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Entziehen wir unserer Lebensgrundlage den Boden?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Entziehen wir unserer Lebensgrundlage den Boden?

Beitragvon Hoschscheck » Mi Mai 25, 2011 8:20

Cairon hat geschrieben:Bisher hat sich hier noch keine Bauer beschwert wenn sein Land Bauland wurde und er es teuer verkaufen konnte.

Auch keine Bank. :wink:
In D findet die Veredlung von Rohstoffen statt.
Egal ob Alu, Kupfer, Eisenerz oder Soja.
Dazu benötigen wir Infrastruktur und Produktionstätten. Neue Stätten sind effizienter in der Produkttion und sie sind billliger im Bau als alte kompromisbelastete Umbaulösungen (egal ob für das Hightec Auto oder für die Kuh).
Altlasten (leerstände) beseitigen wir "möglichst" leise.
Wer D die Fläche für schnelle Innovationen für den Weltmarkt nehmen will, nimmt uns D, ein nicht kleines Stück Konkurrenzfähigkeit.

Nicht alles beim Flächenverbrauch ist dabei Sinnig, bei der Renaturierung aber auch nicht.
Wer am Flächenverbrauch sägt, sägt mit an dem Wohlstands-Baum auf dem wir alle sitzen.

:roll: Ja, jaaa, ich weiß.


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BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Entziehen wir unserer Lebensgrundlage den Boden?

Beitragvon Sortable » Mi Mai 25, 2011 8:22

Also bei der diesjährigen Podiumsdiskussion des Landwirtschaftsverbandes mit dem Thema:
"Brauchen wir noch Landwirtschaft im Kreis Herford" gab es einen Konsens: das
Problem ist vor allem der Verschiebebahnhof bei Gewerbeflächen. D.h. es gibt brachliegende
Industriefläche welche von den Eigentümern saniert werden müssten, aber dafür
fehlt oft das Geld, statt dessen werden neue Flächen ausgewiesen.

Ein weiteres Problem ist, dass es oft Gemeinderäte gibt welche ihre Hauptaufgabe
darin sehen Bauvorhaben zu verhindern :( selbst auf Flächen die landwirtschaftlich
schwierig bis nahezu unrentabel zu bewirtschaften sind.

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Re: Entziehen wir unserer Lebensgrundlage den Boden?

Beitragvon euro » So Mai 29, 2011 9:32

Sortable hat geschrieben:
Ein weiteres Problem ist, dass es oft Gemeinderäte gibt welche ihre Hauptaufgabe
darin sehen Bauvorhaben zu verhindern :( selbst auf Flächen die landwirtschaftlich
schwierig bis nahezu unrentabel zu bewirtschaften sind.

mfg Sortable


Die andere Seite der Medaille ist dass entsprechende Infrastrukturarbeiten/Investitionen auf die Allgemeinheit fallen während der Baupromotor sich ne goldene Nase verdient.Und der Gesetzgeber verhindert ne entsprechende Umlage.
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Re: Entziehen wir unserer Lebensgrundlage den Boden?

Beitragvon euro » So Mai 29, 2011 9:42

Ausbau von
-Kanalisation
-Wasserversorgung
-Grundschule
-Kinderkrippen
-öffentlicher Transport (Schule, Altenpflege, Essen auf Rädern)
-Müllbeseitigung
etc

Inwiefern das alles bei euch unter "Gemeinde" fällt weiss ich nicht, aber hier belastet es das Gemeindebudget.
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Re: Entziehen wir unserer Lebensgrundlage den Boden?

Beitragvon euro » So Mai 29, 2011 10:41

schimmel hat geschrieben:
...versteh ich nicht....wie sieht die Alternative denn aus? Die Öffentlichkeit bestellt und eine staatliche Firma plant und führt aus?
Wo liegt der finanzielle Vorteil für die Allgemeinheit?


Wenn der Träger die Öffentlichkeit ist, so sind die daran gekoppelten Auflagen/Bedingungen zumindest so ausgewogen dass für die bereits in der Gemeinde lebenden Bürger keine zusätzlichen Kosten entstehen.
Vorausgesetzt der Planer ist keine unfähige Null ...
Dem privaten Promotor ist "Gemeindewohl" hingegen völlig egal, wozu der deraus resultierende Wildwuchs führt braucht man ja wohl niemand extra zu erklären!
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Re: Entziehen wir unserer Lebensgrundlage den Boden?

Beitragvon Sortable » So Mai 29, 2011 11:29

euro hat geschrieben:
...

Wenn der Träger die Öffentlichkeit ist, so sind die daran gekoppelten Auflagen/Bedingungen zumindest so ausgewogen dass für die bereits in der Gemeinde lebenden Bürger keine zusätzlichen Kosten entstehen.
Vorausgesetzt der Planer ist keine unfähige Null ...
Dem privaten Promotor ist "Gemeindewohl" hingegen völlig egal, wozu der deraus resultierende Wildwuchs führt braucht man ja wohl niemand extra zu erklären!


