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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Zement » Do Okt 07, 2021 16:45

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

liebes Betonbindemittel,
wenn du mehr als 4 Jahre zur Schule gegangen wärst,
hättest du in Gemeinschaftskunde die Namen der vorhandenen Ministerien gelernt.


Olli

Olli das kennst du nicht? :shock: :shock:
Du redest immer von DDR 2.0 Bitte schön.
Ministerium für Kohle und Energie
https://de.wikipedia.org/wiki/Ministeri ... nd_Energie



Das hochkarätig besetzte Gremium hatte im Auftrag der Bundesregierung Empfehlungen für einen gesellschaftsverträglichen Kohleausstieg erarbeitet. Laut seinem Abschlussbericht, der Mitte Januar 2019 vorgelegt wurde, sollen bis 2038 alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden – und zwar möglichst gleichmäßig über die Jahre hinweg.

Die Bundesregierung war dem letzten Teil dieser Empfehlung in ihrem Kohleausstiegsgesetz nicht gefolgt. Statt eines gleichmäßigen Ausstiegspfads wählte sie – als Zugeständnis an Kraftwerksbetreiber und Landesregierungen – eine Art Treppenmodell. Ende der Zwanzigerjahre und Mitte der Dreißigerjahre soll nun je eine große Zahl von Kraftwerkblöcken fast gleichzeitig abgeschaltet werden. Der Bedarf an Brennmaterial ist dadurch höher als von der Kommission empfohlen und von BET und EY im Gutachten berechnet. Entsprechend braucht nun der Tagebau mehr Platz, und die Dörfer müssen weichen.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 9369ec5bcb

Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Do Okt 07, 2021 16:48

@Zement weil sie wissen, dass viele Kraftwerksblöcke noch weiter laufen werden, es ist einfach nur nach hinten geschoben....
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Zement » Do Okt 07, 2021 16:50

Neuland79 hat geschrieben:@Zement weil sie wissen, dass viele Kraftwerksblöcke noch weiter laufen werden, es ist einfach nur nach hinten geschoben....

Ja :twisted:
Olli der Astroturfing
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Do Okt 07, 2021 23:01

"Der Rückgang der eingespeisten Offshore-Windenergie in Deutschland ist rein wetterbedingt begründet", sagte TenneT-COO Tim Meyerjürgens, "es gab im ersten Halbjahr 2021 einfach weniger Wind auf der deutschen Nordsee als im ersten Halbjahr 2020." Das gelte noch stärker für den deutschen Onshore-Windertrag, der im selben Vergleichszeitraum um fast 22 Prozent zurückging – von rund 60 TWh auf rund 47 TWh.


https://www.tennet.eu/de/news/news/offs ... ahrs-2021/
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Fr Okt 08, 2021 9:27

mhm.. was soll und das jetzt sagen.. der artikel will eigentlich ausdrücken das der ertragsrückgang auf offshore kleiner ist als onshore.. aber was willst du uns sagen?

das wir mehr peakleistung regnerativ benötigen als wir tatsächlich verbrauchen ist ja bereits bekannt... :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Fr Okt 08, 2021 9:42

weissnich hat geschrieben:mhm.. was soll und das jetzt sagen..

Vielleicht war es ein Hinweis, dass es keine Dunkelflauten nicht gibt. :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » Fr Okt 08, 2021 10:27

weissnich hat geschrieben:das wir mehr peakleistung regnerativ benötigen als wir tatsächlich verbrauchen ist ja bereits bekannt... :wink:

Richtig. Etwa um den Faktor 200 mehr, wenn man Windkraft betrachtet (zuverlässig abrufbare Windleistung sind rund 0,5% der installierten Leistung). Also brauchen wir für die Versorgung Deutschlands mit Windstrom mindestens 15TWp aus WKA. Wir sind jetzt bei knapp 64GW, also haben wir bereits stolze 0,4% der benötigten Leistung. Wir brauchen also nur 250 mal so viel Strom aus Windkraft wie jetzt. Das ist ja ein Kinderspiel :lol: :lol:
Alternativ könnte man natürlich Speicher bauen. Oder vorhandene Speicher nutzen. Tanks für E-fuels zum Beispiel.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » Fr Okt 08, 2021 11:03

Moin,

Vario_TA hat geschrieben:
Wir sind jetzt bei knapp 64GW, also haben wir bereits stolze 0,4% der benötigten Leistung. Wir brauchen also nur 250 mal so viel Strom aus Windkraft wie jetzt. Das ist ja ein Kinderspiel :lol: :lol:



0,4 % gesicherte Leistung ist doch schon was.

Dazu kommen dann noch die vielen PV-Anlagen.

Oh, gerade vergessen, daß die gesicherte Leistung aller PV-Anlagen in Deutschland
exakt NULL ist.
Naja, es sei denn man beleuchtet sie Nachts.

Also steueren ALLE WKW und PV-Anlagen zusammen exakt 0,4 % gesicherte Leistung bei.
Nun ist das nur Strom.
Es soll ja nach den Klima-Faschisten für die "Energiewende" ALLES elektrisch werden.
Strom ist etwa 1/4 vom Ganzen.
Macht also eine gesicherte "Energiewende" von 0,4 x 0,25 = 0,1 %
Für eine Industrienation, die quasi keine Bodenschätze besitzt ist das richtig der Bringer.

Man gut dass nächste Woche die 500 Gastanker aus Marokko in Hamburg anlegen,
und Afrikanischen Wasserstoff bringen.


Olli
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Fr Okt 08, 2021 11:05

E- Fuels soll es doch wie Biokraftstoffe hier zukünftig nicht mehr für die breite Masse geben!
Das macht nicht abhängig genug von Verteilungsnetzen. :roll:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » Fr Okt 08, 2021 11:08

Moin,

langholzbauer hat geschrieben:
E- Fuels soll es doch wie Biokraftstoffe hier zukünftig nicht mehr für die breite Masse geben!



