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Düngerwert von Gülle

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon bauer hans » Sa Jul 07, 2018 19:21

stiger80 hat geschrieben:Was hat sich hier getan?
Güllepreise?

im frühjahr hörte ich,dass 25m3 schweinegülle ausgebracht und 3€ pro m3 zugezahlt wurden.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon T5060 » Sa Jul 07, 2018 21:20

Hier bezahlt der Landkreis dem Lohnunternehmer (Mitarbeiter bei CNH) 25 € / cbm und der kippt die bei mir in den Güllebehälter, macht 37.500 € über Nacht.
Besser wie Banküberfall, vor allen Dingen straffrei.
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon marius » Sa Jul 07, 2018 21:33

Ich könnte Gülle geschenkt bekommen wenn ich einen Abnahmenachweis ausstelle und sie auf eigene Kosten ausbringe.
Also wäre die Gülle kostenlos.

Hab ich trotzdem abgelehnt.

Zum einen sind mir die Ausbringkosten zu hoch und die N Ausnutzung zu ungewiss was aber die Düngebilanz belastet.

Da kauf ich doch gleich Mineraldünger und streu den rein. Deutlich problemloser :prost:
Zuletzt geändert von marius am Sa Jul 07, 2018 21:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon T5060 » Sa Jul 07, 2018 21:36

Nach der gewonnenen Landtagswahl im Freistaat wirst du von Söda zwangsbegüllt. Kriegst dann freien Eintritt in die bayr. Schlösser und fürs kehlsteinhaus.
Ab 2.000 cbm Abnahme bekommst du dann auch nen Freifahrtschein hoch zur Zugspitze, heim gehts mit dem Paraglider :mrgreen:
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon marius » Sa Jul 07, 2018 21:39

Was noch dazukommt.
Man darf ja nicht vergessen das bei Gülleabnahme, Aufnahme und Transport noch jede Menge Papierkram ausgefüllt werden muss.
Sowas zieht doch automatisch wieder vermehrte Kontrollen auf den Hof die das alles überprüfen.
Und wenn sie schon da sind wird der gesamte Betrieb gefilzt und irgendwas findet sich immer.
Sowas brauch ich nicht.
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon T5060 » Sa Jul 07, 2018 21:44

Hast du noch keine App dafür ?

Mir fahren aufs Feld, da erscheinen die Umrisse vom Schlag und die Schlagkartei zeigt mir was auf der Fläche passiert ist bisher.
Das GPS ist genau, dass ich immer 30 - 80 cm vom Nachbarn mitbewirtschaften muss.
Mit Gras bewachsene Feldwege erkennt es allerdings nicht, die waren vorher schon alle verschwunden :-)
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon marius » Sa Jul 07, 2018 22:27

Was ich damit sagen wollte : Gülle nehme ich aus den genannten Gründen nichtmal geschenkt.
Da ändert auch keine App was.
Wobei zuviele Apps auch nicht gut sind.
Hab ja mehrere Smartphones und auf jedem mehrere verschiedene Apps drauf und zusätzlich noch selbstentwickelte Software drauf.
Das ist dann immer eine riesen sucherei.
Da muss ich mal ausmisten.
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon Lonar » Mo Jul 09, 2018 7:40

Du hast es ja auch nicht nötig mit deinem Hobbyackerbau Geld zu verdienen.
Ich habe noch Gülle abzugeben. Also wenn ihr billig düngen wollt im Raum Niedersachsen. Schreibt mich an ;-)
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon Family Guy » Di Jul 10, 2018 9:17

marius hat geschrieben:
Zum einen sind mir die Ausbringkosten zu hoch und die N Ausnutzung zu ungewiss was aber die Düngebilanz belastet.

