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Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Wini » Sa Jan 07, 2017 15:49

Wieviel PS bzw. wieviel Hubkraft werden benötigt, um eine moderne Drillkombination zu stemmen ?
Wie berechnet man anhand des Schwerpunktes der Maschine, ob die Hubkraft des Schleppers ausreichend ist ?
Was bringt diesbezüglich eine aufgesattelte Variante ?
Angedacht bspw.
Pöttinger Sämaschine 302 Classic(660kg) / 302A Classic(630kg) / 302 ADD (900kg) +
Pöttinger Kreiselegge Lion 303.12 (Gewicht ?)
In Kombination mit JD6506 105PS Vollrahmen mit 57kN Hubkraft
Gruß
Wini
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Re: Saatbeetkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon countryman » Sa Jan 07, 2017 16:25

Verwandtschaft hat vor 4 Jahren sätechnisch aufgerüstet auf Pöttinger KE mit aufgesattelter mech. Drilltechnik mit Rollscharen. Zugpferd war ein 100? PS 6310. Der bekam dafür Zusatzzylinder und 1t Frontgewicht. Spass gemacht hat es wohl trotzdem nicht, inzwischen steht ein 6145R auf dem Hof ;-)
Ich selbst fahre eine mittelschwere KE mit Accord DA/Rollschar am Fendt 311LSA 100PS 6Zyl., Hubkraft reicht, Frontballast erforderlich, Motorpower wird eng bei zähen nassen Böden. Aber dann bleibt man vielleicht eh besser zuhause.
Bei den Drillen bringt die aufgesattelte Bauweise erhebliche Vorteile, die allerdings durch große Sätanks und eine schwere Scharausstattung auf- und sogar überwogen werden!

An der Pöttinger Drille der Verwandtschaft wurde übrigens hier und da nachgebessert, Rollschare rollten nicht auf leichtem Boden, Rostansatz wird beklagt.
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Re: Saatbeetkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Fendtman » Sa Jan 07, 2017 16:46

Hi,

ne Saatbettkombi ist aber was anderes als ne Drillkombi ;)

Als wir vor inzwischen 7 Jahren gesucht haben, habe ich den freundlichen Hinweis erhalten mich nicht zu sehr auf die Daten der Prospekte zu verlassen, je nach optionaler Ausrüstung (Striegel, Walze, Schare, Andruckrollen, Spurreißer ...) und der Anbringung dieser Ausrüstung sind ganz schnell bedeutende KG zusätzlich dran, Saatgut ist ja auch noch unberücksichtigt.

Die JD 00 Serie war in Punkto Hubkraft sowieso nicht Spitzenreiter, also im Idealfall im Umkreis eine annähernd vergleichbare Maschine suchen und probieren was geht.
Wenn der Hirsch die Kombi hebt, darf sicher ein anständiges Frontgewicht / Frontgerät rein.

Der 6506 war der 6-Ender ohne Turbo oder?
Wenn man keine schweren Böden hat und keine Berge erklimmen muss, wird man wohl schon gemächlich damit voran kommen.

Aufbau hat den Vorteil, dass die Drille sich komplett mit ihrem Gewicht auf der Walze der KE stützt, daher mehr Druck auf der Walze und insgesamt ein ruhigerer Lauf der Drillkombi. Ne Drillkombi mit Hitch baut evtl. noch länger nach hinten, bedeutet eher noch mehr Hubkraftbedarf oder immer einziehen der Hitch am Vorgewende. Vorteil wiederum, an die Hitch kann man (wenn vorhanden) auch mal die Maisdrille hängen.

Wir haben dann 2011 zur Maschio Dama gegriffen und es nicht bereut, hat seither 150/160HA gemacht, läuft problemlos - Preis-Leistung passt.

