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Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon lama-bauer » Di Aug 20, 2019 13:47

Ich hätte wohl dazuschreiben sollen,das ich die Adapterkabel nur verwende,wenn meine 16A Verlängerungskabel nicht ausreichen und ich ein noch vorhandenes 32A Kabel dazwischen setze.
Der einzige 32A Anschluß und das Kabel dazu, war früher für die Güllepumpe,das hat sich mittlerweile erledigt.
Die restlichen Anschlüsse sind alle auf 16A ausgelegt und werden auch nur mit 16A Geräten benützt !
Nebenbei darf ich noch erwähnen,das vor ein paar Jahren aufgrund eines Hochwasserschadens alle Verteilungen,Sicherungskästen und Erdkabel komplett von einer Firma erneuert wurden.
Also mir ist schon bewußt, was ich wo anschließen darf und was nicht.
MFG
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon Falke » Di Aug 20, 2019 14:17

JueLue hat geschrieben:Och, ich denke so 30-40 [Drehstromsteckdosen] werden wir schon haben, ...


:shock:
Hier bei mir (Vollerwerbsbetrieb bis in die späten 1980er) gab es z.Zt. der Erstinstallation in den 1940ern genau eine Drehstromsteckdose.
Ab der Neuinstallation in 1966 gab es zwei. Ab dem Dachgeschoßausbau 2005 drei (oder fünf, wenn man die Fixanschlüsse für zwei Elektroherde im Haushalt mitrechnet). :roll:

Die Drehstromsteckdosen hab ich erst vor paar Jahren nach dem Kauf einer Kreissäge mit Bremse von 4pol. flach auf 5pol. CEE umgerüstet ...

A.
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon Westi » Di Aug 20, 2019 15:07

@304:
Ja bei den legalen Ausführungen sind immer Sicherungen mit an Bord. Was bei einem selbstgebauten Kabel eher nicht der Fall sein dürfte ;)
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon Neo-LW » Di Aug 20, 2019 18:43

Moin,

304 hat geschrieben:
Ein 16A (Netz) auf 32A (Maschine) Kabel macht keinen Sinn!
Es ist zwar leider (auch bei Neumaschinen) häufig anzutreffen, dass 32A Stecker montiert sind, obwohl das gar nicht notwendig wäre.
Viele Maschinen laufen mit entsprechender Charakteristik des Automaten (C oder K) auch mit 16A Anschlüssen, ...



Das macht sehr wohl Sinn.

Es gibt nämlich eine ganze Reihe von Benutzern, die meinen mit den dünnen Strippen kämen sie aus.

Man muß schon die Abschaltbedingungen einhalten, sonst fungiert das Kabel als Sicherung.

Je nach Länge und Adernquerschnitt der eingesteckten Verlängerungen,
muß die Stromstärke der Sicherung (des LS) angepasst werden.
Das macht aber kein Anwender.

Deswegen gibt es bei uns nur Schuko-Verlängerungen mit 3x2,5 mm²,
und 16A-CEE mit 5x2,5 mm².
Die 32A-CEE haben alle 5x6 mm².

Es kann also sinnvoll sein, daß z.B. an einer Kreissäge ein 32A-Stecker sitzt, obwohl (im Betrieb) z.B. nur 11 Ampere fließen.
Allein schon, um einen größeren Adernquerschnitt zu erzwingen.


Olli
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon spaßvogel » Di Aug 20, 2019 20:35

Oberpfälzer hat geschrieben:Mal ne Frage an die Elektriker unter euch:

Wollte heute Holz sägen. Kreissäge zum Holzstoß geschoben und angefangen. Dann irgendwann war das Kabel zu kurz, also noch eines geholt und ans erste dran gehängt. Folge war dann, dass die Säge falsch rum lief.
Das zweite Kabel einzeln probiert (Also Steckdose-säge), lief die Kreissäge wieder einwandfrei.

Wie kann das sein, dass zwei "richtige" Kabel zusammen zu einer falschen Drehrichtung führen?