Da kauf ich doch gleich Mineraldünger und streu den rein. Deutlich problemloser :prost:


Aber mit der Gülle holt man ja ein Gesamtpaket, die Zufuhr organischer Masse ist eben nicht kleinzureden und unter Zuckerrüben hat man eine N Ausnutzung, die, wegen der langen Wachstumperiode, locker an 90% und drüber ranreicht.
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon marius » Di Jul 10, 2018 10:00

Family Guy hat geschrieben:
marius hat geschrieben:
Zum einen sind mir die Ausbringkosten zu hoch und die N Ausnutzung zu ungewiss was aber die Düngebilanz belastet.

Da kauf ich doch gleich Mineraldünger und streu den rein. Deutlich problemloser :prost:


Aber mit der Gülle holt man ja ein Gesamtpaket, die Zufuhr organischer Masse ist eben nicht kleinzureden und unter Zuckerrüben hat man eine N Ausnutzung, die, wegen der langen Wachstumperiode, locker an 90% und drüber ranreicht.


Apropo lange Wachstumsdauer und N Ausnutzung. Da eignet sich auch Alzon. Bei Gülle liegt das Problem bei den gasförmigen Verlusten

Zum einen ist somit die N Ausnutzung unsicher und die tatsächlichen TS Gehalte und N Gehalte eh nur grob abschätzbar.

Mit Gülletrac und unmittelbarer Einarbeitung in den Boden ist die Ausnutzung hoch, aber das kostet dann richtig Geld.
Und die Gülle am Boden ablegen oder nach der Ausbringung im Acker selber einarbeiten vor der Saat bringt immer Gasverluste.
Mit Schwenkverteiler oder Schwanenhals hat man sowieso gasförmige Verluste.

Nichts desto werden kaum N Verluste bei der Düngebilanz angerechnet. Ein großer Nachteil.

Dann die Papierkram Dokumentation. Da muss man je nach Bundesland Formulare für den Transport, Aufnahme, Abnahme, Inverkehrbringen incl aller Daten wie Betriebsnummer ausfüllen und einige Jahre aufbewahren.
Teilweise muss das je nach Bundesland gegen Gebühr auch noch in eine Online Behördendatenbanken gemeldet werden.

Und es ist doch unter vorgehaltener Hand jedem klar das diese Punkte incl aller Belege auch öfters mal vor Ort kontrolliert werden.

Und wie gesagt : Wenn schonmal Kontrolleure auf dem Hof sind, werden auch noch andere Bereiche kontrolliert.
Und bei der heutigen Verordnungs.- und Gesetzesflut der EU und national findet sich da auf den Höfen immer was, wenn scharf geschulte Prüfer mit Umweltschutzgedanken von der Kette gelassen werden und den Betrieb incl Flächen filzen.
Und dann wir auch noch die Prämie einige % gekürzt wenns blöd läuft.

Noch dazu sind die Ausbringkosten viel zu hoch gegenüber Mineraldünger. Bei Gülle fährt man doch im Prinzip nur Wasser mit teuren Maschinen durch die Gegend.

Zudem müssen einige Betriebe bei Gülleaufnahme bereits ab 2018 die Stofftrombilanz machen.

Das müßte ich zwar nicht aber dennoch ist für mich Gülleaufnahme kein Thema obwohl ich sie gegen den Abnahmebelege kostenlos bekommen könnte.

Gut, der einzige Vorteil wäre der Humusgehalt das stimmt. Aber da kann man auch mal das Stroh auf den Acker häckseln was deutlich mehr bringt. Billiger kann man Humus nicht aufbauen und die Nährstoffe hat man auch gleich auf dem Feld.

Aber wer Gülle aufnehmen will, soll das antürlich machen.
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon Family Guy » Di Jul 10, 2018 10:20

marius hat geschrieben:Mit Gülletrac und unmittelbarer Einarbeitung in den Boden ist die Ausnutzung hoch, aber das kostet dann richtig Geld.


Stimmt, ist die Sache aber wert, Substrat und Schweinegülle werden zu 75 % bei uns im Dorf gleich eingescheibt, schöner Nebeneffekt, niemand riecht mehr, dass "Güllesaison" ist.

