht so schön aus.
Jeder hat seine Probleme.
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon Cairon » Sa Nov 17, 2012 21:05

@Zwiebe

Meine Böden gehen von 16 Punkte Sand wie auf den Bildern, bis 80 Punkte alte Seemarsch. Mit dem Grubber stelle ich dir auch auf einem schweren Boden einen ordentlichen Ölrettich hin. In der Marsch haben wir in den letzten Jahren Weizen, Weizen, Wintergerste gebaut und dann nach der Gerste mit dem Grubber Ölrettich als Zwischenfrucht. Ich habe nur leider keine Bilder von Einsatz in der Marsch gemacht, aber die Keilringwalze drückt die Saat gut an und zerkleinert die Kluten.
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon 2810 » Sa Nov 17, 2012 21:59

zwiebe hat geschrieben:Ich habe leider nur 8l/ha gesicherte Quelle gefunden aber mit 10l/ha warb das Landwirtschaftsamt.

in der PS -Preisliste der WLZ von 1974 : "gegen Quecke in Mais 8 L /ha im Nachauflauf " Atrazin 500 fl
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon kimba1809 » Sa Nov 17, 2012 23:47

Was ist mit Frontgrubber?
Säe mit Frontgrubber, Kreiselegge und pneumatischer Sämaschine meine Zwischenfrucht dierekt in die Stoppel. Geschwindigkeit ist ca. 6 km/h bei 3m und 100 PS. Der Auflauf ist besser als die welche mit Schneckenkornstruer auf dem Grubber arbeiten.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon zwiebe » Mo Nov 19, 2012 6:20

Crazy Horse hat geschrieben:
zwiebe hat geschrieben:Den Wandel von Horsch habe ich hautnah miterlebt von der Zeit mit den Horsch Säexaktors mit 10l/ha Atrazineinsatz bis jetzt zur Einführung von Kreiseleggen. Eine Art Horschpflug braucht noch ein paar Jahre. Als Globalplayer braucht man auch einen Pflug.


Was laberst Du eigentlich für einen Scheiß?
Die reguläre Aufwandmenge von Atrazin betrug 2l/ha und keine 10. 10l/ha (vielleicht verwechselst Du das) war die Aufwandmenge für Capsolane .



Mein Scheiß war der auf manchen Pfluglosbetrieben und nassen Bodenvergewaltigern ein Ramschprodukt, um die Quecke in Schach zu halten.z.b. Frässaat in Maismonukultur, extreme Silomaisernten.
Quecke ist bei uns ein Randproblem, das mit Fusilade,Galant... schon immer gut bekämpfbar ist.

Warum ist bei uns Atratzin verboten und woanders ein geschätztes und zugelassenes Produkt?
Fehlberatung, Falscheinschätzung und Gutgläubikkeit.
Bis 90 erlaubt und vorher nur Billig.
Die Vergangenheit kennen, die Zukunft gestalten.
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon BDF » Mo Nov 19, 2012 16:25

Hallo Leute, lese schon länger bei euch mit und jetzt hab ich mich mal angemeldet um Erfahrungen auszutauschen. Meine Eltern und ich bewirtschaften einen Ackerbaubetrieb im Osten Österreichs. Teilflächen bewirtschaften wir bereits zehn Jahr pfluglos, mit dem Kauf eines neuen Grubbers wollen wir das auf den ganzen Betrieb ausweiten. Wenns in Extremjahren notwendig ist werden wir aber weiterhin auf den Pflug zurückgreifen. An einem zweiten Standort haben wir einen Weinbaubetrieb.

Cairon hat geschrieben:Ich denke auch, dass ein ordentliche Grubber mit Saateinheit die besser Lösung ist. Mit einem Greiselgrubber geht es zwar, aber auch nicht wirklich gut, einer Kreiselegge würde ich das nicht zumuten wollen. Wir machen es jetzt schon ein paar Jahre mit der Saateinheit. Früher hatten wir sie auf unserer Lemken Rubin Kurzscheibenegge, jetzt nutzen wir dafür unseren Amazone Cenius, weil der Cenius tiefer arbeiten kann. Bei uns klappt es recht gut. Auf den Bildern ist der Grubber auf der Geest im Einsatz, aber auch in der Marsch habe ich damit sehr guten Ölrettich hingestellt. Die Bilder sind vom ersten Einsatz, inzwischen habe ich den Grubber besser eingestellt, so dass der kleine Wall links kaum noch zu sehen ist.

Mich würden deine Erfahrungen aus dem heurigen Jahr interessieren. Bislang haben wir einen flachen Stoppelsturz gemacht, dann (nach ca. 2Wochen) mit dem Düngerstreuer die Begrünungsmischung ausgesät und dann ein zweites mal tiefer gegrubbert. Ich würde jetzt günstig an einen Streuer kommen wie deiner ist (allerdings öst. Produkt) und möchte auch im ersten Gang die Begrünung säen. Meine Frage ist, wie tief hast du gegrubbert und wie war der Aufgang von Zwischenfrucht und v.a. Ausfallgetreide. Welcher Bearbeitungsgang soll als nächstes folgen? Würd mich über eine Antwort freuen.