Sorry ,ich ließ hier schon lange mit und kann von Deinen Beiträgen einiges rauslesen .
Deine Frage ist ,für ein gelernten Bauhandwerker der du mal angabst zu sein , sehr peinlich ....
Wechsel L1 mit L3 und die Drehrichtung ändert sich .
Für ein Bauhandwerker ist meines Erachtens ein Phasenprüfer auch Pflicht ,wird ein Drehstrommotor nur mit zwei Phasen bestromt ,ist der in kurzer Zeit Schrott !
Kritik an meinen Beiträgen ausdrücklich erwünscht .
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon Milchtrinker » Di Aug 20, 2019 20:58

spaßvogel hat geschrieben:
Oberpfälzer hat geschrieben:Mal ne Frage an die Elektriker unter euch:

Wollte heute Holz sägen. Kreissäge zum Holzstoß geschoben und angefangen. Dann irgendwann war das Kabel zu kurz, also noch eines geholt und ans erste dran gehängt. Folge war dann, dass die Säge falsch rum lief.
Das zweite Kabel einzeln probiert (Also Steckdose-säge), lief die Kreissäge wieder einwandfrei.

Wie kann das sein, dass zwei "richtige" Kabel zusammen zu einer falschen Drehrichtung führen?

Sorry ,ich ließ hier schon lange mit und kann von Deinen Beiträgen einiges rauslesen .
Deine Frage ist ,für ein gelernten Bauhandwerker der du mal angabst zu sein , sehr peinlich ....
Wechsel L1 mit L3 und die Drehrichtung ändert sich .
Für ein Bauhandwerker ist meines Erachtens ein Phasenprüfer auch Pflicht ,wird ein Drehstrommotor nur mit zwei Phasen bestromt ,ist der in kurzer Zeit Schrott !


... Spassvogel, du hast aber auch bemerkt, dass für des Rätsels lösung etwas weiter ausgeholt werden musste ... und mit einem Phasenwechsel wäre die Sache nicht getan ... genauer gesagt müsste man an 2x Kabel und an der Säge jeweils zwei Phasen drehen, dann passt wieder alles !!!
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon T5060 » Di Aug 20, 2019 21:07

An die Steuersparer im Raum : Das ist eine typische Maßnahme vor Steuerjahresende, Gummikabel je 32 A und 16 A, entweder länger oder kürzer oder zwei davon und ein Stecker mit Phasenwendeschalter davon

als Alternative zum Steuersparschlepper. Für die ganz Knauserigen : Das Kupfer im Kabel ist werthaltig und könnte spekulativ auch im Wert steigen :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon 304 » Di Aug 20, 2019 22:22

Neo-LW hat geschrieben:Je nach Länge und Adernquerschnitt der eingesteckten Verlängerungen,
muß die Stromstärke der Sicherung (des LS) angepasst werden.
...
Es kann also sinnvoll sein, daß z.B. an einer Kreissäge ein 32A-Stecker sitzt, obwohl (im Betrieb) z.B. nur 11 Ampere fließen.
Allein schon, um einen größeren Adernquerschnitt zu erzwingen.

Wie du bereits schreibst, muss mit zunehmender Länge die Absicherung geringer ausfallen, bzw. bei gleicher Belastung (und Absicherung) mit zunehmender Länge der Aderquerschnitt zunehmen.
Mit Montage eines 32A Steckers zwingst du den Nutzer zwar zu einem größeren Mindestquerschnitt und daraus resultierend auch zu einem geringeren Spannungsfall bei gleicher Belastung. Das ist erstmal positiv für die Funktionsfähigkeit der Maschine. Allerdings muss der Nutzer sein 32A Verlängerungskabel auch irgendwo einstecken und die 32A-Dose wird idR dann auch mit 32A abgesichert sein.
Damit muss ein deutlich höherer Kurzschlusstrom erreicht werden! (Bei C Charakteristik von 160A auf 320A!)
Somit muss der Querschnitt durch die höhere Absicherung nochmal größer als eigentlich notwendig ausfallen.
Das die Steuerung und die Zuleitung vom Gerät oftmals nicht für eine 32A Absicherung ausgelegt sind ist dann schon das nächste Problem.