Gruß
Versucht der Fendt nach links zu schwenken ... hilft nur eines .... gegenlenken ! :)

Stau ist nur hinten doof - vorne gehts.
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Re: Saatbeetkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Falke » Sa Jan 07, 2017 16:49

Gibt es demnächst hier je ein eigenes Thema pro 10 cm mehr Breite? :? :roll:

saatbettkombination-2-5m-wieviel-ps-ist-notwendig-t117198.html

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Re: Saatbeetkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon DX 4.30 » Sa Jan 07, 2017 16:54

Hallo Wini,

das wird gerade so gehen, wenn du ebene Felder hast und der Boden nicht zu schwer ist, diese Kombinationen mit 3m Arbeitsbreite wiegen je nach Ausstattung so um 2,5t inklusive Saatgut, den Schwerpunkt kannst du nur berechnen, wenn du die genauen Einzelgewichte der Maschinen hast und die genauen Abmessungen, dann musst die Hubwerksgeometrien von deinem Schlepper vermessen, dann noch Abstände der Achsen.

Als Kontergewicht sind vorne etwa 1t nötig, damit du damit fahren kannst.

Die Motorleistung wird mit den 100PS auch eng, unter optimalen Bedingungen wird es schon gehen. Wenn du legal auf der Straße unterwegs sein willst, dann schau noch mal nach was dein Schlepper an zulässigem Gesamtgewicht eingetragen hat, nicht das du das über schreitest. Ich glaube es sind 8,2t, Wenn der Schlepper dann schon leer 5t wiegt und du noch 3,5t zu lädst, bist schon drüber!

Viele Grüße
DX 4.30
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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon tj » Sa Jan 07, 2017 19:30

Bei manchen Herstellern (Amazone, Kverneland) war die Mindesthubkraft am Koppelpunkt bei den technischen Daten angegeben. Der Hersteller wird dir den Hubkraftbedarf schon nennen können, ansonsten testen (Versuch macht kluch). Den Frontbalast musst Du empirisch bestimmen.
Alternativ kannst du auch die ganze Sache berechnen (Hebelgesetz) wenn dir alle Gewichte, Abmessungen u. Schwerpunkte bekannt sind.

mfg tj
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Das Leben war einfacher, als man morgens nur aus dem Haus gehen musste, um ein Mammut zu erschlagen. Die Älteren erinnern sich vielleicht.

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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Wini » Sa Jan 07, 2017 19:46

Vielen Dank für Eure Tipps.
Fendtman hat natürlich Recht. Ich habe natürlich an eine "Drill"-kombination und nicht an eine "Saatbett"-kombination gedacht.
Und auch noch falsch geschrieben!! Ich bin halt nicht vom Fach. ;-) Danke für die Verbesserung.
An die Sache von DX4.30 mit dem zulässigen Gesamtgewicht habe ich noch gar nicht gedacht.
Der JD 6506 ist ein 6-Zyl. ohne Turbo, hat aber mit 6,8L Hubraum ordentlich Drehmoment um eine Sämaschine mit
höherem Schardruck zu ziehen. Der Schlepper hat ein Eigengewicht von circa 5 Tonnen mit Frontgewichten.
Die derzeitige Drillkombi, bestehend aus Rabe MKE + Nordsten Sämaschine + 250 kg Saatgut
hebt er locker, vollbeladen, auch in voller Länge.

Countryman scheint ja auch eine Scheibenschar-Lösung mit einem 100 PS Traktor gefunden zu haben.

Gruß
Wini
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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon RicardoJD » Sa Jan 07, 2017 19:54

Hallo,

ich hatte an meinen JD 6320 eine Lemken Zirkon 8 Kreiselegge mit Zahnpackerwalze und eine Amazone D9 Super mit Tankvergrößerung.
Als Frontgewicht einen Kerner Packer.

Die Hubkraft des Schleppers war gerade so noch ausreichend. Allerdings bei vollem Tank mit 1000l sehr hart an der Grenze. Nun habe ich einen 514er Fendt scr dran.
Die PS waren auf schweren Böden nach einer Pflugfurche deutlich zu wenig, auch als ich noch die leichtere Rabe MKE dranhatte mit Stabwalze.
Eine flache Bearbeitung nach einem Grubberstrich ging problemlos.

Mittlerweile fahre ich die Zinken meist auf Griff und die Prallschine lasse ich auch arbeiten.