Und weils mir spät aber doch noch einfällt. Hast du keine Problem, dass im Schlauch der waagrecht kurz vor dem Auslauf steht das Saatgut liegenbleibt?
BDF
 
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon Cairon » Mo Nov 19, 2012 16:54

BDF hat geschrieben:Hallo Leute, lese schon länger bei euch mit und jetzt hab ich mich mal angemeldet um Erfahrungen auszutauschen. Meine Eltern und ich bewirtschaften einen Ackerbaubetrieb im Osten Österreichs. Teilflächen bewirtschaften wir bereits zehn Jahr pfluglos, mit dem Kauf eines neuen Grubbers wollen wir das auf den ganzen Betrieb ausweiten. Wenns in Extremjahren notwendig ist werden wir aber weiterhin auf den Pflug zurückgreifen. An einem zweiten Standort haben wir einen Weinbaubetrieb.

Cairon hat geschrieben:Ich denke auch, dass ein ordentliche Grubber mit Saateinheit die besser Lösung ist. Mit einem Greiselgrubber geht es zwar, aber auch nicht wirklich gut, einer Kreiselegge würde ich das nicht zumuten wollen. Wir machen es jetzt schon ein paar Jahre mit der Saateinheit. Früher hatten wir sie auf unserer Lemken Rubin Kurzscheibenegge, jetzt nutzen wir dafür unseren Amazone Cenius, weil der Cenius tiefer arbeiten kann. Bei uns klappt es recht gut. Auf den Bildern ist der Grubber auf der Geest im Einsatz, aber auch in der Marsch habe ich damit sehr guten Ölrettich hingestellt. Die Bilder sind vom ersten Einsatz, inzwischen habe ich den Grubber besser eingestellt, so dass der kleine Wall links kaum noch zu sehen ist.

Mich würden deine Erfahrungen aus dem heurigen Jahr interessieren. Bislang haben wir einen flachen Stoppelsturz gemacht, dann (nach ca. 2Wochen) mit dem Düngerstreuer die Begrünungsmischung ausgesät und dann ein zweites mal tiefer gegrubbert. Ich würde jetzt günstig an einen Streuer kommen wie deiner ist (allerdings öst. Produkt) und möchte auch im ersten Gang die Begrünung säen. Meine Frage ist, wie tief hast du gegrubbert und wie war der Aufgang von Zwischenfrucht und v.a. Ausfallgetreide. Welcher Bearbeitungsgang soll als nächstes folgen? Würd mich über eine Antwort freuen.


Ich bin mit dem Streuer sehr zufrieden, es ist aber auch die etwas bessere Ausführung mit Kopplung an die Systemdose des Schleppers, so dass ich mir über konstante Fahrgeschwindigkeit und das ein- und ausschalten am Vorgewende keine Gedanken machen muss.
Wie erwähnt hatten wir de Streuer anfangs auf der Kurzscheibenegge, damit konnten wir nur etwa 8 cm tief arbeiten. Am Anfang entwickelte sich der Ölrettich gut, bis die Wurzen dann an Bearbeitungsgrenze kamen und das Wachstum stockte. Als wir den Cenius bekamen haben wir aus diesem Grund umgebaut und arbeiten jetzt ca. 15 cm tief um den Wurzeln mehr Raum zu geben. Mach meinen Erfahrung entwickelt sich der Ölrettich deutlich besser bei tieferer Bearbeitung.
Der Ölrettich liegt ja gleich oben auf und wird nur durch die Walze angedrückt, daher ist was den Aufgang angeht die Arbeitstiefe nicht ausschlaggebend. Wichtiger ist der Bodenschluss, der über die Keilringwalze absolut gewährleistet ist. Aber auch mit der Rohrstabwalze am Rubin hatten wir in Sachen Feldaufgang keine Probleme. Das Ausfallgetreide läuft auch mit auf, wir dann aber recht schnelle vom Ölrettich unterdrückt. Wir bringen ca. 14 kg/ha aus. Wenn ich es morgen schaffe kann ich dir mal Fotos von den aktuellen Beständen einstellen. Der Ölrettich wird dann den Winter über von Schafen abgefressen. Im Frühjahr wird dann Substrat ausgebracht und ca. 20 cm tief gegrubbert. Danach wird Mais gelegt. Nach dem Mais pflügen wird und kommen dann mit Getreide. Bisher bin ich mir diesem System recht zufrieden.
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Re: Direktsaat in Stoppeln nur mit Kreiselegge

Beitragvon flash » Mo Nov 19, 2012 19:01

Hallo,

wir arbeiten nach dem gleichen System wie Cairon, das habe ich auch ja schon in einem vorigen Beitrag beschrieben.

Wir haben einen APV Pneumatikstreuer mit zusätzlichem Tastrad. Der Komfort ist dann auch wie bei Cairon,
automatische Geschwindigkeitsanpassung und Abschaltung beim Anheben.

Wir auch schon in den anderen Beiträgen beschrieben ist es wichtig das Saatgut vor der Walze ab zu legen.
Wie haben als Nachläufer eine T-Ringwalze, die ebenfalls gut Rückverfestigt.

Die Arbeitstiefe von Grubber ist in diesem Fall erst einmal Nebensache.

Die Saatmenge entspricht der wie bei der Anwendung mit der Sämaschine.
Im Feldaufgang ist kein Unterschied zu sehen.
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