Besser wäre es (wie du ja bereits selber durchführst) eine möglichst geringe Absicherung zu erzwingen (16A durch 16A CEE oder Schuko) und gleichzeitig einen höheren Querschnitt beim Verlängerungskabel zu wählen. Bei längeren (Fertigware nicht DIY oder Bucht!) Kabeln ist das immer der Fall.
Bei Nutzung mehrer Verlängerungskabel ist der Nutzer in der Verantwortung. Bei Schuko ist das Verlängern/Kaskadieren oftmals bereits vom Hersteller verboten (Steckdosenleisten, Zwischenstecker, etc)
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon Neo-LW » Di Aug 20, 2019 23:37

Moin,

bei den Steckdosenleisten ist es einfach.

Ein Hintereinanderstecken ist schon nach VDE verboten.
Findet ein Gutachter so ein Konstrukt in einem Brandobjekt, wird es schwierig die Versicherung zur Zahlung zu zwingen.

Sehr bedenklich sind konfektionierte Leitungen, wie sie z.B. über ebay verkauft werden,
wo bei 32A-Verlängerungen nur Adern mit 2,5 mm² enthalten sind.
Nicht alles, was man kaufen kann, sollte man auch benutzen.

Seit zwei Jahren gibt es auch flexible Kabel mit Aluminium-Adern.
Die werden ab 5x10 mm² hergestellt.
Die Adern brauchen dann aber spezielle Aderendhülsen.
Mit 5x10 mm² Al kann man 32A-Verlängerungen bauen.
Ein größerer Querschnitt passt nicht in die 32A-Schraubklemmen der CEE-Stecker und Kupplungen.
Stecker mit Schneidklemmen kann man bei Alu-Adern nicht verwenden.

Meine 63A - Gummikabel baue ich nur noch in Alu.
Das reduziert das Gewicht, und mindert den Anreitz zum ungeplanten Besitzerwechsel.


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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon JueLue » Mi Aug 21, 2019 5:30

Neo-LW hat geschrieben:Moin,
...

Meine 63A - Gummikabel baue ich nur noch in Alu.
Das reduziert das Gewicht, und mindert den Anreitz zum ungeplanten Besitzerwechsel.


Olli


Sind die "Interessenten" denn so fachkundig?

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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon Neo-LW » Mi Aug 21, 2019 14:47

Moin,

leider erst beim zweiten Mal.

Aber neuerdings heben sie die Kabel erstmal probeweise hoch.
Sind sie zu leicht, ist nur Alu drin.

Die Deutsche Bahn (DB) kennzeichnet ihre Alu-Masterden neuerdings mit einem blauen Längsstrich auf der Isolierung.
Da erkennen die 'Kabelmitnehmer' dann schon von außen, daß es sich nicht lohnt.


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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon Oberpfälzer » Mi Aug 21, 2019 18:46

spaßvogel hat geschrieben:
Oberpfälzer hat geschrieben:Mal ne Frage an die Elektriker unter euch:

Wollte heute Holz sägen. Kreissäge zum Holzstoß geschoben und angefangen. Dann irgendwann war das Kabel zu kurz, also noch eines geholt und ans erste dran gehängt. Folge war dann, dass die Säge falsch rum lief.
Das zweite Kabel einzeln probiert (Also Steckdose-säge), lief die Kreissäge wieder einwandfrei.

Wie kann das sein, dass zwei "richtige" Kabel zusammen zu einer falschen Drehrichtung führen?

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Mir ist schon klar, wie ich die Leiter/Phasen tausche. Aber mir ging es bei der Frage darum, warum das in diesem Fall überhaupt notwendig ist...
Ich kann es mir jetzt nur so erklären, wie es milchtrinker getan hat. Merci dafür übrigens.
Bin aber noch nicht dazu gekommen die Kabel durchzumessen.

Warum man aber als gelernter zimmerer so was wissen muss, erschließt sich mir nicht...
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Re: Drehrichtung falsch bei zweitem Verlängerungskabel

Beitragvon countryman » Mi Aug 21, 2019 19:29

Ein Zimmerer ist keine Elektrofachkraft und hat von Rechts wegen an Kabeln so wenig verloren wie ein Landwirt ;-)
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