Mit der Meldung, möglichen Fehlern und Vorortkontrollen hast du recht, verdirbt einen den Spaß bei der ganzen Sache ein wenig.
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon Lonar » Di Jul 10, 2018 11:58

Auch Gülle zu Getreide ist nicht so schlecht wie sie geredet wird. Insbesondere mit Winterharter Zwischenfrucht und nachfolgender Sommerung kann man dabei sehr gute Bilanzsalden bekommen und nebebei wird der Boden schön dunkel davon. ;-)
Wichtig ist nur das man zu Vegetationsbeginn und eventuell zum Schossen einen Teil mineralisch macht, der sofort zündet.

Aber mir will noch nicht ganz in den Kopf warum man bei Gülle nur über den N redet. Ich hab diesen Frühjahr extra schöne Sinkschicht Schweinegülle gemacht mit 6kg N 4,7P und 3 K und keiner wollte die mir abholen. Dabei liegt DAP doch so bei um die 40€/dt und 40erKali bei 23€/dt selbst wenn ich dann nur 4 kg/N Effektiv nutze bin ich doch schon ruckzuck bei 6€ Nährstoffwert plus die 15€ die ich zubezahlen muss und die Grube bleibt trotzdem voll. Naja verrückte Welt seit der neuen Dvo...
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon marius » Di Jul 10, 2018 16:22

Zum einen ja eine gute Sache. Wer zuviel hat gibt sie ab und der viehlose Betrieb holt sie.
Dann sind auch die Umweltschützer zufrieden.
Und Gülle ist natürlich ein Volldünger mit jede Menge Nährstoffe und Spurenelemente, gerade für viehlose Betriebe interessant.

Wobei es eigentlich Blödsinn ist mit der 170 kg N Obergrenze. Darüber muss Gülle verschenkt werden und Mineraldünger darf wieder zugekauft werden.
Als Beispiel entzieht eine Weidelgraswiese bei ausreichend Niederschlag ohne Probleme 320 kg N pro ha incl große Mengen an P,K, Schwefel, Spurenelemente.
Da wären statt 170 kg tierischer N /ha mind. 270 kg N / ha überhaupt kein Problem. Selbst bei 270 kg tierischer N /ha besteht ohne zus. Mineraldünger noch ein Mangel.
Und oft ist es so das in manchen Gebieten flächendeckend zuviel Gülle /Substrat vorhanden ist, die muss dann viele KM aus diesen Gebieten heraus transportiert werden.
Ob diese weiten Transportwege dann gut für die Umwelt und Strassen ist, lassen wir mal dahingestellt.
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Re: Düngerwert von Gülle

Beitragvon Sönke Carstens » Di Jul 10, 2018 16:46

Wenn ich mich hier in der Gegend umsehe dann ist die 170kg N Grenze aus organischer Düngung mehr eine Empfehlung an die man sich nicht halten muss.
300kg N aus Gärrest sind gar kein Problem auch die Ausbringung Mitte Dezember ist in Ordnung.
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Re:

Beitragvon wastl90 » Di Jul 10, 2018 16:56

superuser hat geschrieben:Sei da mal vorsichtig...wir haben letztes Jahr 90 ha Gülle gefahren mit 45 cm je ha. es war ein 20 cm Faß und wir hatten wirklich viel zu tun. Du mußt immer sehen, ob es sich lohnt, sich den Boden und die Maschinen Kaputt zu fahren. Dazu kommt noch die Zeit, die dabei drauf geht. Wenn man selber Gülle hat ist das alles logisch und auch machbar, aber eine mineralische Düngung dadurch zu substituieren ist nicht das wahre.
Beim Gülle fahren brauchen wir zB etwa 100 Liter Diesel für 5 ha...Dieses Jahr beim Rapsstreuen haben wir für 75 ha gerade mal 45 Liter Diesel gebraucht (200 kg SSA je ha).

PS: Rechne mal die N-Verdunstung bei schlechten Bedingungen mit ein: auf der Stoppel etwa 40% nach einem Tag, wenn du es nicht eingrubberst.

Sorry aber dämlicher geht es nicht mehr oder?
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