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Enteignung für Volksbelustigung?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon unimogthorsten » Fr Dez 17, 2010 21:15

warum kann man nicht mehrere Veranstaltungen auf dem selben Gelände durchführen und muß statt dessen jedes Mal neu bauen? Danach steht alles leer und verkommt. Absoluter Schwachsinn so ein Vorgehen. Ich find das Verhalten der Bauern absolut richtig und nachahmenswert!
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Dez 17, 2010 21:35

DLBW hat geschrieben:
Ich finde es gut, wenn jemand sein Hab und Gut verteidigt, so wie die Bauern in Garmisch.

Ich finde es auch gut. :)
Ich glaube ,daß die Bauern einfach nicht sehen möchten,wie ihr Land von Baggern umgebuddelt und zubetoniert wird. :(
So würde es mir jedenfalls gehn.
Gruß!

Richtig, wenn sie schon das LAnd wollen, sollen sie es Ihnen abkaufen und dabei den Arsch vergolden. Und wenn das nicht klappt, Pech gehabt.

Mir ist auch schleierhaft, warum alle 2 Jahre irgendwo auf der Welt hunderte von Millionen für spätere Bauruinen ausgegeben wird.
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon amwald 51 » Fr Dez 17, 2010 21:45

servus mitanand
meyenburg1975 hat geschrieben:... Mir ist auch schleierhaft, warum alle 2 Jahre irgendwo auf der Welt hunderte von Millionen für spätere Bauruinen ausgegeben wird.

... z.b. kamen die kosten der sause 2004 nun in form alternativloser "stütze" für hellas auf muttis tablett.
nun möchte sie auch einmal als große mäzenin für das arme ioc auftreten >>> hellas wird von der rechnung
aber bestimmt nicht das schwarze unter den fingenägeln begleichen.
grüße vom alpenrand
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon Ernst-August » Fr Dez 17, 2010 22:04

Ernst-August hat geschrieben:Der Firma hab ich die Freundschaft gekündigt. Die haben mir 17 ha Acker versaut in dem sie, etwa mind. 40.000 cbm Salzwasser übers Grundwasser entsorgt haben, was zum großen Teil auf meinen Flächen über Jahre gelandet ist. K+S hat dabei etwa 600.000 € eingespart. Mir wurden freundlicherweise 300 € Ausgleich geboten von einem Manager der Mitglied der Synode der Evang. Kirche Hessen-Nassau war / ist. Das geschilderte ist eine andere Art der Enteignung, die eher an Stalin oder die Ariesierung im Dritten Reich erinnert als an nachhaltiges geschäftsgebahren eines DAX Konzerns !


Werde ich jetzt das für K+Salzlauge, was Percy Schmeiser für Monsanto war ? Ein Angebot von den "Grünen" für die Kreistagsliste hatte ich schon ....
Ich bin aktiver Bauern-Schützer ! http://www.farmpoint.de - Social Network für Landwirte, wo Landwirte mit ihren Interessen unter sich bleiben und jeder weis wer was schreibt und wer es liest !
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon mf133fahrer » Fr Dez 17, 2010 22:23

Ich kann nur zustimmen, sollen die das veranstalten und sehen wollen die Preise zahlen die verlangt werden. An sonnsten wird ja auch gegen jedes und alles demonstriert warum nicht um ein paar Wiesen die einer nicht hergeben oder sich versauen lassen will.
Ich würde meine Wiesen auch nicht unter Preis hergeben wenn ich nicht weis was dann daraus wird, lieber hab ich nichts und behalte meine sauberen Wiesen.
Ich finde es auch nicht richtig das Bayern die Risiken übernehmen soll wenn die Veranstaltung mehr kostet als vorher gerechnet, und das wird es das zeigt uns die Vergangenheit. Das die Promis umsonst mit Hubschrauber herum fliegen können.
Es ist schon lächerlich das einerseits wegen der sogenannten "Klimaerwärmung" man aufs Autofahren verzichten soll aber andererseits bei diesen Veranstaltungen massenhaft Energie verschwendet wird. Mit etwas Pech müssen sie den Schnee dann LKW weise von den Österreichern, kaufen und zu uns herum fahren, kostet ja nichts zahlt ja dann der Steuerzahler..

