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Druckwasser vom Nachbar kommt in Acker

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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19 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Druckwasser vom Nachbar kommt in Acker

Beitragvon Juwel » Fr Nov 11, 2016 9:01

HL1937 hat geschrieben:Hallo Leute,
mal kurz zur Angelegenheit:
ich bewirtschafte einen gepachteten Acker der unterhalb eines kleinen Waldstückes ist.
Seit ein paar Jahren kommt von diesem oberen Waldgrundstück, in welchem eine verrohrte Quelle ist, an anderer Stelle Druckwasser zu mir hangabwärts gelaufen.
So, in meinem Grundstück haben wir die Tonrohre freigelegt damals schon, und bei mir laufen sie auch ab.
Vor gut 2 Jahren habe ich mit dem mittlerweile verstorbenen Besitzer gesprochen, er soll sich darum kümmern, daß ich das Wasser nicht mehr abbekomme. Der faule Hund hat sich natürlich um nichts gekümmert.
Heue wiederum war eine Zusammenkunft mit der Frau und den Kindern, um den Morast zu begutachten.
WIR machen hier nichts, angeblich sei das jetzt Biotop. Und außerdem soll ich einen Graben ziehen, damit das Wasser wegläuft. Ferner sei ich auf Grund meiner außerlandwirtschaftichen Tätigkeit auf dieses Eck nicht mehr angewiesen.
Lange Rede kurzer Sinn, der obere Besitzer macht nichts an seinem verwildertem Grundstück. Ich kann mir vorstellen, daß die wild gewachsenen Sträucher die Drainage verstopft haben, und nun das Wasser den leichtesten Weg woanderst zu mir läuft.

Wie soll ich mich verhalten, oder was kann ich machen die oberen dazu zu bringen, den Schaden zu reparieren?

Muß man als Unterlieger eigentlich Druckwasser vom Oberlieger dulden?


Was sagt den Dein Verpächter zu der ganzen Geschichte, schließlich ist es sein Grundstück das geschädigt wird?
Juwel
 
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Re: Druckwasser vom Nachbar kommt in Acker

Beitragvon HL1937 » Fr Nov 11, 2016 21:03

County654 hat geschrieben:Wenn ich ne funktionierende Drainage bis zur oberen Grundstücksgrenze habe, hätte ich längst einen Sammler an der Grundstücksgrenze gemacht und das Problem wäre mit 200€ Kosten und 3 Stunden Arbeit erledigt.
Vemutlich hätte ich mich auch mit dem Oberlieger geeinigt und das Loch auf seiner Parzelle gegraben.
Die Welt wird nicht besser, wenn man für jede Kleinigkeit juristischen Beistand brauch :klug:


Der Wasserverursacher läßt sich auf keine Diskussion ein, er will auch auf seinem Grundstück nichts unternehmen was Geld kostet, und will auch sonst nichts machen.
Ich sehe nicht ein, daß ich die Kosten auf Grund seiner Faulheit übernehmen soll.
Die bestehende Drainage ist ja bis zu 10 m in sein Grundstück intakt, weiter oben ist es zugewachsen mit Wurzeln. Das muß ja wohl er beseitigen.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
HL1937
 
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Re: Druckwasser vom Nachbar kommt in Acker

Beitragvon Family Guy » Fr Nov 11, 2016 21:57

Die Welt wird nicht besser, wenn man für jede Kleinigkeit juristischen Beistand brauch

natürlich nicht, mit dem Nachbarn zu reden ist immer besser als sich vor Gericht zu treffen.
HL1937 hat aber ausdrücklich danach gefragt, was mann machen könnte.
Ich sehe nicht ein, daß ich die Kosten auf Grund seiner Faulheit übernehmen soll.

Interessant wäre die Größe der Fläche, 50m², ein Morgen oder 1ha? 50m² kann man eher vernachlässigen, ein Morgen ist schon eine Streitigkeit wert.
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Re: Druckwasser vom Nachbar kommt in Acker

Beitragvon Staffelsteiner » Fr Nov 11, 2016 22:01

Nun, da geht es ja wohl erst mal um die Beweisführung, dass die Drainage auf den Nachbargrundstück wirklich zugewachsen ist, und ursächlich mit einer nicht mehr funktionierenden
Drainage zusammenhängt. Abgesehen davon, dass Du auf dem Nachbargrundstück nichts zu suchen hast... und darunter wohl auch nicht......
könntest Du mal eine Kanalkamera in die Drainage reinschieben..... und die Zuwachsung oder die Beschädigungen bildlich dokumentieren lassen.......
Aber, das kostet ja auch wieder eine Menge Geld..., wenn er überhaupt mit den Kamera-Aal bis zur Schadensstelle hinkommt......?
Zeugen, dass früher die Nasstelle nicht war, wären auch nicht schlecht, und alte Luftbilder vom Amt!

Und selbst dann könnte er immer noch sagen, dass das Wasser möglicherweise von einer Stelle in der Nähe kommt......

Beweise Beweise Beweise.... und trotzdem: "vor Gericht und auf hoher See...."

Die Gutachter und Advokaten freuen sich, wenn sie was verdienen können......

Erst würde ich es gütlich versuchen, und dann, wie schon beschrieben, einen Bagger mal ein/zwei Stunden kommen lassen, und einen Graben ziehen lassen. Offenlassen bis zum Drainagerohr, oder gleich einen Schlauch und etwas Filterkies rein..... Vieleicht steuert Dein Verpächter auch was zu......
Dann kann der Nachbar in seinem weiter versumpfenden Grundstück oberhalb weiter versauern......
Staffelsteiner
 
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