Ich setze mal privater Promotor mit Privat-Investor gleich, für einen Unternehmer ist erste Pflicht
das Erwirtschaften eines Profits.

"Keine zusätzlichen Kosten", oh bitte, bei den Investitionen in unserer Gemeinde kann einen nur das kalte Grausen packen,
und damit meine ich die Investitionen dieser Gemeinde selbst.

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Re: Entziehen wir unserer Lebensgrundlage den Boden?

Beitragvon steeven » Mo Mai 30, 2011 19:03

hi,
ja das ist überall das gleiche und keiner begreift, dass das Land wenn einmal verbaut - für immer weg ist! Außerdem was oft vergessen wird ist, dass die Flächen die verbaut werden, für Trinkwasserfläche fehlen, das wasser wo dort abgeregnet wird verschwindet in die kanalisation und ist weg.
Hier bei uns in Unterfranken ist es zur zeit besonders schlimm, es ist hier schon bald wüstenklima!!! und kein regen in sicht!
die ganzen idiotischen Lagerhallen und noch mehr lagerhallen werden nur deswegen gebraucht, weil bei uns alles "just in time" geliefert werden muss. D.h in den lagerhallen werden Material und gerätschaft gelagert, was früher (und früher ist da erst vor ein paar jahren gewesen) in den Betrieben gebaut und zwischen gelagert wurde!
In heutigen zeiten von SAP und Co undenkbar!!! aber wir sind daran alle irgendwie auch schuld: jeder will sein neues auto möglichst schnell zu einem genau geplanten termin :? das gleiche gilt für den neuen schlepper, fernseher, handy usw.
ja wer an dieser schraube dreht, dreht vielleicht ein wenig an unserem "wohlstand" rum, oder zumindest an dem was wir mittlerweile alle als selbst verständlich nennen. Leider nimmt sich niemand die zeit mal drüber nachzudenken, was es genau wegen diesen ganzen idiotischen verbesserungen auch unendlich viele neue nachteile und probleme entstehen!
was derzeit mit dem ganzen gurken und gemüse mist passiert ist die gleiche baustelle --- es verwundert ja sogar dass nicht noch viel größere und schlimmere Katastrophen draus entstehen!!
Geiz ist eben geil zumindest sehen das mittlerweile schon viel zu viele als völlich normal!
grüße steeve
.............ehrlich währt am längsten!!!!!!
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Re: Entziehen wir unserer Lebensgrundlage den Boden?

Beitragvon Sortable » Mo Mai 30, 2011 20:22

steeven hat geschrieben:hi,
ja das ist überall das gleiche und keiner begreift, dass das Land wenn einmal verbaut - für immer weg ist! Außerdem was oft vergessen wird ist, dass die Flächen die verbaut werden, für Trinkwasserfläche fehlen, das wasser wo dort abgeregnet wird verschwindet in die kanalisation und ist weg.
Hier bei uns in Unterfranken ist es zur zeit besonders schlimm, es ist hier schon bald wüstenklima!!! und kein regen in sicht!
die ganzen idiotischen Lagerhallen und noch mehr lagerhallen werden nur deswegen gebraucht, weil bei uns alles "just in time" geliefert werden muss. D.h in den lagerhallen werden Material und gerätschaft gelagert, was früher (und früher ist da erst vor ein paar jahren gewesen) in den Betrieben gebaut und zwischen gelagert wurde!

Nun früher sind aber auch jede Menge Autos gebaut worden für die ein Abnehmer nicht zu finden war, daher wurde überhaupt erst
just in time erfunden.
steeven hat geschrieben:In heutigen zeiten von SAP und Co undenkbar!!! aber wir sind daran alle irgendwie auch schuld: jeder will sein neues auto möglichst schnell zu einem genau geplanten termin :? das gleiche gilt für den neuen schlepper, fernseher, handy usw.
ja wer an dieser schraube dreht, dreht vielleicht ein wenig an unserem "wohlstand" rum, oder zumindest an dem was wir mittlerweile alle als selbst verständlich nennen. Leider nimmt sich niemand die zeit mal drüber nachzudenken, was es genau wegen diesen ganzen idiotischen verbesserungen auch unendlich viele neue nachteile und probleme entstehen!
was derzeit mit dem ganzen gurken und gemüse mist passiert ist die gleiche baustelle --- es verwundert ja sogar dass nicht noch viel größere und schlimmere Katastrophen draus entstehen!!
Geiz ist eben geil zumindest sehen das mittlerweile schon viel zu viele als völlich normal!
grüße steeve

Die Zusammenhänge kann ich nicht nachvollziehen.
Der Spruch "Geiz ist geil" ist im übrigen veraltet und wurde von
einem E-Geräte-Vertreiber erfunden der bei genauerem Hinsehen gar nicht so preiswert war,
es sollte halt nur suggeriert werden.

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