Gruß MF fahrer
DÜRFEN DIE DAS
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Dez 18, 2010 9:49

Hallo

richtig! Es geht um die Veranstaltungen von VEREINEN (oder ist der nationale Skisportverband oder das nationale Olymische Kommitee was anderes? Etwa eine GmbH und Co KG, OHG, AG? Was ist das Ziel der Veranstaltung? Ja, man will Geld verdienen!). Und diese Veranstaltungen dienen der Volksbelustigung. Es sind Spiele! Nichts anderes als im alten Rom die Zirkusspiele.

Natürlich wollen viele Menschen da zuschauen und sich ergötzen ("Hoffentlich zerlegt´s ein paar anständig. Denn ohne Härte wird der Sport fad!") Vieleicht sollten sich einige den Song "Es lebe der Sport" von Reinhard Fendrich reinziehen (http://www.lyricscrawler.com/song/58971.html). Aber soll deswegen jemand sein Land so einfach zur Verfügung stellen und unter Wert abgeben, nur weil Millionen "sportbegeistert" sind? (Der Wert ist das, was die Sache dem Käufer wert ist. Wenn er etwas unbedingt braucht, um ein Geschäft durchziehen zu können, dann muss er eben dafür blechen! Entweder rechnet sich das dann immer noch oder man lässt es bleiben!)

Und dann wurde sinngemäß geschrieben: "Wo wären wir, wenn wir 1972 nicht die Olympischen Spiele in München gehabt hätten?" Ja, wir bayerischen Bierdimpfl würden immer noch hinter unseren Maßkrügen sitzen und sinnieren, warum es uns so schlecht geht!
Konsequenterweise sollte man dann die Ski-WM in ostsächsische Grenzgebiet verlegen, die Olymischen Winterspiele ins äthiopische Hochland, die Sommerspiele nach Somalia und die Schwimm-WM nach Burkina-Faso! Die damit gesegneten Orte werden sicher bald mit München gleichziehen können. Garmisch, mit einer der höchsten Millionärsdichten und einem der höchsten Zweitwohnungsanteile der BRD scheidet aus wirtschaftlichen Gründen schon mal ganz aus!


Gruß

Hier am Ort wird übrigens die Baugenehmigung für einen Laufstall (inoffiziell als Tip unter der Hand natürlich) davon abhängig gemacht, dass der betroffene Landwirt die Wiesen am Hof für einen Festplatz hergibt. (Stark vereinfacht dargestellt). Können Wiesen für eine Ski-WM enteignet werden (Präzendenzfall!) , so kann das natürlich z.B. auch für einen Festplatz geschehen, wo Schausteller ihr Kinderkarussell aufstellen dürfen! Und als Nächstes wird Du enteignet, weil ein Investor ein Windrad aufstellen will (eine gesicherte Stromversorgung ist ja öffentliches Interesse!)
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon forenkobold » Sa Dez 18, 2010 10:15

Hier am Ort wird übrigens die Baugenehmigung für einen Laufstall (inoffiziell als Tip unter der Hand natürlich) davon abhängig gemacht, dass der betroffene Landwirt die Wiesen am Hof für einen Festplatz hergibt.


Ganz heiße Geschichte.......
Prämienrechtlich kann er dadurch in Teufels Küche kommen.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon Ernst-August » Sa Dez 18, 2010 11:44

Es ginge im Rahmen eines bebauungsplans bzw. städtebaulicher Entwicklungsmaßnahme beim Festplatz mit der Werteinstufung als Gemeinbedarfsfläche rd. das 3 - 10 fache von LF. Die Genehmigung für den Stall muss erteilt werden, da hat die Gemeinde keine Handhabe gegen, erteilt diese nicht = Schadensersatz !!!!

