Muss ich leider sagen, dass das nicht in Deutschland ist. Wir planen unsere Auswanderung (die allerdings mit langem Zeithorizont, 8 bis 9 Jahre aktuell). Siehe auch: fur-anfanger-betriebsgrosze-fur-vollerwerb-t95039.html
Andreas79 hat geschrieben:Das liegt doch eh nur an dem Biogas-Wahnsinn dass die Pachtpreise ins märchenhafte übergleiten.
Nein, das hat mit den Biogasern nichts zu tun. Das ist ein Kampf Erdbeerbauern vs Mählmann.
Hinzu kommt noch das die Schweinmäster Gülleentsorgungsflächen brauchen. Für Letztere scheint es inzwischen allerdings günstiger zu sein die 10-15€ pro Kubikmeter fürs Entsorgen zu bezahlen.
Der betriebswirtschaftlich sinnvolle Pachtpreis, der sich aus einer Getreide/ Raps - Fruchtfolge ableiten lässt sind 450 €/ ha. Zwischen dem guten und weniger guten Bewirtschafter liegen ca. 300 € / ha - 200 auf der Aufwandsseite und 100 auf der Ertragsseite. Ca. 10 % der Betriebe sind bereit auch extrem hohe Pachten zu zahlen. Ungefähr 2/3 von ihnen können es sich auch leisten. Eine Quersubventionierung aus der Schweinehaltung war die letzten Jahre eher schwierig. 2/3 der BGAs haben auch Problem extrem hohe Pachten zu erwirtschaften. So, das sind aus meiner Sicht die Rahmenbedingungen. Die Schlüsse soll jeder selber ziehen