Fazit: letztlich habe ich den Schlepper überwiegend wegen den Säarbeiten getauscht.

VG R
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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Nordhesse » Sa Jan 07, 2017 23:07

Lemken Zirkon 10 mit Saphir 7 1100 l Saatguttank.900er Frontpacker mit 18 Ringen. Für die Drillkombi glit: JD 6830 zu wenig Hubkraft, dann 2 Jahre 7730- ging wie Teufel. Dann Downsizing auf Deutz TTV 620 genügen Hubkraft, aber auf schweren Böden berghoch ganz schön am blasen. Seit 2 Jahren jetzt Vario 724. Passendes Gespann.
Das geht sicherlich auch mit weniger PS, aber wir müssen auch mal fertig werden
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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Fendtman » So Jan 08, 2017 3:48

Der JD 6506 ist ein 6-Zyl. ohne Turbo, hat aber mit 6,8L Hubraum ordentlich Drehmoment um eine Sämaschine mit
höherem Schardruck zu ziehen. Der Schlepper hat ein Eigengewicht von circa 5 Tonnen mit Frontgewichten.
Die derzeitige Drillkombi, bestehend aus Rabe MKE + Nordsten Sämaschine + 250 kg Saatgut


Hubraum und Leistung sind hier zweitrangig, Hubkraft ist das Thema.
Die MKE und Nordsten stellen eigentlich keinen vergleich zur Anforderung der Pöttinger.
Wenn du von Frontgewichten schreibst, hat de 6506 keine Fronthydraulik? ... mit den Einhängegewichten wirst du viel zu wenig Ballast haben, die genannte eine Tonne Frontgewicht wird sicher nötig sein um fahren zu können.

Wenn es primär ums Scheibenschar geht, evtl. auf die vorhandene MKE eine gute gebrauchte pneumatische Accord draufpacken ... ist ne gute Kombi, fährt ein Spezl zur Not auch am 6320 und die MKE ist obendrauf mit einer Güttlerwalze ausgerüstet.
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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Kreuzschiene » So Jan 08, 2017 8:22

Wir haben mit unserem 6506 einige Jahre eine auf gesattelte Amazone Scheibenschardrillkombination gefahren.
Hubtechnisch und Leistungsmässig ging das recht gut. Der Johnny zieht ja wie eine Schraube. Ist zwar nicht sehr spritzig, aber er lässt sich drehzahlmässig sehr weit drücken...
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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Cowrider » So Jan 08, 2017 8:31

@ Ricardo, du fährst die Zirkon 8 auf "Griff" sprich also Kreiselgrubber? Die ist aber doch nicht dafür ausgelegt oder?
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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Aischgrundbauer » So Jan 08, 2017 12:28

Amazone KE 3000 Super mit Aufgebauter AD 303 ging auch mitn DX6.30, war aber mit 1000Liter Weizen nicht mehr Lustig zum fahren n8 :prost:
Wo rohe kräfte sinnlos walten, kann des größte glumb ned halten
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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon RicardoJD » So Jan 08, 2017 13:16

@cowrider

doch hab extra das Wendegetriebe (DUAL-Shift Getriebe) mitbestellt. Finde ich ziemlich cool. Ein paar Handgriffe und die Drehrichtung ist geändert.
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Re: Drillkombination 3m Wieviel PS und Hubkraft

Beitragvon Chris512 » Mo Jan 09, 2017 0:29

Ganz entscheidend bei dieser Thematik ist, das die Bedingungen stark variieren können.
Es ist ein Unterschied ob ich im Sommer ne Zwischenfrucht bei top Bedingungen säe, oder ob ich im November den letzten Rübenweizen gerade noch so in den Boden klatsch.
Bei uns wurde damals auch der Schlepper getauscht aufgrund der Drille.
Meine Empfehlung, bei einem Kollegen eine ähnliche Kombi mit dem Johny testen alles andere bringt nichts.
Gab z.b von Lemken mal ne Aktion wo man die Saphir einige Tage testen konnte.
In meinen Augen eine sehr sinnvolle Sache bei einer Neuanschaffung.
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