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Düngung Körnermais

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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20 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Düngung Körnermais

Beitragvon marius » So Mai 14, 2017 23:51

Ihr selbsternannten Ackerbauexperten habt doch diese Grafik auch wieder nicht verstanden. :roll:

Nehmen wird das Beispiel sandiger Lehm mit 330 Liter /m² nach C. Engels 1993.
Es müßte diese 330 Liter lückenlos in wenigen Tagen regnen, erst dann wäre der Nitrat N ausgewaschen.
Liegen als Beispiel 20 heisse Sommertage mit einer Durschnittstemperatur von 21 Grad dazwischen ( 20 Tage x 5 Liter Verdunstung ) muss diese negative Wasserbilanz mit 100 Liter addiert werden.
Aber selbst bei kühlen Temperaturen verdunstet täglich Wasser nur eben weniger, auch je nach Wingeschw.

Somit wären in dem Beispiel schon 430 Liter Regen nötig, selbst wenn nur wenige 20 heisse Sommertage zwischen diesen dann nötigen 430 Liter liegen.
Der tägliche Wasserverbrauch vom Aufwuchs ( Mais, Getreide, ... ) muss ebenfalls berücksichitgt und zu den 430 Litern zusätzlich addiert werden. Dann wären keine 430 Liter Regen nötig sondern nochmal deutlich mehr um das Nitrat unerreichbar auszuwaschen.

Selbst im tiefsten Winter Dez, Jan, Feb, verdunsten jeden Monat rund 10-20 Liter. Man könnte also von anfang November - ende März locker 120 Liter Verdunstung anrechnen.
Somit wäre von November - ende März : 330 + 120 = 450 Liter Regen/Schnee nötig, um das im November vorhandene Nitrat bis ende März in einem brachen Feld ohne Aufwuchs auszuwaschen. Ists ein Wintergetreidefeld ist wiederum deutlich mehr Regen über Winter nötig als diese 450 Liter, da der Aufwuchs von Nov - ende März natürlich wieder einiges an Wasser entzieht.

Nun denn., ich hoffe nun habens die Ackerexperten nach meiner ausführlichen Erläuterung begriffen, wie Auswaschung tatsächlich funktioniert. :wink:
marius
 
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Re: Düngung Körnermais

Beitragvon Fendt 308ci » Mo Feb 26, 2018 21:37

Das Thema wird bald wieder aktuell :shock:

Als viehloser Betrieb wird bei uns die Düngung ausschließlich mineralisch durchgeführt.
Stickstoff als Harnstoff und Alzon zusammen mit Kali als Mischdünger kurz vor der Aussaat ausgebracht und eingearbeitet, sowie 2 dt DAP/ha als Unterfußdüngung bei der Saat.
Gesamt N ca.220 kg/ha bei Durchschnittserträgen je nach Bodengüte von 120 - 140 dt trocken.
Vor Jahren führten wir noch eine Kopfgabe im 6 - Blattstadium mit Harnstoff durch, habe ich aber aus arbeitswirtschaftlichen Gründen mit Alzon vor der Saat ersetzt.
Angebaut werden Sorten mit FAO Reifezahlen um 300 - 320.

Viele Grüße aus der Körnermaisregion Südbaden :prost:
Fendt 308ci
 
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Re: Düngung Körnermais

Beitragvon Keschicher » Di Feb 27, 2018 19:57

Fendt 308ci hat geschrieben:Das Thema wird bald wieder aktuell :shock:

Als viehloser Betrieb wird bei uns die Düngung ausschließlich mineralisch durchgeführt.
Stickstoff als Harnstoff und Alzon zusammen mit Kali als Mischdünger kurz vor der Aussaat ausgebracht und eingearbeitet, sowie 2 dt DAP/ha als Unterfußdüngung bei der Saat.
Gesamt N ca.220 kg/ha bei Durchschnittserträgen je nach Bodengüte von 120 - 140 dt trocken.
Vor Jahren führten wir noch eine Kopfgabe im 6 - Blattstadium mit Harnstoff durch, habe ich aber aus arbeitswirtschaftlichen Gründen mit Alzon vor der Saat ersetzt.
Angebaut werden Sorten mit FAO Reifezahlen um 300 - 320.

Viele Grüße aus der Körnermaisregion Südbaden :prost:


Hier gibts auch keine Gülle...

bei mir 2018:
24-8-7er Entec vor der Saat eingearbeitet; zur Saat dann nur N20/P40/ZN4 Microgranulat wg. dem schönen ZN Anteil. Der fehlt mir beim DAP, zudem ist das Zeug handlicher bei der Aussaat.
185 N gesamt im Boden ...
Ertragsniveau ist leider kleiner als in Südbaden - Reifezahlen auch ;)
Alles über 100 dt im Betriebsschnitt ist ok über die Jahre.
RZ geht hier maximal ein 250er Zahnmais. (DKC3623 wärmere und DKC3441 auf kühlere Lagen dieses Jahr)

Kannst du beregnen @Fendt 308ci ?
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Re: Düngung Körnermais

Beitragvon Fendt 308ci » Di Feb 27, 2018 21:13

Keschicher hat geschrieben:
Kannst du beregnen @Fendt 308ci ?


Hallo Keschicher,

auf Teilflächen ist bei uns Beregnung möglich.
Da wir aber überwiegend tiefgründige schluffige Lehmböden haben, geht dem Mais das Wasser so schnell nicht aus :regen:
In einer Trockenperiode werden aber bei uns in erster Linie die Obstbauflächen beregnet.

Wie sind denn deine Erfahrungen mit dem genannten Microgranulat?
Das wäre ja eine Alternative zum DAP, denn der Logistikaufwand zur Saat ist nicht zu unterschätzen.


Viele Grüße aus Südbaden
Fendt 308ci
 
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Re: Düngung Körnermais

Beitragvon Keschicher » Mi Feb 28, 2018 8:46

Microgranulat haben wir nun seit 3 Jahren komplett, davor 1 Jahr Teilflächen.
DAP war nicht auf dem Betrieb eingesetzt worden.

Ich hab ein gutes Versuchswesen.: :lol: :mrgreen:
An mind. einem Feld verstopft der Granulat Behälter und lässt nichts durch. - Oder ich vergesse nachzufüllen... oder es ist nichts mehr da :mrgreen:
Und genau das Feld erkennst dann raus, obwohl es ja nur ~8kg P und ~4kg N/ ha sind.
Im Frühjahr leicht sichtbar und gleicht unsere wechselnden Böden vlt. etwas aus ( bin aber keiner der eine schnelle Jugendentwicklung als DAS wichtigste erachtet)
Im Sommer wenns trocken wird, aber auf jeden Fall zu sehen. Große Unterschiede waren 2016 zu sehen, da hatten wir hier eine lange warme/heisse Phase zur Getreideernte (nach der Blüte) ohne Regen.
Ich denke der ZN Anteil bringt viel, den hab ich nämlich vernachlässigt zuvor.

Ob es mehr bringt als DAP kann ich also nicht sagen, was mir aber einleuchtet ist, dass das Granulat schneller bzw. dass alles verfügbar ist (näher am Saatgut und leichter löslich)
-dass es viel einfacher im handling ist - ich bekomms in 10kg Säcke... Monosem Gerät fasst ~60kg = ~3ha.
-dass je nach Produkt Mikronährstoffe dabei sind
-besser in der neuen DÜVO unterzubringen...
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