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Erfahrung KUP Ernte

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon bauer-horst » Mo Jul 27, 2020 11:52

Servus zusammen

Hat wer Erfahrungen in der Ernte von KUP? Es soll eine Fläche von ca 0,5ha geerntet werden. Gepflanzt sind Pappeln 2m Reiehnabstand ca.50cm in der Reihe. Bestand ist 5 Jahre alt (erste Ernte) Stärke bis max.15cm. Was ist hier die beste Erntetechnick, Dauer, Kosten, etc.

Wäre freundlich wenn wer seine Erfahrungen teilen könnte.

MfG
Bauer Horst.
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach.
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon AEgro » Mo Jul 27, 2020 12:38

Selbst habe ich keine Erfahrung, aber ein Obstbauer bei uns im Ort, stand vor 5 jahren vor der gleichen Frage.
Wie seine Sauerkirschplantage, 6 ha, ( Bäume die mech. geschüttelt wurden zu Saft ) möglicht noch gewinnbringend Entfernen.
Bäume in der gl. Größenornung wie bei dir, aber weiter in Reihe und Abstand.
Nach langem Angebote einholen, kam er zum Ergebniss, wenn er es durch Unternehmen komplett machen läßt, bleibt vom Hackschnitzelerlöß nichts mehr übrig.
In ein paarTagen hatten 2 seiner polnischen Saisonarbeiter die Fläche komplett flachgelegt.
Das ging schneller als man schauen konnte.
Einer sägt unten, der 2. drückt die Bäume mit einem langen Stange um.
Die lagen da,in Reih u. Glied, 90 ° zur Reihe.
Ein Landwirt mit Rückewagen hat sie euf einen riesen Haufen entlang des Asphaltwegs gestapelt und der MR-Ring hat sie am Stück gehäckselt und ins Heizkraftwerk Obrigheim der AWM vermittelt.
Bei 50 Ar, wärs das Umlegen zu zweit mit der MS kein Hexenwerk.
Und Rückewagen und Holzhäcksler als Schlepperanbau sind deutlich weiterverbreitet als Selbstfahrer.
So stark verbreitet sind in Hohenlohe KUP-Plantagen ja nicht, daß viele Unternehmer sich darauf spezialisiert hätten und Schlange stehen.
Vorteil das manuellen Sägens wär noch das kürzere Absägen, die Fläche läßt sich dann leichter befahren.
Wie sich kurzer Schnitt der Stöcke auf den Wiederaustrieb deiner Pappeln auswirkt, keine Ahnung ?
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon Alla gut » Mo Jul 27, 2020 13:24

Wo ist in Zukunft noch der Sinn einer KUP ?
Zu Versuchszwecken ?

HS gibt es in Zukunft fast umsonst aus dem Wald ,bei der Wetterlage .
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon Schoofseggl » Mo Jul 27, 2020 13:50

https://www.youtube.com/watch?v=2mVa12FhET8
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon ChrisB » Mo Jul 27, 2020 14:08

Hallo,
der Sinn von KUP liegt in der maschinellen Ernte von Hackschnitzel,
vergleichbar wie bei Silomais,
die gleichen Maschinen, nur anderes Gebiss,
Wer weis denn schon heute, wie in 5 Jahren Hackschnitzel, zur Verfügung stehen :?:
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon 038Magnum » Mo Jul 27, 2020 14:59

Servus,

Kommt auf die Rahmenbedingungen an:

Hast du einen Lohnunternehmer in der Nähe, der a) den passenden Vorsatz hat und b) wegen nur 0,5ha ausrückt?

Den halben Hektar dürfte der bei dem Reihenabstand in etwas mehr als 20min klein haben.


Aufgrund der aktuellen Preise für Hackschnitzel "lohnt" sich nur das motormanuelle umlegen der Bäume und dann händisch in den Häcksler stecken. Wenn du sportlich bist, ist das an zwei Tagen durch.


Meinen Max4 hab ich aufgrund der aktuellen Preislage komplett aufgegeben. 0,5ha ist nicht viel.
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon bauer-horst » Mo Jul 27, 2020 15:43

Die Überlegung war mit nem Fällgreifer am Bagger das Ganze umzulegen und Haufen zu machen. Wir wissen nur nicht wie lange sowas dauern könnte?

