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Endosulfan und Bienen

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19 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Endosulfan und Bienen

Beitragvon Steve » Mo Mär 22, 2010 19:12

Hast du mal irgendwelche Quellen ???

:klug: Wenn´s geht Deutsche, Deine Sprache ist sehr schwierig zu verstehen. :klug:

Gruß Steve
Steve
 
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Re: Endosulfan und Bienen

Beitragvon Malwina » Di Mär 23, 2010 11:09

Steve
hier hast Du die Quellen:

http://www.pestmanagement.rutgers.edu/njinpas/CropProfiles/NJhoneybeeCP.pdf

http://www.epa.gov/oppsrrd1/REDs/endosulfan_red.pdf

ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/meeting/014/k0113e.pdf

http://www.vanishingbees.co.uk

http://www.pentintl.org

Ich denke auch Du solltest dir mal die Seiten ansehen, wo die Exportstatistiken aus EU von Endosulfan enthalten. Das ist für mich unmöglich, eine Substanz zu verbieten, und zugleich sie in entwickelnde Ländern zu exportieren, wenn es nach der Meinung EU SOOO FÜRCHTBAR gefährlich ist.
[url]
http://exporthelp.europa.eu/thdapp/come ... 1=38089120[/url]
Malwina
 
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Re: Endosulfan und Bienen

Beitragvon Malwina » Do Apr 01, 2010 8:04

Nur ein Paar Sätze bezüglich des Themas:

Ivan Kennedy, Professor der Agrikultur und Umweltchemie bei der Universität in Sydney sagte, "ein plötzliches Verbot des Endosulfans wäre gar keine gute Idee für Australiens Interesse und könnte einige Nahrungshmittelpreise in die Höhe steigen."

''Regionen in gemäßigten Klimazonen und weniger lower Insekten, wie New Zealand und Nord Europa, können sich das völlige Verbot vopn Endosulfan leiste,'' sagte der Professor.

'Es ist verantwortungslos zu erwarten, dass die Länder mit höherem Insektenrisko dasselbe Beispiel folgen werden, wenn es für sie keine Alternative gibt.''


http://www.smh.com.au/environment/treaty-may-force-farms-to-halt-use-of-pesticide-20091024-he0o.html

Denken Sie darüber nach, dass durch Verbot von Endosulfan, berauben wir andere Ländern von ihren Waffen gegen Insekten und töten wir Bienen, dort wo sie eigentlich von ganz großer Bedeutung sind.
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Re: Endosulfan und Bienen

Beitragvon Malwina » Di Mai 18, 2010 6:00

Am 4. Mai 2010 ist in der online Ausgabe von „Süddeutsche“ einen sehr interessanten Artikel erschienen. Nichts Wichtiges auf den ersten Blick, irgendetwas über Maikäfer und eine kleine Stadt in Hessen in Deutschland, die sich an dieser Plage reibt. Jedoch wenn man sich eigentlich auf den Inhalt konzentriert, kann man leicht herausfinden wie viel Schaden die beschriebene Situation der Umwelt und den Menschen bringen kann.
Die Landesregierung in Hessen hat es erlaubt, ein Insektizid Namens „Dimethoat“ von Hubschrauber her auf die Felder, Wiesen und Wälder zu sprayen, um sich der Plage von Maikäfern loszuwerden. Alles könnte schön sein, hätte es nur einer prüfen, ob dies Produkt umweltfreundlich ist, oder ob es wirklich nur geringe Schaden zufügt.

Der Publikation von Pesticide Information Project of Cooperative Extension Offices of Cornell University, Michigan State Univeristy u. a. nach ist Dimethoat ein Insektizid zur Beseitigung von Milben und anderen Insekten auf zweierlei Art und Weise: systemisch und durch Kontakt. Das bedeutet, dass es von Pflanzen absorbiert wird und in das innere Pflanzensystem eingenommen, so dass wenn irgendwelches Insekt die Pflanzen beißen oder saugen wird, stirb es sofort. Als Kontaktpestizid tötet es alle Insekten auf die es gesprüht wurde.
Bei systemischen Pestiziden wird der Wirkstoff von der Pflanze über die Wurzeln oder das Blatt aufgenommen und mit dem Pflanzensaft in der Pflanze verteilt. Bei ihren Saugaktivitäten nehmen die Schädlinge den Wirkstoff über den Pflanzensaft auf und sterben danach ab.
Pflanzenschutzmittel, die über den Kontakt mit dem Schädling wirken, werden durch Spritzen und Sprühen ausgebracht. Der Wirkstoff des Mittels wird vom Schadinsekt direkt aufgenommen, das Tier stirbt ab.
Denkt man darüber nach, kommt man zu echt schrecklichen Ergebnissen. Dimethoat wirkt sowohl als systemisches Pestizid und durch Kontakt mit den Schädlingen; folglich gibt es den Insekten keine Chance aufs Überleben, sei es ein nutzliches Insekt, wie Honigbiene, sei es Schädling. Nachdem Dimethoat in Hessen gesprüht worden ist, können alle in der Gegend das Bild von Schmetterlingen oder Honigbienen aus dem Gedächtnis auslöschen. Die letzteren haben schon schwere Verluste in Folge des sogenannten Völkerkollaps wegen Bayers Pestizid ein Paar Jahre her ertragen.

Überraschenderweise haben die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und die EPA US (Ameriknische Umweltschutzagentur) sowohl Dimethoate als auch das berüchtige Endosulfan als dieselbe Klasse von mäßig toxischen Chemikalien classifiziert.

Dimethoat gehört zur Organophosphaten; diese Gruppe von Chemikalien wirkt durch Einmischen in die Aktivitäten von Cholinesteraze, eines Enzyms, das wesentlich für die richtige Arbeit des Nervensystems von Menschen und Insekten verantwortlich ist. Zusätzlich wird dies Pestizid wahrscheinlich mutagen und karzinogen („wahrscheinlich“ – dasselbe wird von Endosulfan gesagt) geglaubt. Mann muss sich nicht in die Datenblätter von beiden Substanzen hineinlesen, um zu merken, dass die beiden Substanzen einander sehr ähnlich sind; beide sind toxisch für Vögeln, Fisch und aquatische Invertebrate. Es gibt nur eine Sache, die beide Produkte unterscheidet; und nämlich die Toxizität den nützlichen Insekten gegenüber.
Erstaunlicherweise ist Dimethoat mehr toxisch für Honigbiene und andere Tierarten als Endosulfan.

Marc Widmann merkte in seinem Artikel ziemlich gut, dass das Sprayen von Dimethoat sicherlich sehr effektiv sein wird, und die Millionen von Maikäfer sehr schnell ums Leben bringen wird. Jedoch es wird auch eine Katastrophe für die Biodiversität mit sich bringen.

Ich bin Europäerin und ich habe persönlich als kleines Kind die Maikäfer mit meinen eigenen Händen gesammelt, so haben meine Eltern und Großeltern. In anderen Europäischen Ländern gebrauchen die Landwirte und Regierungen völlig andere Pestizide, und nie so sehr toxische für die Umwelt, oder sie lassen einfach die Hilfe von natürlichen Fungus, das im Boden existiert mithelfen.
Immer hielt ich Deutschland für ein Beispielland, das der Umwelt einen entsprechenden Respekt zeigt, jedoch dies Ereignis macht mich ehrlich bedenklich.
Können wir es stoppen, bevor es in anderen Bundesländern getrieben werden wird.
Malwina
 
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