Da sage ich nur: Holzgas

Das hat ja 1945 auch funktioniert.

Morgens 2 Stunden vorheizen, und dann 20 km fahren.

Wer keinen Wald hat, um Holz zu generieren, der muss eben zu Fuß gehen.

Wir sind auf dem Weg zu einem Lebensstandard, wie Nord-Korea.
Wir schaffen das.


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Fr Okt 08, 2021 11:51

ich merke schon strom muss erst nen euro/kwh kosten damit die menschheit merkt das er nicht mehr zu zahlen ist wenn er herkömmlich hergestellt wird.. oops.. da gehts ja schon hin im peak an der börse..
ich erwarte wenn demnächst alle ihre netten erhöhungsbriefe von den versorgern bekommen, das viele umdenken udn sich ne pv aufs dach machen.. zumindestens die die es können und nen installateur finden.. werden wohl schlafschafe geweckt.. ollis aggregate sind keine alternativer.. öl iss auch teuer.. :wink:

ich rate dazu früher zu sein mit den plänen als die meute.. die termine sind jetzt bereits knapp.. und das material auch..
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Fr Okt 08, 2021 12:20

Und wieviel von dem 1 €/Kwh bekommt der durchschnittliche PVA-Betreiber dann ab?

Macht Euch doch nichts vor!

Viel wichtiger als die Frage der (Energie)Form ist, bleibt und wird immer sein; den externen Energiebedarf/-verbrauch auf ein Minnimum zu reduzieren!
das gilt für jeden Bürger genau so, wie für jedes Unternehmen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » Fr Okt 08, 2021 12:34

Moin,

langholzbauer hat geschrieben:
Und wieviel von dem 1 €/Kwh bekommt der durchschnittliche PVA-Betreiber dann ab?

Macht Euch doch nichts vor!

Viel wichtiger als die Frage der (Energie)Form ist, bleibt und wird immer sein; den externen Energiebedarf/-verbrauch auf ein Minnimum zu reduzieren!
das gilt für jeden Bürger genau so, wie für jedes Unternehmen.


Ich hatte es hier letztens schon erklärt.
Wir werden demnächst in Zeiten von Dunkelflaute etwa 2,- EUR per kWh bezahlen müssen.

Davon bekommt der PVA-Betreiber nix ab.

Die Tage hatten sie bei 'Plusminus' (?) einen Bäckermeister, der hatte seinen 30 Jahre alten
(fehlerfrei laufenden) Backofen zu gunsten eines Energiesparmodells entsorgt.
Ja, sagt er, 30% Stromersparnis.
Nur muss er leider jetzt große Mengen Brot entsorgen, weil das Schwanken der Netzfrequenz
den sensiblen Backofen immer wieder beim Backen ausschaltet.
Betriebswirtschaftliche Gesamtersparnis: Null, Komma Null.
Dann ein Chemiewerk. Die haben jetzt einen 28 m³-Flüssiggastank aufgestellt.
Strom machen die jetzt zusätzlich mit einer Netzersatzanlage,
weil es neuerdings zu viele Stromausfälle gibt.
Dann eine Aluminium-Gießerei. Stromverbrauch etwa für 7'000 Haushalte.
Man hat vor 15 (?) Jahren der Politik geglaubt, und die Gasfeuerung zu Gunsten von Strom
ausgeschaltet - weggebaut.
Jetzt sind seine Produkte um 30% teurer, als eine Fertigung in Polen.
Wahrscheinlich wird man den Deutschen Standort schließen.
So kann man in Deutschland Strom sparen.


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Fr Okt 08, 2021 13:43

Neo-LW hat geschrieben:Die Tage hatten sie bei 'Plusminus' (?) einen Bäckermeister, der hatte seinen 30 Jahre alten
(fehlerfrei laufenden) Backofen zu gunsten eines Energiesparmodells entsorgt.
Ja, sagt er, 30% Stromersparnis.
Nur muss er leider jetzt große Mengen Brot entsorgen, weil das Schwanken der Netzfrequenz
den sensiblen Backofen immer wieder beim Backen ausschaltet.

Das wird sicher nicht an der Frequenz liegen und wenn doch, ist der Ofen Pfusch.
So viel mehr schwankt die Netzfrequenz nun auch nicht. Und gerade dieses Jahr speist ja kaum reg. ein, also wo sollen denn die Frequenzschwankungen her kommen.
Er könnte vielleicht ein Spannungsproblem haben, aber das muss er mit dem Netzbetreiber klären.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Fr Okt 08, 2021 13:46

weissnich hat geschrieben:ich merke schon strom muss erst nen euro/kwh kosten damit die menschheit merkt das er nicht mehr zu zahlen ist wenn er herkömmlich hergestellt wird.. oops.. da gehts ja schon hin im peak an der börse.. .

Strom könnte schon diesen Winter 1 €/kWh kosten - oder die Staaten stützen den Preis mit frisch gedrucktem Geld. Beides wird irgendwann bzw. recht bald zu großen Verwerfungen führen ...

Und sehr viele PVA-Betreiber werden dann erst merken, dass sie bei Ausfall des Verbundnetzes trotzdem keinen (Wechsel-)Strom zur Verfügung haben werden -auch nicht bei hellstem Sonnenschein.
Und viele PVA-Betreiber mit kleinem Speicher zur Überbrückung der Nacht werden dann merken, dass es mehrere Tage hintereinander regnen kann oder es Nebel gibt ...

Die allermeisten Stromkunden werden dann nach herkömmlich hergestelltem Strom aus der Steckdose lechzen. :|
Leider.

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