Meint ihr ein Häcksler wurde das packen? Also ich meine dierekt vom Stock weg?
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon 038Magnum » Mo Jul 27, 2020 16:25

Servus,

Die gängigen Feldhäcksler machen das ab Stock. Dafür wurde die KUP ja mal erdacht.
Gefahren wird mit halbem Messersatz und einem abartig teuren Vorsatz.

Mit dem Fällgreifer dauert das zu lange. Da bist du deutlich länger zugange als mit der Kettensäge.

1000 Hybridpappeln schaffst du mit zwei Mann recht geschmeidig in knapp zwei Stunden mit der Kettensäge. Eigene Erfahrung.

Je nachdem wie fit der Baggerfahrer ist, dauert das mindestens einen ganzen Tag. Wenn's direkt in den Häcksler gesteckt werden soll eher zwei Tage.
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon Alla gut » Mo Jul 27, 2020 17:33

ChrisB hat geschrieben:Hallo,
der Sinn von KUP liegt in der maschinellen Ernte von Hackschnitzel,
vergleichbar wie bei Silomais,
die gleichen Maschinen, nur anderes Gebiss,
Wer weis denn schon heute, wie in 5 Jahren Hackschnitzel, zur Verfügung stehen :?:


HS gibt es aus dem Wald und Sägeindustrie genug .
Jetzt und in 5 Jahren noch mehr .
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon WupperFuchs » Mo Jul 27, 2020 17:34

Hallo,

das mit den Feldhäckslern ist zwar alles richtig aber findest du einen, der dafür den Vorsatz anbaut und zu dir kommt?

Ich habe einen Fällgreifer am Bagger und schaffe 2-3 Bäume pro min inkl seitlich auf ein Polter legen, Reichweite bis 4m pro Seite, also ganz passend, das ein Hacker es nur noch einsammeln muss.
Wenn ein Unternehmer in deiner Nähe so eine Ausrüstung hat, wäre das eine Möglichkeit, ob sich das rechnet kann ich aber nicht sagen, ich kneife damit Bäume bis 25cm. Für Pflege, Durchforstung oder auch an der Straße.

Gruß
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon bastler22 » Mo Jul 27, 2020 19:40

Da wirst sauber draufzahlen. Kenne mich mit den Hybridpappeln nicht aus, aber kannst die nicht noch ein paar Jahre stehen lassen und auf bessere Preise hoffen.
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon 038Magnum » Mo Jul 27, 2020 21:38

Servus,

Die Preise sind im Keller und die Menge ist zudem recht gering.
Wenn's geht, ist stehenlassen und Käferholz zukaufen aktuell mit hoher Wahrscheinlichkeit günstiger.

Wie vom Bastler erwähnt, wird das definitiv ein draufleger. Wenn du auf den Bagger verzichten willst bzw. kannst und du deine eigene Zeit nicht rechnest (ob das sinnvoll ist, sei mal dahingestellt), kommst du mit dem händischen Verfahren deutlich preiswerter weg.
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon Wide » Fr Jul 31, 2020 7:33

Ich würd auch einen Bagger 5-8t mit Fällgreifer nehmen. Mit dem Bagger auf haufen werfen und dann mit einem Rückewagen oder ähnlichem zum Hackplatz fahren.

Ich weis allerdings nicht wie der Hackschnitzelpreis bei euch so ist. Bei uns bekommst 2-3€ pro m³. Da lohnt es sicher nicht.
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon bastler22 » Sa Aug 01, 2020 11:56

Ich denke, die KUP waren eine Modeerscheinung und werden in der Zukunft wieder verschwinden. Für HS gibts billigere Quellen
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Re: Erfahrung KUP Ernte

Beitragvon langholzbauer » Sa Aug 01, 2020 12:11

Hallo,
wenn der TE noch keinen Absatzwege für sein Material hat, ist es sicher besser, das Zeug weiter stehen zu lassen und in 3 oder vielleicht erst 10 Jahren zu ernten.
Aktuell macht es keinen Sinn, gesunde Bäume(chen) für Hackschnitzel zu ernten, weil zu viel F/K Holz auf die Märkte drückt.
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