Wenn der Landwirt natürlich eigene Mittel durch Flächenverkauf erzielt / hat, so kann dies bei der Stallförderung gekappt werden. Da kann er ohnedies nur den Festplatz verpachten an die Gemeinde. Das kennen wir auch : Die Gemeinde braucht "billig" einen Festplatz, fünf Jahre später hat sie dann die Fläche für 120 € an einen Supermarkt verkauft. Die gemeinden sind im Flächenerwerb eher eine kriminelle Organsation als ein fairer Geschäftspartner.
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon Markus K. » Sa Dez 18, 2010 21:45

Servus Leute,

ich stell mich ganz klar auch auf die Seite der Landwirte! Hinten und vorne ist kein Geld da, aber die brauchen einen neuen Spielplatz, weil auf den alten der Schnee nicht mehr weiß genug ist. Die großkopferten vergolden sich die Nase noch mehr, während die Grundeigentümer nach deren Pfeife tanzen sollen; der Steuerzahler und die Natur zahlen drauf. Ich bin kein Grüner, aber aus dem Blickwinkel der Natur ist das öffentliche Interesse wohl noch grösser als aus dem sportlichen.

Mir ist auch schleierhaft, warum alle 2 Jahre irgendwo auf der Welt hunderte von Millionen für spätere Bauruinen ausgegeben wird.

Ist mir auch ein Rätsel. Würde mich mal interessieren, ob in Afrika mittlerweile die Schafe den Stadionrasen kurzhalten. Und in 12 Jahren parken Kamele im klimatisierten Stadion in der Wüste...

gruß
Markus
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon H.B. » Sa Dez 18, 2010 22:14

Die grösste Frechheit finde ich, daß angeblich die Eigentümer von der Verplanung ihrer Grundstücke erst nach der offiziellen Bewerbung erfahren hatten.
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon Markus K. » Sa Dez 18, 2010 22:29

was mich nicht mal wundert! Mit so Kleinigkeiten halten die sich doch nicht auf.

Als bei uns vor einigen Jahren ein neuer Regenwasserkanal in die Strasse kam, wurde auf einen unbebauten Grundstück die Baucontainer und das Material gelagert. Schön den Humus abgezogen, eingeschottert etc. Nachdem die Baustelle schon drei Wochen am laufen war, wurde ich Zeuge, wie der Grundstückseigentümer diese Neuigkeit erfuhr :shock:.
Laut Aussage des Poliers wurde der Eigentümer vom Planungsbüro schriftlich verständigt - der hat auch nur weitergegeben, was ihm gesagt wurde...

überall das gleiche...
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon 4:4 » Sa Feb 23, 2013 21:41

Ernst-August hat geschrieben:
Ernst-August hat geschrieben:Der Firma hab ich die Freundschaft gekündigt. Die haben mir 17 ha Acker versaut in dem sie, etwa mind. 40.000 cbm Salzwasser übers Grundwasser entsorgt haben, was zum großen Teil auf meinen Flächen über Jahre gelandet ist. K+S hat dabei etwa 600.000 € eingespart. Mir wurden freundlicherweise 300 € Ausgleich geboten von einem Manager der Mitglied der Synode der Evang. Kirche Hessen-Nassau war / ist. Das geschilderte ist eine andere Art der Enteignung, die eher an Stalin oder die Ariesierung im Dritten Reich erinnert als an nachhaltiges geschäftsgebahren eines DAX Konzerns !


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Ernst-August hat sich schon über ein Jahr nicht mehr eingeloggt :shock:
Was ist wohl aus ihm geworden?
Was er wohl heute macht.... :mrgreen:
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Re: Enteignung für Volksbelustigung?

Beitragvon 4:4 » So Feb 24, 2013 9:19

Aber nein Jupp, warum den so harsch. Ich habe doch gar nichts vom Enteignen geschrieben, ich habe mir doch lediglich nur Gedanken gemacht was aus dem Mitglied Ernst-August geworden ist.
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